09.04.2019
Regionalliga West (25. Spieltag)
Herkules-Arena im Breitenbachtal, Siegen-Kaan-Marienborn
Zuschauer: 993

Das Nach­hol­spiel des Regio­nal­liga-Auf­stei­gers 1. FC Kaan-Marien­born bot seit lan­gem noch­mal die Mög­lich­keit der Krön­chen­stadt Siegen einen Be­such ab­zu­stat­ten. Mit Alemannia Aachen war zudem ein nam­haf­ter Geg­ner mit Fan­szene zu Gast. Da das Spiel unter der Woche statt­fand und des­halb mit einer ver­hält­nis­mäßig ge­rin­gen An­zahl an Aachener Aus­wärts­fah­rern ge­rech­net wur­de, konn­te das Spiel sogar im hei­mi­schen Sta­dion des Siegener Vor­orts Kaan-Marien­born, an­statt im Leim­bach­stadion wie sonst bei Spie­len mit gro­ßem Gäs­te­auf­kom­men, aus­ge­tra­gen wer­den. Die Herkules-Arena im Breiten­bach­tal ver­fügt über eine Ka­pa­zi­tät von ins­ge­samt 4.000 Zu­schau­ern und ist ein­sei­tig mit einem Stu­fen­aus­bau, wel­cher in einen Gras­wall über­geht, aus­ge­baut. Der Gäs­te­block des Sta­dions be­fin­det sich auf der ge­gen­über­lie­gen­den Seite, die­ser ist aller­dings nicht wei­ter aus­ge­baut. Circa 200 Aachener fan­den sich heu­te in jenem Gäste­block ein, davon an die 60 Sup­port­wil­lige. Trotz des re­la­tiv klei­nen Mobs er­reich­ten die Aachener Ul­tras heu­te eine gute Mit­mach­quote, wo­durch die­se einen so­wohl op­tisch als auch akus­tisch über­zeu­gen­den Auf­tritt ab­lie­fer­ten. Neben Fabi und mir waren heu­te zudem auch noch eini­ge ande­re Ground­hop­per vor Ort, sodass mit Lemler und Björn unter an­de­rem zwei be­kann­te Ge­sich­ter ent­deckt wur­den, mit denen somit auch das ein oder ande­re Wort ge­wech­selt wur­de. Auf dem Spiel­feld sah man wäh­rend­des­sen ein be­schei­de­nes Spiel, in dem die Gäste zwar leicht über­le­gen waren, ge­fähr­li­che Tor­chan­cen aber meist Man­gel­ware blie­ben. Am Ende konn­te Alemannia Aachen einen knap­pen, aber ge­rech­ten 1:0-Aus­wärts­sieg ein­fah­ren. Die heu­tige Nie­der­lage half den Haus­her­ren im Kampf gegen den Ab­stieg je­den­falls nicht wei­ter, so­dass die mo­men­ta­ne Num­mer 1 im Sieger­land auch wei­ter­hin auf dem vor­letz­ten Ta­bel­len­platz steht und somit zu Sai­son­ende höchst­wahr­schein­lich den bit­te­ren Gang zu­rück in die Ober­liga an­tre­ten wird.