Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

Újpest TE – Újpest FC 2:0


18.11.2017
U17 II. osztá­ly (13. Spieltag)
Szusza Ferenc Stadion Nebenplatz, Budapest (HUN)
Zuschauer: 100

Am zwei­ten Tag soll­te mit dem Budapester Derby zwi­schen Újpest und Honvéd das High­light der Tour anste­hen. Aufgrund ras­sis­ti­scher Vor­fälle beim Aus­wärts­spiel in Székesfehérvár wur­de Újpest aller­dings eine Ver­bands­strafe von zwei Heim­spielen unter Aus­schluss der Öffent­lich­keit auf­ge­brummt und bei unse­rem Glück war das Derby gegen Honvéd eines davon. So muss­ten wir uns auch heu­te wie­der mit unter­klas­sigem Fuß­ball zu­frie­den­geben. Um wenigs­tens das Szusza Ferenc Stadion kreu­zen zu kön­nen, ging es am Morgen wie­der in den Budapester Norden. Das Heim­spiel der Újpester U17 war näm­lich of­fi­zi­ell im Stadion an­ge­setzt. Wir hat­ten da zwar unse­re Zwei­fel, aber man weiß ja nie. In Újpest kon­kre­ti­sier­te sich unser Ver­dacht, denn das Stadion war ge­schlos­sen und die bei­den Mann­schaf­ten mach­ten sich auf dem un­spek­ta­ku­lären Neben­platz warm. Auch unse­re Freunde vom Vor­tag lun­ger­ten bereits am Sport­ge­lände rum um den Jugend­kick zu sehen. Auf dem Platz kam es dabei zu einer nicht ganz so gewöhn­lichen Partie, in der die aus­ge­glie­derte Profi­fuß­ball­ab­tei­lung auf ihren Stamm­verein, den Újpest TE traf. Sowohl die U17 des aus­ge­glie­der­ten Újpest FC als auch die U17 des Újpest TE star­ten in der zwei­ten un­ga­ri­schen Liga und spie­len des­halb regel­mäßig ge­gen­ei­nan­der. Un­er­war­tet beka­men wir ein ra­san­tes und tech­nisch star­kes Spiel gebo­ten, bei dem sich der Turn­verein gegen die Fuß­ball­ab­tei­lung durch­setzte.

Rákospalotai EAC – Új-Budai FC-Voyage 3:0


17.11.2017
BLSZ I. osztá­ly (14. Spieltag)
Budai II. László Stadion, Budapest (HUN)
Zuschauer: 150

Gegen Ende des Jahres stand mal wie­der eine mehr­tägige Tour im Aus­land an. Mit Fabian und 4 Promille wur­den zwei geeig­ne­te Mit­fahrer gefun­den und mit Ungarn wur­de sich auf ein pas­sen­des Reise­ziel geei­nigt. So stan­den die bei­den am frü­hen Frei­tag­mor­gen vor mei­ner Tür, von wo es wei­ter zum Flug­hafen Köln/Bonn ging. Dort soll­te unser Flie­ger um kurz nach 8 an den Start gehen. Dies­mal ent­schie­den wir uns für Flüge von Eurowings mit einem ein­stün­di­gen Zwischen­stopp in Hamburg. Dies war aus­rei­chend Zeit um am Hamburger Airport noch zwei Bier zu trin­ken, bevor die zwei­te Maschine in den Himmel stieg. In Ungarns Haupt­stadt ange­kom­men kauf­ten wir uns zunächst für 4.150 Forint, umge­rech­net ca. 13,50 €, ein 72-Stunden-Ticket, wel­ches für alle öf­fent­lichen Ver­kehrs­mit­tel in und um Budapest gilt. Mit dem Bus ging es dann vom Flug­hafen nach Kőbánya-Kispest und von dort mit der Metró nach Nyugati pály­aud­var, dem Haupt­bahn­hof von Budapest. Per pedes erreich­ten wir bereits weni­ge hun­dert Meter spä­ter unser gebuch­tes Hostel. Das Yolo Hostel ist auf den ers­ten Blick nichts Be­son­de­res, liegt aber ziem­lich zen­tral und ist vom Preis für 10 € die Nacht durch­aus ak­zep­ta­bel. Da unser Zimmer bei An­kunft noch nicht be­zugs­fer­tig war, einig­ten wir uns mit dem Hostel-Heini dar­auf erst­mal was zu essen und nach einer Stunde wie­der zurück im Hostel zu sein. Aus einer wur­den drei Stunden, denn anstatt in ein Res­tau­rant bega­ben wir uns auf eine klei­ne Sight­seeing-Runde durch Budapest. So ging es an die St.-Stephans-Basilika und an die Donau, wo wir die ers­ten Blicke auf den Burg­palast und das un­ga­rische Par­la­ment war­fen. Danach gab es end­lich was zu bei­ßen. Für mich gab es eine lecke­re Gulasch­suppe mit an­schlie­ßendem Pálinka, wodurch gleich die ers­ten un­ga­rischen Spe­zi­ali­täten abge­hakt wer­den konn­ten. Nachdem wir im Hostel doch noch die Mög­lich­keit beka­men unse­re Unter­kunft zu bezie­hen, hieß es gegen 17 Uhr zum ers­ten Spiel der Tour auf­zu­bre­chen.

