Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

Soroksár SC – Kozármisleny FC 2:0


10.07.2019
Testspiel
Szamosi Mihály Sporttelep, Budapest (HUN)
Zuschauer: 80

Dank Beni und sei­ner Flug­angst ging es von nun an mit dem Auto wei­ter. So wur­den nach dem mor­gend­li­chen Vor­be­rei­tungs­spiel bei Vasas Buda­pest zu­nächst ein paar or­ga­ni­sa­to­ri­sche Sa­chen er­le­digt, bevor das zwei­te Spiel an­ge­fah­ren wer­den konn­te. Im De­tail be­stan­den die­se Er­le­di­gun­gen dar­aus, Benis und Matteos Tickets fürs Cham­pions League-Spiel am Abend zu be­sor­gen sowie in unse­rem Hotel für die nächs­ten zwei Nächte ein­zu­che­cken. Nach­dem wir alles pro­b­lem­los ab­ge­ar­bei­tet hat­ten, ging es schließ­lich nach Soroksár, dem jüngs­ten und süd­lichs­ten Stadt­teil von Buda­pest. Dort fand um 17 Uhr der Test­kick des Zweit­ligis­ten Soroksár SC statt. Der Ver­ein wur­de zwar erst 1999 ge­grün­det, sieht sich aber als Nach­folge­ver­ein des Soroksári AC, wel­cher von 1911 bis 1968 exis­tierte und 1934 den un­ga­ri­schen Pokal gewin­nen konn­te. Der heu­ti­ge Gast im Szamosi Mihály Sporttelep war der aus dem süd­li­chen Teil Ungarns stam­mende Dritt­ligist Kozármisleny FC. Das Szamosi Mihály Sporttelep an sich bie­tet Platz für 5.000 Zu­schau­er und ist genau das, was man sich unter einem Sta­dion in Buda­pest vor­stellt. Während die Sta­dien der meis­ten Buda­pester Erst- bzw. Zweit­ligis­ten mitt­ler­weile er­neu­ert wur­den und so ihren ein­zig­ar­ti­gen Charme ver­lo­ren haben, steht in Soroksár eine ran­zige Bruch­bude, in der nicht alles gleich und ste­ril wirkt, son­dern auch noch das ein oder ande­re in­te­res­san­te De­tail ent­deckt wer­den kann. Auch wenn die Gegen­ge­rade zum Teil re­no­viert und mit gel­ben Sitz­scha­len be­stückt wur­de, besteht die­se wei­test­ge­hend aus einem gamm­li­gen und buck­li­gen Stu­fen­aus­bau. Die Haupt­tri­büne ist hin­ge­gen etwas mo­der­ner ge­hal­ten und weist den Luxus einer Über­da­chung auf. Auf dem Spiel­feld er­war­te­ten uns in­des we­ni­ger Über­ra­schun­gen, so­dass sich die klas­sen­hö­here Heim­elf schließ­lich mit 2:0 durch­setzte. Zu unse­rem Glück be­en­dete der Schiri die Par­tie etwas frü­her als ge­plant, so­dass wir im An­schluss über aus­rei­chend Zeit ver­füg­ten, um pünkt­lich zum Ziel­spiel des Tages zu ge­lan­gen.

Budapesti Vasas SC – Mezőkövesd Zsóry FC 0:3


10.07.2019
Testspiel
Illovszky Rudolf Stadion Sportcentruma, Budapest (HUN)
Zuschauer: 120

Am fol­gen­den Mitt­woch be­ka­men wir sogar die Mög­lich­keit einen Dreier weg­zu­schep­pern. Den Anfang mach­te mal wie­der ein Vor­be­rei­tungs­spiel von Vasas Buda­pest, wel­ches um 11 Uhr im be­reits be­such­ten Sport­zen­t­rum des Illovszky Rudolf Sta­dion statt­fin­den soll­te. Leider konn­te ich am Morgen somit kei­nen neu­en Ground kreu­zen, was für einen Mitt­woch al­ler­dings schon in Ordnung ging. Der heu­tige Gegner von Vasas Buda­pest war der Mezőkövesd Zsóry FC. Dieser wur­de 1975 ge­grün­det und tritt in­zwi­schen in der erst­klas­si­gen Nemzeti Bajnokság an. Dort ge­lang Mezőkövesd in der letz­ten Sai­son mit dem Er­rei­chen des 6. Ta­bel­len­plat­zes das bis­her bes­te Er­geb­nis der Ver­eins­ge­schich­te. Als ich am Sport­ge­län­de ankam, war­te­ten bereits Beni und Matteo auf mich, mit wel­chen ich zu­sam­men das Spiel ver­fol­gen und ab sofort auch zu­sam­men auf Tour gehen soll­te. Nach­dem Vasas am Vor­tag noch dem slo­wa­ki­schen Zweit­li­gis­ten aus Komárno un­ter­le­gen war, bekam man heu­te ein ähn­li­ches Bild ge­bo­ten. Vor ca. 120 Zu­schau­ern war die klas­sen­hö­here Mann­schaft aus Nord­ungarn spie­le­risch über­le­gen und fuhr schließ­lich wie zu er­war­ten einen sou­ve­rä­nen 3:0-Aus­wärts­sieg ein. Da Beni und Matteo mit dem Auto aus der Schweiz an­ge­reist waren, ging es von nun an auch mit dem Auto wei­ter, wo­durch man um eini­ges schnel­ler von A nach B kam.

