Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

TuS Koblenz – SV Eintracht Trier 2:0


14.04.2019
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (27. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 1.524

1. FC Kaan-Marienborn – TSV Alemannia Aachen 0:1


09.04.2019
Regionalliga West (25. Spieltag)
Herkules-Arena im Breitenbachtal, Siegen-Kaan-Marienborn
Zuschauer: 993

Das Nach­hol­spiel des Regio­nal­liga-Auf­stei­gers 1. FC Kaan-Marien­born bot seit lan­gem noch­mal die Mög­lich­keit der Krön­chen­stadt Siegen einen Be­such ab­zu­stat­ten. Mit Alemannia Aachen war zudem ein nam­haf­ter Geg­ner mit Fan­szene zu Gast. Da das Spiel unter der Woche statt­fand und des­halb mit einer ver­hält­nis­mäßig ge­rin­gen An­zahl an Aachener Aus­wärts­fah­rern ge­rech­net wur­de, konn­te das Spiel sogar im hei­mi­schen Sta­dion des Siegener Vor­orts Kaan-Marien­born, an­statt im Leim­bach­stadion wie sonst bei Spie­len mit gro­ßem Gäs­te­auf­kom­men, aus­ge­tra­gen wer­den. Die Herkules-Arena im Breiten­bach­tal ver­fügt über eine Ka­pa­zi­tät von ins­ge­samt 4.000 Zu­schau­ern und ist ein­sei­tig mit einem Stu­fen­aus­bau, wel­cher in einen Gras­wall über­geht, aus­ge­baut. Der Gäs­te­block des Sta­dions be­fin­det sich auf der ge­gen­über­lie­gen­den Seite, die­ser ist aller­dings nicht wei­ter aus­ge­baut. Circa 200 Aachener fan­den sich heu­te in jenem Gäste­block ein, davon an die 60 Sup­port­wil­lige. Trotz des re­la­tiv klei­nen Mobs er­reich­ten die Aachener Ul­tras heu­te eine gute Mit­mach­quote, wo­durch die­se einen so­wohl op­tisch als auch akus­tisch über­zeu­gen­den Auf­tritt ab­lie­fer­ten. Neben Fabi und mir waren heu­te zudem auch noch eini­ge ande­re Ground­hop­per vor Ort, sodass mit Lemler und Björn unter an­de­rem zwei be­kann­te Ge­sich­ter ent­deckt wur­den, mit denen somit auch das ein oder ande­re Wort ge­wech­selt wur­de. Auf dem Spiel­feld sah man wäh­rend­des­sen ein be­schei­de­nes Spiel, in dem die Gäste zwar leicht über­le­gen waren, ge­fähr­li­che Tor­chan­cen aber meist Man­gel­ware blie­ben. Am Ende konn­te Alemannia Aachen einen knap­pen, aber ge­rech­ten 1:0-Aus­wärts­sieg ein­fah­ren. Die heu­tige Nie­der­lage half den Haus­her­ren im Kampf gegen den Ab­stieg je­den­falls nicht wei­ter, so­dass die mo­men­ta­ne Num­mer 1 im Sieger­land auch wei­ter­hin auf dem vor­letz­ten Ta­bel­len­platz steht und somit zu Sai­son­ende höchst­wahr­schein­lich den bit­te­ren Gang zu­rück in die Ober­liga an­tre­ten wird.

TuS Mechtersheim – TuS Koblenz 2:1


06.04.2019
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (26. Spieltag)
Stadion an der Kirschenallee, Römerberg-Mechtersheim
Zuschauer: 311

Am 26. Spiel­tag ging es für die TuS Koblenz zum Aus­wärts­spiel beim TuS Mech­ters­heim, des­sen Sta­dion die süd­lichst ge­le­gens­te Spiel­stätte der ak­tu­el­len Ober­liga-Sai­son dar­stellt. Das Sta­dion an der Kirschen­allee ver­fügt über eine klei­ne, über­dachte Sitz­platz­tri­büne auf der Längs­seite sowie einen Bier­gar­ten hin­ter dem Tor und ist sonst von einem Gras­wall um­ge­ben. Alles in allem be­sitzt der TuS Mech­ters­heim eine tol­le Sport­anlage mit sehr an­ge­neh­men Um­feld. Aus­blei­bende Ein­gangs­kon­trol­len, Wein­schorle, gast­freund­li­che Ver­eins­mit­glie­der sowie eine den TuS-Fans of­fe­rier­te Haupt­tri­büne mach­ten die heu­tige Fahrt zur ent­spann­tes­ten Aus­wärts­tour seit Gonsen­heim. Da kann sich der ein oder ande­re Ober­ligist de­fi­ni­tiv noch was ab­schau­en. Le­dig­lich das End­er­geb­nis ließ zu wün­schen übrig. So muss­ten sich die Schängel gegen die eben­falls noch um die Auf­stiegs­plätze kämp­fen­den Mech­ters­heimer nach früh­zei­ti­ger Füh­rung mit 1:2 ge­schla­gen geben.

JSG Dieblich/Lay – TuS Koblenz 0:3


03.04.2019
A-Junioren Rheinlandpokal (Achtelfinale)
Sportplatz im Obstgarten, Dieblich
Zuschauer: 120

Nach­dem ich es mir zur Auf­gabe ge­macht hat­te die Kob­len­zer Kreis­liga A noch in die­ser Sai­son zu kom­plet­tie­ren, kam das Rhein­land­pokal­spiel der eige­nen A-Jugend bei der JSG Dieb­lich/Lay gera­de recht. Das Spiel soll­te näm­lich auf dem Sport­platz der SG Dieb­lich/Nieder­fell statt­fin­den, wo­durch ich einen der letz­ten drei feh­len­den Grounds kreu­zen konn­te. Der Dieb­li­cher Sport­platz im Obst­gar­ten ist ein Aschen­platz ohne nen­nens­wer­ten Aus­bau, wel­cher bei mir aller­dings mit der Aus­sicht aufs an­gren­zen­de Mosel­tal punk­ten konn­te. Zu­sam­men mit Micha sah man ein un­ter­halt­sames Spiel vor einer ver­hält­nis­mä­ßig ho­hen Zu­schau­er­kulisse, wel­ches der fa­vo­ri­sier­te TuS-Nach­wuchs sou­ve­rän für sich ent­schei­den konn­te.

