Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

SB DJK Würzburg – SpVgg Giebelstadt 3:1


11.11.2018
Kreisliga Würzburg 1 (16. Spieltag)
DJK-Stadion, Würzburg
Zuschauer: 90

SV Deutz 05 IV – SC Holweide II 0:2


04.11.2018
Kreisliga C Köln, Staffel 3 (11. Spieltag)
BB Bank Sportpark, Köln-Deutz
Zuschauer: 15

 

Spvg Wesseling-Urfeld – DJK Arminia Eilendorf 5:0


04.11.2018
Landesliga Mittelrhein, Staffel 2 (11. Spieltag)
Ulrike-Meyfarth-Stadion, Wesseling
Zuschauer: 150

GKSC Hürth II – SV Weiden 1914/75 II 4:1


04.11.2018
Kreisliga B Rhein-Erft, Staffel 3 (11. Spieltag)
Dieter Hoffmann Sportpark, Hürth-Gleuel
Zuschauer: 25

TuS Koblenz – TSV Emmelshausen 2:1


03.11.2018
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (16. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 1.029

RKSV Groene Ster – SC Heerenveen 1:3


31.10.2018
KNVB Beker (2e ron­de)
Sportpark Pronsebroek, Heerlen (NED)
Zuschauer: 2.500

FV Bonn-Endenich – SC Brühl 06/45 4:0


28.10.2018
Landesliga Mittelrhein, Staffel 1 (10. Spieltag)
BZA West Röckumstraße, Bonn-Endenich
Zuschauer: 45

SV Röchling Völklingen – TuS Koblenz 1:3


26.10.2018
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (15. Spielzeit)
Hermann-Neuberger-Stadion, Völklingen
Zuschauer: 271

SV Steinwenden – VfR Wormatia Worms 1:7


24.10.2018
Verbandspokal Südwest (Achtelfinale)
Reichswald-Stadion, Ramstein-Miesenbach
Zuschauer: 391

Im Ach­tel­fi­na­le des Süd­west­po­kals traf der Ver­bands­li­gist SV Stein­wenden auf den Re­gio­nal­li­gis­ten Wormatia Worms. Was das Spiel für uns in­te­res­sant mach­te, war die Tat­sache, dass die­ses nicht beim SV Stein­wenden selbst, son­dern im sel­ten be­spiel­ten Ram­steiner Reichs­wald-Stadion aus­ge­tra­gen wer­den soll­te. So ging es zu­sam­men mit Beni und Tingel ins 200 Ki­lo­me­ter ent­fern­te Ram­stein. Das dor­ti­ge Reichs­wald-Stadion ver­fügt ein­sei­tig über einen net­ten Stu­fen­aus­bau, wel­cher sich bis in die Kurve zieht. Dort lie­ßen wir uns schließ­lich bei den uns be­kann­ten Ge­sich­tern von WDC nie­der. Auf der an­de­ren Seite der Kurve sam­mel­te sich der Rest der Wormser Fan­szene, so­dass am Ende um die 30 Wormser an­we­send waren. Bis auf eine klei­ne An­sa­ge vom Capo der Sups wäh­rend un­se­rer Sta­dion­runde, bekam man von die­sen heu­te al­ler­dings nicht viel zu hören. Auf dem Spiel­feld sah man dafür ein tor­rei­ches Spiel, in dem die fa­vo­ri­sier­ten Gäste aus Worms mit 7:1 ge­wan­nen.

