Sportplatzhänger

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1. FC Heinsberg-Lieck – FC 13 Roetgen 3:1


14.06.2019
Bezirksliga Mittelrhein, Staffel 4 (30. Spieltag)
Stadion Oberbruch, Heinsberg-Oberbruch
Zuschauer: 150

Nach­dem ich am Pfingst­montag noch ge­schei­tert war, star­tete ich vier Tage spä­ter be­reits den nächs­ten Ver­such das Sta­dion Ober­bruch in Heins­berg zu kreu­zen. Das Sta­dion Ober­bruch ist nor­ma­ler­weise die Heim­spiel­stätte des BC 09 Ober­bruch, zu­letzt hat­te die­ser sei­ne Heim­spiele jedoch größ­ten­teils auf dem we­ni­ger an­sehn­li­chen Rasen­platz ne­ben­an aus­ge­tra­gen. Zu mei­ner Freude soll­te das letz­te Heim­spiel des 1. FC Heins­berg-Lieck auf­grund von Sa­nie­rungs­ar­bei­ten im hei­mi­schen See­stadion aller­dings in Ober­bruch statt­fin­den. Diese Ge­le­gen­heit konn­te und woll­te ich mir nicht ent­ge­hen las­sen. Neben mir sah dies auch ein Dut­zend ande­rer Hop­per so, so­dass hier heu­te er­neut ein klei­ner Hop­per­auf­lauf statt­fand. Das Sta­dion Ober­bruch an sich ist mei­ner Mei­nung nach eine ab­so­lute Augen­weide. So ver­fügt das Sta­dion über eine gro­ße, über­dachte und mit Graf­fitis be­schmierte Haupt­tri­büne so­wie einen net­ten Stu­fen­aus­bau rechts und links davon. Auf der Ge­gen­ge­rade des 10.000 Zu­schauer fas­sen­den Sta­dions exis­tie­ren zudem drei wei­tere Stu­fen, die über die kom­plette Längs­seite gehen. Nach der ob­li­ga­to­ri­schen Sta­dion­runde stieß ich schließ­lich auf Meiki, von dem ich vor­her schon wuss­te, dass er zuge­gen sein wird. Zu­sam­men mit Meiki ver­folgte ich nun das Spiel, wel­ches dank net­ter Ge­sprä­che wie im Flug ver­ging. Der 1. FC Heins­berg-Lieck war heu­te größ­ten­teils das bes­sere Team und konn­te am Ende somit ver­dient mit 3:1 ge­win­nen. Die Heins­berger Löwen be­en­de­ten ihre Sai­son dem­nach auf dem 5. Ta­bel­len­platz, was als Auf­stei­ger ab­so­lut in Ord­nung geht. Nach Spiel­ende ver­ab­schie­dete ich mich von Meiki und be­gab mich auf den Rück­weg gen Hei­mat. Dieser fand bei Hückel­hoven in­fol­ge einer Rei­fen­panne aller­dings ein rasches Ende. Zum Glück war ein Er­satz­rad vor­han­den, so­dass ich mir wei­ter­zu­hel­fen wuss­te und die Fahrt schließ­lich doch noch fort­set­zen konn­te.