TuS Koblenz – FC Karbach 1:4


30.03.2019
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (25. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 1.363

DJK Alemannia Kruft/Kretz II – TuS Hausen II 2:3


27.03.2019
Kreisliga C Mayen (18. Spieltag)
Vulkanstadion Nebenplatz, Kruft
Zuschauer: 25

Zu­sam­men mit Fabi und 4P ging es unter der Woche zum Heim­spiel der in der Kreis­liga C spie­len­den Krufter Zweit­ver­tre­tung. Dieses fand auf dem Ne­ben­platz des aus­ge­spro­chen net­ten Vulkan­sta­dions statt. Dabei han­delt es sich um einen Asche­platz, wel­cher auf einer Seite le­dig­lich über zwei Un­ter­stände ver­fügt und sonst nicht wei­ter aus­ge­baut ist. Über­ra­schen­der­weise ge­lang es dem Ta­bel­len­letz­ten aus Hausen im heu­ti­gen Ab­stiegs­duell gegen die Krufter Re­ser­ve zu über­zeu­gen und somit einen un­er­war­te­ten Aus­wärts­sieg ein­zu­fah­ren.

FSV Viktoria Jägersburg – TuS Koblenz 0:1


24.03.2019
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (24. Spieltag)
Alois-Omlor-Sportpark, Homburg/Saar-Jägersburg
Zuschauer: 250

KSK Heist – KMSK Deinze 0:2


23.03.2019
Eerste klas­se ama­teurs (26. Spieltag)
Gemeentelijk Sportcentrum, Heist-op-den-Berg (BEL)
Zuschauer: 400

Von Straelen ging es per Hop­ping Orange Blue-Mobil nach Flan­dern, ge­nau­er ge­sagt in die 40.000-Ein­woh­ner-Stadt Heist-op-den-Berg. In Heist an­ge­kom­men hieß es für uns zu­nächst die Samurai- bzw. Anda­louse-Vor­räte auf­zu­fül­len und uns im An­schluss in einer Fri­tuur nie­der­zu­las­sen. Dort ließ ich mir einen Bicky Bur­ger sowie eine mitt­lere Por­tion Pom­mes schme­cken. Letz­te­res sorg­te zu­min­dest bei Lemler für Schweiß­aus­brüche, wo­durch die­ser nach dem Essen erst­mal eine Ab­küh­lung brauch­te. Nach­dem des­sen Hitze­wal­lun­gen ver­gan­gen waren, konn­ten wir uns end­lich auf zum Sta­dion machen. Dieses er­reich­ten wir gut eine Stunde vor Spiel­be­ginn, so­dass wir vor Ort noch etwas Zeit hat­ten das Sta­dion im Hel­len zu be­gut­ach­ten. Das Sta­dion wur­de aus vie­len un­ter­schied­li­chen Tri­bü­nen zu­sam­men­ge­schus­tert und hat des­halb ein eigen­ar­ti­ges Er­schei­nungs­bild. Wäh­rend sich auf der Haupt­seite zwei grö­ßere über­dachte Tri­bü­nen so­wie eine Über­da­chung be­fin­den, die­nen die zwei klei­ne­ren Tri­bü­nen auf der Ge­gen­ge­rade als Gäste­block. Des Wei­te­ren ver­fügt das Sta­dion auf der Hin­ter­tor­seite über einen Stu­fen­aus­bau. Zu unse­rer Über­ra­schung sam­mel­te sich unter der Über­da­chung neben der Haupt­tri­büne ein sup­port­wil­liger Hau­fen aus vor­nehm­lich jün­ge­ren Leu­ten, wel­cher eini­ge auf eng­lisch ge­hal­tene Lie­der an­stimm­te. Im Gäste­block auf der ge­gen­über­lie­gen­den Seite fan­den sich eben­falls eini­ge Gäste­fans ein, von denen aller­dings nur sel­ten etwas zu hö­ren war. Durch das Auf­hän­gen von vier Zaun­fah­nen konn­ten die­se im­mer­hin op­tisch auf sich auf­merk­sam machen. Auf dem Spiel­feld traf der hei­mi­sche KSK Heist wäh­rend­des­sen auf den KMSK Deinze, den bis dato Ta­bel­len­zwei­ten der drit­ten Liga. So war es nicht ver­wun­der­lich, dass die Gäste aus Deinze größ­ten­teils ton­an­ge­bend waren und am Ende ver­dient als Sie­ger vom Platz gin­gen.