RFC Liège – KSK Heist 1:1


21.10.2018
Eerste klas­se ama­teurs (8. Spieltag)
Stade de la Rue de la Tonne, Lüttich (BEL)
Zuschauer: 1.500

Am nächs­ten Tag ging es vom fran­zö­si­schen Sedan ins bel­gi­sche Lüt­tich. Dabei führ­te uns unser Weg die Maas ent­lang, wo­durch wir in den Ort­schaf­ten Bouillon, Rochefort und Huy kurz Halt mach­ten, um sich dort die In­nen­städte sowie die da­zu­ge­hö­ri­gen Fes­tungs­an­la­gen an­zu­schau­en. Be­son­ders das Stadt­bild von Rochefort konn­te mit sei­ner Zi­ta­del­le auf einem Fels­vor­sprung, der an­gren­zen­den Kirche und den Häu­ser­rei­hen an der Maas über­zeu­gen und da­durch po­si­tiv in Er­in­ne­rung blei­ben. Am Nach­mit­tag tra­fen wir schließ­lich in Lüt­tich ein.
Dort zog es uns zur Dritt­liga-Par­tie zwi­schen dem RFC Lüt­tich und dem KSK Heist. Der RFC Lüt­tich ist einer von vie­len bel­gi­schen Tra­di­tions­ver­ei­nen, die mitt­ler­wei­le den An­schluss an die Spit­zen­teams des Lan­des ver­lo­ren haben. So be­sitzt der RFCL die Stamm­num­mer 4, die den Verein als viert­äl­tes­tes Mit­glied des bel­gi­schen Fuß­ball­ver­bands aus­zeich­net, zu­dem konn­te man 1896 mit dem Ge­winn der ers­ten bel­gi­schen Meis­ter­schaft in die Fuß­ball­ge­schich­te ein­ge­hen. Ins­ge­samt wur­de man fünf­mal Meis­ter, konn­te ein­mal den bel­gi­schen Po­kal ge­win­nen und et­li­che Spiele im Euro­pa­po­kal be­strei­ten. Mitte der 90er Jahre muss­te der RFC Lüt­tich schließ­lich in die drit­te Liga zwangs­ab­stei­gen, sodass man seit­dem zwi­schen zwei­ter und vier­ter Liga hin- und her­pen­delt. Da der Ver­ein da­mals auch das 40.000 Zu­schau­er fas­sen­de Stade Velodrom de Rocourt auf­ge­ben muss­te, wech­sel­te die­ser seit­dem eini­ge Male die Heim­spiel­stät­te. Seit 2015 tritt man nun im neu er­bau­ten Stade de la Rue de la Tonne an. Dieses ist auf drei Sei­ten aus­ge­baut. So ver­fügt das Sta­dion hin­ter einem Tor über eine über­dachte Steh­platz­tri­büne, auf einer Längs­sei­te über eine über­dach­te Sitz­platz­tri­büne und auf der an­de­ren Längs­sei­te über eine VIP-Loge mit Bal­kon. Am Ein­gangs­be­reich be­sorg­ten wir uns Steh­platz-Ti­ckets für 10 € und en­ter­ten den Ground. Da die bei­den über­dach­ten Tri­bü­nen be­reits prop­pen­voll waren und auch das rest­li­che Sta­dion gut be­sucht war, waren wir froh noch einen frei­en Platz di­rekt an der Bande er­gat­tert zu haben. Für einen Dritt­li­gis­ten kann der RFCL auf eine recht gro­ße Fan­ba­sis bau­en, wel­che ver­mut­lich noch aus er­folg­rei­che­ren Zei­ten stammt. Diese sam­mel­te sich auf der Steh­tri­büne hin­ter dem Tor und konn­te stel­len­weise rich­tig laut wer­den. Folg­lich leg­te auch die Mann­schaft des RFC Lüt­tich gut los und konn­te früh mit 1:0 in Füh­rung gehen. Auch da­nach blie­ben die Haus­her­ren größ­ten­teils spiel­be­stim­mend, schaff­ten es al­ler­dings nicht nach­zu­le­gen. Wie es so oft ist, reich­te den Gäs­ten aus Heist dem­nach eine der we­ni­gen Chan­cen, um 5 Mi­nu­ten vor Schluss zum glück­li­chen 1:1-End­stand aus­zu­glei­chen. Nach Spiel­ende ging es für uns zurück ins hei­mi­sche Rhein­land, wo man am spä­ten Abend ein­traf.