Budapesti Vasas SC – KFC Komárno 0:2


09.07.2019
Testspiel
Illovszky Rudolf Stadion Sportcentruma, Budapest (HUN)
Zuschauer: 200

An­läss­lich der 1. Qua­li­fi­ka­tions­runde im Euro­pa­po­kal hat­ten Beni und Matteo eine Ground­hop­ping-Tour durch Öster­reich und Ungarn ge­plant. So fass­te ich den Ent­schluss mich zu­min­dest dem un­ga­ri­schen Teil der Tour an­zu­schlie­ßen. Dem­nach mach­te ich mich am frü­hen Diens­tag­mor­gen auf nach Frank­furt am Main, um von dort mal wie­der mit dem pin­ken Bil­lig­bom­ber von Wizz Air nach Buda­pest be­för­dert zu wer­den. Nach mei­ner An­kunft in der un­ga­ri­schen Lan­des­haupt­stadt hieß es zunächst das ge­buch­te Hotel­zim­mer in Be­zug zu neh­men. Dafür ging es per Bus und Bahn auf die rech­te Donau­seite nach Buda, wo ich schließ­lich mit einem Zim­mer im Mathias Corvinus Colle­gium fün­dig wur­de. Die Aus­stat­tung der Butzen, im auch als Hos­tel ge­nutz­ten Stu­den­ten­wohn­heim, war zwar mehr schlecht als recht, für er­schwing­li­che 11 Euro­nen ließ es sich aber auch hier gut näch­ti­gen. Da die bei­den schwei­zer Hop­per-Kol­le­gen erst am nächs­ten Tag in Buda­pest auf­schlu­gen, muss­te ich die Zeit des an­ge­bro­che­nen Tages nun allei­ne tot­schla­gen. Auch wenn ich die Se­hens­wür­dig­kei­ten der 1,7 Mil­lio­nen-Ein­woh­ner-Stadt be­reits das ein oder ande­re Mal be­trach­ten konn­te, ent­schloss ich mich dazu, mich erneut auf eine klei­ne Sight­seeing-Runde durch Buda­pest zu be­ge­ben. Als ers­te An­lauf­stel­le stand für mich die Zi­ta­delle auf dem Gellért­berg auf dem Pro­gramm. Da sich mein Hostel in Buda bereits auf hal­ber Höhe zur Zita­delle be­fand, dach­te ich, dass ich von dort aus mit einem er­heb­lich ge­rin­ge­ren An­stieg zu rech­nen hat­te. Dies war al­ler­dings ein Trug­schluss, sodass ich genau­so fix und fer­tig am Gip­fel des Ber­ges ankam, wie schon bei mei­nem letz­ten Auf­stieg vor ein paar Jahren. Der atem­be­rau­bende Blick auf die Donau und das da­hin­ter­lie­gende Pest wuss­te je­doch zu ent­schä­di­gen, wes­halb ich noch etwas an der Zita­delle ver­weilte, bevor ich den Ab­stieg an die Donau antrat. Unten an­ge­kom­men schlen­derte ich etwas die Donau ent­lang, vor­bei am Burg­palast, bis ich schließ­lich das un­ga­ri­sche Par­la­ments­ge­bäude erreich­te.
Nach­dem ich eini­ge der wich­tigs­ten Se­hens­wür­dig­kei­ten der Stadt ab­ge­klap­pert hat­te, war es nun Zeit zum Spiel des Tages auf­zu­bre­chen. Des­halb begab ich mich zur nächst­ge­le­ge­nen Metro-Sta­tion, um von dort zum neu er­rich­te­ten Illovszky Rudolf Sta­dion zu ge­lan­gen. Das 1960 erbau­te Illovszky Rudolf Sta­dion wur­de 2016 wegen Um­bau­ar­bei­ten ge­schlos­sen und zu Be­ginn der Sai­son mit dem Er­öff­nungs­spiel zwi­schen Vasas Buda­pest und dem FC DAC Dunajská Streda neu er­öff­net. Nach­dem Vasas sei­ne Spiele in den letz­ten Jahren in Újpest aus­ge­tra­gen hat­te, hat der Ver­ein nun also wie­der eine eige­ne Hei­mat, auch wenn das neue Sta­dion, wie bei vie­len an­de­ren Buda­pester Ver­ei­nen nicht mit dem Vor­gän­ger­sta­dion mit­hal­ten kann. Das heu­tige Vor­be­rei­tungs­spiel zwi­schen Vasas Buda­pest und dem slo­wa­ki­schen Zweit­li­gis­ten KFC Komárno soll­te hin­ge­gen im eben­falls neu er­rich­te­ten Sport­zen­t­rum ne­ben­an aus­ge­tra­gen wer­den. Der Haupt­platz des Sport­zen­t­rums ver­fügt ein­sei­tig über eine klei­ne über­dachte Tri­büne, wel­che mit zwei Sitz­platz­rei­hen aus­ge­stat­tet ist. Auch wenn Vasas mitt­ler­weile nur noch in der zwei­ten un­ga­ri­schen Liga an den Start geht, ist der Ver­ein mit 6 ge­won­ne­nen Meis­ter­ti­teln sowie 4 Po­kal­sie­gen immer noch der sechst­er­folg­reichs­te Fuß­ball­klub des Lan­des. So ist es nicht ver­wun­der­lich, dass der Verein über eine re­la­tiv gro­ße An­hän­ger­schaft ver­fügt und auch zum heu­ti­gen eher un­be­deu­ten­den Test­kick im­mer­hin knapp 200 Zu­schau­er ans Sport­ge­lände fan­den. Das Ge­sche­hen auf dem Spiel­feld sah hin­ge­gen nicht so rosig aus. Dort waren die Gäste aus der Slo­wa­kei spiel­an­ge­bend, wo­durch die­se am Ende ver­dient mit 2:0 ge­wan­nen. Nach Spiel­ende begab ich mich zurück in mein Hos­tel, in wel­chem ich den Abend so lang­sam aus­klin­gen ließ.