SV Eilendorf – 1. FC Düren II 1:0


10.06.2019
Landesliga Mittelrhein, Staffel 2 (29. Spieltag)
Möbel ADAM Arena, Aachen-Eilendorf
Zuschauer: 300

Nach­dem wir uns bereits zwei Spiele in Weg­berg sowie in Teveren rein­g­e­zo­gen hat­ten, ging es zum Ab­schluss noch in den Aachener Stadt­teil Eilen­dorf. Dort war für 18 Uhr die Lan­des­liga-Partie zwi­schen dem SV Eilen­dorf und dem 1. FC Düren II an­ge­setzt. So war es auch nicht ver­wun­der­lich, dass die­ses Spiel eben­falls von eini­gen an­de­ren Ground­hop­pern als ge­lun­ge­ner Tages­aus­klang ge­nutzt wur­de. Zu­dem spiel­te der hei­mi­sche SV Eilen­dorf noch um den Auf­stieg in die fünft­klas­sige Mit­tel­rhein­liga, sodass sich heu­te an die 300 Fuß­ball­in­te­res­sier­te in der Eilen­dorfer Möbel ADAM Arena ein­fan­den. In der Ta­bel­le stand der SV Eilen­dorf vor dem ak­tu­el­len Spiel­tag auf dem drit­ten Platz mit einem Punkt Rück­stand auf den SV Rott. Da der SV Rott eini­ge Stun­den zuvor beim Aus­wärts­spiel in Teveren ver­lo­ren hat­te, soll­te dem SV Eilen­dorf ein heu­ti­ger Sieg rei­chen, um auf den zwei­ten Ta­bel­len­platz vor­zu­rut­schen. An­ders als der SV Eilen­dorf, wel­cher in der Ver­gan­gen­heit schon über­re­gio­nale Er­fol­ge er­rin­gen konn­te, exis­tiert der 1. FC Düren erst seit An­fang der Sai­son. So ent­stand die­ser aus einer Fu­si­on zwi­schen dem FC Düren-Niederau und der SG GFC Düren 99. So­wohl der FC Düren-Niederau als auch die SG GFC Düren gin­gen in der Vor­sai­son in der Lan­des­liga an den Start, wobei die SG GFC Düren am Ende der Sai­son in die Mit­tel­rhein­liga auf­stieg. Die ers­te Mann­schaft des neu ge­grün­de­ten 1. FC Düren über­nahm dem­nach das Start­recht der SG GFC Düren in der Mit­tel­rhein­liga, wäh­rend die Zweit­ver­tre­tung für den FC Düren-Niederau in der Lan­des­liga an­tritt.
Das Sta­dion des hei­mi­schen SV Eilen­dorf ist zwar beid­sei­tig aus­ge­baut, aber kein wirk­li­ches Must-have, wes­halb es sich hier­bei um den schlech­tes­ten Ground des Tages han­delte. Die Möbel ADAM Arena bzw. das Halfen­stadion ver­fügt über zwei durch­ge­hende Stu­fen auf einer Längs­seite sowie einen wei­te­ren Stu­fen­aus­bau in einer Ecke. Pünkt­lich mit An­pfiff des Spiels und der von uns ein­ge­läu­te­ten Sta­dion­runde, fing es auch gleich or­dent­lich an zu schüt­ten, was sich auch bis zur Halb­zeit­pause nicht mehr ändern soll­te. Trotz mit­ge­führ­tem Regen­schirm war man nach ein paar Mi­nu­ten kom­plett durch­nässt, wo­durch man irgend­wann die Schnauze voll hat­te und sich unter dem Dach am Ver­eins­heim nie­der­ließ. In der zwei­ten Hälfte reg­nete es zu­min­dest etwas we­ni­ger, sodass man sich zu­sam­men mit Hop­ping Orange Blue und Kon­sor­ten wie­der ein Plätz­chen am Spiel­feld­rand such­te. Der klei­ne Eilen­dorfer Rent­ner­mob ließ sich wäh­rend­des­sen nicht davon ab­hal­ten sei­ne Mann­schaft mit Trom­meln, Kuh­glo­cken, Vu­vu­ze­las im Schland-Look und allem, was im ent­fern­tes­ten Krach macht zu un­ter­stüt­zen. Wie sich das Ganze am Ende an­ge­hört hat, muss ich wohl nicht näher er­läu­tern. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht wuss­te das An­ge­bot des SV Eilen­dorf al­ler­dings zu über­zeu­gen. So gönn­ten wir uns einen Ham­bur­ger mit Pom­mes, um unse­ren in­zwi­schen wie­der auf­ge­kom­me­nen Hunger zu stil­len. Auf dem Spiel­feld konn­te sich die Heim­elf üb­ri­gens mit 1:0 durch­set­zen und zog somit in der Ta­belle am SV Rott vor­bei. Auch eine Woche spä­ter konn­te der SV Eilen­dorf er­neut punk­ten, wo­durch man den Vor­sprung auf den SV Rott wei­ter aus­baute und schließ­lich in die Mit­tel­rhein­liga auf­stieg.

FC Germania Teveren – SV Rott 1927 2:1


10.06.2019
Landesliga Mittelrhein, Staffel 2 (29. Spieltag)
Heidestadion, Geilenkirchen-Teveren
Zuschauer: 120

Von Weg­berg ging es gleich wei­ter nach Heins­berg, um im dor­ti­gen Sta­dion Ober­bruch das Auf­ei­n­an­der­tref­fen zwi­schen dem BC 09 Ober­bruch und dem TuS Frelen­berg zu ver­fol­gen. Bei un­se­rer An­kunft am Sta­dion be­merk­ten wir al­ler­dings so­fort, dass die­ses heu­te nicht be­spielt wer­den wür­de und die Par­tie statt­des­sen auf dem be­nach­bar­ten Neben­platz aus­ge­tra­gen wer­den soll­te. Mit Hilfe der Ground­hopper-App fan­den wir jedoch schnell ein Er­satz­spiel und mach­ten uns schließ­lich auf in den 15 Ki­lo­me­ter ent­fern­ten Geilen­kirchener Stadt­teil Teveren, in dem die Lan­des­liga-Partie zwi­schen dem hei­mi­schen FC Germania Teveren und dem SV Rott statt­finden soll­te. Mit einer knapp 5-minü­ti­gen Ver­spä­tung er­reich­ten wir das dor­tige Heide­stadion und nach­dem wir das ver­langte Ein­tritts­geld von 4 € be­gli­chen hat­ten, stan­den wir auch schon im Inne­ren des Grounds. Das Heide­stadion ver­fügt auf der Haupt­seite über zwei Stu­fen sowie eine über­dachte Sitz­platz­tri­büne und auf der ge­gen­über­lie­gen­den Seite über einen fla­chen Gras­wall mit ein paar Wel­len­bre­chern. Da wäh­rend des Spiels be­reits die ers­ten hef­ti­gen Regen­schauer auf den Rasen nie­der­ras­sel­ten, nah­men wir nach der ob­li­ga­to­ri­schen Foto­runde auf der tro­cke­nen Tri­büne Platz und be­ob­ach­te­ten von dort aus das Spiel­ge­sche­hen. Vor ca. 120 Zu­schau­ern sah man ein span­nen­des Spiel, an des­sen Ende sich die Heim­elf mit 2:1 durch­setze.