Dafür ging es mit der Stra­ßen­bahn nach Rákospalota, einem Stadt­teil ganz im Norden der Stadt. Auf hal­ber Strecke stol­per­te plötz­lich ein stark al­ko­ho­li­sier­ter Kerl in den Zug und ver­lor das Gleich­gewicht. Fabi konn­te sich das Lachen natür­lich nicht ver­knei­fen und bekam prompt ein Match ange­bo­ten. Glück­licher­weise war auch die Gattin des Be­sof­fenen anwe­send, sodass Schlim­meres ver­hin­dert wer­den konn­te. Eine Station spä­ter stol­per­te der Typ wie­der aus dem Zug und ver­ab­schie­dete sich mit einem fes­ten Faust­schlag gegen die Fen­ster­scheibe der ab­fahrenden Stra­ßen­bahn. Wir waren froh als wir die End­station erreicht hat­ten.
Von der Halte­stelle sah man bereits die Flut­lichter des 10.000 Zu­schauer fas­sen­den Budai II. László Stadion, in dem der Rákospalotai EAC sei­ne Heim­spiele aus­trägt. Der REAC wur­de 1912 gegrün­det, muss­te aller­dings nach dem zwei­ten Welt­krieg auf­ge­löst wer­den. Erst 1991 wur­de der Verein neu­ge­grün­det, über­nahm das Start­recht von Volán FC und star­tete in der zwei­ten un­ga­ri­schen Liga. Seitdem war Rákospalota immer min­des­tens dritt­klassig und spiel­te von 2005 bis 2009 sogar 5 Jahre in der ers­ten Liga. Letzte Saison beleg­te der REAC nur den 15. Platz in der NB III und spielt des­halb erst­mals nur viert­klassig. In der vier­ten Liga ist man aller­dings Spitzen­reiter und vie­les sieht nach dem direk­ten Wie­der­auf­stieg in die drit­te Liga aus. Heute traf der REAC auf den Új-Budai FC-Voyage, wel­cher aus dem Voyage SE und der zwei­ten Mann­schaft von Újbuda TC ent­stand und auch erst seit die­sem Jahr in der Form in Er­schei­nung tritt. Der Ein­tritt war kos­ten­los und wir bega­ben uns ins Vereins­heim um noch ein paar Bier zu köp­fen. Zur Auswahl gab‘s frisch ge­zapf­tes Tuborg oder Löwenbräu aus der Dose. Obwohl wir sicher­lich lie­ber ein re­gio­nales Bier pro­biert hät­ten, ent­schie­den wir uns für das frisch Gezapfte. Pünkt­lich zum An­pfiff en­ter­ten wir schließ­lich den Ground. Dieser ist ganz nett und auf allen Seiten aus­ge­baut. Die Haupt- und Gegen­ge­rade des Stadions ver­fü­gen über einen un­über­dach­ten Sitz­platz­bereich, wäh­rend die Kurven aus rei­nen Steh­blöcken bestehen. Das uns heu­te ge­zeig­te Fuß­ball­spiel war aller­dings nicht so berau­schend und aller­höchs­tens Bezirks­liga-Niveau. Wir ver­trie­ben uns die Zeit mit Bier­trinken und stie­ßen dabei auf den neu­en Län­der­punkt von Fabi und 4 Promille an. Trotz schlech­tem Niveau war der Ta­bel­len­füh­rer noch einen Tick bes­ser als die Gäste und gewann letz­ten Endes ver­dient mit 3:0.
Nach dem Spiel bega­ben wir uns wie­der zurück in die Stadt, in der Hoff­nung die­ses Mal nicht an­ge­sprochen zu wer­den. Es kam na­tür­lich anders. In Újpest stie­gen 5 jün­ge­re Kerle zu, bei denen es sich um Szene­leute von Újpest FC han­del­te. Im End­ef­fekt beka­men wir dies­mal zwar kein Match ange­bo­ten, trotz­dem er­füll­ten die Kerle sämt­liche schlech­ten Kli­schees. Stolz erzähl­ten sie von ihrer ras­sis­ti­schen Fan­szene und zeig­ten uns den Hitler­gruß. Am Ziel ver­ab­schie­dete man sich freund­lich und such­te schnell das Weite. In den Kneipen der Király-Straße lie­ßen wir den Abend aus­klingen. Obwohl 4 Promille heu­te un­er­war­tet schwä­chel­te, gin­gen noch eini­ge Kalt­ge­tränke über den Tresen. Da wir noch etwas Schlaf nach­zu­holen hat­ten, hieß es um kurz nach Mitter­nacht auf­zu­bre­chen und uns in unser Quar­tier zurück­zu­ziehen.