Fortuna Sittard – Aris Thessaloniki FC 5:1


03.07.2019
Testspiel
Sportpark Houserveld, Brunssum (NED)
Zuschauer: 600

Wie jedes Jahr, stan­den auch zu Beginn der neu­en Saison zur Ein­ge­wöh­nung an den Fuß­ball-Alltag wie­der eini­ge Vor­be­rei­tungs­spiele auf dem Pro­gramm. Den An­fang der Test­spiel­reihe mach­te das in­ter­na­tio­nale Freund­schafts­spiel zwi­schen dem hol­län­di­schen Erst­li­gis­ten Fortuna Sittard und dem grie­chi­schen Erst­li­gis­ten Aris Thessaloniki, wel­ches in Brunssum nahe der deutsch-nieder­­län­di­schen Grenze aus­ge­tra­gen wur­de. Der dor­ti­ge Sport­park Houser­veld fasst bis zu 3.000 Zuschauer und ist nor­ma­ler­weise die Spiel­stätte des in Brunssum an­säs­si­gen Sechst­ligis­ten BSV Limburgia. Das Sta­dion ver­fügt ein­sei­tig über einen or­dent­li­chen Stu­fen­aus­bau sowie über eine mit­tig an­ge­brach­te Haupt­tri­büne. Ein wei­te­rer Grund für die heu­tige Spiel­aus­wahl war, dass neben dem net­ten Sta­dion zudem mit eini­gen mit­ge­reis­ten Gäste­fans und so auch mit etwas Stim­mung ge­rech­net wer­den konn­te. So kam es schließ­lich, dass sich ca. 30 Grie­chen in­klu­sive eini­ger Zaun­fah­nen am Rande der Haupt­tri­büne sam­mel­ten. Zwar mach­ten die­se eher sel­ten auf sich auf­merk­sam, für ein Test­spiel ging der Sup­port, wel­cher mehr­heit­lich aus Schlach­trufen be­stand, al­ler­dings in Ord­nung. Auf dem Spiel­feld gab die Fortuna hin­ge­gen den Ton an. Vor ins­ge­samt 600 Zu­schau­ern gab sich die Heim­elf kei­ne Blöße und fer­tig­te die Gäste aus Make­donien schließ­lich sou­ve­rän mit 5:1 ab.

Statistik 2018/19

Spiele: 112
neue Grounds: 79
besuch­te Länder: 11
neue Länderpunkte: 5
Spiele ohne Tore: 4
Tore ins­ge­samt: 408
Ø Tore pro Spiel: 3,64
Spiel mit den meis­ten Toren: FC CFR 1907 Cluj – ACS Electrica Baia Mare 13:0
meist gese­he­ner Verein: TuS Koblenz (31x)
meist besuch­ter Ground: Stadion Oberwerth (12x)

Besuchte Spiele

SG 99 Andernach – TuS Koblenz 1:4


29.06.2019
Testspiel
Stadion am Bassenheimer Weg, Andernach
Zuschauer: 80

Das ers­te Vor­be­rei­tungs­spiel der neu­en Sai­son war für mich zu­gleich das letz­te Spiel der alten Sai­son. Im alt­ehr­wür­di­gen Sta­dion am Bassen­heimer Weg, in wel­chem sonst nur die Ander­nacher Frauen spie­len, traf der Ober­li­gist TuS Koblenz auf den Rhein­land­li­gis­ten SG 99 Ander­nach. Bei über 30 °C sah man ein net­tes Spiel, wel­ches die Schängel am Ende sou­ve­rän mit 4:1 ge­wannen.