SC Wegberg II – FC Viktoria Wegberg 4:5


10.06.2019
Kreisliga D Heinsberg, Staffel 1 (25. Spieltag)
Hans-Gisbertz-Stadion, Wegberg
Zuschauer: 13

Wäh­rend die Sai­son im Rhein­land bereits be­en­det war, roll­te für die Ver­eine des Fuß­ball­ver­bands Mit­tel­rhein noch der Ball. Des­halb ging es zu­sam­men mit Beni an die hol­län­di­sche Grenze, um dort gleich drei Grounds weg­zu­schep­pern. Den An­fang mach­te das Stadt­duell in der Kreis­liga D Heins­berg zwi­schen dem SC Weg­berg II und dem FC Vik­to­ria Weg­berg. Da wir be­reits eine Stunde vor Spiel­b­ginn das Hans-Gisbertz-Stadion er­reicht hat­ten, ging es nach An­kunft zu­nächst in die Gast­stätte „Ophover Mühle“, um dort die Lö­cher in unse­ren Mä­gen zu fül­len. Das ser­vierte Brot mit selbst­ge­mach­tem To­ma­ten- bzw. Kräu­ter­auf­strich sowie das haus­ge­braute Rot­bier wuss­te unse­re Gier abso­lut zu be­frie­di­gen, wo­durch der Gas­tro­test im Sta­dion ne­ben­an spä­ter ent­fal­len soll­te. Das Hans-Gisbertz-Stadion ver­fügt über einen Rasen­platz, wel­cher auf einer Seite mit drei durch­ge­hen­den Stu­fen sowie einer über­dach­ten Haupt­tri­büne in der Mitte aus­ge­baut ist. Zu­dem ist auch der Asche-Neben­platz mit eini­gen zum Teil über­dach­ten Stu­fen aus­ge­baut. Was einem net­ten Kick am Mit­tag al­ler­dings noch fehl­te, war ein Schieds­rich­ter. Der ur­sprüng­lich an­ge­setz­te Un­par­tei­i­sche schien ver­hin­dert ge­we­sen zu sein, wo­durch am Ende so ziem­lich jeder der an­we­sen­den 13 Zu­schau­er ge­fragt wur­de, ob er pfei­fen kön­ne. „Der mit der dicks­ten Wampe“, wie der spä­tere Schiri selbst be­teu­erte, nahm schließ­lich die Pfeife in die Hand. Ku­ri­o­ser­weise zeig­te der gute Mann am heu­ti­gen Tag un­er­war­tet die bes­te Leis­tung auf dem Platz. Wie in der Kreis­liga D üb­lich, be­ka­men wir von den Spie­lern näm­lich al­ler­feins­ten Ha­fer auf­ge­tischt. Fol­gen­des Zitat eines Mit­spie­lers um­schreibt die er­leb­ten Um­stände eigent­lich ganz gut: „Du sollst dich warm­ma­chen und nicht ein­ren­ken!“ Letz­ten Endes fie­len im­mer­hin gan­ze 9 Tore, was die Tor­sta­tis­tik kurz vor Sai­son­ende noch etwas auf­wer­ten soll­te.