SV Straelen – Rot-Weiss Essen 0:1


23.03.2019
Regionalliga West (26. Spieltag)
Stadion an der Römerstraße, Straelen
Zuschauer: 1.810

Am 26. Spiel­tag der Regio­nal­liga West kam es zum Auf­ei­n­an­der­tref­fen zwi­schen dem Auf­stei­ger SV Straelen und dem Tra­di­tions­ver­ein Rot-Weiss Essen. Da mir der Ground des SV Straelen bis­her noch fehl­te und mit den Fans von RWE zudem ein schlag­fer­ti­ger Gäs­te­mob er­war­tet wer­den konn­te, zwang sich der heu­tige Be­such qua­si auf. So traf man sich mit Philipp und Lemler in Köln-Dell­brück, von wo es im Hop­ping Orange Blue-Mobil wei­ter Rich­tung hol­län­di­sche Grenze ging. Knapp eine hal­be Stunde vor Spiel­be­ginn konn­ten wir schließ­lich die 15.000-Ein­woh­ner-Stadt Straelen er­rei­chen. Die dor­tige Ver­kehrs­füh­rung war aller­dings das aller­letzte, so­dass man erst­mal zwei Runden um die Stadt dre­hen muss­te, bis man end­lich vor dem rich­ti­gen Ein­gang stand und das Sta­dion erst mit An­pfiff en­tern konn­te. Auch sonst schien der Heim­ver­ein, wel­cher in sei­ner ers­ten Regio­nal­liga-Sai­son steht, bei Spie­len mit grö­ße­rem Gäs­te­an­hang noch ziem­lich über­for­dert zu sein. So wur­den zwei jün­ge­re Essen-Fans eben­falls Opfer der un­zu­rei­chen­den Ver­kehrs­füh­rung und stan­den fälsch­li­cher­weise vor uns am Heim­ein­gang. An­statt die­sen den Weg in den Gäste­block zu ge­lei­ten, wur­de vom Ord­nungs­dienst mit lau­ten „Po­li­zei“-Rufen über­re­agiert und ein Ein­drin­gen der Bei­den ver­hin­dert. Um den An­fang des Spiels nicht zu ver­pas­sen, küm­mer­ten wir uns nicht wei­ter da­rum und be­ga­ben uns ans Spiel­feld. Das Straelener Sta­dion an der Römer­straße bie­tet Platz für 5.000 Zu­schau­er und kann mit einer über­dach­ten Haupt­tri­büne sowie drei klei­ne­ren Stahl­rohr­tri­bünen auf der Ge­gen­ge­rade glän­zen. Auf einer Hälfte der Haupt­tri­büne sam­melte sich heu­te ein Stim­mungs­block, wel­cher wäh­rend der 90 Mi­nu­ten immer mal wie­der etwas an­stimmte. Zu­dem konn­te man zu Be­ginn des Spiels eine Cho­reo aus grü­nen und gel­ben Fah­nen be­stau­nen, die unter dem Motto „1919 – Stolz der Blumen­stadt – 2019“ stand. Das war auf Heim­seite schon mal we­sent­lich mehr als er­war­tet. Im Gäste­block fan­den sich wäh­rend­des­sen ca. 200 Esse­ner ein, wel­che mit gutem Sup­port und or­dent­li­chem Fah­nen­ein­satz in die Par­tie star­te­ten. In der 13. Mi­nu­te fing die ak­ti­ve Szene je­doch damit an ihre Zaun­fah­nen ab­zu­hän­gen und ge­schlos­sen den Block zu ver­las­sen. Im Nach­hi­nein durf­te man er­fah­ren, dass zwei Esse­ner – ver­mut­lich die zwei Jungs vom Heim­ein­gang – nicht ins Sta­dion ge­las­sen wur­den, wes­halb es zu die­ser Ent­schei­dung kam. Das Spiel auf dem Platz war heu­te auch nicht bes­ser als der an­schlie­ßende Auf­tritt des Gäste­blocks. Am Ende konn­te Rot-Weiss Essen einen knap­pen 1:0-Aus­wärts­sieg ein­fah­ren. Wir be­ga­ben uns nach Spiel­ende direkt zurück zu unse­rem Ge­fährt, um die Wei­ter­fahrt zum nächs­ten Spiel an­zu­treten.

Sportfreunde Eisbachtal – TuS Koblenz 1:4 n.V.