1. FC Heinsberg-Lieck – FC 13 Roetgen 3:1


14.06.2019
Bezirksliga Mittelrhein, Staffel 4 (30. Spieltag)
Stadion Oberbruch, Heinsberg-Oberbruch
Zuschauer: 150

Nach­dem ich am Pfingst­montag noch ge­schei­tert war, star­tete ich vier Tage spä­ter be­reits den nächs­ten Ver­such das Sta­dion Ober­bruch in Heins­berg zu kreu­zen. Das Sta­dion Ober­bruch ist nor­ma­ler­weise die Heim­spiel­stätte des BC 09 Ober­bruch, zu­letzt hat­te die­ser sei­ne Heim­spiele jedoch größ­ten­teils auf dem we­ni­ger an­sehn­li­chen Rasen­platz ne­ben­an aus­ge­tra­gen. Zu mei­ner Freude soll­te das letz­te Heim­spiel des 1. FC Heins­berg-Lieck auf­grund von Sa­nie­rungs­ar­bei­ten im hei­mi­schen See­stadion aller­dings in Ober­bruch statt­fin­den. Diese Ge­le­gen­heit konn­te und woll­te ich mir nicht ent­ge­hen las­sen. Neben mir sah dies auch ein Dut­zend ande­rer Hop­per so, so­dass hier heu­te er­neut ein klei­ner Hop­per­auf­lauf statt­fand. Das Sta­dion Ober­bruch an sich ist mei­ner Mei­nung nach eine ab­so­lute Augen­weide. So ver­fügt das Sta­dion über eine gro­ße, über­dachte und mit Graf­fitis be­schmierte Haupt­tri­büne so­wie einen net­ten Stu­fen­aus­bau rechts und links davon. Auf der Ge­gen­ge­rade des 10.000 Zu­schauer fas­sen­den Sta­dions exis­tie­ren zudem drei wei­tere Stu­fen, die über die kom­plette Längs­seite gehen. Nach der ob­li­ga­to­ri­schen Sta­dion­runde stieß ich schließ­lich auf Meiki, von dem ich vor­her schon wuss­te, dass er zuge­gen sein wird. Zu­sam­men mit Meiki ver­folgte ich nun das Spiel, wel­ches dank net­ter Ge­sprä­che wie im Flug ver­ging. Der 1. FC Heins­berg-Lieck war heu­te größ­ten­teils das bes­sere Team und konn­te am Ende somit ver­dient mit 3:1 ge­win­nen. Die Heins­berger Löwen be­en­de­ten ihre Sai­son dem­nach auf dem 5. Ta­bel­len­platz, was als Auf­stei­ger ab­so­lut in Ord­nung geht. Nach Spiel­ende ver­ab­schie­dete ich mich von Meiki und be­gab mich auf den Rück­weg gen Hei­mat. Dieser fand bei Hückel­hoven in­fol­ge einer Rei­fen­panne aller­dings ein rasches Ende. Zum Glück war ein Er­satz­rad vor­han­den, so­dass ich mir wei­ter­zu­hel­fen wuss­te und die Fahrt schließ­lich doch noch fort­set­zen konn­te.

SV Eilendorf – 1. FC Düren II 1:0


10.06.2019
Landesliga Mittelrhein, Staffel 2 (29. Spieltag)
Möbel ADAM Arena, Aachen-Eilendorf
Zuschauer: 300

Nach­dem wir uns bereits zwei Spiele in Weg­berg sowie in Teveren rein­g­e­zo­gen hat­ten, ging es zum Ab­schluss noch in den Aachener Stadt­teil Eilen­dorf. Dort war für 18 Uhr die Lan­des­liga-Partie zwi­schen dem SV Eilen­dorf und dem 1. FC Düren II an­ge­setzt. So war es auch nicht ver­wun­der­lich, dass die­ses Spiel eben­falls von eini­gen an­de­ren Ground­hop­pern als ge­lun­ge­ner Tages­aus­klang ge­nutzt wur­de. Zu­dem spiel­te der hei­mi­sche SV Eilen­dorf noch um den Auf­stieg in die fünft­klas­sige Mit­tel­rhein­liga, sodass sich heu­te an die 300 Fuß­ball­in­te­res­sier­te in der Eilen­dorfer Möbel ADAM Arena ein­fan­den. In der Ta­bel­le stand der SV Eilen­dorf vor dem ak­tu­el­len Spiel­tag auf dem drit­ten Platz mit einem Punkt Rück­stand auf den SV Rott. Da der SV Rott eini­ge Stun­den zuvor beim Aus­wärts­spiel in Teveren ver­lo­ren hat­te, soll­te dem SV Eilen­dorf ein heu­ti­ger Sieg rei­chen, um auf den zwei­ten Ta­bel­len­platz vor­zu­rut­schen. An­ders als der SV Eilen­dorf, wel­cher in der Ver­gan­gen­heit schon über­re­gio­nale Er­fol­ge er­rin­gen konn­te, exis­tiert der 1. FC Düren erst seit An­fang der Sai­son. So ent­stand die­ser aus einer Fu­si­on zwi­schen dem FC Düren-Niederau und der SG GFC Düren 99. So­wohl der FC Düren-Niederau als auch die SG GFC Düren gin­gen in der Vor­sai­son in der Lan­des­liga an den Start, wobei die SG GFC Düren am Ende der Sai­son in die Mit­tel­rhein­liga auf­stieg. Die ers­te Mann­schaft des neu ge­grün­de­ten 1. FC Düren über­nahm dem­nach das Start­recht der SG GFC Düren in der Mit­tel­rhein­liga, wäh­rend die Zweit­ver­tre­tung für den FC Düren-Niederau in der Lan­des­liga an­tritt.
Das Sta­dion des hei­mi­schen SV Eilen­dorf ist zwar beid­sei­tig aus­ge­baut, aber kein wirk­li­ches Must-have, wes­halb es sich hier­bei um den schlech­tes­ten Ground des Tages han­delte. Die Möbel ADAM Arena bzw. das Halfen­stadion ver­fügt über zwei durch­ge­hende Stu­fen auf einer Längs­seite sowie einen wei­te­ren Stu­fen­aus­bau in einer Ecke. Pünkt­lich mit An­pfiff des Spiels und der von uns ein­ge­läu­te­ten Sta­dion­runde, fing es auch gleich or­dent­lich an zu schüt­ten, was sich auch bis zur Halb­zeit­pause nicht mehr ändern soll­te. Trotz mit­ge­führ­tem Regen­schirm war man nach ein paar Mi­nu­ten kom­plett durch­nässt, wo­durch man irgend­wann die Schnauze voll hat­te und sich unter dem Dach am Ver­eins­heim nie­der­ließ. In der zwei­ten Hälfte reg­nete es zu­min­dest etwas we­ni­ger, sodass man sich zu­sam­men mit Hop­ping Orange Blue und Kon­sor­ten wie­der ein Plätz­chen am Spiel­feld­rand such­te. Der klei­ne Eilen­dorfer Rent­ner­mob ließ sich wäh­rend­des­sen nicht davon ab­hal­ten sei­ne Mann­schaft mit Trom­meln, Kuh­glo­cken, Vu­vu­ze­las im Schland-Look und allem, was im ent­fern­tes­ten Krach macht zu un­ter­stüt­zen. Wie sich das Ganze am Ende an­ge­hört hat, muss ich wohl nicht näher er­läu­tern. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht wuss­te das An­ge­bot des SV Eilen­dorf al­ler­dings zu über­zeu­gen. So gönn­ten wir uns einen Ham­bur­ger mit Pom­mes, um unse­ren in­zwi­schen wie­der auf­ge­kom­me­nen Hunger zu stil­len. Auf dem Spiel­feld konn­te sich die Heim­elf üb­ri­gens mit 1:0 durch­set­zen und zog somit in der Ta­belle am SV Rott vor­bei. Auch eine Woche spä­ter konn­te der SV Eilen­dorf er­neut punk­ten, wo­durch man den Vor­sprung auf den SV Rott wei­ter aus­baute und schließ­lich in die Mit­tel­rhein­liga auf­stieg.