Telekom Baskets Bonn – Beşiktaş JK Basketbol 73:74


15.11.2017
Basketball
Basketball Champions League (Gruppe D, 6. Spieltag)
Telekom Dome, Bonn-Hardtberg
Zuschauer: 4.750

Am drit­ten Spieltag der Basket­ball Champions League tra­fen die Baskets Bonn auf die Basket­ball­abteilung von Beşiktaş Istanbul. Da Beşiktaş eine der größ­ten tür­ki­schen Fan­szenen stellt, durf­te man auch in Bonn mit eini­gen Aus­wärts­fans rech­nen. Und tat­säch­lich sam­mel­te sich ein grö­ße­rer Mob aus Mitgliedern der Gruppen „Çarşı Berlin“ und „Avrupa Kartalları“ in der Ecke der Halle. Diese lie­fer­ten einen ast­reinen Auf­tritt und sorg­ten für ordent­lich Stimmung im Telekom Dome. Auf der Gegen­seite sam­mel­te sich ein support­williger Haufen um den „Supporters Club Bonn“, die Laut­stärke der Beşiktaş-Ultras erreich­ten sie aber bei wei­tem nicht. Über den Rest der anwe­sen­den 4.750 Zuschauer fas­se ich mich lie­ber kurz. Event-Publikum nervt ein­fach!
Während die Baskets als Gruppen­letzter in die Partie star­te­ten, stan­den die Türken auf dem ers­ten Tabellen­platz. So war es nicht ver­wun­der­lich, dass die Gäste nach den ers­ten bei­den Vier­teln knapp vor­ne lagen. Im drit­ten Vier­tel gaben die Baskets dann plötz­lich Gas und lagen gegen Ende des Vier­tels mit 63:52 über 10 Punkte vor Beşiktaş. Im fina­len Vier­tel wur­de es dann noch­mal span­nend. Die spiel­an­ge­bende Mannschaft hieß jetzt wie­der Beşiktaş, wel­che schließ­lich als Sieger hervor­ging.