20.03.2019
Rheinlandpokal (Halbfinale)
Eisbachtalstadion Nebenplatz, Nentershausen/Westerwald
Zuschauer: 1.300

SC Gjilani – KF KEK-u Kastriot 2:0


17.03.2019
IPKO Superliga e Kosovës (23. Spieltag)
Stadiumi i Qytetit të Gjilanit, Gjilan (KOS)
Zuschauer: 400

Da wir für den Sonn­tag einen wei­te­ren Län­der­punkt ge­plant hat­ten, hieß es des­halb am Mor­gen nicht all­zu viel Zeit zu ver­trö­deln. Denn um kurz nach 10 war­te­te am Bus­bahn­hof be­reits der Klein­bus auf uns, wel­cher uns über die Grenze in den Ko­so­vo brin­gen soll­te. Den 300 MKD teu­ren Fahr­schein hat­ten wir uns be­reits am Vor­tag be­sorgt, so­dass wir uns vor Ort nur noch in die letz­te Reihe des über­füll­ten Rei­se­bus­ses quet­schen muss­ten. Ziem­lich ein­ge­pfercht führ­te uns der Bus mit End­sta­tion Pris­tina am Rande des Šar Planina-Gebir­ges vor­bei, wodurch man die land­schaft­liche Schön­heit des Ko­so­vos be­wun­dern konn­te. In­te­res­san­ter­weise schlän­gelt sich ab der maze­do­nisch-koso­va­ri­schen Grenze eine neu er­baute Auto­bahn den Weg durch das Tal, deren Auf­gabe dar­in bes­teht, spä­ter die bei­den Haupt­städte Skopje und Pris­tina mit­ei­n­an­der zu ver­bin­den. Eine Auf- bzw. Aus­fahrt wur­de auf der schier end­los er­schei­nen­den Auto­bahn­brücke jedoch nicht ent­deckt, so­dass die Er­öff­nung die­ser wohl noch eini­ge Zeit in An­spruch neh­men wird. Wäh­rend sich ein Groß­teil der Pas­sa­giere auf dem Weg in die ko­so­va­ri­sche Haupt­stadt be­fand, ver­ab­schie­de­ten wir uns auf hal­ber Stre­cke und ver­lie­ßen den Bus in Ferizaj bzw. in Uroševac, wie die Stadt auf ser­bisch heißt. Von dort ging es mit einem Sam­mel­taxi direkt wei­ter in die 30 Ki­lo­me­ter ent­fernte Stadt Gjilan. Obwohl mit dem Taxi­fahrer zu­nächst eine Ge­bühr von 8 € aus­ge­han­delt wur­de, ver­langte die­ser am Ende einen Preis von 11 €. Da dies im Ver­gleich zu deut­schen Taxi­prei­sen jedoch immer noch ge­schenkt ist und wir kei­ne gro­ße Lust auf eine Kon­fron­ta­tion mit dem Fah­rer hat­ten, be­zahl­ten wir die­sen Be­trag ohne Be­an­stan­dung und mach­ten gleich einen Treff­punkt für die spä­tere Rück­fahrt aus. Die 50.000-Ein­woh­ner-Stadt Gjilan ist die dritt­größte Stadt des Landes und hat kul­tu­rell nicht un­be­dingt viel zu bie­ten. Des­halb be­ga­ben wir uns im Zen­t­rum in eine Bar, gönn­ten uns dort ein Birra Peja und mach­ten uns schließ­lich auf ans ört­li­che Sta­dion. Gjilan ist die Hei­mat der bei­den Erst­li­gis­ten FC Drita so­wie SC Gjilani, deren Auf­ei­n­an­der­tref­fen als Ko­sovo-Derby be­zeich­net wird und somit als eines der größ­ten Spiele des Landes gilt. Wäh­rend das ört­li­che Sta­dion von den FC Drita-Ultras „Intelektualët“ als Stadiumi Selami Osmani be­zeich­net wird, trägt das Sta­dion bei Spie­len des SC Gjilani den Namen Stadiumi Agim Ramadani-Katana. Am heu­ti­gen Tag be­ka­men wir die Mög­lich­keit einem Heim­spiel des SC Gjilani bei­zu­woh­nen. Für 2 € er­hiel­ten wir am Ein­gang eine Ein­tritts­karte des zu­letzt aus­ge­spiel­ten Derbys und so­mit Zu­tritt zum Ground. Dieser ist ge­nau­so, wie man sich ein Sta­dion im Ko­so­vo nor­ma­ler­wei­se vor­stellt. So ver­fügt das Sta­dion beid­sei­tig über ty­pisch ab­ge­ranz­te Steh­tra­ver­sen, zu­dem be­fin­det sich hin­ter bei­den Hin­ter­tor­sei­ten je­weils eine still­ge­leg­te Bau­stelle, aus der einst wei­tere Tri­bü­nen ent­ste­hen soll­ten. Dabei blieb die Frage un­be­ant­wor­tet, ob der Bau der bei­den Hin­ter­tor­tri­bü­nen ir­gend­wann be­gon­nen und nie­mals fer­tig­ge­stellt wur­de oder ob die­ser be­reits zu den be­kannt ge­wor­de­nen Plä­nen eines Sta­dion­neu­baus ge­hört. Zu­sam­men mit je­weils einer Flasche Peja und dem über­wie­gen­den Teil der 400 an­we­sen­den Zu­schau­er nah­men wir auf der Ge­gen­ge­rade Platz, auf der sich auch die akti­ve Fan­szene um die Ultras „Skifterat“ sam­melte. Diese bil­dete einen ca. 50-köp­fi­gen sup­port­wil­li­gen Mob, wel­cher mit Hilfe einer Trom­mel ge­le­gent­lich für etwas Stim­mung sorg­te. Das Spiel gegen den bis­her sieg­lo­sen und letzt­plat­zier­ten KF KEK, der Be­triebs­mann­schaft des na­tio­na­len Ener­gie­ver­sor­gers, plät­scher­te wäh­rend­des­sen ohne nen­nens­werte Tor­chan­cen vor sich hin, so­dass es tor­los in die Pause ging. In der Pause be­sorg­ten wir uns er­neut eine La­dung Bier und wech­sel­ten auf die ande­re Seite, um das Spek­ta­kel auch von dort mal be­ob­ach­tet zu haben. Das Beste dar­an blieb jedoch der Blick auf die Ge­gen­ge­rade in­klu­sive Mo­schee im Hin­ter­grund, denn der Sup­port der Heim­fans ver­flach­te so lang­sam und auch das Spiel mach­te kei­ner­lei An­zei­chen auf Bes­se­rung. Ins­ge­samt sah man ein Spiel mit un­ter­ir­di­schem Spiel­niveau, wel­ches ab­so­lut nicht mit dem Spiel­niveau des Spiels am Vor­tag zu ver­glei­chen war. Als man sich kurz vor Schluss ge­zwun­ge­ner­ma­ßen mit einem tor­lo­sen Un­ent­schie­den an­ge­freun­det hat­te, fiel in der Nach­spiel­zeit schließ­lich doch noch der Füh­rungs­tref­fer für die Heim­elf. Kurz dar­auf schob der SC Gjilani sogar noch ein zwei­tes Mal ein und konn­te somit den Sack zuma­chen. Wenn da mal nicht die Wett­mafia ihre Fin­ger im Spiel hat­te! Pünkt­lich mit dem Schluss­pfiff fuhr auch unser vor­be­stell­tes Taxi am Sta­dion vor, um uns bei der ers­ten Etappe der Rück­fahrt be­hilf­lich zu sein. Für wei­tere 11 € soll­te uns die­ses zu­rück nach Ferizaj brin­gen, damit von dort die Wei­ter­fahrt per Bus ge­währ­leis­tet war. Auf die­ser fast ein­stün­di­gen Fahrt hat­te ich nun das Glück vor­ne neben dem Fah­rer zu sit­zen und mir des­sen geis­trei­che Er­güs­se in einer Mi­schung aus deutsch, eng­lisch und al­ba­nisch rein­zie­hen zu dür­fen. Umso er­leich­ter­ter war ich als wir Ferizaj end­lich er­reicht hat­ten. Beim an­schlie­ßen­den Ver­such die Ti­ckets für den Bus zu lö­sen, quatsch­te uns plötz­lich eine wei­tere ku­ri­ose Ge­stalt an, in der Hoff­nung uns nach Skopje fah­ren zu kön­nen. Da der ver­lang­te Preis von 20 € die Ti­cket­preise des Bus­un­ter­neh­mens nicht über­schritt, schlu­gen wir bei die­sem An­ge­bot zu. Nach einer eher un­frei­wil­li­gen War­te­zeit im Taxi sowie einem kur­zen Ab­ste­cher ins Zi­geu­ner­vier­tel star­tete unser Tran­sit schließ­lich mit zwei wei­teren Mit­fah­rern gen Skopje. Dort an­gekom­men ging es für uns aber­mals ins Markt­vier­tel, um uns einen Tel­ler Fleisch zu ge­neh­mi­gen und den Abend in ge­wohn­ter Ma­nier aus­klin­gen zu las­sen.