FC Germania Teveren – SV Rott 1927 2:1


10.06.2019
Landesliga Mittelrhein, Staffel 2 (29. Spieltag)
Heidestadion, Geilenkirchen-Teveren
Zuschauer: 120

Von Weg­berg ging es gleich wei­ter nach Heins­berg, um im dor­ti­gen Sta­dion Ober­bruch das Auf­ei­n­an­der­tref­fen zwi­schen dem BC 09 Ober­bruch und dem TuS Frelen­berg zu ver­fol­gen. Bei un­se­rer An­kunft am Sta­dion be­merk­ten wir al­ler­dings so­fort, dass die­ses heu­te nicht be­spielt wer­den wür­de und die Par­tie statt­des­sen auf dem be­nach­bar­ten Neben­platz aus­ge­tra­gen wer­den soll­te. Mit Hilfe der Ground­hopper-App fan­den wir jedoch schnell ein Er­satz­spiel und mach­ten uns schließ­lich auf in den 15 Ki­lo­me­ter ent­fern­ten Geilen­kirchener Stadt­teil Teveren, in dem die Lan­des­liga-Partie zwi­schen dem hei­mi­schen FC Germania Teveren und dem SV Rott statt­finden soll­te. Mit einer knapp 5-minü­ti­gen Ver­spä­tung er­reich­ten wir das dor­tige Heide­stadion und nach­dem wir das ver­langte Ein­tritts­geld von 4 € be­gli­chen hat­ten, stan­den wir auch schon im Inne­ren des Grounds. Das Heide­stadion ver­fügt auf der Haupt­seite über zwei Stu­fen sowie eine über­dachte Sitz­platz­tri­büne und auf der ge­gen­über­lie­gen­den Seite über einen fla­chen Gras­wall mit ein paar Wel­len­bre­chern. Da wäh­rend des Spiels be­reits die ers­ten hef­ti­gen Regen­schauer auf den Rasen nie­der­ras­sel­ten, nah­men wir nach der ob­li­ga­to­ri­schen Foto­runde auf der tro­cke­nen Tri­büne Platz und be­ob­ach­te­ten von dort aus das Spiel­ge­sche­hen. Vor ca. 120 Zu­schau­ern sah man ein span­nen­des Spiel, an des­sen Ende sich die Heim­elf mit 2:1 durch­setze.