TuS Koblenz – SV 07 Elversberg 2:3


11.11.2017
Regionalliga Südwest (19. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 929

Groundspotting: Brucknerstadion

Brucknerstadion, Köln-Porz
Verein: SpVg. Porz 1919

SpVg. Porz 1919 – TuS Lindlar 1925 0:0


05.11.2017
Bezirksliga Mittelrhein, Staffel 1 (11. Spieltag)
Autohaus-Schmitz-Sportpark, Köln-Porz
Zuschauer: 50

Da die Bezirks­liga-Partie zwi­schen der Sport­ver­ei­ni­gung Porz und dem TuS Lindlar im Brucknerstadion ange­setzt war, mach­te ich mich auf den Weg ins 60 Kilo­meter ent­fernte Köln-Porz. Nach einer guten Stunde Fahrt erreich­te ich das Stadion. Für ein Spiel auf dem Haupt­platz gab es inzwi­schen aller­dings kei­ne An­zei­chen mehr. Es soll­te zwar ge­spielt wer­den, aber nur auf dem unspek­ta­ku­lären Neben­platz der Sport­an­lage. Hier­bei han­delt es sich um einen Kunst­rasen­platz ohne Aus­bau mit dem klang­vollen Namen „Auto­haus-Schmitz-Sport­park“. Nachdem am Eingang 3 € den Besitzer wech­sel­ten, erhielt ich Zutritt zum Ground. Ein wirk­lich gutes Spiel bekam man hier jedoch nicht ge­bo­ten. So er­tappte ich mich des Öfte­ren selbst dabei, wie ich die Flieger des Kölner Flug­hafens beim Star­ten beo­bach­tete. Die Halb­zeit­pause nut­ze ich fast aus­schließ­lich zum Spot­ten des 5.500 Zu­schauer fas­sen­den Brucknerstadions. An­schlie­ßend gönn­te ich mir ein Reissdorf Kölsch und eine rote Brat­wurst und begab mich zurück an den Spiel­feld­rand. Pünkt­lich zur zwei­ten Hälfte fing es dann fürch­ter­lich an zu reg­nen und zu stür­men. Dem­ent­spre­chend glück­lich war ich im An­schluss des tor­losen Unent­schie­dens wie­der im war­men Auto zu sit­zen und die Rück­fahrt an­tre­ten zu kön­nen.

TuS Koblenz – SSV Ulm 1846 2:2


31.10.2017
Regionalliga Südwest (17. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 1.730

TSV Steinbach – TuS Koblenz 1:2


27.10.2017
Regionalliga Südwest (16. Spieltag)
SIBRE-Sportzentrum Haarwasen, Haiger
Zuschauer: 1.190

Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Union Berlin 4:1


24.10.2017
DFB-Pokal (2. Runde)
BayArena, Leverkusen
Zuschauer: 24.328

Das Aufeinander­treffen von Bayer Leverkusen und Union Berlin im DFB-Pokal war ein guter Grund mal wie­der in der BayArena vor­bei­zu­schauen. Über einen Freund kam man für er­schwing­liche 10 € an Tickets und dank des Stu­denten­aus­weises mit der Bahn für lau nach Leverkusen. Unsere Plätze befan­den sich auf der Gegen­gerade in Höhe der Mittel­linie und somit per­fekt um bei­de Fan­kur­ven im Auge zu behal­ten. Über 24.000 Zuschauer fan­den sich am heu­ti­gen Abend in der BayArena ein. Davon allei­ne 3.500 Unioner, denen man wie erwar­tet einen star­ken Auf­tritt attes­tie­ren konn­te. Der eiser­ne Höhe­punkt war dabei die mit dem Motto „Euer Brand­schutz geht in Flam­men auf!“ ein­ge­lei­tete Pyro­show. Zudem wur­de eine geklau­te Leverkusener Zaun­fahne und ein wei­te­res Spruch­band prä­sen­tiert.
Auf dem Platz konn­te man den Ber­linern aber auch einen geschei­tes Auf­tre­ten be­schei­nigen. Das Spiel wur­de am Ende zwar ziem­lich deut­lich mit 4:1 ver­lo­ren, jedoch fiel das Ergebnis zu hoch aus. Die Gäste aus Köpenick konn­ten lan­ge mit­hal­ten und ein Klassen­unter­schied war über wei­te Strecken nicht zu sehen. Bis kurz vor Schluss stand es nur 2:1 für Lev, doch ein Elfmeter in der 89. Minute und ein Frei­stoß­tor in der Nach­spiel­zeit ent­schie­den das Spiel end­gül­tig zu­guns­ten der Werks­elf.

