Sportplatzhänger

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Impressionen aus Wien

Irreal St. Leopold – SG 77 Neulandschule 4:1


14.09.2020
DSG Oberliga (1. Spieltag)
Polizeisportanlage, Wien (AUT)
Zuschauer: 16

Nach dem am Vor­tag bereits das Schloss Schön­brunn be­sich­tigt wur­de, soll­te der Montag nun voll­stän­dig dem Sight­see­ing ge­wid­met wer­den. So wur­den nach und nach die wich­tigs­ten Se­hens­wür­dig­kei­ten der Stadt ab­ge­klap­pert. Größ­ten­teils zu Fuß be­gab ich mich vom Schloss Belvedere über die Zwi­schen­sta­ti­o­nen Karls­kirche, Wie­ner Staats­oper, Stephans­dom, Hof­burg, Maria-Theresien-Platz mit Kunst­his­to­ri­schem so­wie Natur­his­to­ri­schem Museum und Wie­ner Rathaus bis zur Votiv­kirche. Das erst­mal sehr stramm klin­gende Pro­gramm, war dann aller­dings be­reits nach cir­ca vier Stun­den ab­ge­ar­bei­tet. So­gar der für Allein­rei­sende eher lang­wei­lig er­schei­nende Wiener Prater wur­de noch mit­ge­nom­men. Was soll­te also mit dem an­ge­bro­che­nen Tag an­ge­stellt wer­den? Die Ant­wort die­ser rhe­to­ri­schen Frage lag selbst­ver­ständ­lich auf der Hand. Aber­mals wur­den die Spiel­pläne ge­wälzt und schließ­lich ein Spiel für den Abend gefunden.
Dazu ging es auf die Donau­insel Kaiser­mühlen, auf wel­cher sich die Polizei­sport­an­lage be­fin­det. Bis zur Fu­si­on mit dem Florids­dorfer AC im Jahre 2007 wur­de die­se vom PSV Team für Wien ge­nutzt. Die Sport­an­lage ver­fügt über ein Kunst­rasen­spiel­feld mit einem ein­sei­ti­gen Aus­bau von zwei Stufen. Ne­ben­bei be­kommt man vom Sport­ge­lände aus einen her­vor­ra­gen­den Aus­blick auf die Wiener Sky­line ge­bo­ten. Le­dig­lich von der Wahl des heu­ti­gen Spiels war man noch nicht ganz über­zeugt. So han­delte es sich um eine Par­tie der DSG Ober­liga, also der zweit­höchs­ten Liga unter der Schirm­herr­schaft der ka­tho­li­schen Diö­zesan­sport­ge­mein­schaft. Die DSG Wien führt seit 1951 Fuß­ball­spiele durch und ist dem Wiener Fuß­ball-Ver­band seit 1998 mit eige­nen Spiel­klas­sen un­ter­ge­ord­net. Man wuss­te also nicht wirk­lich, was einen er­war­ten wür­de und rech­nete dem­nach mit dem Schlimms­ten. Am Ende war das Spiel­niveau je­doch er­staun­lich hoch und man konn­te einen sou­ve­rä­nen 4:1-Sieg der Heim­elf bestaunen.
Dem­zu­folge konn­te also auch der letz­te Abend in der öster­rei­chi­schen Haupt­stadt sinn­voll ge­nutzt wer­den. Am fol­gen­den Diens­tag zog es mich noch­mal in die Wie­ner In­nen­stadt an den Donau­kanal, be­vor es gegen Abend zu­rück in die Hei­mat ging.