Groundspotting: Hans-Gisbertz-Stadion Nebenplatz

Hans-Gisbertz-Stadion Nebenplatz, Wegberg
Verein: SC Wegberg

SC Wegberg II – FC Viktoria Wegberg 4:5


10.06.2019
Kreisliga D Heinsberg, Staffel 1 (25. Spieltag)
Hans-Gisbertz-Stadion, Wegberg
Zuschauer: 13

Wäh­rend die Sai­son im Rhein­land bereits be­en­det war, roll­te für die Ver­eine des Fuß­ball­ver­bands Mit­tel­rhein noch der Ball. Des­halb ging es zu­sam­men mit Beni an die hol­län­di­sche Grenze, um dort gleich drei Grounds weg­zu­schep­pern. Den An­fang mach­te das Stadt­duell in der Kreis­liga D Heins­berg zwi­schen dem SC Weg­berg II und dem FC Vik­to­ria Weg­berg. Da wir be­reits eine Stunde vor Spiel­b­ginn das Hans-Gisbertz-Stadion er­reicht hat­ten, ging es nach An­kunft zu­nächst in die Gast­stätte „Ophover Mühle“, um dort die Lö­cher in unse­ren Mä­gen zu fül­len. Das ser­vierte Brot mit selbst­ge­mach­tem To­ma­ten- bzw. Kräu­ter­auf­strich sowie das haus­ge­braute Rot­bier wuss­te unse­re Gier abso­lut zu be­frie­di­gen, wo­durch der Gas­tro­test im Sta­dion ne­ben­an spä­ter ent­fal­len soll­te. Das Hans-Gisbertz-Stadion ver­fügt über einen Rasen­platz, wel­cher auf einer Seite mit drei durch­ge­hen­den Stu­fen sowie einer über­dach­ten Haupt­tri­büne in der Mitte aus­ge­baut ist. Zu­dem ist auch der Asche-Neben­platz mit eini­gen zum Teil über­dach­ten Stu­fen aus­ge­baut. Was einem net­ten Kick am Mit­tag al­ler­dings noch fehl­te, war ein Schieds­rich­ter. Der ur­sprüng­lich an­ge­setz­te Un­par­tei­i­sche schien ver­hin­dert ge­we­sen zu sein, wo­durch am Ende so ziem­lich jeder der an­we­sen­den 13 Zu­schau­er ge­fragt wur­de, ob er pfei­fen kön­ne. „Der mit der dicks­ten Wampe“, wie der spä­tere Schiri selbst be­teu­erte, nahm schließ­lich die Pfeife in die Hand. Ku­ri­o­ser­weise zeig­te der gute Mann am heu­ti­gen Tag un­er­war­tet die bes­te Leis­tung auf dem Platz. Wie in der Kreis­liga D üb­lich, be­ka­men wir von den Spie­lern näm­lich al­ler­feins­ten Ha­fer auf­ge­tischt. Fol­gen­des Zitat eines Mit­spie­lers um­schreibt die er­leb­ten Um­stände eigent­lich ganz gut: „Du sollst dich warm­ma­chen und nicht ein­ren­ken!“ Letz­ten Endes fie­len im­mer­hin gan­ze 9 Tore, was die Tor­sta­tis­tik kurz vor Sai­son­ende noch etwas auf­wer­ten soll­te.

SpVg Frechen 20 – Siegburger SV 04 2:2


07.06.2019
Mittelrheinliga (29. Spieltag)
Kurt-Bornhoff-Sportpark, Frechen
Zuschauer: 300

Die Saison neig­te sich so lang­sam sei­nem Ende ent­ge­gen, doch vor Be­ginn der Som­mer­pause soll­te noch der ein oder ande­re Ground ge­kreuzt wer­den. So auch der Kurt-Born­hoff-Sport­park in Frechen. Die SpVg Frechen trägt zwar nor­ma­ler­weise all ihre Heim­spiele auf dem be­nach­bar­ten Kunst­rasen­platz aus, das letz­te Heim­spiel der Sai­son fin­det al­ler­dings stets auf dem Haupt­platz des Kurt-Born­hoff-Sport­parks statt. So pack­te ich die Ge­le­gen­heit beim Schopfe und mach­te mich am Frei­tag­abend auf ins 80 Kilo­meter ent­fernte Frechen. Der Kurt-Born­hoff-Sport­park ver­fügt ein­sei­tig über einen be­acht­li­chen Stu­fen­aus­bau, wel­cher in der Ver­gan­gen­heit sogar mit einem Dach aus­ge­stat­tet war, und ist sonst von einem Gras­wall um­ge­ben. Auf der Ge­gen­ge­rade ist das Sta­dion zudem mit drei wei­te­ren Stu­fen aus­ge­baut. Vor ca. 300 Zu­schau­ern traf die hei­mi­sche Elf auf den im Ab­stiegs­kampf be­find­li­chen Sieg­burger SV. Wäh­rend be­stimmt ⅓ des an­we­sen­den Pu­b­li­kums der Spe­zies Ground­hopper zu­ge­hö­rig war, oute­ten sich ca. 10 Zu­schauer als Sieg­burger Gäste­fans. Diese waren ins­ge­samt mit zwei Zaun­fah­nen aus­ge­rüs­tet und wuss­ten in Dorf­ultras-Manier teil­weise auch akus­tisch auf sich auf­merk­sam zu machen. Auf dem Spiel­feld zeich­nete sich zu­nächst eine ein­sei­tige Partie ab. So war Frechen 20 über lan­ge Zeit das bes­se­re Team und führ­te dem­nach auch ver­dient mit 2:0. Da jedoch zwei der vier Flut­licht­masten am strei­ken waren, fand das Spiel in den letz­ten 20 Mi­nu­ten an­nä­hernd im Dun­keln statt, sodass man schon fast mit einem Spiel­ab­bruch rech­nete. Der Schiri sah dies al­ler­dings anders und ließ das Spiel ohne An­zei­chen wei­ter­lau­fen. Trotz schlech­ter Sicht waren nun die Gäste am Drü­cker, netz­ten in der letz­ten Vier­tel­stunde zwei­mal ein und sicher­ten sich den wich­ti­gen Punkt im Kampf gegen den Ab­stieg. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht kann man der SpVg Frechen heu­te eine soli­de Leis­tung at­tes­tie­ren. Zwar exis­tierte an den Wurst- und Ge­trän­ke­bu­den ein ner­vi­ges Wert­mar­ken-Bezahl­sys­tem und auch die Helfer da­hin­ter waren etwas über­for­dert, dafür gab es selbst­ge­machte Bur­ger im An­ge­bot, wel­che mich ge­schmack­lich durch­aus be­frie­di­gen konn­ten.

FSV Salmrohr – TuS Koblenz 6:5 n.E.