CS Sedan Ardennes – Stade de Reims II 1:0


20.10.2018
Championnat National 2, Groupe D (9. Spieltag)
Stade Louis-Dugauguez, Sedan (FRA)
Zuschauer: 2.058

Ende Ok­to­ber stand für mei­nen Vater und mich eine Zwei­ta­ges­tour durch unse­re west­li­chen Nach­bar­län­der an. Unser ers­tes Etap­pen­ziel lau­te­te Sedan. So ging es über die lu­xem­bur­gi­schen und bel­gi­schen Ar­den­nen bis nach Frank­reich, wo man gegen Nach­mit­tag ein­traf. In Sedan be­sich­tig­ten wir die Burg Sedan und schlen­der­ten ein wenig durch die über­schau­bare In­nen­stadt, bevor es am frü­hen Abend zum Heim­spiel des Viert­li­gis­ten CS Sedan ging. Dieser hat eine glanz­volle Ver­gan­gen­heit vor­zu­wei­sen. So spiel­te der CS Sedan et­li­che Spiel­zei­ten im fran­zö­si­schen Ober­haus, konn­te zwei­mal den Coupe de France ge­win­nen und durf­te sogar mehr­fach auf in­ter­na­tio­na­ler Bühne auf sich auf­merk­sam machen. Aus fi­nan­ziel­len Grün­den folg­te jedoch 2013 der Zwangs­ab­stieg in die fünf­te Liga, so­dass man seit­dem zwi­schen Dritt- und Fünft­klas­sig­keit hin- und her­pen­delt. Das Stade Louis-Dugauguez, die Heim­spiel­stätte des CS Sedan, ist mit einer Ka­pa­zi­tät von über 23.000 für die vier­te Liga na­tür­lich völ­lig über­di­men­sio­niert. Das Sta­dion wur­de erst 2000 er­rich­tet, ist voll­stän­dig über­dacht und kom­plett mit Sitz­plät­zen aus­ge­stat­tet. Ob­wohl das heu­ti­ge Spiel gegen die zwei­te Mann­schaft von Stade Reims auf Heim­seite als Derby an­ge­se­hen wur­de, waren den­noch nur die Ge­gen­ge­ra­de und ein klei­ner Teil der Haupt­tri­büne ge­öff­net. Für 8 € pro Ti­cket nah­men wir mit dem Groß­teil der an­we­sen­den 2.000 Zu­schau­ern auf der Ge­gen­ge­rade Platz. Mit­tig sam­mel­te sich dort zu­dem ein sup­port­wil­li­ger Hau­fen um die „Young Boys Sedan“. Diese zogen zu Beginn des Spiels eine Block­fahne hoch, auf der die Ab­nei­gung ge­gen­über dem heu­ti­gen Ri­va­len aus Reims aus­ge­drückt wur­de. Zudem konn­te man mit ei­ni­gen Dop­pel­hal­tern und Dau­er­sup­port für etwas Stim­mung im Sta­dion sor­gen. Auch wenn die vor­ge­tra­ge­nen Lie­der eher fran­zö­si­scher Ein­heits­brei waren, war das für ein Viert­liga­spiel gar nicht so schlecht. Gäs­te­fans konn­ten heu­te hin­ge­gen kei­ne aus­fin­dig ge­macht wer­den. Auf dem Spiel­feld sah man wäh­rend­des­sen ein aus­ge­gli­che­nes Spiel, in dem Sedan kurz vor Schluss ein­netz­te und so als glück­li­cher Sieger vom Platz ging. Nach dem Spiel be­sorg­ten wir uns in einer Tanke noch etwas ge­gen den in­zwi­schen auf­ge­kom­me­nen Hunger und be­ga­ben uns an­schlie­ßend in unser Hotel.

SV Morbach – TuS Koblenz 0:1 n.V.


17.10.2018
Rheinlandpokal (Achtelfinale)
Sportzentrum Morbach, Morbach
Zuschauer: 620

Im Ach­tel­fi­na­le des Rhein­land­po­kals traf die TuS Kob­lenz auf den Rhein­land­li­gis­ten SV Mor­bach. Bei An­kunft am Mor­ba­cher Sport­zent­rum be­merk­te ich zu mei­ner Freude, dass das heu­ti­ge Spiel nicht im be­reits be­such­ten Alfons-Jakob-Stadion, son­dern auf des­sen Ne­ben­platz aus­ge­tra­gen wer­den soll­te. Dieser ist beid­sei­tig mit drei Stu­fen aus­ge­baut und hat hin­ter einem Tor einen Gras­wall vor­zu­wei­sen. Obwohl heu­te sogar über die vol­le Spiel­zeit sup­por­tet wur­de, konn­te die Mann­schaft nicht an die Leis­tung der vo­ri­gen Spiele an­knüp­fen. So stand es nach 90 Mi­nu­ten noch 0:0, wodurch es in die Ver­län­ge­rung ging. Dort konn­te die TuS schließ­lich zum er­lö­sen­den 1:0 ein­net­zen und so das Ti­cket fürs Vier­tel­fi­nale lösen.