SU Wien United Grasshoppers 05 – Wiener Sport-Club 1b 2:1


13.09.2020
Oberliga A Wien (2. Spieltag)
Sportplatz Red Star Auto Platz 2, Wien (AUT)
Zuschauer: 90

Als nächs­tes hat­te ich mir ein Spiel im Sport­zen­t­rum ASKÖ Brigittenau he­r­aus­ge­sucht. Als ich am Sport­ge­lände an­kam, wur­de auf dem Haupt­platz aller­dings schon ein dem Ende zu­ge­neig­tes Spiel aus­ge­tra­gen, wes­halb die an­ge­peilte Par­tie auf dem be­nach­bar­ten Kunst­rasen­platz statt­fin­den soll­te. Da der Kuns­trasen-Neben­platz wenig bis gar nichts kann, ent­schloss ich mich dazu den ur­sprüng­li­chen Plan ein wenig um­zu­wer­fen. Also wur­de der für Mon­tag an­ge­setzte Be­such einer der vie­len Se­hens­wür­dig­kei­ten vor­ge­zo­gen und somit das UNESCO-Welt­kultur­erbe Schloss Schön­brunn be­sich­tigt. Da vor Ort weder Kai­se­rin Sissi noch ihr Ehe­gatte Franz an­ge­trof­fen wur­den, ging es nach aus­gie­bi­ger Be­ge­hung des Areals schnell wie­der ins sport­liche Pro­gramm über.
Dazu ging es in den Wiener Stadt­teil Breiten­see, in wel­chem der Ober­ligist Wien United 05 sei­ne Heim­spiele auf der Sport­an­lage des SC Red Star Penzing aus­trägt. Das Haupt­spiel­feld der An­lage ver­fügt über einen Natur­rasen, wel­cher auf einer Längs­seite fünf­rei­hig mit durch­ge­hen­den Holz­bän­ken aus­ge­stat­tet ist. Bei mei­nem Pech wur­de aller­dings erneut der Neben­platz mit Kunst­rasen­belag vor­ge­zo­gen. Dieser ist nur von einer Seite aus zu­gäng­lich, hat mit zwei­rei­hig an­ge­ord­ne­ten Holz­bän­ken sowie einem Wall je­doch we­nigs­tens eine Art Aus­bau vor­zu­wei­sen. Zu­dem gibt der Blick auf die an­gren­zen­den Häu­ser­rei­hen so­wie die Breiten­seer St. Laurentius-Kirche ein recht net­tes Bild ab. Heu­ti­ger Geg­ner am zwei­ten Spiel­tag der sechst­klas­si­gen Ober­liga soll­te die Re­ser­ve des tra­di­ti­ons­rei­chen Wiener SC sein. Viel­leicht soll­te das In­te­res­se an dem Kick ge­ra­de des­halb nicht ganz so ge­ring sein, so­dass sich am Ende etwas we­ni­ger als 100 Zu­schauer am Spiel­feld­rand ein­fan­den. Das Ge­sche­hen auf dem Spiel­feld ge­stal­tete sich indes recht aus­ge­gli­chen. Nach an­fäng­li­cher Füh­rung der Gäste ge­wan­nen die Grass­hoppers all­mäh­lich die Ober­hand und fuh­ren schließ­lich einen knap­pen 2:1-Sieg ein.

Favoritner AC – SC Mannswörth 2:4


13.09.2020
Wiener Stadtliga (4. Spieltag)
FavAC-Platz, Wien (AUT)
Zuschauer: 150

Am Sonn­tag soll­te es etwas frü­her aus den Federn gehen, denn bereits um 10:15 Uhr stand das ers­te Spiel des Tages auf der Agenda. So­mit begab ich mich in den Wiener Ge­mein­de­be­zirk Favo­riten, in wel­chem der gleich­na­mige Favo­ritner AC be­hei­ma­tet ist. Auch hier soll­ten wie­der 8 € ge­gen eine Ein­tritts­karte ein­ge­tauscht wer­den, be­vor das nach dem Ver­ein be­nann­te Sta­dion schließ­lich be­tre­ten wer­den konn­te. Die­ses er­wies sich als ein klei­nes fuß­bal­le­ri­sches High­light der Tour. So liegt das Sta­dion in­mit­ten eines Wohn­blocks, was de­fi­ni­tiv einen ge­wis­sen Charme ver­sprüht. Das Herz­stück der An­lage stellt da­bei die über­dachte Haupt­tri­büne dar, wel­che un­mit­tel­bar in den an­gren­zen­den Plat­ten­bau in­te­griert wur­de. Auf der Ge­gen­seite be­fin­det sich zu­dem eine un­über­dachte, aus Holz­bän­ken be­ste­hende Sitz­platz­tri­büne. Der Favo­ritner AC wur­de 1910 ge­grün­det und hat eine re­la­tiv er­folg­rei­che Ge­schich­te vor­zu­wei­sen. So spiel­te der Tra­di­ti­ons­klub in den 30er und 80er Jah­ren für meh­rere Spiel­zei­ten in der ers­ten Liga und konn­te zwei­mal das Halb­finale des ÖFB-Pokals er­rei­chen. Zu­letzt trat der FavAC An­fang der 90er Jahre zweit­klas­sig an, be­vor die­ser bis in die viert­klas­sige Wiener Stadt­liga durch­ge­reicht wur­de. Dort spielt der Ver­ein bis heu­te. Kein Wunder also, dass der Kult-Klub auch von einer klei­nen Fan­szene pro­fi­tie­ren kann. Diese po­si­ti­o­niert sich in der Regel auf einem Wall hin­ter einem der bei­den Tore und wuss­te heu­te durch Schlacht­rufe sowie das Auf­hän­gen eini­ger Zaun­fah­nen auf sich auf­merk­sam zu machen. Ins­ge­samt zeig­ten aller­dings nur knapp 150 Zu­schauer In­te­res­se an der heu­ti­gen Par­tie, was ich per­sön­lich ein wenig ent­täu­schend fand. Auf dem Spiel­feld ent­wi­ckelte sich indes ein recht tur­bu­len­tes Spiel. Dort ging der SC Manns­wörth re­la­tiv früh mit 2:0 in Füh­rung. Der hei­mi­sche FavAC schaff­te es je­doch kurz vor der Halb­zeit­pause zum An­schluss­tref­fer ein­zu­net­zen und nach Wie­der­an­pfiff zum 2:2 aus­zu­glei­chen. Am Ende waren es aber er­neut die Gäste aus Manns­wörth, die zwei Tore er­zie­len konn­ten und so­mit als ver­dien­ter Sieger vom Platz gingen.