Am fol­gen­den Mon­tag hieß es ein letz­tes Mal die Stadt zu er­kun­den, bevor es am Abend zurück in die Hei­mat gehen soll­te. So wur­de mit der Be­sich­ti­gung der Fes­tung Kale noch ein kul­tu­rel­les Aus­hän­ge­schild der Stadt ab­ge­klap­pert. Die Fes­tung an sich wur­de von außen re­kons­tru­iert, so­dass es sich an­bie­tet die Fes­tungs­mauer ein­mal auf- und ab­zu­lau­fen. Dabei konn­te vor allem die atem­be­rau­ben­de Aus­sicht auf die Haupt­stadt, das Na­tio­nal­sta­dion und die schnee­be­deck­ten Berge am Ho­ri­zont über­zeu­gen. Im An­schluss zog es uns noch­mals in die Alt­stadt, um auch die Pflege zwi­schen­mensch­li­cher Kon­takte nicht zu ver­nach­läs­si­gen. Neben der Bei­nahe-Adop­tion eines Bet­tel­kin­des bekam dem­nach auch unser Freund „Coco“ noch einen Obo­lus, wo­durch wir even­tuell noch län­ger po­si­tiv in Er­in­ne­rung blei­ben wer­den. Alles in allem kann man von einem er­folg­rei­chen Aus­flug spre­chen, wel­cher uns zwei neue Län­der­punkte ein­brach­te und in die­ser Kon­stel­la­tion ger­ne wie­der­holt wer­den darf.

FK Vardar Skopje – FC Shkupi 1:0


16.03.2019
1. MFL (23. Spieltag)
Stadion Boris Trajkovski, Skopje-Madžari (MKD)
Zuschauer: 400

Da im Jahr 2019 noch kei­ne mehr­tä­gi­ge Aus­lands­tour ge­plant war, juck­te es mich Mitte Januar so lang­sam in den Fin­gern. Kur­zer­hand schloss ich mit Fabi kurz, sodass wir zu dem Ent­schluss kamen, zwei Monate spä­ter eini­ge der noch feh­len­den Län­der­punkte auf dem Bal­kan in An­griff zu neh­men. Zu­sam­men mit Sebi und Tobi Q., wel­che sich uns noch kurz­fris­tig an­schlos­sen, star­te­ten wir also am spä­ten Frei­tag­abend vom Flug­hafen Köln/Bonn mit dem pin­ken Bil­lig­bom­ber gen Skopje. Nach einem eher ru­hi­gen und ent­spann­ten Flug stan­den wir knapp 2 ½ Stun­den spä­ter in der Lan­des­haupt­stadt des noch recht jun­gen Nord­ma­ze­do­ni­ens. Auf­grund des Na­mens­streits mit dem süd­li­chen Nach­barn Grie­chen­land wur­de Maze­do­nien Mitte Feb­ruar of­fi­ziell in den noch un­ge­wohnt klin­gen­den Namen Nord­ma­ze­do­nien um­be­nannt. Trotz hin­rei­chen­der Ver­spä­tung war­tete der vom Hos­tel or­ga­ni­sier­te Fah­rer be­reits am Flug­ha­fen und brach­te uns in die 20 Ki­lo­me­ter ent­fern­te In­nen­stadt zu unse­rem Hos­tel. Für die­ses buch­ten wir im Vor­feld zwei der drei ver­füg­ba­ren Zim­mer für ins­ge­samt 96 €, was die Nacht 8 € pro Per­son aus­machte. Im Gro­ßen und Gan­zen konn­te das Hos­tel in Be­zug auf Lage und Aus­stat­tung bei uns punk­ten, so­dass sich die­ses als völ­lig aus­rei­chend für uns her­aus­stell­te. Neben uns wur­de die Un­ter­kunft nur noch von „Jimmy“ be­wohnt, wel­cher im wei­te­ren Ver­lauf je­doch aus­schließ­lich in un­mit­tel­ba­rer Nähe zu sei­nem PC ge­sich­tet wur­de und sonst nur durch grö­ßere Ab­la­ge­run­gen im Ge­mein­schafts­klo auf­fiel. Nach­dem wir in unse­re Zim­mer ein­ge­checkt hat­ten, ging es für uns noch­mals vor die Tür um letz­te Be­sor­gun­gen für die an­ste­hen­de Nacht zu tä­ti­gen. Der ers­te Ein­druck von Skopje fiel dabei über­haupt nicht po­si­tiv aus. Auf der Suche nach einer Flasche Was­ser rück­te vor­nehm­lich die im Ein­satz be­find­li­che Staats­macht ins Blick­feld, deren Haupt­auf­gabe schein­bar dar­in be­stand Al­ko­hol­lei­chen von der Straße auf­zu­keh­ren. Gegen 4 Uhr war man schließ­lich zu­rück im Zim­mer, um sich doch noch etwas Schlaf zu gön­nen.