TuS Koblenz – TSG 1899 Hoffenheim II 0:1


21.10.2017
Regionalliga Südwest (15. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 1.080

SG Maifeld/Polch – FC Alemannia Plaidt II 4:0


20.10.2017
Kreisliga B Mayen (9. Spieltag)
Kunstrasenplatz Mertloch, Mertloch
Zuschauer: 60

Für den Freitag­abend hat­ten wir uns mal wie­der den aller­größten Hafer heraus­ge­sucht. So ging es nach Mertloch um die Kreis­liga-Partie zwi­schen der SG Maifeld und der zwei­ten Mann­schaft von Alemannia Plaidt zu sehen. Der Sport­platz in Mertloch ist zwar kei­ne Augen­weide, hat aber zumin­dest einen klei­nen Aus­bau von zwei Stu­fen vor­zu­wei­sen. Für klei­nes Geld tran­ken wir vor Ort ein paar Stubbis, was den Ab­stecher ins Mai­feld für uns wenigs­tens nicht ganz so sinn­los er­schei­nen ließ.

SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen – TuS Koblenz 1:6


17.10.2017
Rheinlandpokal (Achtelfinale)
Rasensportanlage Neunkhausen, Neunkhausen
Zuschauer: 1.000

Nachdem es die TuS in den ers­ten bei­den Runden ins Obere Mittel­rhein­tal sowie ins Mosel­tal zog, ging es im Achtel­finale des Rhein­land­pokals in den Wester­wald. Genauer gesagt nach Neunkhausen in der Nähe von Bad Marienberg. Dort traf man auf der Rasen­sport­an­lage Neunkhausen auf die orts­an­sässige SG Weitefeld. Beim hie­si­gen Sport­platz han­delt es sich um einen gewöhn­lichen Rasen­platz ohne nen­nens­wer­ten Ausbau.
Das Wei­ter­kommen in die nächs­te Pokal­runde war dabei für die TuS Koblenz in kei­nem Moment ge­fähr­det. Die TuS war die ton­an­ge­bende Mann­schaft und spiel­te wie es sich für einen Drei-Klassen-Unter­schied gehört. Erst als in der zwei­ten Halb­zeit beim Stand von 6:0 das Flut­licht aus­fiel, muss­te man kurz­zeitig mit einem Spiel­ab­bruch rech­nen. Nach einer mehr als halb­stündigen Unter­brechung ging das Spiel aller­dings wei­ter. Der SG Weitefeld gelang kurz vor Schluss noch der Ehren­treffer, wel­cher vom hei­mi­schen Publikum laut­stark be­ju­belt wur­de. Trotz des Gegen­tores sah man heu­te einen sou­ve­rä­nen Auf­tritt der Schängel, durch den man mit dem Ein­zug ins Vier­tel­finale belohnt wur­de.

TSV Schott Mainz – TuS Koblenz 3:2


13.10.2017
Regionalliga Südwest (14. Spieltag)
Bezirkssportanlage Mainz-Mombach, Mainz-Mombach
Zuschauer: 620

Am 14. Spieltag der Regionalliga Südwest ging es für die TuS Koblenz nach Mainz. Dort traf man auf den Werks­klub und Tabellen­letzten Schott Mainz. Da das eige­ne Stadion im Otto-Schott-Sportzentrum die Anfor­derungen der Regionalliga nicht erfüllt, fin­den die Spiele der ers­ten Mann­schaft die­se Saison auf der gegen­über­lie­gen­den Bezirks­sport­anlage Mombach statt. Die BZA Mombach besitzt einen ein­sei­tigen Ausbau von 8 Stufen, der in der Mitte sogar mit Holz­bänken aus­ge­stat­tet ist. Für mich per­sön­lich war dies der vor­letz­te Ground, der mir zur erneu­ten Kom­plet­tierung der Regionalliga Südwest gefehlt hat.
Sport­lich bla­mier­te sich die TuS Koblenz bis auf die Knochen. Schott Mainz ging schnell mit 2:0 in Führung und obwohl die TuS noch den zwischen­zeit­lichen Aus­gleich schaff­te, muss­te man sich am Ende mit 2:3 ge­schla­gen geben.

SV Anadolu Spor Koblenz II – TuS Neuendorf 7:6 n.E.


