26.05.2018
Fortuna Divize B (27. Spieltag)
Letní sta­di­on na Zadních Vinohradech, Chomutov (CZE)
Zuschauer: 130

Fabis Be­such in Ober­franken war mal wie­der Grund genug einen er­neu­ten Ab­ste­cher ins Honza­land zu machen. Mit Marcel aus Coburg wur­de ein wei­te­rer Mit­fah­rer ge­fun­den und so konn­te man gegen 7 Uhr die 2 ½-stün­dige Fahrt gen Nord­böhmen an­tre­ten. Dort fand in Komotau bereits um 10:15 Uhr das ers­te Spiel des Tages statt. Dabei han­delte es sich um die Viert­li­ga­par­tie zwi­schen dem hei­mi­schen FC Chomutov und Tatran Rakovník im erst 2012 er­öff­ne­ten Letní sta­di­on. Das Sta­dion bie­tet Platz für ca. 5000 Zu­schau­er und ist auf allen vier Sei­ten mit Sitz­platz­tri­bü­nen aus­ge­baut. Das Herz­stück des Sta­dions ist dabei die über­dachte Haupt­tri­büne, wel­che durch eine ge­schwun­gene Dach­kons­truk­tion in Er­schei­nung tritt. Le­dig­lich 130 Zu­schau­er gaben sich am Ende den tsche­chi­schen Viert­liga­kick, da­run­ter ein paar deut­sche Hop­per und ein 5-köpfiger Hau­fen, der ge­le­gent­lich mit ein paar Schlacht­ru­fen auf sich auf­merk­sam mach­te. Wäh­rend in der ers­ten Hälfte noch die Heim­elf den Ton angab, nahm das Spiel in den zwei­ten 45 Mi­nu­ten einen genau ent­ge­gen­ge­setz­ten Spiel­vervlauf. So waren die Gäste aus Rakovník in der zwei­ten Hälfte die spiel­an­ge­ben­de Mann­schaft, wo­rauf­hin die­se in der 90. Mi­nu­te nach einem zwi­schen­zeit­li­chen 1:1 zum 2:1-Sieg­tref­fer ein­net­zen konn­ten. Bevor es im An­schluss wei­ter zur nächs­ten Par­tie ging, stat­te­ten wir zu­nächst noch dem ehe­ma­li­gen Sta­dion des FC Chomutov einen Besuch ab. Das Komotauer Městský sta­dion be­fin­det sich in un­mit­tel­barer Nähe zum neu­en Sta­dion und bot einst Platz für 12.000 Zu­schau­er. Ob­wohl die Haupt­tri­büne des Lost Grounds be­reits vor eini­gen Jah­ren ab­ge­ris­sen wur­de, lohnt sich den­noch ein Blick ins In­ne­re des Sta­dions. Vor allem die mit Gras be­wach­se­nen Steh­ränge, die bau­fäl­li­ge An­zei­ge­ta­fel und ein mit Graf­fi­ti be­schmier­tes Toi­let­ten­häus­chen machen das Sta­dion wei­ter­hin se­hens­wert.