SV Rojava – FC Yellow Star Simmering 1:3


12.09.2020
1. Klasse A Wien (2. Spieltag)
Nachwuchszentrum Vienna Platz 2, Wien (AUT)
Zuschauer: 85

Um 20 Uhr stand für mich der drit­te und letz­te Kick auf der Ta­ges­ord­nung. Dazu ging es zum Nach­wuchs­zen­t­rum des First Vienna FC, wel­ches im Wiener Ge­mein­de­be­zirk Brigittenau un­weit der Hohen Warte ge­le­gen ist. Neben den Ju­ni­o­ren­teams der Vienna rich­tet dort unter an­de­rem auch der SV Rojava sei­ne Heim­spiele aus. Der of­fen­sicht­lich kur­disch ge­prägte Ver­ein geht in der sieb­ten Liga an den Start und soll­te am heu­ti­gen zwei­ten Spiel­tag auf den FC Yellow Star aus Simmering tref­fen. Da ich das Nach­wuchs­zen­t­rum bereits eine gute Drei­vier­tel­stunde vor An­pfiff erreich­te, ver­folgte ich zu­nächst die letz­ten Mi­nu­ten des Auf­ei­n­an­der­tref­fens der bei­den Re­ser­ve-Mann­schaf­ten auf dem Kunst­rasen­platz der Sport­an­lage. Da je­doch le­dig­lich die­ser Platz über eine Flut­licht­an­lage ver­fügt, war schnell klar, dass auch die nach­fol­gende Par­tie der ers­ten Mann­schaft auf Plas­tik aus­ge­tra­gen wer­den wür­de. Wäh­rend der eigent­lich von mir an­ge­peil­te Haupt­platz mit einem Natur­rasen so­wie einem ein­sei­ti­gen Aus­bau in Form von ein paar Sitz­reihen aus­ge­stat­tet ist, hat der Kunst­rasen­platz kei­ner­lei Aus­bau vor­zu­wei­sen. Auch aus ku­li­na­ri­scher Sicht sah es eher mau aus, wes­halb ich froh war, dass ich mir im Vor­feld zu­min­dest ein Ge­tränk be­sorgt hat­te. Den­noch war das In­te­res­se an der Par­tie am Ende grö­ßer als zu­nächst er­war­tet. So fan­den sich letzt­end­lich hand­ge­zählte 85 Zu­schauer am Spiel­feld­rand ein. Diese sahen ein hart um­kämpf­tes Match, wel­ches der FC Yellow Star schließ­lich mit 3:1 gewann.

SR WGFM Donaufeld – SV Schwechat 2:3


12.09.2020
Wiener Stadtliga (4. Spieltag)
Sportplatz Donaufeld, Wien (AUT)
Zuschauer: 200

Mit der Stra­ßen­bahn ging es von Stadlau wei­ter in den Wiener Stadt­teil Donau­feld. Da die Heim­spiel­stätte des dort an­säs­si­gen SR Donau­feld le­dig­lich 3 Kilo­me­ter Luft­linie ent­fernt liegt, wur­de die Fahrt schnell hin­ter sich ge­bracht. An den Ein­gangs­toren wech­sel­ten 8 € sowie eine Ein­tritts­karte fix den Be­sit­zer und schon stand man im In­ne­ren der Sport­an­lage. Der hei­mi­sche SR Donau­feld wur­de 1912 ge­grün­det und zählt somit zu den äl­tes­ten Fuß­ball­ver­einen Wiens. Nach­dem der SR Donau­feld in den 90er Jahren zwei Spiel­zei­ten in der zwei­ten Liga an­tre­ten konn­te, pen­delt der Ver­ein seit­dem zwi­schen der dritt­klas­si­gen Re­gi­o­nal­liga und der viert­klas­si­gen Wiener Stadt­liga hin und her. Wie in Öster­reich üb­lich trägt der SR Donau­feld in­zwi­schen sei­nen Haupt­spon­sor im Ver­eins­namen. So ist der Ver­ein, nach­dem die­ser zu­letzt noch als Fach-Donau­feld be­kannt war, mo­men­tan nach dem Un­ter­neh­men „Wiener Gebäude & Flä­chen Ma­nage­ment“ be­nannt. Das 4.000 Zu­schauer fas­sende Sta­dion der Donau­felder ver­fügt über eine gro­ße, über­dachte Haupt­tri­büne und ist sonst nicht wei­ter aus­ge­baut. Zu­min­dest am heu­ti­gen Tag waren auch le­dig­lich die Sitz­platz­tri­büne sowie ein klei­nes Stück der Hin­ter­tor­seite für Zu­schauer zu­gäng­lich. Da­für konn­te die Bier­gar­ten-Atmo­sphäre im Ein­gangs­be­reich bei mir punk­ten. Von dort aus be­ob­ach­tete ich das Spiel­ge­sche­hen und ließ mir wäh­rend­des­sen eini­ge Wiesel­burger Helle für 4 € sowie eine Käse­krainer für 4,50 € schme­cken. Auf dem Spiel­feld zeig­te sich zu­nächst eine recht ein­sei­tige Par­tie. So waren die Gäste aus Schwechat klar do­mi­nie­rend und schaff­ten es mühe­los mit 3:0 in Füh­rung zu gehen. In der zwei­ten Halb­zeit kam die Heim­elf schließ­lich etwas bes­ser ins Spiel und konn­te in­ner­halb von 10 Mi­nu­ten auf 2:3 ver­kür­zen. Letzt­end­lich reich­te es aber nicht mehr für den Aus­gleich, wes­halb der SV Schwechat am Ende als ver­dien­ter Sie­ger her­vor­gehen konnte.