Der zwei­te Ein­druck der 500.000-Ein­woh­ner-Stadt fiel am nächs­ten Tag schon we­sent­lich bes­ser aus. Skopje be­sitzt ein in­te­res­san­tes und wech­sel­haf­tes Stadt­bild, deren Mit­tel­punkt die Stein­brü­cke über dem Fluss Vardar dar­stellt. Wäh­rend sich auf der einen Seite des Vardars die mus­li­misch ge­präg­te Alt­stadt Čair samt altem Basar und Fes­tung Kale be­fin­det, wird das Er­schei­nungs­bild auf der ge­gen­über­lie­gen­den Fluss­seite durch mo­nu­men­ta­le Be­ton­bau­ten sowie Neu­bau­ten im klas­si­zis­ti­schem Stil ge­prägt. Bei der Ver­wirk­li­chung eines um­strit­te­nen Bau­pro­jekts im Jahre 2014 wur­den in Skopje zu­dem un­zäh­lige Sta­tuen und Brü­cken – allen vor­an die zwei gro­ßen Mo­nu­men­te von Alexander des Gro­ßen sowie sei­nes Va­ters Philipp II – er­rich­tet, wes­halb in­of­fi­ziell auch von der „Ca­pi­tal of Kitsch“ ge­spro­chen wird. Nach­dem wir alle Se­hens­wür­dig­kei­ten der Stadt be­gut­ach­tet und auf Bild fest­ge­hal­ten hat­ten, schlen­der­ten wir noch durch das alte Markt­vier­tel, ver­kös­tig­ten je­weils eine Por­tion Ke­bab mit Pom­mes und mach­ten uns schließ­lich per Taxi auf zum Heim­spiel des hei­mi­schen Erst­li­gis­ten FK Vardar.
Der FK Vardar Skopje wur­de 1947 ge­grün­det und ist der er­folg­reichs­te Fuß­ball­klub Nord­ma­ze­do­ni­ens. Zu den größ­ten Er­fol­gen des Ver­eins zäh­len der 10-malige Ge­winn der maze­do­ni­schen sowie der ein­ma­li­ge, spä­ter je­doch ab­er­kann­te Ge­winn der ju­go­sla­wi­schen Meis­ter­schaft. Zu­dem konn­te Vardar fünf­mal den maze­do­ni­schen bzw. ein­mal den ju­go­sla­wi­schen Po­kal ge­win­nen und ins­ge­samt 21 Spiel­zei­ten im Euro­pa­po­kal be­strei­ten. Die Heim­spiel­stät­te des FK Vardar war stets das 36.000 Zu­schau­er fas­sen­de Na­tio­nal­sta­dion, wel­ches man sich mit dem FK Rabotnički sowie der maze­do­ni­schen Na­tio­nal­mann­schaft tei­len muss­te. Auf­grund zu hoher Miet­preise trägt man sei­ne Heim­spiele seit kur­zem al­ler­dings in Madžari, einem Vor­ort von Skopje, aus. Das dor­tige Sta­dion Boris Trajkovski ver­fügt le­dig­lich auf einer Seite über eine über­dach­te Sitz­platz­tri­büne, wel­che ins­ge­samt für nicht mehr als 3.500 Zu­schau­er Platz bie­tet. Ent­ge­gen unse­rer Hoff­nun­gen soll­te das heu­tige Stadt­derby gegen den FC Shkupi dem­nach auch in Madžari statt­fin­den. Der FC Shkupi ist der Nach­fol­ge­ver­ein des 1927 in Čair ge­grün­de­ten FK Sloga Jugomagnat Skopje. Wäh­rend es sich bei Vardar-An­hän­gern größ­ten­teils um christ­lich-ortho­doxe Maze­do­nier han­delt, be­steht das Um­feld des FC Shkupi über­wie­gend aus mus­li­mi­schen Al­ba­nern. Da mit „Komiti Skopje“ und den „Ultras Shvercerat“ bei­den Ver­ei­nen zudem eine akti­ve Fan­szene zu­ge­rech­net wer­den kann, herr­schen bei Auf­ei­n­an­der­tref­fen der bei­den Mann­schaf­ten er­heb­li­che Span­nun­gen zwi­schen den Fan­la­gern, wes­halb die­ses Derby grund­sätz­lich als Hoch­si­cher­heits­spiel ein­ge­stuft wird. Neben der her­ben Ent­täu­schung be­züg­lich des Sta­dion­wech­sels, be­stä­tig­te sich dem­nach auch unse­re zwei­te Be­fürch­tung: auf­grund der un­zu­rei­chen­den Fan­tren­nung im Sta­dion Boris Trajkovski wur­de dem Spiel ein Gäs­te­fan­ver­bot er­teilt. Den­noch be­ga­ben wir uns in An­be­tracht des hohen An­drangs früh­zei­tig ans Sta­dion und be­sorg­ten uns Ti­ckets für je­weils 100 MKD, um­ge­rech­net ca. 1,60 €. Schließ­lich fan­den nur ent­täu­schen­de 400 Zu­schau­er den Weg auf die Haupt­tri­büne des Sta­dion Boris Trajkovski. Da wir im Vor­feld Be­rich­te von aus­ver­kauf­ten Derbys der bei­den Ver­eine ge­le­sen hat­ten, hat­ten wir grund­sätz­lich schon eine we­sent­lich hö­he­re Zu­schau­er­zahl er­war­tet. Im­mer­hin en­ter­ten die Ultras um „Komiti Skopje“ eini­ge Mi­nu­ten vor Spiel­be­ginn mit ca. 200 Mo­ti­vier­ten den Block, so­dass man doch noch mit etwas Derby­stim­mung rech­nen konn­te. Wäh­rend sich Sebi, Tobi Q. und ich auf der Tri­büne breit­mach­ten und den Stim­mungs­block so nur von der Seite be­ob­ach­ten konn­ten, schlich sich Fabi zu­min­dest für eine Halb­zeit in den In­nen­raum, um sich ein de­tail­lier­te­res Bild von der Fan­szene machen zu kön­nen. So zeig­ten die­se unter ande­rem eine ACAB-Choreo, wäh­rend der eini­ge Ben­ga­los ge­zün­det wur­den, ein Spruch­band und eine wei­te­re Choreo aus Fo­lien­bah­nen. Auf dem Feld sah man wäh­rend­des­sen ein Spiel mit über­ra­schend gutem Spiel­niveau. Die Heim­elf war dabei leicht über­le­gen, wo­durch die­se durch einen Elf­me­ter­tref­fer in der 20. Mi­nu­te in Füh­rung ging und schließ­lich mit 1:0 ge­win­nen konn­te.
Nach dem Spiel ging es für uns zu­rück in die In­nen­stadt. Dort zog es uns zuerst in die Haus­brau­erei „Pivnica Temov“, in der sämt­li­che Biere der Karte pro­biert wur­den. Im An­schluss dar­an ging es noch in den Irish Pub, bevor wir uns gegen 1 Uhr zu­rück in unse­re Un­ter­kunft be­gaben.

