28.07.2018
Landesliga Bayern Nordost (4. Spieltag)
Dr.-Eugen-Stocke-Stadion, Coburg
Zuschauer: 100

Da der FC Coburg in den letz­ten Mo­na­ten aus­schließ­lich auf dem un­spek­ta­ku­lä­ren Ne­ben­platz des Dr.-Eugen-Stocke-Sta­dions ge­spielt hat­te und ich des­we­gen eini­ge Male beim Ver­such das Sta­dion an­zu­steu­ern ge­schei­tert bin, hat­te ich schon fast re­sig­niert und mich damit ab­ge­fun­den den Ground nicht mehr wäh­rend mei­nes be­ruf­li­chen Auf­ent­halts in Ober­fran­ken kreu­zen zu kön­nen. Der Auf­stieg des FC Coburg in die Lan­des­liga ließ mei­ne Hoff­nung al­ler­dings noch ein­mal auf­kei­men und sie­he da, das Heim­spiel am vier­ten Spiel­tag war tat­säch­lich auf dem Haupt­platz an­ge­setzt. Als ich bei mei­ner An­kunft am Sta­dion auch noch Be­we­gung im In­ne­ren wahr­nahm, war die Freude umso grö­ßer. Gegen Zah­lung eines Obo­lus er­hielt ich am Ein­lass eine Ein­tritts­karte und er­hielt Zu­tritt zum Sport­ge­län­de. Obwohl sich das Er­schei­nungs­bild des Dr.-Eugen-Stocke-Sta­di­ons durch den Um­bau im Jahr 2006, bei dem sämt­li­che Steh­tra­ver­sen sowie die Haupt­tri­büne ab­ge­ris­sen wur­den, er­heb­lich ver­schlech­tert hat, hat das Sta­dion ein­sei­tig immer noch einen be­acht­li­chen Aus­bau vor­zu­wei­sen. So ver­fügt es über eine über­dach­te Steh­platz­tri­büne, die über die kom­plet­te Längs­sei­te geht und zu­sam­men mit der Veste Coburg im Hin­ter­grund ein net­tes Bild ab­gibt. Auch ku­li­na­risch kam man hier heu­te nicht voll auf sei­ne Kosten. An­statt der er­hoff­ten Coburger Brat­würste gab es lei­der nur Le­ber­käs-Sem­mel, mit Sturm’s Pil­se­ner wur­de aber im­mer­hin Coburger Bier an­ge­bo­ten. Wie auch schon unter der Woche in Sonne­feld konn­ten die Veste­kicker auch heu­te ihr Po­ten­tial nicht ab­ru­fen und muss­ten sich des­halb am Ende mit 1:3 ge­schla­gen geben.