SV Wiesbaden 1899 – DJK 1. SC Klarenthal 2:4


14.10.2018
Kreisoberliga Wiesbaden (14. Spieltag)
Helmut-Schön-Sportpark, Wiesbaden
Zuschauer: 150

Nach­dem ein Besuch im Helmut-Schön-Sport­park schon oft an­ge­peilt und dann doch nie in An­griff ge­nom­men wur­de, war es nun end­lich soweit. So ging es zu­sam­men mit Fabi und Kuwe in die hes­si­sche Lan­des­haupt­stadt um dort dem Heim­spiel des SV Wies­baden bei­zu­woh­nen. In Wies­baden tra­fen wir zudem auf Jonas, der das heu­tige Quar­tett kom­plett machen soll­te. Der SV Wies­baden wur­de 1899 ge­grün­det und hat eine mehr oder we­ni­ger er­folg­rei­che Ver­gan­gen­heit vor­zu­wei­sen. In den 50er und 60er Jah­ren spiel­te man bei­spiels­weise lan­ge Zeit zweit­klas­sig und stand gan­ze zwei­mal im End­spiel um die deut­sche Ama­teur­meis­ter­schaft. In den Fol­ge­jah­ren ging man eini­ge Jahre in der Ober­liga an den Start, bis man 1994 aus fi­nan­ziel­len Grün­den die ers­te Mann­schaft ab­mel­dete und da­rauf­hin in der un­ters­ten Spiel­klasse neu an­fan­gen muss­te. Den­noch schaff­te es der Verein sich er­neut bis in die Hes­sen­liga hoch­zu­ar­bei­ten, wo man sich 3 Jahre lang hal­ten konn­te. Aus die­ser zog sich der SVW 2016 wegen fi­nan­ziel­ler Pro­ble­me frei­wil­lig zurück. An­schlie­ßend trat man in der Grup­pen­liga an, in der die Klasse je­doch auch nicht ge­hal­ten wur­de, so­dass man mitt­ler­weile in der acht­klas­si­gen Kreis­ober­liga an­greift. Die Heim­spiel­stätte des SV Wies­baden ist der 12.000 Zu­schau­er fas­sen­de Helmut-Schön-Sport­park. Dieser liegt direkt neben der 0815-Arena des Dritt­li­gis­ten SV Wehen, weiß aber we­sent­lich bes­ser zu ge­fal­len. So ver­fügt das Sta­dion über eine über­dachte Haupt­tri­büne und ist sonst von einem net­ten Stu­fen­aus­bau um­ge­ben. In der Mitte der Ge­gen­ge­rade sind die Stu­fen zu­dem mit Holz­bän­ken be­stückt. Wir nah­men auf der Haupt­tri­büne Platz wid­me­ten uns dem er­eig­nis­rei­chen Ge­sche­hen auf dem Platz. Dort waren zu­nächst die Gäste aus dem Wies­ba­de­ner Stadt­teil Klaren­thal spiel­an­ge­bend, wo­durch die­se mit einer ver­dien­ten 2:0-Füh­rung in die Pause gin­gen. In der zwei­ten Hälfte kam der SVW dann bes­ser ins Spiel und schaff­te es zwei­mal ein­zu­net­zen und so­mit aus­zu­glei­chen. Der SC Klaren­thal ließ sich da­durch al­ler­dings nicht ein­schüch­tern, ging aber­mals in Füh­rung und konn­te wenig spä­ter sogar auf 4:2 er­hö­hen. Schließ­lich war dies auch der End­stand, wo­durch der SV Wies­baden einen leich­ten Dämp­fer im Kampf um den Auf­stieg hin­neh­men muss­te. Nach dem Spiel lie­fer­ten wir Jonas wie­der am Wies­ba­de­ner Haupt­bahn­hof ab und mach­ten uns auf den 120 Ki­lo­me­ter lan­gen Heim­weg.

 

VfB Dillingen – TuS Koblenz 1:2 Abbr.


13.10.2018
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (13. Spieltag)
Stadion Papiermühle, Dillingen/Saar
Zuschauer: 400