SC Hessen Dreieich – VfR Wormatia Worms 1:1


12.03.2019
Regionalliga Südwest (24. Spieltag)
Hahn Air Sportpark, Dreieich
Zuschauer: 431

Mit dem SC Hes­sen Drei­eich und der TSG Balingen exis­tier­ten auch die­se Saison wie­der zwei Vereine in der Re­gio­nal­liga Süd­west, denen ich bis­her kei­nen Besuch ab­stat­ten konn­te. Da der eige­ne Verein mitt­ler­weile lei­der eine Klasse tie­fer spielt, mach­te ich mich des­halb mit Kuwe unter der Woche auf den Weg nach Drei­eich, um eine er­neu­te Kom­plettie­rung an­zu­stre­ben. Der SC Hes­sen Drei­eich wur­de erst 2013 durch einen Zu­sam­men­schluss sie­ben lo­ka­ler Ver­eine ge­grün­det und ist seit­dem im sport­li­chen Auf­wind. Die Heim­spiel­stätte des hes­si­schen Viert­li­gis­ten ist der Hahn Air Sport­park, wel­cher auf allen vier Sei­ten mit teil­weise sogar über­dach­ten Stahl­rohr­tri­bü­nen aus­ge­baut ist. Wäh­rend sich im Heim­be­reich eine klei­ne Rent­ner­gruppe hin­ter einem Banner an­sam­melte, konn­ten im Gäs­te­be­reich kei­ner­lei op­ti­sche Hilfs­mittel aus­fin­dig gemacht wer­den. Zwar fan­den ca. 50 Gäste den rela­tiv kur­zen Weg nach Drei­eich, den­noch war von die­sen bis auf ein paar Schlacht­rufe nichts zu sehen oder zu hören. Auf dem Spiel­feld er­ziel­ten die Gäste aus Worms bereits nach ein paar Mi­nu­ten den Füh­rungs­tref­fer und waren an­schlie­ßend die ton­an­ge­ben­de Mann­schaft, sodass es ver­dient mit 1:0 in die Pause ging. In der zwei­ten Halb­zeit sah man dann das genaue Ge­gen­teil, denn nun waren die Haus­herren das bes­se­re Team. Besonders gegen Ende des Spiels dräng­ten die­se vehe­ment aufs geg­ne­ri­sche Tor, was mit dem Aus­gleichs­tref­fer in der Nach­spiel­zeit sowie dem 1:1-End­stand be­lohnt wur­de.

SV Spay – TSV Lay 2:1


10.03.2019
Kreisliga A Koblenz (16. Spieltag)
Sportplatz Spay, Spay
Zuschauer: 80

Vor kur­zem stell­te ich er­freu­li­cher­weise fest, dass mir nur noch vier Grounds für die Kom­plettie­rung der Kreis­liga A Koblenz fehl­ten. Des­halb mach­te ich es mir zum Ziel, den vier feh­len­den Ver­einen noch in die­ser Saison einen Besuch ab­zu­stat­ten. Da ich mit einem Heim­spiel­besuch beim SV Spay sowie­so schon län­ger ge­lieb­äugelt hat­te, soll­te die­ser auch zuerst in die Tat um­ge­setzt wer­den. Der Sport­platz in Spay ver­fügt zwar nur über einen Kunst­rasen­platz ohne nen­nens­wer­ten Aus­bau, dafür weiß das Pa­no­ra­ma vom Sport­platz aus zu gefal­len. Vor allem der Blick auf die Spayer Kirche sowie auf die Marks­burg, wel­che seit 2002 Teil des UNESCO-Welt­erbes Oberes Mittel­rhein­tal ist, konn­te mich dabei über­zeugen. Auf dem Spiel­feld traf der hei­mi­sche SV Spay am 16. Spiel­tag auf den an der Mosel an­säs­sigen TSV Lay. Die bei­den Kreis­li­gis­ten lie­fer­ten sich eine recht aus­ge­gli­chene Par­tie, wel­che die Heim­elf erst in der Nach­spiel­zeit für sich ent­schied.