SpVg Frechen 20 – Siegburger SV 04 2:2


07.06.2019
Mittelrheinliga (29. Spieltag)
Kurt-Bornhoff-Sportpark, Frechen
Zuschauer: 300

Die Saison neig­te sich so lang­sam sei­nem Ende ent­ge­gen, doch vor Be­ginn der Som­mer­pause soll­te noch der ein oder ande­re Ground ge­kreuzt wer­den. So auch der Kurt-Born­hoff-Sport­park in Frechen. Die SpVg Frechen trägt zwar nor­ma­ler­weise all ihre Heim­spiele auf dem be­nach­bar­ten Kunst­rasen­platz aus, das letz­te Heim­spiel der Sai­son fin­det al­ler­dings stets auf dem Haupt­platz des Kurt-Born­hoff-Sport­parks statt. So pack­te ich die Ge­le­gen­heit beim Schopfe und mach­te mich am Frei­tag­abend auf ins 80 Kilo­meter ent­fernte Frechen. Der Kurt-Born­hoff-Sport­park ver­fügt ein­sei­tig über einen be­acht­li­chen Stu­fen­aus­bau, wel­cher in der Ver­gan­gen­heit sogar mit einem Dach aus­ge­stat­tet war, und ist sonst von einem Gras­wall um­ge­ben. Auf der Ge­gen­ge­rade ist das Sta­dion zudem mit drei wei­te­ren Stu­fen aus­ge­baut. Vor ca. 300 Zu­schau­ern traf die hei­mi­sche Elf auf den im Ab­stiegs­kampf be­find­li­chen Sieg­burger SV. Wäh­rend be­stimmt ⅓ des an­we­sen­den Pu­b­li­kums der Spe­zies Ground­hopper zu­ge­hö­rig war, oute­ten sich ca. 10 Zu­schauer als Sieg­burger Gäste­fans. Diese waren ins­ge­samt mit zwei Zaun­fah­nen aus­ge­rüs­tet und wuss­ten in Dorf­ultras-Manier teil­weise auch akus­tisch auf sich auf­merk­sam zu machen. Auf dem Spiel­feld zeich­nete sich zu­nächst eine ein­sei­tige Partie ab. So war Frechen 20 über lan­ge Zeit das bes­se­re Team und führ­te dem­nach auch ver­dient mit 2:0. Da jedoch zwei der vier Flut­licht­masten am strei­ken waren, fand das Spiel in den letz­ten 20 Mi­nu­ten an­nä­hernd im Dun­keln statt, sodass man schon fast mit einem Spiel­ab­bruch rech­nete. Der Schiri sah dies al­ler­dings anders und ließ das Spiel ohne An­zei­chen wei­ter­lau­fen. Trotz schlech­ter Sicht waren nun die Gäste am Drü­cker, netz­ten in der letz­ten Vier­tel­stunde zwei­mal ein und sicher­ten sich den wich­ti­gen Punkt im Kampf gegen den Ab­stieg. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht kann man der SpVg Frechen heu­te eine soli­de Leis­tung at­tes­tie­ren. Zwar exis­tierte an den Wurst- und Ge­trän­ke­bu­den ein ner­vi­ges Wert­mar­ken-Bezahl­sys­tem und auch die Helfer da­hin­ter waren etwas über­for­dert, dafür gab es selbst­ge­machte Bur­ger im An­ge­bot, wel­che mich ge­schmack­lich durch­aus be­frie­di­gen konn­ten.

SG Gönnersdorf-Brohl – SV Gering-Kollig 3:2


24.05.2019
Bezirksliga Rheinland Mitte (30. Spieltag)
Rasenplatz Gönnersdorf, Gönnersdorf
Zuschauer: 100

SV Gering-Kollig – TuS Rheinböllen 3:0


19.05.2019
Bezirksliga Rheinland Mitte (29. Spieltag)
Sportanlage Elztalstraße, Gering
Zuschauer: 80

Nach der Kreis­liga A Koblenz soll­te nun auch die hie­sige Be­zirks­liga ver­voll­stän­digt wer­den. Dazu ging es nach Gering, um mit der Sport­an­lage Elz­tal­straße die letz­te feh­len­de Spiel­stätte der Liga zu kreu­zen. Die Sport­an­lage ver­fügt über einen Ra­sen­platz, wel­cher al­ler­dings kei­nen nen­nens­wer­ten Aus­bau vor­zu­wei­sen hat. Zum heu­ti­gen Auf­ei­n­an­der­tref­fen zwi­schen dem hei­mi­schen SV Gering-Kollig und dem TuS Rhein­böllen fan­den sich ca. 80 Zu­schau­er auf dem Geringer Sport­platz ein. Da mir auf Heim­seite gleich nach Be­tre­ten des Grounds eine Bande mit der Auf­schrift „Elz­tal Ultras“ sowie eine am Zaun be­fes­tig­te „SG Elz­tal“-Fahne auf­fiel, keim­te in mir die lei­se Hoff­nung nach etwas Stim­mung auf. Lei­der be­wahr­hei­tete sich mei­ne Ver­mu­tung nicht, so­dass es le­dig­lich bei den bei­den op­ti­schen Hilfs­mit­teln blieb. Trotz­dem sah man ein net­tes Spiel, wel­ches die Haus­her­ren schließ­lich mit 3:0 für sich ent­schie­den.

