19.03.2017
Ehrenpromotion (18. Spieltag)
Centre Sportif du Deich, Ettelbrück (LUX)
Zuschauer: 300

Ursprünglich soll­te als zwei­tes Spiel des Tages das Heimspiel vom CS Ober­korn im Stade du Thillenberg ange­fah­ren wer­den. Doch weil die­ses Spiel kurz­fris­tig auf einen Kunstrasenplatz ver­legt wurde, muss­te Plan B her­hal­ten. Neues Ziel soll­te Ettelbrück sein. Viel Zeit bis zum Anpfiff blieb uns aller­dings nicht, wodurch die 60 Kilometer auf schnells­tem Wege hin­ter uns gebracht wer­den muss­ten. Quasi mit dem Anstoß erreich­ten wir den Ground und nach­dem 8 € den Besitzer gewech­selt hat­ten, erhiel­ten wir Zutritt zum Sport­gelände.
Von Beginn an auf­fal­lend waren die Supporter von Etzella, wel­che für etwas Stimmung sorg­ten und neben ein paar Zaunfahnen sogar 3 große Schwenk­fahnen im Repertoire hat­ten. Im Laufe des Spiels ließ die Motivation lei­der ein wenig nach, sodass es nur noch zu eini­gen Schlachtrufen und Pöbel­einlagen reich­te. Für Kuwe und mich ging es erst­mal an die Wurstbude um das kuli­na­ri­sche Angebot zu tes­ten. Wir gönn­ten uns jeweils eine Rindswurst und ein Bier und lie­ßen uns damit auf der Haupttribüne nie­der. Die Wurst wuss­te übri­gens zu gefal­len, wes­halb wir beide zu einem spä­te­ren Zeitpunkt noch ein wei­te­res Exemplar ver­nich­te­ten. Da Kuwe wegen sei­ner Fußver­letzung nicht gera­de lauf­freu­dig war, hieß es für mich kurz vor der Pause allei­ne die Fotorunde ums Stadion zu erle­di­gen. Das Stadion am Deich ist defi­ni­tiv eines der schö­ne­ren Stadien Luxemburgs. Auf einer Seite des Stadions befin­det sich die über­dach­te Haupttribüne und zwei klei­ne­re unüber­dach­te Sitzplatztribünen an den Rändern. Auf der ande­ren Seite hat das Stadion 6 Stufen vor­zu­wei­sen, die zum Teil auch bestuhlt sind.
In der zwei­ten Halbzeit soll­te meine Aufmerksamkeit wie­der dem Spielge­schehen auf dem Platz gel­ten. Nachdem die Gastmannschaft aus Wasserbillig in den ers­ten 45 Minuten bereits mit 2:0 führ­te, soll­te es in der zwei­ten Halbzeit noch­mal rich­tig tur­bu­lent wer­den. Ettelbrück kam zurück ins Spiel und schaff­te es inner­halb 20 Minuten aus­zu­glei­chen. Jetzt war das Heimteam die ton­an­ge­ben­de Mannschaft und ver­gab eine Torchance nach der ande­ren. Trotzdem gelang es den Gästen kurz vor Schluss erneut in Führung zu gehen. Etzella warf noch­mal alles nach vorne und traf in der Nachspielzeit zum Ausgleich und damit zum 3:3-Endstand.