FC Stadlau – Post SV Wien 3:4


12.09.2020
Wiener Stadtliga U23 (4. Spieltag)
OMV-Sportanlage Stadlau Platz 3, Wien (AUT)
Zuschauer: 60

Nach­dem am Mor­gen erst­mal aus­ge­schla­fen wur­de, ging es gegen Mit­tag mit der S-Bahn in den Osten von Wien. Im dor­ti­gen Stadt­teil Stadlau soll­te um 13:30 eine Par­tie der Wiener U23-Stadt­liga aus­ge­tra­gen wer­den. Bei mei­ner An­kunft wur­de aller­dings schnell klar, dass das eigent­lich im Sta­dion an­ge­setz­te Auf­ein­an­der­tref­fen zwi­schen dem FC Stadlau und dem Post SV auf einem der bei­den Neben­plätze statt­fin­den soll­te. Da sich mir auf die Schnelle jedoch kei­ne viel­ver­spre­chende Al­ter­na­tive bot und sich das Ju­ni­o­ren­spiel des FC Stadlau den­noch am bes­ten mit dem an­schlie­ßen­den Plan ver­bin­den ließ, blieb ich letz­ten Endes dabei. Wäh­rend das Haupt­spiel­feld der Spor­tan­lage eine net­te, über­dachte Haupt­tri­büne vor­zu­wei­sen hat, ver­fü­gen die bei­den Kunst­rasen­plätze über kei­nen nen­nens­wer­ten Aus­bau. Trotz­dem bekam man ein span­nen­des und tor­rei­ches Spiel zu sehen. Nach mehr­ma­li­gem Füh­rungs­wech­sel konn­ten die Gäste die Par­tie schließ­lich mit einem knap­pen 4:3-Sieg für sich ent­schei­den. In di­rek­tem An­schluss hät­te mit dem Heim­spiel der ers­ten Mann­schaft zwar auch gleich das sehens­werte Sta­dion ge­kreuzt wer­den kön­nen, aller­dings blieb ich mei­ner ur­sprüng­li­chen Pla­nung treu und zog so­mit einen Lo­ca­tion­wech­sel vor.