Mosel SG Löf/Lehmen/Oberfell/Hatzenport III – SG Kirchwald/Langenfeld II 5:3


17.05.2019
Kreisliga D Rhein/Ahr Süd (26. Spieltag)
Sportplatz „Oberfeller Löwenkäfig“, Oberfell
Zuschauer: 10

Schon oft fuhr ich am Sport­platz in Ober­fell vor­bei und hat­te mir dabei ge­schwo­ren ein Spiel auf sel­bi­gem zu be­su­chen. Da der Asche­belag des Ober­feller Löwen­käfigs, wie der Sport­platz im Volks­mund ge­nannt wird, in naher Zu­kunft durch einen Natur­rasen aus­ge­tauscht wer­den soll, wur­de es nun Zeit mei­nen Plan in die Tat um­zu­set­zen. Der Sport­platz in Ober­fell liegt direkt an der Mosel und weiß mit einer fa­bel­haf­ten Aus­sicht auf die Ter­ras­sen der ge­gen­über­lie­gen­den Wein­berge zu ge­fal­len. Eigen­tümer des Sport­ge­län­des ist der SSV Ober­fell, wel­cher zu­sam­men mit dem SV Hatzen­port-Löf und dem TSV Mosel­feuer Lehmen als Mosel SG in der Kreis­liga A an den Start geht. Die Spiele der ers­ten Mann­schaft wer­den je­doch in der Regel auf dem Kunst­rasen­platz in Löf aus­ge­tra­gen, so­dass le­dig­lich eini­ge weni­ge Spiele der drit­ten Mann­schaft in Ober­fell statt­fin­den. So zog es mich am letz­ten Spiel­tag der elft­klas­si­gen Kreis­liga D Rhein/Ahr Süd an die Unter­mosel, um der Par­tie zwi­schen der Mosel SG III und der Zweit­ver­tre­tung von SG Kirch­wald/Langen­feld bei­zu­woh­nen. Das Ge­ki­cke auf dem Spiel­feld konn­te zwar nicht wirk­lich über­zeu­gen, aber mit ge­nü­gend Bier und Captain Cola kann man sich be­kannt­lich alles schön sau­fen. Im­mer­hin konn­ten gan­ze acht Tore be­staunt wer­den, wovon fünf Stück der Heim­elf gut­ge­schrie­ben wur­den. Während die Mosel SG dank des heu­ti­gen Sieges noch vom vor­letz­ten auf den 8. Ta­bel­len­platz vor­rutsch­te, änder­te sich bei den Gäs­ten nicht viel, so­dass die­se die Sai­son als Schluss­licht be­en­deten.

1. FC Union Berlin – Tennis Borussia Berlin 5:6 n.E.


14.05.2019
Berliner Landespokal A-Junioren (Halbfinale)
Stadion im FEZ, Berlin-Köpenick
Zuschauer: 400

Nach­dem am Sonn­tag noch den Pro­fis von Union Berlin zu­ge­schaut wur­de, ging es am da­rauf­fol­gen­den Diens­tag zum Pokal­spiel der A-Junio­ren. Im Halb­fi­nale des Ber­liner Lan­des­po­kals tra­fen die­se auf die Nach­wuchs­kicker von Tennis Borussia Berlin. Im Sta­dion des Frei­zeit- und Er­ho­lungs­zen­t­rums, zu DDR-Zeiten noch „Pionier­republik Ernst Thälmann“ ge­nannt, soll­te die Par­tie zwi­schen den bei­den Ber­liner Tra­di­tions­klubs statt­fin­den. Das Sta­dion im FEZ be­fin­det sich im ehe­ma­li­gen Volks­park Wuhl­heide, un­weit der Alten Förs­te­rei, und ist die Hei­mat der Ju­gend­mann­schaf­ten von Union Berlin. Zudem wird das 6.000 Zu­schauer fas­sende Sta­dion vom Kreis­li­gis­ten Askania Coepenick als Heim­spiel­stätte genutzt. Wäh­rend die Längs­sei­ten des Sta­dions mit Plas­tik­bän­ken be­stückt sind, fin­den sich in den Kur­ven gras­be­wach­sene Steh­tra­ver­sen wie­der. Genau nach mei­nem Ge­schmack, wenn der stö­ren­de, grü­ne Trenn­zaun zwi­schen dem Spiel­feld und den Zu­schau­er­rän­gen nicht wäre.
Neben dem Sta­dion wuss­ten heu­te al­ler­dings auch die Pro­ta­go­nis­ten auf dem Spiel­feld zu über­zeu­gen. So waren die Eiser­nen in der ers­ten Halb­zeit ton­an­ge­bend und gin­gen ver­dient mit 1:0 in die Pause. Mit einem Dop­pel­schlag in den ers­ten zwan­zig Mi­nu­ten der zwei­ten Hälfte dreh­te TeBe nun das Spiel zu sei­nen Guns­ten, jedoch schaff­ten es die Unioner wenig spä­ter zum 2:2 aus­zu­glei­chen. Auch ein er­neu­ter Füh­rungs­tref­fer von Tennis Borussia konn­te von Union er­wi­dert wer­den, wo­durch das Spiel nach 90 Mi­nu­ten mit einem 3:3-Un­ent­schie­den ende­te. An­schlie­ßend ging es ohne Ver­län­ge­rung gleich ins Elf­me­ter­schie­ßen. Dort agier­ten die Jungs von TeBe kalt­schnäu­zi­ger uns zogen so un­er­war­tet ins Finale des Ber­lin­pokals ein.