25.05.2019
Rheinlandpokal (Finale)
Apollinarisstadion, Bad Neuenahr-Ahrweiler
Zuschauer: 2.715

SG Gönnersdorf-Brohl – SV Gering-Kollig 3:2


24.05.2019
Bezirksliga Rheinland Mitte (30. Spieltag)
Rasenplatz Gönnersdorf, Gönnersdorf
Zuschauer: 100

TSV Emmelshausen – TuS Koblenz 1:2


22.05.2019
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (33. Spieltag)
Sportplatz an der Hunsrückhöhenstraße, Emmelshausen
Zuschauer: 820

SV Gering-Kollig – TuS Rheinböllen 3:0


19.05.2019
Bezirksliga Rheinland Mitte (29. Spieltag)
Sportanlage Elztalstraße, Gering
Zuschauer: 80

Nach der Kreis­liga A Koblenz soll­te nun auch die hie­sige Be­zirks­liga ver­voll­stän­digt wer­den. Dazu ging es nach Gering, um mit der Sport­an­lage Elz­tal­straße die letz­te feh­len­de Spiel­stätte der Liga zu kreu­zen. Die Sport­an­lage ver­fügt über einen Ra­sen­platz, wel­cher al­ler­dings kei­nen nen­nens­wer­ten Aus­bau vor­zu­wei­sen hat. Zum heu­ti­gen Auf­ei­n­an­der­tref­fen zwi­schen dem hei­mi­schen SV Gering-Kollig und dem TuS Rhein­böllen fan­den sich ca. 80 Zu­schau­er auf dem Geringer Sport­platz ein. Da mir auf Heim­seite gleich nach Be­tre­ten des Grounds eine Bande mit der Auf­schrift „Elz­tal Ultras“ sowie eine am Zaun be­fes­tig­te „SG Elz­tal“-Fahne auf­fiel, keim­te in mir die lei­se Hoff­nung nach etwas Stim­mung auf. Lei­der be­wahr­hei­tete sich mei­ne Ver­mu­tung nicht, so­dass es le­dig­lich bei den bei­den op­ti­schen Hilfs­mit­teln blieb. Trotz­dem sah man ein net­tes Spiel, wel­ches die Haus­her­ren schließ­lich mit 3:0 für sich ent­schie­den.

TuS Koblenz – SV Röchling Völklingen 2:1


18.05.2019
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (32. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 950

Mosel SG Löf/Lehmen/Oberfell/Hatzenport III – SG Kirchwald/Langenfeld II 5:3


17.05.2019
Kreisliga D Rhein/Ahr Süd (26. Spieltag)
Sportplatz „Oberfeller Löwenkäfig“, Oberfell
Zuschauer: 10

Schon oft fuhr ich am Sport­platz in Ober­fell vor­bei und hat­te mir dabei ge­schwo­ren ein Spiel auf sel­bi­gem zu be­su­chen. Da der Asche­belag des Ober­feller Löwen­käfigs, wie der Sport­platz im Volks­mund ge­nannt wird, in naher Zu­kunft durch einen Natur­rasen aus­ge­tauscht wer­den soll, wur­de es nun Zeit mei­nen Plan in die Tat um­zu­set­zen. Der Sport­platz in Ober­fell liegt direkt an der Mosel und weiß mit einer fa­bel­haf­ten Aus­sicht auf die Ter­ras­sen der ge­gen­über­lie­gen­den Wein­berge zu ge­fal­len. Eigen­tümer des Sport­ge­län­des ist der SSV Ober­fell, wel­cher zu­sam­men mit dem SV Hatzen­port-Löf und dem TSV Mosel­feuer Lehmen als Mosel SG in der Kreis­liga A an den Start geht. Die Spiele der ers­ten Mann­schaft wer­den je­doch in der Regel auf dem Kunst­rasen­platz in Löf aus­ge­tra­gen, so­dass le­dig­lich eini­ge weni­ge Spiele der drit­ten Mann­schaft in Ober­fell statt­fin­den. So zog es mich am letz­ten Spiel­tag der elft­klas­si­gen Kreis­liga D Rhein/Ahr Süd an die Unter­mosel, um der Par­tie zwi­schen der Mosel SG III und der Zweit­ver­tre­tung von SG Kirch­wald/Langen­feld bei­zu­woh­nen. Das Ge­ki­cke auf dem Spiel­feld konn­te zwar nicht wirk­lich über­zeu­gen, aber mit ge­nü­gend Bier und Captain Cola kann man sich be­kannt­lich alles schön sau­fen. Im­mer­hin konn­ten gan­ze acht Tore be­staunt wer­den, wovon fünf Stück der Heim­elf gut­ge­schrie­ben wur­den. Während die Mosel SG dank des heu­ti­gen Sieges noch vom vor­letz­ten auf den 8. Ta­bel­len­platz vor­rutsch­te, änder­te sich bei den Gäs­ten nicht viel, so­dass die­se die Sai­son als Schluss­licht be­en­deten.