Groundspotting: OMV-Sportanlage Stadlau

OMV-Sportanlage Stadlau, Wien (AUT)
Verein: FC Stadlau

First Vienna FC – SK Slovan HAC 10:0


11.09.2020
Wiener Stadtliga (4. Spieltag)
Naturarena Hohe Warte, Wien (AUT)
Zuschauer: 950

Eigent­lich hät­te an die­ser Stelle nun über eine Tour durchs Bal­ti­kum mit vier neu­en Län­der­punk­ten be­rich­tet wer­den sol­len. Unser guter Freund Corona wuss­te jedoch wie­der ge­konnt einen Strich durch die Rech­nung zu machen. So wur­den weni­ge Tage vor Tour­start die Ein­rei­se­be­stim­mun­gen für einen Groß­teil der zu be­rei­sen­den Län­der ge­än­dert, wo­durch eine qua­ran­tä­ne­freie Ein­reise schließ­lich un­mög­lich wur­de. Der be­reits ge­buchte Rück­flug über Wien schien aller­dings nach Plan durch­ge­führt zu wer­den, wes­halb sich bei mir ers­te Ge­dan­ken­spiele über ein ver­län­ger­tes Wochen­ende im Drei­län­der­eck Öster­reich-Slo­wa­kei-Ungarn ein­schli­chen. Da aller­dings auch Ungarn für Aus­län­der die Gren­zen dicht­machte und der Trend in der Slo­wa­kei in die­selbe Rich­tung deu­tete, blieb am Ende le­dig­lich die Al­ter­na­tive Österreich.
Den­noch wur­de kur­zer­hand ein recht er­schwing­li­cher Flug in die Bun­des­haupt­stadt Wien ge­bucht. Dort soll­te über die nächs­ten Tage ein wah­res Fest für jeden Ama­teur­fuß­ball-Lieb­ha­ber ab­ge­lie­fert wer­den. Kaum war man am Flug­ha­fen in Schwechat ge­lan­det und hat­te das Gepäck im Hotel­zim­mer ver­staut, soll­te es näm­lich schon zum ers­ten Spiel des Wochen­en­des gehen. Zur Aus­wahl stan­den das Heim­spiel des First Vienna FC sowie die Zweit­liga-Partie zwi­schen dem Florids­dorfer AC und dem SV Lafnitz. Da muss­te ich wirk­lich nicht lan­ge über­le­gen, denn ein Besuch bei der Vienna stand doch schon seit Län­ge­rem auf mei­ner Wunsch­liste. Der 1864 ge­grün­dete First Vienna FC ist der ältes­te Fuß­ball­ver­ein des Landes und ein­fach ein ab­so­lu­ter Kult­klub. So konn­te die Vienna bis in 50er Jahre sechs­mal öster­rei­chi­scher Meis­ter wer­den und neben dem drei­fa­chen öster­rei­chi­schen Cup­sieg sogar ein­mal den DFB-Pokal ge­win­nen. In­zwi­schen geht der Verein nur noch in der viert­klas­si­gen Wiener Stadt­liga an den Start, doch auch hier ge­nie­ßen die Blau-Gelben noch höchs­tes An­se­hen. Am Döblinger Sta­dion Hohe Warte an­ge­kom­men, er­war­tete mich gleich der ers­te Dämp­fer der Tour. Gegen mei­ne Er­war­tun­gen soll­ten heu­te kei­ne Tickets an der Tages­kasse ver­kauft wer­den. Nach dem ers­ten Schreck zeich­nete sich aller­dings schnell ab, dass ein di­gi­ta­les Ticket per Online-Kauf er­wor­ben wer­den konn­te. Zwar kann ich nun kei­ne schmu­cke Ein­tritts­karte mein Eigen nen­nen, aber man kann ja nicht alles haben. Der Ein­tritts­preis der heu­ti­gen Par­tie lag üb­ri­gens bei 8 €. Das Sta­dion Hohe Warte konn­te einst ein Fas­sungs­ver­mö­gen von 85.000 Zu­schau­ern auf­wei­sen, wel­ches je­doch mitt­ler­weile auf eine Zu­schau­er­ka­pa­zi­tät von le­digl­ich 6.000 be­schränkt wur­de. Das Herz­stück des Sta­di­ons ist na­tür­lich die über­dachte, mit dem Schrift­zug „First Vienna Foot­ball Club 1894 – Hohe Warte – Kein Platz für Dis­kri­mi­nie­rung“ ver­zier­te Haupt­tri­büne. Des Wei­te­ren ver­fügt die Hohe Warte auf der Ge­gen­seite über eine mo­der­ne Stahl­rohr­tri­büne sowie einen be­acht­li­chen, voll­stän­dig mit Gras über­wach­se­nen Stu­fen­aus­bau. Wie sich an­hand des Schrift­zu­ges er­ah­nen lässt, kann die Vienna zu­dem von einer recht gro­ßen, eher links­ge­rich­te­ten Fan­basis pro­fi­tie­ren. So zeig­te der ultra­ori­en­tierte Kern der Fan­szene auch heu­te eine fürs Auge nett an­zu­schau­ende Cho­reo­gra­phie zu Beginn des Spiels. In die­ser soll­te ihre Liebe zur Vienna sowie die si­mul­tane Ab­nei­gung ge­gen­über Sexis­mus the­ma­ti­siert wer­den. Dazu wur­de die Dar­stel­lung zwei­er händ­chen­hal­ten­der Mäd­chen mit blau­em und gel­bem Rauch un­ter­legt. Auch im wei­te­ren Ver­lauf wuss­te der Stim­mungs­kern ein gutes Bild ab­zu­ge­ben und die Mann­schaft durch­ge­hend in bri­tisch ge­präg­tem Stil zu un­ter­stüt­zen. Das Spiel­ge­sche­hen auf dem Platz ge­stal­tete sich indes nicht ganz so span­nend, aller­dings bekam man auch dort eini­ges zu sehen. Der First Vienna FC ließ den Gäs­ten aus Hüttel­dorf nicht den Hauch einer Chance und fer­tigte die­se ab­so­lut sou­ve­rän mit 10:0 ab. His­to­risch ge­se­hen soll­te dies für die Vienna sogar der ers­te zwei­stel­lige Sieg in einem Punkt­spiel seit 1996 sein. Nach Spiel­ende nahm ich gleich die erst­beste Bahn in Rich­tung City, um den Abend ge­müt­lich im Hotel aus­klin­gen zu lassen.