TSV Schott Mainz – TuS Koblenz 1:1


09.03.2019
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (22. Spieltag)
Bezirkssportanlage Mainz-Mombach, Mainz-Mombach
Zuschauer: 462

TV Winningen – SG Müschenbach/Hachenburg II 2:6


02.03.2019
Testspiel
Sportplatz Winningen, Winningen/Mosel
Zuschauer: 20

An Kar­ne­val fand ich end­lich noch­mal Zeit etwas für mei­ne Sam­mel­lei­den­schaft zu tun. So ent­schied ich mich dazu, dem kar­ne­va­lis­ti­schen Trei­ben daheim an Kar­ne­vals­sams­tag erst­mal fern­zu­blei­ben und statt­dessen einen Ab­ste­cher ins unte­re Mosel­tal zu un­ter­neh­men. Dort zog es mich zum Test­spiel des in der Kreis­liga D spie­len­den TV Winningen, wel­cher die Zweit­ver­tre­tung des Wester­wälder Bezirks­li­gis­ten SG Müschen­bach zu Gast hat­te. Der Sport­platz in Winningen liegt idyl­lisch inmit­ten der Wein­berge und hat einen ein­sei­ti­gen Aus­bau in Form von zwei Stufen sowie einem Ver­eins­heim mit da­rü­ber­lie­gen­dem Balkon vor­zu­weisen. Auf dem Spiel­feld beo­bach­tete man ein ein­sei­ti­ges Spiel, wel­ches die Gäste aus dem Wester­wald klar für sich ent­schieden.

VfB Dillingen – TuS Koblenz 0:4


09.02.2019
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (13. Spieltag)
Stadion Papiermühle, Dillingen/Saar
Zuschauer: 450

Kölner Haie – Iserlohn Roosters 2:1

04.01.2019
Eishockey
DEL (36. Spieltag)
Lanxess Arena, Köln
Zuschauer: 12.099

LOSC Lille – Toulouse FC 1:2


22.12.2018
Ligue 1 (19. Spieltag)
Stade Pierre-Mauroy, Villeneuve-d’Ascq (FRA)
Zuschauer: 30.186

Kurz vor Weih­nach­ten stand auch für mich das letz­te Spiel des Jahres 2018 an. Während es sonst gegen Ende des Jahres meist nach Belgien ging, führ­te es uns dies­mal etwas wei­ter bis in die fran­zö­si­sche Grenz­metro­pole Lille. Gegen Mittag traf ich mich des­halb mit der Sektion Neuwied am Mit­fah­rer­park­platz in Nieder­zissen, um die 3 ½-stün­dige Fahrt quer durch die bel­gi­sche Pro­vinz auf mich zu neh­men. Die Fahrt an sich wur­de dank aus­gie­bi­gem Bier­kon­sum sowie eks­ta­ti­scher Schla­ger­stim­mung recht zügig hin­ter sich gebracht, sodass man bereits um 16 Uhr die In­nen­stadt von Lille erreich­te. Da unser an­ge­peil­tes Spiel erst am Abend statt­finden soll­te, hieß es des­halb zunächst ein Park­haus zu fin­den und im Anschluss die City ein wenig unsi­cher zu machen. Nachdem wir uns mit der Alt­stadt ver­traut gemacht hat­ten, bega­ben wir uns schließ­lich auf einen Weih­nachts­markt, wel­cher bei uns beson­ders mit einem Burger- sowie einem loka­len Bier­stand punk­ten konn­te.
Am Abend stand mit dem Heim­spiel des OSC Lille gegen den FC Toulouse der Haupt­grund unse­res Aus­fluges nach Frank­reich an. Da sich die Heim­spiel­stätte des LOSC, das Stade Pierre-Mauroy, im Liller Vor­ort Villeneuve-d’Ascq befin­det, bedeu­te­te dies für uns die In­nen­stadt wie­der früh­zei­tig zu ver­las­sen und Rich­tung Sta­dion auf­zu­bre­chen. Nachdem wir end­lich eine über­teu­erte, aber dafür taug­liche Stelle zum Parken sowie an­schlie­ßend einen Aus­weg aus dem La­by­rinth von Park­haus gefun­den hat­ten, er­gat­ter­ten wir uns Tickets für jeweils 16 € und en­ter­ten den Ober­rang des Stade Pierre-Mauroy. Beim Stade Pierre-Mauroy han­delt es sich um eine moder­ne Arena mit einer Kapa­zität von 50.000 Zu­schau­ern. Neben uns fan­den sich zum heu­ti­gen Spiel knapp 30.000 wei­te­re Zu­schau­er im Stadion ein, um den 4-maligen fran­zö­si­schen Meister sowie 6-fachen Pokal­sieger spie­len zu sehen. Da sich die Fan­szene des LOSC wie gewohnt auf der Hin­ter­tor­seite un­ter­halb des Ober­ran­ges po­si­tio­nier­te, konn­ten wir die­se heu­te le­dig­lich akus­tisch ver­neh­men. Wirklich über­zeugen konn­te das vor­ge­tra­gene Lied­gut dabei jedoch nicht, wodurch wir auch nicht ver­wun­dert waren, dass die Stimmung sel­ten bis gar nicht aufs rest­liche Pub­li­kum über­schwappte. Auf dem Spiel­feld sah man während­dessen ein Spiel, in dem die Heim­elf klar über­legen war und folg­lich mit einer knap­pen 1:0-Führung in die Pause ging. In der zwei­ten Hälfte konn­te man ein ähn­li­ches Bild beo­bach­ten, jedoch mit dem klei­nen Unter­schied, dass es Lille nicht mehr schaff­te die Führung wei­ter aus­zu­bauen. Statt­dessen gelang es den Gästen aus Süd­frank­reich zwei Elf­meter raus­zu­holen, die­se kalt­schnäu­zig zu plat­zie­ren und so einen eher unver­dien­ten Aus­wärts­sieg ein­zu­fahren. Nach Spiel­ende bega­ben wir uns zurück zu unse­rem Gefährt und tra­ten die Rück­fahrt ins hei­mi­sche Rhein­land an.

Telekom Baskets Bonn – PAOK Thessaloniki BC 94:77

18.12.2018
Basketball
Basketball Champions League (Gruppe B, 9. Spieltag)
Telekom Dome, Bonn-Hardtberg
Zuschauer: 4.100

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