1. FC Union Berlin – Tennis Borussia Berlin 5:6 n.E.


14.05.2019
Berliner Landespokal A-Junioren (Halbfinale)
Stadion im FEZ, Berlin-Köpenick
Zuschauer: 400

Nach­dem am Sonn­tag noch den Pro­fis von Union Berlin zu­ge­schaut wur­de, ging es am da­rauf­fol­gen­den Diens­tag zum Pokal­spiel der A-Junio­ren. Im Halb­fi­nale des Ber­liner Lan­des­po­kals tra­fen die­se auf die Nach­wuchs­kicker von Tennis Borussia Berlin. Im Sta­dion des Frei­zeit- und Er­ho­lungs­zen­t­rums, zu DDR-Zeiten noch „Pionier­republik Ernst Thälmann“ ge­nannt, soll­te die Par­tie zwi­schen den bei­den Ber­liner Tra­di­tions­klubs statt­fin­den. Das Sta­dion im FEZ be­fin­det sich im ehe­ma­li­gen Volks­park Wuhl­heide, un­weit der Alten Förs­te­rei, und ist die Hei­mat der Ju­gend­mann­schaf­ten von Union Berlin. Zudem wird das 6.000 Zu­schauer fas­sende Sta­dion vom Kreis­li­gis­ten Askania Coepenick als Heim­spiel­stätte genutzt. Wäh­rend die Längs­sei­ten des Sta­dions mit Plas­tik­bän­ken be­stückt sind, fin­den sich in den Kur­ven gras­be­wach­sene Steh­tra­ver­sen wie­der. Genau nach mei­nem Ge­schmack, wenn der stö­ren­de, grü­ne Trenn­zaun zwi­schen dem Spiel­feld und den Zu­schau­er­rän­gen nicht wäre.
Neben dem Sta­dion wuss­ten heu­te al­ler­dings auch die Pro­ta­go­nis­ten auf dem Spiel­feld zu über­zeu­gen. So waren die Eiser­nen in der ers­ten Halb­zeit ton­an­ge­bend und gin­gen ver­dient mit 1:0 in die Pause. Mit einem Dop­pel­schlag in den ers­ten zwan­zig Mi­nu­ten der zwei­ten Hälfte dreh­te TeBe nun das Spiel zu sei­nen Guns­ten, jedoch schaff­ten es die Unioner wenig spä­ter zum 2:2 aus­zu­glei­chen. Auch ein er­neu­ter Füh­rungs­tref­fer von Tennis Borussia konn­te von Union er­wi­dert wer­den, wo­durch das Spiel nach 90 Mi­nu­ten mit einem 3:3-Un­ent­schie­den ende­te. An­schlie­ßend ging es ohne Ver­län­ge­rung gleich ins Elf­me­ter­schie­ßen. Dort agier­ten die Jungs von TeBe kalt­schnäu­zi­ger uns zogen so un­er­war­tet ins Finale des Ber­lin­pokals ein.

1. FC Union Berlin – 1. FC Magdeburg 3:0


12.05.2019
2. Bundesliga (33. Spieltag)
Stadion An der Alten Försterei, Berlin-Köpenick
Zuschauer: 22.012 (aus­ver­kauft)

Am vor­letz­ten Spiel­tag kam es zum Auf­ein­an­der­tref­fen zwi­schen dem 1. FC Union Ber­lin und dem 1. FC Magde­burg. Nach­dem die Eiser­nen zwei Spiel­tage zuvor den Re­le­ga­tions­platz er­run­gen und die Woche dar­auf den Sprung auf den zwei­ten Ta­bel­len­platz ver­passt hat­ten, hieß es nun den HSV wei­ter­hin auf Ab­stand zu hal­ten. Gleich­zei­tig galt es für die Gäste aus Magde­burg wich­tige Punkte gegen den Ab­stieg zu er­kämp­fen. Da die Par­tie zu­gleich auch einen ge­wis­sen Derby­cha­rak­ter auf­weist, war es nicht wirk­lich ver­wun­der­lich, dass das heu­tige Spiel mit 22.000 an­we­sen­den Zu­schau­ern rest­los aus­ver­kauft war. Wäh­rend die Wald­seite zu Beginn eine gro­ße „Eisern Union“-Block­fahne prä­sen­tierte, zeig­ten die an­ge­reis­ten Gäs­te­fans eine Cho­reo aus blau­en und wei­ßen Luft­bal­lons, wel­che mit dem Zün­den von wei­ßem Rauch ab­ge­run­det wur­de. Ob­wohl ich im Heim­be­reich stand, konn­te ich den laut­star­ken Sup­port der Magde­burger in der ers­ten Halb­zeit des Öf­te­ren ver­neh­men, wes­halb ich den Gästen einen or­dent­li­chen Auf­tritt at­tes­tie­ren kann. In der zwei­ten Hälfte wur­de es auf­grund des aus­sichts­lo­sen Spiel­stands auf Gäste­seite etwas ru­hi­ger. Als im Heim­block kurz vor Schluss ge­zock­tes Ma­te­rial prä­sen­tiert wur­de, ging es im Gäste­block al­ler­dings noch­mal heiß her. Die auf­ge­brach­ten Magde­burger star­te­ten meh­re­re Ver­suche den Platz zu stür­men und auch die sport­li­che Frak­tion der Eiser­nen misch­te aus dem Nach­bar­block fröh­lich mit, was zu einer über zehn­mi­nü­ti­gen Spiel­un­ter­bre­chung führ­te. Dem Spiel auf dem Platz ver­passte dies al­ler­dings kei­nen Dämp­fer, so­dass Union Ber­lin sou­ve­rän mit 3:0 ge­wann und somit ge­si­chert auf dem Re­le­ga­tions­platz stand. Wie sich die spä­te­ren Auf­stiegs­spiele gegen den VfB Stutt­gart ent­wi­ckel­ten, soll­te in­zwi­schen jedem Fuß­ball­in­te­res­sier­ten be­kannt sein. Wäh­rend die Ost­ber­li­ner dem­nach erst­mals in ihrer Ver­eins­ge­schichte in die Bun­des­liga ein­zo­gen, muss­te der FCM den bit­te­ren Gang in die 3. Liga gehen.

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