11.10.2017
Kreispokal Koblenz (3. Runde)
Sportplatz Feste Franz, Koblenz-Lützel
Zuschauer: 75

In der drit­ten Runde des Koblenzer Kreis­pokals kam es zum Ama­teur­derby zwi­schen der zwei­ten Mann­schaft von Anadolu Spor und der TuS Neuendorf 82. Die Partie wur­de auf dem Sport­ge­lände von Anadolu in Koblenz-Lützel aus­ge­tra­gen. Der Sport­platz Feste Franz ist ein gewöhn­licher Grand­platz ohne nen­nens­wer­ten Aus­bau, dafür mit einem klei­nen Gras­wall auf einer Seite. Direkt dane­ben befin­det sich das Vereins­heim, in dem man zusätz­lich zur übli­chen Ver­kös­tigung auch Shisha rau­chen kann.
Das Spiel an sich war ein stän­di­ges auf und ab mit häu­fi­gem Führungs­wechsel. Nach 90 Minuten stand es schließ­lich 2:2 und auch nach der Verlängerung kamen die bei­den Mann­schaf­ten nicht über ein 3:3-Unent­schieden hin­aus. Die Ent­schei­dung muss­te im Elf­meter­schießen fal­len, wo Anadolu letzt­end­lich die bes­se­ren Nerven behielt. Die High­lights unse­res Besuches an der Feste Franz waren aber ganz ande­re. Zunächst wur­de der Betreuer von Anadolu vom Platz gestellt, weil er es für nötig hielt den Schiri etwas zu aus­ge­las­sen zu be­pö­beln. Später brach­te ein Anadolu-Spieler auf die Frage eines Neuendorf-Fans, was er für ein Assi sei, die glor­rei­che Antwort: „Ich bin Neuendorfer, ori­gi­nal Neuendorfer!“

Deutschland – Aserbaidschan 5:1


08.10.2017
WM-Qualifikation (Gruppe C, 10. Spieltag)
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer: 37.613

Am Abend stand dann das Länder­spiel im Fritz-Walter-Stadion auf dem Programm. Nachdem mich Beni wie­der am Stadion Oberwerth ein­ge­sam­melt hat­te, ging es ab in die Pfalz. Vor dem Stadion tran­ken wir noch schnell ein Bier, nah­men von Tom die Ein­tritts­karten ent­ge­gen und schon wur­de der Ground ge­en­tert. Dort traf die deut­sche National­mann­schaft am letz­ten Spiel­tag der WM-Quali­fi­ka­tion auf den Gruppen­vor­letz­ten Aser­baid­schan. Stimmungs­tech­nisch durf­te man von dem Kick zwar nicht viel erwar­ten, das Auf­tre­ten der aser­baid­schanischen Fans war aber durch­aus über­raschend. Gut 100 Aseris sup­por­te­ten durch­gängig ihr Team und eine gro­ße Aser­baid­schan-Block­fahne wan­der­te das ein oder ande­re Mal durch die Reihen der Gäs­te­fans. Auf dem Feld gab es dafür weni­ger Über­raschungen. Die deut­sche National­mann­schaft gewann das Spiel abso­lut sou­ve­rän und stell­te damit gleich einen neu­en Rekord auf. Nie zuvor konn­te ein National­team alle zehn Spiele der WM-Quali­fi­ka­tion gewin­nen, was dies zur bes­ten Quali-Runde aller Zeiten mach­te.

TuS Koblenz – Kickers Offenbach 0:1


08.10.2017
Regionalliga Südwest (13. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 2.172

FV Rheingold Rübenach II – SF Höhr-Grenzhausen II 6:1


08.10.2017
Kreisliga C Koblenz (8. Spieltag)
Sportplatz Am Mühlenteich, Koblenz-Rübenach
Zuschauer: 35

Zum Auftakt des heu­te anvi­sier­ten Dreiers ging es für Beni und mich nach Koblenz-Rübenach. Auf dem Rübenacher Sportplatz Am Mühlenteich tra­fen die zwei­ten Mann­schaften des hei­mi­schen FV Rheingold und der Sportfreunde Höhr-Grenzhausen auf­ein­an­der. Der Ground in Rübenach hat zwar nicht all­zu viel zu bie­ten, dafür gab es eine Menge Tore zu bestau­nen. Demnach wur­den die Gäste aus der Kannen­bäcker­stadt mit 6:1 abge­fertigt. Während es für Beni anschlie­ßend ins Metternicher Stadion in der Kaul ging, zog es mich zum TuS-Heimspiel gegen Kickers Offenbach.