Am 13. Spiel­tag ging es für unse­re TuS bereits zum zwei­ten Mal für die­se Spiel­zeit ins saar­län­di­sche Dillingen. Nach­dem zu Be­ginn der Sai­son ein sou­ve­rä­ner Aus­wärts­sieg beim FV Diefflen ge­fei­ert wur­de, war nun das Aus­wärts­spiel beim Stadt­ri­va­len VfB Dillingen an der Reihe. An­ders als das Heim­spiel beim Dieffler Nach­barn, wel­ches im Dillinger Park­stadion aus­ge­tra­gen wur­de, fand das heu­ti­ge Spiel im hei­mi­schen Sta­dion Papier­mühle statt. Das Sta­dion Papier­mühle ist al­ler­dings nicht ganz so spek­ta­ku­lär wie das Park­stadion. So ver­fügt das Sport­ge­lände über einen Kunst­ra­sen­platz, wel­cher auf einer Seite mit drei und auf der ande­ren Seite mit einer fla­chen Stufe aus­ge­baut ist. Auf der Haupt­seite exis­tiert zudem ein Ver­eins­heim mit einer an­gren­zen­den Über­da­chung. Wie schon gegen Diefflen zeig­ten die Schän­gel ein gutes Spiel, in dem man bereits früh mit 2:0 in Füh­rung ging. Auch nach dem An­schluss­tref­fer des VfB Dillingen blieb die TuS das bes­sere Team und alles sah nach einem wei­te­ren Aus­wärts­sieg aus. Nach einem gro­ben Foul vor dem Kob­len­zer Fan­block kam es in der 70. Mi­nu­te al­ler­dings zu einer Ru­del­bil­dung, die eine kurz­zei­tige Spiel­un­ter­bre­chung nach sich zog. Als sich die­se ge­ra­de be­ru­higt hat­te und die Par­tie fort­ge­führt wer­den soll­te, ging es ein paar Meter wei­ter er­neut heiß her. Ein Zu­schau­er aus dem Dillinger Um­feld schlug einem Kob­len­zer Fan ins Ge­sicht, wo­rauf­hin eini­ge Kob­len­zer die Ver­fol­gung des Tä­ters auf­nah­men. Der Schiri un­ter­brach die Par­tie an­schlie­ßend bis auf wei­te­res. Wäh­rend die Kob­len­zer Mann­schaft auf­grund der 2:1-Füh­rung auf eine Fort­set­zung dräng­te, wei­ger­ten sich die Saar­län­der das Spiel­feld erneut zu be­tre­ten. Der Nicht­an­tritt wur­de dabei mit der Angst vor dem Gäs­te­an­hang be­grün­det. Ob­wohl sich die Kob­len­zer Fans ge­schlos­sen und auf frei­wil­li­ger Basis aus dem Stad­ion ent­fern­ten, wur­de das Spiel den­noch nicht mehr an­ge­pfif­fen. Im Nach­hi­nein durf­te man sogar er­fah­ren, dass sich das Schieds­rich­ter­ge­spann an­schlie­ßend nicht mal mehr einen Ein­druck über die Lage im Sta­dion ver­schafft hat­te. Alles schon etwas frag­wür­dig, wenn man be­denkt, dass sowas mit or­dent­li­cher Fan­tren­nung ver­meid­bar ge­we­sen wäre. Im­mer­hin wur­den die an­schlie­ßen­den Be­fürch­tun­gen über ein Urt­eil des Sport­ge­richts gegen die TuS Kob­lenz nicht be­stä­tigt. So wird es An­fang Feb­ruar erneut nach Dillingen gehen, um dem Nach­hol­spiel zwi­schen dem VfB Dillingen und unse­rer TuS bei­zu­woh­nen. Auf­grund der hohen Si­cher­heits­auf­la­gen wird das Spiel dann al­ler­dings im sel­ten be­spiel­ten Park­stadion aus­ge­tra­gen.