Sportfreunde Eisbachtal – TuS Koblenz 2:0


09.09.2020
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Nord (2. Spieltag)
Eisbachtalstadion Nebenplatz, Nentershausen
Zuschauer: 350 (aus­ver­kauft)

Spfr. Moselland – BSV Weißenthurm 3:1


06.09.2020
Kreisliga B Koblenz (1. Spieltag)
Sportplatz Pollenfeld, Koblenz
Zuschauer: 60

Im An­schluss an das Spiel in Metter­nich ging es gleich wei­ter zum nächs­ten Kick. Auf dem gera­de ein­mal zwei Kilo­me­ter ent­fern­ten Sport­platz Pollen­feld stand nun eine Partie der Kreis­liga B auf der Agenda. Der nach der gleich­na­mi­gen Wohn­sied­lung be­nann­te Sport­platz ist die Heim­spiel­stätte der im Kob­lenzer Stadt­teil Lützel an­säs­si­gen Sport­freunde Mosel­land. Der Ground an sich hat zwar kei­nen nen­nens­wer­ten Aus­bau vor­zu­wei­sen, den­noch kann dem stau­bi­gen, etwas in die Jahre ge­kom­me­nen Hart­platz ein ge­wis­ses Flair nicht ab­ge­spro­chen wer­den. Heu­ti­ger Geg­ner auf dem Pollen­feld stell­te der BSV Weißen­thurm dar, wel­cher in den 60er und 70er Jah­ren in der dritt­klas­si­gen Ama­teur­liga Rhein­land an den Start ging und sogar ein­mal den Ein­zug in den DFB-Pokal fei­ern konn­te. Die glor­rei­chen Zei­ten des BSV sind aller­dings schon lan­ge vor­bei, so­dass man sich mitt­ler­weile auf Kreis­ebene mes­sen muss. Aber auch in der Kreis­liga wird be­kannt­lich Fuß­ball ge­spielt. So sah man ins­ge­samt ein pa­cken­des Match, wel­ches die Haus­her­ren vor knapp 60 Zu­schau­ern schließ­lich ver­dient mit 3:1 für sich entschieden.

FC Germania Metternich II – SC Bendorf-Sayn 1:0


06.09.2020
Kreisliga A Koblenz (1. Spieltag)
Sportplatz Trifter Weg, Koblenz
Zuschauer: 120

Eines mei­ner per­sön­li­chen Ziele stellt die Kom­plet­tie­rung des Sport­parks Ober­werth dar. So fehlt mir neben dem Karl-Adam-Platz der Sport­schule Ober­werth auch noch der mitt­ler­weile extrem sel­ten be­spielte Asche­platz von Rot-Weiß Kob­lenz. Ge­rüch­te­weise soll­te das ers­te Heim­spiel der RW-Reserve aus­ge­rech­net auf jenem Platz aus­ge­tra­gen wer­den. Ob­wohl ich der An­set­zung etwas Skep­sis ent­ge­gen­brachte, mach­te ich mich am frü­hen Sonn­tag­mor­gen auf den Weg nach Kob­lenz, um end­lich einen Haken hin­ter den Ten­nen­platz set­zen zu kön­nen. Am Sport­ge­lände an­ge­kom­men, fiel je­doch direkt auf, dass die bei­den Mann­schaf­ten auf dem eige­nen Kunst­rasen­platz, an­statt auf Asche spie­len würden.
Selbst­ver­ständ­lich hat­te ich mir für die­sen Fall bereits im Vor­feld ein Er­satz­spiel he­r­aus­ge­sucht. Dem­nach ging es schnell nach Metter­nich, wo zeit­gleich das Heim­spiel der Metter­nicher Zweit­ver­tre­tung statt­fin­den soll­te. Die zwei­te Mann­schaft von Germania Metter­nich geht neuer­dings in der Kreis­liga A an den Start und be­strei­tet sei­ne Spiele auf dem Sport­platz Trifter Weg. Der eins­tige Asche­platz wur­de im Jahr 2018 um­ge­baut und ver­fügt seit­dem über einen Kunst­rasen­belag. Einen nen­nens­wer­ten Aus­bau hat der Sport­platz aller­dings nicht vor­zu­wei­sen. Dies hielt die knapp 120 an­we­sen­den Zu­schauer je­doch nicht davon ab dem heu­ti­gen Kick gegen den SC Ben­dorf-Sayn bei­zu­woh­nen. In einer eigent­lich aus­ge­gli­che­nen Par­tie konn­te sich die Heim­elf schließ­lich mit 1:0 durch­set­zen und so­mit die ers­ten drei Punkte der noch jun­gen Sai­son einfahren.

TuS Koblenz II – FC Germania Arzheim II 9:0


05.09.2020
Kreisliga D Koblenz, Staffel I (1. Spieltag)
Bezirkssportanlage „Schmitzers Wiese“ obe­rer Aschenplatz, Koblenz
Zuschauer: 110

SG Ettringen/St. Johann – FC Sportfreunde Miesenheim 1:2


04.09.2020
Kreisliga A Rhein/Ahr (1. Spieltag)
Hochsimmerstadion, Ettringen/Eifel
Zuschauer: 120

Nach­dem am vor­he­ri­gen Wo­chen­ende be­reits die ers­ten Pflicht­spiele im Pokal ver­folgt wur­den, soll­te es nun auch in der Kreis­liga wie­der los­gehen. So­mit zog es mich am Frei­tag­abend zum Heim­spiel der SG Ettringen, deren Sport­platz mir noch zur Kom­plet­tie­rung der Kreis­liga A Rhein/Ahr fehl­te. Das so­ge­nannte Hoch­simmer­stadion be­steht aus einem Hybrid­rasen­platz, wel­cher ein­sei­tig über einen Aus­bau von drei fla­chen Stu­fen ver­fügt. Sonst ist die Sport­an­lage nicht wei­ter aus­ge­baut. Nichts Be­son­de­res also, aber den­noch eine net­te Sache, wenn man die Liga gleich am ers­ten Spiel­tag ver­voll­stän­di­gen kann. Am Ende sah man eine hart um­kämpfte Par­tie, wel­che die Sport­freunde aus dem Ander­nacher Stadt­teil Miesen­heim schließ­lich knapp mit 2:1 gewannen.