1. FC Union Berlin – 1. FC Magdeburg 3:0


12.05.2019
2. Bundesliga (33. Spieltag)
Stadion An der Alten Försterei, Berlin-Köpenick
Zuschauer: 22.012 (aus­ver­kauft)

Am vor­letz­ten Spiel­tag kam es zum Auf­ein­an­der­tref­fen zwi­schen dem 1. FC Union Ber­lin und dem 1. FC Magde­burg. Nach­dem die Eiser­nen zwei Spiel­tage zuvor den Re­le­ga­tions­platz er­run­gen und die Woche dar­auf den Sprung auf den zwei­ten Ta­bel­len­platz ver­passt hat­ten, hieß es nun den HSV wei­ter­hin auf Ab­stand zu hal­ten. Gleich­zei­tig galt es für die Gäste aus Magde­burg wich­tige Punkte gegen den Ab­stieg zu er­kämp­fen. Da die Par­tie zu­gleich auch einen ge­wis­sen Derby­cha­rak­ter auf­weist, war es nicht wirk­lich ver­wun­der­lich, dass das heu­tige Spiel mit 22.000 an­we­sen­den Zu­schau­ern rest­los aus­ver­kauft war. Wäh­rend die Wald­seite zu Beginn eine gro­ße „Eisern Union“-Block­fahne prä­sen­tierte, zeig­ten die an­ge­reis­ten Gäs­te­fans eine Cho­reo aus blau­en und wei­ßen Luft­bal­lons, wel­che mit dem Zün­den von wei­ßem Rauch ab­ge­run­det wur­de. Ob­wohl ich im Heim­be­reich stand, konn­te ich den laut­star­ken Sup­port der Magde­burger in der ers­ten Halb­zeit des Öf­te­ren ver­neh­men, wes­halb ich den Gästen einen or­dent­li­chen Auf­tritt at­tes­tie­ren kann. In der zwei­ten Hälfte wur­de es auf­grund des aus­sichts­lo­sen Spiel­stands auf Gäste­seite etwas ru­hi­ger. Als im Heim­block kurz vor Schluss ge­zock­tes Ma­te­rial prä­sen­tiert wur­de, ging es im Gäste­block al­ler­dings noch­mal heiß her. Die auf­ge­brach­ten Magde­burger star­te­ten meh­re­re Ver­suche den Platz zu stür­men und auch die sport­li­che Frak­tion der Eiser­nen misch­te aus dem Nach­bar­block fröh­lich mit, was zu einer über zehn­mi­nü­ti­gen Spiel­un­ter­bre­chung führ­te. Dem Spiel auf dem Platz ver­passte dies al­ler­dings kei­nen Dämp­fer, so­dass Union Ber­lin sou­ve­rän mit 3:0 ge­wann und somit ge­si­chert auf dem Re­le­ga­tions­platz stand. Wie sich die spä­te­ren Auf­stiegs­spiele gegen den VfB Stutt­gart ent­wi­ckel­ten, soll­te in­zwi­schen jedem Fuß­ball­in­te­res­sier­ten be­kannt sein. Wäh­rend die Ost­ber­li­ner dem­nach erst­mals in ihrer Ver­eins­ge­schichte in die Bun­des­liga ein­zo­gen, muss­te der FCM den bit­te­ren Gang in die 3. Liga gehen.

ATA Sport Urmitz – SG Gönnersdorf-Brohl 7:0


05.05.2019
Bezirksliga Rheinland Mitte (27. Spieltag)
Stadion an der Rheinbrücke, Urmitz
Zuschauer: 80

Von Kessel­heim ging es wei­ter nach Urmitz. Dort fand die Be­zirks­liga-Partie zwi­schen ATA Urmitz und der SG Gönner­sdorf-Brohl statt. Das Urmitzer Sta­dion an der Rhein­brücke be­steht le­dig­lich aus einem Kunst­rasen­platz ohne nen­nens­wer­ten Aus­bau. Die im Halb­stun­den­takt be­fah­rene Eisen­bahn­brücke di­rekt ne­ben­an ver­leiht dem Sta­dion al­ler­dings trotz­dem einen be­son­de­ren Charme. Wäh­rend die Haus­her­ren in der Ta­bel­le auf einem ge­si­cher­ten Mit­tel­feld­platz stan­den, kämpf­ten die Gönners­dorfer noch gegen den Ab­stieg. Einen eiser­nen Wil­len zeig­ten die Gäste heu­te jedoch auch nicht, sodass die­se mit 0:7 un­ter­gin­gen. Letzt­end­lich soll­te sich das heu­tige Spiel für die SG Gönners­dorf-Brohl auch als ins­ge­samt vor­letz­tes Aus­wärts­spiel in der Be­zirks­liga he­raus­stel­len. Sport­lich soll­ten die­se zwar noch die Klasse hal­ten, zogen sich dann spä­ter al­ler­dings frei­wil­lig zu­rück und gehen in der nächs­ten Saison in der Kreis­liga B an den Start.

