14.10.2018
Kreisoberliga Wiesbaden (14. Spieltag)
Helmut-Schön-Sportpark, Wiesbaden
Zuschauer: 150

Nachdem ein Besuch im Helmut-Schön-Sportpark schon oft ange­peilt und dann doch nie in Angriff genom­men wur­de, war es nun end­lich soweit. So ging es zusam­men mit Fabi und Kuwe in die hes­si­sche Landeshauptstadt um dort dem Heimspiel des SV Wiesbaden bei­zu­woh­nen. In Wiesbaden tra­fen wir zudem auf Jonas, der das heu­ti­ge Quartett kom­plett machen soll­te. Der SV Wiesbaden wur­de 1899 gegrün­det und hat eine mehr oder weni­ger erfolg­rei­che Vergangenheit vor­zu­wei­sen. In den 50er und 60er Jahren spiel­te man bei­spiels­wei­se lan­ge Zeit zweit­klas­sig und stand gan­ze zwei­mal im Endspiel um die deut­sche Amateurmeisterschaft. In den Folgejahren ging man eini­ge Jahre in der Oberliga an den Start, bis man 1994 aus finan­zi­el­len Gründen die ers­te Mannschaft abmel­de­te und dar­auf­hin in der unters­ten Spielklasse neu anfan­gen muss­te. Dennoch schaff­te es der Verein sich erneut bis in die Hessenliga hoch­zu­ar­bei­ten, wo man sich 3 Jahre lang hal­ten konn­te. Aus die­ser zog sich der SVW 2016 wegen finan­zi­el­ler Probleme frei­wil­lig zurück. Anschießend trat man in der Gruppenliga an, in der die Klasse jedoch auch nicht gehal­ten wur­de, sodass man mitt­ler­wei­le in der acht­klas­si­gen Kreisoberliga angreift. Die Heimspielstätte des SV Wiesbaden ist der 12.000 Zuschauer fas­sen­de Helmut-Schön-Sportpark. Dieser liegt direkt neben der 0815-Arena des Drittligisten SV Wehen, weiß aber wesent­lich bes­ser zu gefal­len. So ver­fügt das Stadion über eine über­dach­te Haupttribüne und ist sonst von einem net­ten Stufenausbau umge­ben. In der Mitte der Gegengerade sind die Stufen zudem mit Holzbänken bestückt. Wir nah­men auf der Haupttribüne Platz wid­me­ten uns dem ereig­nis­rei­chen Geschehen auf dem Platz. Dort waren zunächst die Gäste aus dem Wiesbadener Stadtteil Klarenthal spiel­an­ge­bend, wodurch die­se mit einer ver­dien­ten 2:0-Führung in die Pause gin­gen. In der zwei­ten Hälfte kam der SVW dann bes­ser ins Spiel und schaff­te es zwei­mal ein­zu­net­zen und somit aus­zu­glei­chen. Der SC Klarenthal ließ sich dadurch aller­dings nicht ein­schüch­tern, ging aber­mals in Führung und konn­te wenig spä­ter sogar auf 4:2 erhö­hen. Schließlich war dies auch der Endstand, wodurch der SV Wiesbaden einen leich­ten Dämpfer im Kampf um den Aufstieg hin­neh­men muss­te. Nach dem Spiel lie­fer­ten wir Jonas wie­der am Wiesbadener Hauptbahnhof ab und mach­ten uns auf den 120 Kilometer lan­gen Heimweg.