SV Untermosel Kobern-Gondorf II – SV 08 Hillscheid 2:0


07.10.2017
Kreisliga C Koblenz (8. Spieltag)
Sportplatz Kobern-Gondorf, Kobern-Gondorf
Zuschauer: 55

Etwas ver­spä­tet erreich­te ich den Ground im Wein­ort Kobern-Gondorf, wo der Wahl­schweizer Benjamin bereits bei übels­tem Piss­wetter mit Regen­schirm und einer hei­ßen Tasse Kaffee auf mich war­te­te. Um dem Regen­schauer größ­ten­teils zu ent­gehen, stell­ten wir uns die ers­ten Minuten unter, bevor wir zu einem spä­te­ren und weni­ger reg­ne­ri­schen Zeit­punkt unse­re gewohn­te Foto­runde um den Sport­platz dreh­ten. Dieser ist mit einem ein­sei­tigen Aus­bau von 3 Stu­fen aus­ge­stat­tet und vor allem sei­ne tol­le Lage weiß zu gefal­len. Der Sport­platz liegt direkt an der Mosel und man bekommt einen aus­ge­zeich­neten Blick auf die angren­zen­den, stei­len Wein­berge und die Niederburg Kobern gebo­ten. Während es für mich nach dem Spiel auf direk­tem Weg nach Hause ging, leg­te Beni auf dem Heim­weg einen wei­te­ren Stopp ein und kreuz­te noch den Ground in Miesenheim.

Sporting Hasselt – Spouwen-Mopertingen 0:4


06.10.2017
Tweede klas­se ama­teurs VFV B (6. Spieltag)
Stedelijk Sportstadion, Hasselt (BEL)
Zuschauer: 840

In der vier­ten bel­gi­schen Liga kam es zum lim­bur­gi­schen Amateur­derby zwi­schen dem Haupt­stadt­verein aus Hasselt und der aus der 25 Kilometer ent­fern­ten Klein­stadt Bilzen stam­men­den Spiel­ge­mein­schaft Spouwen-Mopertingen. Um ihre Mann­schaf­ten zu unter­stützen fan­den sich fast 850 Zuschauer im Stadion ein, dar­un­ter auch auf bei­den Seiten ein klei­ner support­williger Haufen. Auf der Gegen­gerade sam­mel­te sich zu Beginn ein ca. 20-köpfiger Mob von Heim­fans, der auch gleich die ers­ten Bengalos zün­de­te. Der geg­ne­ri­sche Anhang wuss­te jedoch eben­falls durch das Abbrennen von Pyro­tech­nik und dem Auf­hängen von Zaun­fahnen auf sich auf­merk­sam zu machen.
Vollends zu über­zeu­gen wuss­te auch der Ground. Das Stedelijk Sportstadion in Hasselt hat eine gro­ße über­dachte Haupt­tri­büne vor­zu­wei­sen, wäh­rend der Rest des Stadions mit Steh­rängen aus­ge­stattet ist. Der Steh­platz­bereich auf der Gegen­gerade ist zudem über­dacht. Links von der Haupt­tri­büne befin­det sich das Vereins­heim, aus des­sen Pano­rama­fenster das Spiel bei einem frisch gezapf­ten Alken Cristal ver­folgt wer­den kann. Sport­lich gab es heu­te einen recht ein­seitigen Spielverlauf zu sehen. Die Gäste aus Mopertingen domi­nier­ten weitest­gehend das Spiel und gewan­nen letzt­end­lich ver­dient mit 4:0.

VfB Stuttgart II – TuS Koblenz 2:1


03.10.2017
Regionalliga Südwest (12. Spieltag)
GAZİ-Stadion auf der Waldau, Stuttgart-Waldau
Zuschauer: 492

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