VfL Kesselheim – VfR Eintracht Koblenz 0:4


05.05.2019
Kreisliga A Koblenz (23. Spieltag)
Sportanlage Kurfürst-Schönborn-Straße, Koblenz-Kesselheim
Zuschauer: 100

Am viert­letz­ten Spiel­tag der Kreis­liga A Koblenz soll­te sel­bige nun end­lich kom­plet­tiert wer­den. Dazu ging es in den Koblenzer Stadt­teil Kessel­heim, um mit der Sport­an­lage Kur­fürst-Schön­born-Straße die letz­te feh­len­de Spiel­stätte der Liga zu kreu­zen. Die Sport­an­lage ver­fügt über einen Ra­sen- sowie einen Hart­platz, wel­che al­ler­dings bei­de kei­nen nen­nens­wer­ten Aus­bau be­sit­zen. Auf dem Ra­sen­platz traf der hei­mi­sche VfL Kessel­heim auf den von der Kart­hause stam­men­den VfR Ein­tracht Koblenz. Wäh­rend die Kessel­heimer zum da­ma­li­gen Zeit­punkt auf dem letz­ten Ta­bel­len­platz stan­den und dem­nach ge­gen den Ab­stieg kämpf­ten, be­leg­ten die Gäste den zwei­ten Ta­bel­len­platz. Die vor­han­dene Ta­bel­len­kon­s­tel­la­tion spie­gel­te sich schließ­lich auch auf dem Spiel­feld wider. So ließ der VfR Koblenz der Heim­elf kei­ne Chance und fer­tigte die­se mit 4:0 ab.

SV Viktoria Aschaffenburg – TSV 1860 München 3:2


30.04.2019
Bayerischer Pokal (Halbfinale)
Stadion am Schönbusch, Aschaffenburg
Zuschauer: 5.850

Im Halb­finale des bay­e­ri­schen Toto­pokals emp­fing Viktoria Aschaf­fen­burg den TSV 1860 München. Das Gast­spiel der Münchner Löwen in Aschaf­fen­burg war daher die idea­le Ge­le­gen­heit, um end­lich das Sta­dion am Schön­busch zu kreu­zen. Da für die­ses Spiel eine gro­ße Zu­schau­er­ku­lisse er­war­tet wur­de, si­cher­ten sich Fabi und ich be­reits im Vor­feld Ti­ckets im Wert von 12 € für die Ge­gen­ge­rade. Schließ­lich fan­den sich stol­ze 5.850 Zuschauer im Sta­dion am Schön­busch ein. Der­ar­tige Zu­schau­er­mas­sen ström­ten zuletzt in den 80er Jah­ren an den Schön­busch, als Viktoria Aschaf­fen­burg noch in der zwei­ten Liga an den Start ging. Das Sta­dion ver­fügt auf der Haupt­seite über eine über­dachte Haupt­tri­büne sowie über zwei wei­tere Sitz­platz­tri­bü­nen hin­ter dem Tor und ist sonst mit Steh­tra­ver­sen aus­ge­baut. Mit­tig auf der gut ge­füll­ten Ge­gen­ge­rade sam­melte sich ein Sup­por­ter­block, wel­cher den Aschaf­fen­bur­gern zu­ge­hö­rig war. Dieser konn­te ge­le­gent­lich akus­tisch und mit eini­gen Schwenk­fah­nen auch op­tisch auf sich auf­merk­sam machen. Auf Heim­seite war zu Beginn des Spiels zudem eine Choreo aus blau­en und wei­ßen Fo­lien­fah­nen über die kom­plette Ge­gen­ge­rade zu sehen. Den Weg in den Gäs­te­block fan­den heu­te knapp 1.300 Sechzger. Der Auf­tritt die­ser war hin­ge­gen ver­hält­nis­mä­ßig ent­täu­schend und nicht mit den Auf­trit­ten bei ver­gan­ge­nen Spie­len zu ver­glei­chen, was al­ler­dings auch mit der spie­le­ri­schen Leis­tung auf dem Platz zu tun gehabt haben könn­te. So spiel­te Viktoria Aschaf­fen­burg über­ra­schend frisch auf, ging früh in Füh­rung und konn­te bereits in der 20. Mi­nu­te zum 2:0 ein­net­zen. Im wei­te­ren Ver­lauf ge­lang es den Münchner Löwen mit viel Mühe nach­zu­zie­hen und kurz vor der Halb­zeit­pause aus­zu­glei­chen. Auch in der zwei­ten Halb­zeit wur­de es den fa­vo­ri­sier­ten Gäs­ten nicht ge­ra­de ein­fach ge­macht. So schaff­ten es die Blauen nicht die Wende des Spiels ein­zu­lei­ten, wo­durch die Par­tie in der 82. Mi­nu­te durch ein Elf­meter­tor für die Heim­elf ent­schie­den wur­de. Un­er­war­tet aber völ­lig ver­dient zog der Under­dog somit ins Finale des Bay­ern­pokals ein, in wel­chem man spä­ter auf die Würz­burger Kickers traf. Nach Spiel­ende be­ga­ben wir uns zu unse­rem Auto, um die Rück­fahrt an­zu­tre­ten. Auf der Fahrt leis­tete uns Jonas, wel­chem wir in der Halb­zeit­pause be­geg­net sind, noch etwas Ge­sell­schaft, sodass es mit einem klei­nen Um­weg über Mainz zu­rück in die Hei­mat ging.