Groundspotting: Sportplatz Brohl

Sportplatz Brohl, Brohl-Lützing
Verein: VfL Brohl am Rhein

HSV Neuwied – FC Kosova Montabaur 2:2


07.10.2018
Kreisliga A Westerwald/Wied (9. Spieltag)
Raiffeisenstadion, Neuwied
Zuschauer: 150

Schon seit lan­gem hat­te ich den Wunsch das Neu­wieder Raiffeisen­stadion zu kreu­zen. Trotz einer An­rei­se von nur 15 Mi­nu­ten bot sich al­ler­dings nie die Chance dazu, wo­durch das Neu­wieder Sta­dion bis­her un­be­sucht blieb. Da das Sta­dion in den letz­ten Jah­ren aus­schließ­lich für Spiele der Neu­wied Raiders im American Foot­ball zur Ver­fü­gung stand, wur­de dar­in schon län­ger kein Fuß­ball mehr ge­spielt. So fand im Jahr 2006 mit dem DFB-Pokal­spiel zwi­schen dem SV Roß­bach/Ver­scheid und Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach das letz­te Pflicht­spiel und im Jahr 2015 mit der Aus­tra­gung des Neu­wieder Deich­stadt­pokals das letz­te be­kann­te Fuß­ball­spiel über­haupt im Raiffeisen­stadion statt. Auf­grund der Un­be­spiel­bar­keit des Spiel­felds im be­nach­bar­ten Rhein-Wied-Sta­dion wur­de das Heim­spiel des HSV Neu­wied in der Kreis­liga A zu mei­ner Freude je­doch kurz­fris­tig dort­hin ver­legt. So fand man sich zu­sam­men mit Fabi und Hopping Orange Blue kurz vor An­pfiff im 10.000 Zu­schau­er fas­sen­den Sta­dion ein. Die­ses ver­fügt ein­sei­tig über eine über­dachte Haupt­tri­büne und ist sonst von einem Gras­wall um­ge­ben, wel­cher zu frü­he­ren Zei­ten sogar mit Stu­fen aus­ge­baut war. Neben uns zog es heu­te auch wei­te­re Sta­dion­samm­ler nach Neu­wied, so­dass man wäh­rend des Spiels dem ein oder an­de­ren be­kann­ten Ge­sicht über den Weg lief. Auf dem Platz sah man wäh­rend­des­sen ein über­ra­schend un­ter­halt­sa­mes Spiel. So ging der Ta­bel­len­füh­rer aus Monta­baur in der ers­ten Halb­zeit früh mit 1:0 in Füh­rung und konn­te kurz vor der Pause auf 2:0 er­hö­hen. In der zwei­ten Halb­zeit ging es dann teil­wei­se so tur­bu­lent zu, dass der Schieds­rich­ter ins­ge­samt vier Ak­teu­re vom Platz stel­len muss­te. Mir drei roten Kar­ten traf es die Haus­her­ren dabei je­doch we­sent­lich här­ter als die Gast­mann­schaft. Den­noch schaff­te es der 2014 ge­grün­de­te Hei­mat­sport­ver­ein ir­gend­wie noch auf 1:2 zu ver­kür­zen und kurz vor Schluss aus­zu­glei­chen. Auf der Heim­seite kann­te der Ju­bel an­schlie­ßend kei­ne Gren­zen mehr. Nach Ab­pfiff ver­ab­schie­de­te man sich schnell von den an­de­ren Jungs und mach­te sich zu­frie­den auf den un­ge­wohnt kur­zen Weg nach Hause.

TuS Koblenz – SC 07 Idar-Oberstein 2:2


06.10.2018
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (12. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 980

TuS Koblenz – FSV Viktoria Jägersburg 1:1


03.10.2018
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (7. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 1.035

BFV Hassia Bingen – TuS Koblenz 1:3


29.09.2018
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (11. Spieltag)
Stadion am Hessenhaus, Bingen
Zuschauer: 480

FV Bad Vilbel – KSV Hessen Kassel 1:2


28.09.2018
Hessenliga (11. Spieltag)
Nidda-Sportfeld, Bad Vilbel
Zuschauer: 405

Am 11. Spiel­tag der Hes­sen­liga traf der FV Bad Vilbel auf den aus der Re­gio­nal­liga ab­ge­stie­ge­nen KSV Hes­sen Kas­sel. So bot sich die Chance das Nidda-Sport­feld mit einer halb­wegs in­te­res­san­ten Gast­mann­schaft zu kreu­zen. Das Nidda-Sport­feld bie­tet Platz für 6.000 Zu­schau­er und ver­fügt ein­sei­tig über einen or­dent­li­chen Stu­fen­aus­bau, wel­cher mit­tig so­gar über­dacht ist. Für das heu­tige Spiel gegen Kas­sel wur­de der lin­ke Teil des Stu­fen­aus­baus pro­vi­so­risch zum Gäs­te­block um­funk­tio­niert. Dort sam­melte sich ein ca. 80-köpfi­ger Gäs­te­mob, der zu­sam­men mit ein paar Schwen­kern so­wohl op­tisch als auch akus­tisch auf sich auf­merk­sam machen konn­te. Auch auf dem Platz do­mi­nier­te größ­ten­teils das fa­vo­ri­sier­te Team aus Kas­sel, wo­durch die­se am Ende einen ver­dien­ten 2:1-Aus­wärts­sieg ein­fuh­ren.

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