Spvgg. Cochem – TuS Koblenz 2:4 n.V.


30.08.2020
Rheinlandpokal (1. Runde)
Moselstadion, Cochem
Zuschauer: 350 (aus­ver­kauft)

SV 1919 Ochtendung – SG Kempenich/Spessart/Rieden/Volkesfeld II 3:1


28.08.2020
Kreispokal C-/D-Klasse Rhein/Ahr (1. Runde)
Jakob-Vogt-Stadion, Ochtendung
Zuschauer: 40

Nach der wochen­lan­gen Test­spiel­phase soll­te im Fuß­ball­ver­band Rhein­land so lang­sam der re­gu­lä­re Spiel­be­trieb be­gin­nen. Am letz­ten August-Wochen­ende wur­de somit neben der ers­ten Runde des Rhein­land­pokals auch die des Kreis­pokals Rhein/Ahr aus­ge­tra­gen. Am Frei­tag­abend zog es mich des­halb ins Jakob-Vogt-Sta­dion nach Ochten­dung. Die­ses ver­fügt über einen her­kömm­li­chen Kunst­rasen­platz, wel­cher von einer Tar­tan­bahn um­zo­gen und mit einem ein­sei­ti­gen Aus­bau von zwei fla­chen Stu­fen aus­ge­stat­tet ist. Nach­dem der SV Ochten­dung in den letz­ten Jah­ren zu­sam­men mit dem SV Laetitia Rüber als SG Nette­tal an­ge­tre­ten ist, geht der Ver­ein seit die­ser Sai­son wie­der selbst­stän­dig an den Start. Aus die­sem Grund muss der Heim­ver­ein einen Neu­an­fang auf un­ters­ter Ebene hin­neh­men. Die heu­ti­gen Gäste aus Kempenich sind hin­ge­gen eine Klasse höher in der Kreis­liga C ein­zu­ord­nen. Den­noch war die Heim­elf die bes­sere Mann­schaft und konn­te somit vor ca. 40 Zu­schau­ern schließ­lich mit 3:1 gewinnen.

FC Germania Metternich – TuS Koblenz 0:4


22.08.2020
Testspiel
Stadion in der Kaul, Koblenz-Metternich
Zuschauer: 300 (aus­ver­kauft)

Das sechs­te und somit letz­te Vor­be­rei­tungs­spiel der TuS Koblenz führ­te die Schängel ins Stadion des Rhein­land­­ligis­ten FC Germania Metter­nich. Ob­wohl der Ground be­reits das ein oder ande­re Mal besucht wer­den konn­te, macht es immer wie­der Freude dort einem Spiel bei­zu­woh­nen. So kann man durch­aus be­haup­ten, dass sich nach unse­rer Fes­tung Ober­werth das schöns­te Stadion von Koblenz in Metter­nich be­fin­det. Der Charme des Stadions in der Kaul wird dabei be­son­ders vom etwas in die Jahre ge­kom­me­nen Stu­fen­aus­bau ver­lie­hen. Für den heu­ti­gen Test­kick soll­ten ge­mäß Be­stim­mun­gen exakt 300 Ein­tritts­kar­ten in den Vor­ver­kauf gehen. Diese soll­ten dann schließ­lich auch voll­stän­dig an den Mann ge­bracht wer­den, so­dass die Par­tie vor „aus­ver­kauf­tem Haus“ statt­fin­den konn­te. Am Ende sah man einen sou­ve­rä­nen 4:0-Sieg der fa­vo­ri­sier­ten TuS Koblenz, wel­che nun un­ge­schla­gen aus der Sai­son­vor­be­rei­tung her­vor­ge­hen kann.

FC Bitburg – SG Arzfeld/Daleiden/Dasburg-Dahnen 5:1


21.08.2020
Testspiel
Stadion Ost, Bitburg
Zuschauer: 80

Eigent­lich hat­te ich mei­nen Frei­tag­abend be­reits ver­plant, doch kurz­fris­tig bot sich die Ge­le­gen­heit das noch feh­lende Sta­dion in Bit­burg zu kreu­zen. Also wur­de der ur­sprüng­li­che Plan schnell ver­wor­fen und mit Maradenna sowie sei­nem Schwager David die knapp 140 Kilo­meter lan­ge An­fahrt in die Bier­stadt be­wäl­tigt. Das Bit­burger Sta­dion Ost ver­fügt ein­sei­tig über einen be­acht­li­chen Stu­fen­aus­bau und konn­te somit durch­aus über­zeu­gen. Der hei­mi­sche FC Bit­burg konn­te letz­te Saison zudem in die sechst­klas­sige Rhein­land­liga auf­stei­gen, wes­halb es ohne­hin Zeit wur­de dem Ground einen Besuch ab­zu­stat­ten. Wie man sich viel­leicht den­ken kann, soll­te hier heu­te mit Bitter­burger – wie ein be­kann­ter Ober­franke sagen wür­de – auch selbst­ver­ständ­lich re­gi­o­na­les Bier an­ge­bo­ten wer­den. Zu­min­dest für David und mich lag es dem­nach nahe das ein oder ande­re eis­kalte Stubbi zu uns zu neh­men. Die Par­tie zwi­schen dem frisch ge­ba­cke­nen Rhein­land­ligis­ten und dem Be­zirks­ligis­ten zeig­te sich indes re­la­tiv ein­sei­tig. Die Heim­elf wuss­te schnell das Spiel zu do­mi­nie­ren und konn­te somit schließ­lich ver­dient mit 5:1 gewinnen.

SSV Bad Hönningen – ATA Sport Urmitz II 5:8


18.08.2020
Testspiel
Sportplatz Staier’s Au, Bad Hönningen
Zuschauer: 40

Der Schwei­­zer Schrott­­hopper und sei­ne bes­se­re Hälfte waren ein wei­te­res Mal zu Gast im Rhein­­land. Dem­­nach soll­ten die Spiel­­pläne aber­­mals nach dem größ­­ten Hafer mit dem ge­­rings­­ten Nut­­zen durch­­fors­­tet wer­den. Fün­­dig wur­de man mit dem Test­­kick zwi­­schen dem hei­mi­schen SSV Bad Hönningen sowie der Zweit­ver­tre­tung von ATA Sport Urmitz. Ganz ab­ge­neigt von der Par­tie war ich dann aber doch nicht, denn so kam man seit Lan­gem wie­der auf die Schäl Sick, auf wel­cher im Ge­gen­satz zur schö­nen Rhein­seite doch noch et­li­che Grounds ab­ge­grast wer­den müs­sen. Der Sport­platz Staier’s Au in Bad Hönningen könn­te ein ers­ter Schritt in die­se Rich­tung ge­we­sen sein. Wirk­lich viel so bie­ten hat die­ser aller­dings nicht. So ver­fügt der Natur­rasen­platz über kei­nen nen­nens­wer­ten Aus­bau und auch unser Ver­lan­gen nach Sta­dion­wurst und küh­lem Blonden konn­te in keins­ter Weise ge­stillt wer­den. Zu guter Letzt soll­te es auch noch in Strö­men reg­nen. Der ver­meint­li­che Hafer soll­te sich zu unse­rer Freude je­doch als Schüt­zen­fest ent­pup­pen. Nach einem frü­hen Tref­fer der Gäste wuss­te die Heim­elf das Spiel an sich zu rei­ßen und mit einer ver­dien­ten 4:1-Füh­rung in die Pause zu gehen. In der zwei­ten Halb­zeit wen­dete sich das Blatt schließ­lich. Die Gast­mann­schaft schaff­te es nun sie­ben­mal ein­zu­net­zen und somit am Ende mit 8:5 zu gewinnen.

SV Olympia Biebesheim – FSG Riedrode 6:2


15.08.2020
Testspiel
Rheinstadion, Biebesheim am Rhein
Zuschauer: 95

Von Gins­heim-Gustavs­burg ging es wei­ter Rich­tung Süden nach Biebes­heim am Rhein. Nach­dem man auf dem Weg dort­hin nur knapp dem Tode durch einen ent­ge­gen­kom­men­den Falsch­fah­rer ent­kam, traf man qua­si mit An­pfiff am Biebes­heimer Rhein­stadion ein. In die­sem traf der hei­mi­sche Krei­sober­ligist auf den FSG Riedrode, wel­cher in der siebt­klas­si­gen Grup­pen­liga Darm­stadt an den Start geht. Das Rhein­stadion hat grund­sätz­lich etwas mehr zu bie­ten als der kurz zuvor be­suchte Ground in Gins­heim-Gustavs­burg. So ist der Natur­rasen­platz von einer Asche­bahn um­zo­gen und ein­sei­tig mit einer über­dach­ten Haupt­tri­büne aus­ge­stat­tet. Vor etwas we­ni­ger als 100 Zu­schau­ern zeig­te sich auf dem Spiel­feld der­weil eine tor­reiche Par­tie. Nach an­fäng­li­chem Rück­stand ge­lang es der Heim­elf schließ­lich sechs­mal ein­zu­net­zen und so am Ende sou­ve­rän mit 6:2 gegen die höher­klas­si­gen Gäste zu ge­win­nen. Nach Spiel­ende zog es uns noch schnell zum ört­li­chen Schmand­döner, bevor man die zwei­stün­dige Rück­fahrt antrat.

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