SG Dickenschied/Gemünden – TuS Kirchberg II 1:2


28.04.2019
Kreisliga A Hunsrück/Mosel (23. Spieltag)
Sportanlage Raiffeisenstraße Nebenplatz, Dickenschied
Zuschauer: 150

Zu guter Letzt führ­te uns unser Aus­flug durch den Huns­rück nach Dicken­schied. Dort tra­fen die SG Dicken­schied und die zwei­te Mann­schaft des TuS Kirch­berg im Kreis­liga-Derby auf dem Ne­ben­platz der Sport­an­lage Raiff­eisen­straße auf­ei­n­an­der. Dabei han­delt es sich um einen her­kömm­li­chen Asche­platz ohne nen­nens­wer­ten Aus­bau. Vor im­mer­hin knapp 150 Zu­schau­ern konn­ten sich die Gäste aus dem nur 5 Ki­lo­me­ter ent­fern­ten Kirch­berg be­haup­ten und so einen 2:1-Aus­wärts­sieg er­rin­gen.

SG Braunshorn/Hausbay-Pfalzfeld – SG Müden/Moselkern/Treis-Karden 2:0


28.04.2019
Bezirksliga Rheinland Mitte (26. Spieltag)
Sportplatz Braunshorn, Braunshorn
Zuschauer: 110

Von Pfalz­feld ging es für uns wei­ter ins 5 Ki­lo­me­ter ent­fernte Brauns­horn. Nach­dem wir in Pfalz­feld gera­de erst Ground B der SG Brauns­horn ge­kreuzt hat­ten, war nun die Haupt­spiel­stätte in Brauns­horn selbst an der Reihe. Der dor­tige Sport­platz hat kei­nen nen­nens­wer­ten Aus­bau vor­zu­wei­sen, weiß aber mit sei­ner Aus­sicht auf die Wind­kraft­an­la­gen sowie den an­gren­zen­den Wald­rand zu ge­fal­len. Vor etwas mehr als 100 Zu­schau­ern traf die hei­mi­sche Be­zirks­liga-Elf auf die Mo­se­la­ner der SG Müden/Mosel­kern/Treis-Karden. Anders als beim Spiel zuvor, waren nun die Haus­her­ren ton­an­ge­bend, wo­durch sich die­se einen 2:0-Heim­sieg sichern konn­ten.

SG Braunshorn/Hausbay-Pfalzfeld III – SV Kisselbach 1:4


28.04.2019
Kreisliga C Hunsrück/Mosel Süd (23. Spieltag)
Sportplatz Hausbayer Straße, Pfalzfeld
Zuschauer: 13

Für den heu­ti­gen Sonn­tag plan­ten Kuwe und ich einen Dreier im Huns­rück. Dafür ging es zunächst zum Heim­spiel der drit­ten Mann­schaft von SG Brauns­horn, wel­ches auf dem Sport­platz Hausbayer Straße in Pfalz­feld aus­ge­tra­gen wur­de. Die ers­te Mann­schaft von SG Brauns­horn, einer Spiel­ge­mein­schaft zwi­schen dem SV Ein­tracht Brauns­horn sowie dem SV Hausbay-Pfalz­feld, geht seit die­ser Sai­son in der Be­zirks­liga Rhein­land Mitte an den Start. Da auch die Be­zirks­liga in die­ser Sai­son noch kom­plet­tiert wer­den muss­te, scha­dete es de­fi­ni­tiv nicht die­sem Ver­ein mal einen Be­such ab­zu­stat­ten. Der Sport­platz in Pfalz­feld ver­fügt über ein Ver­eins­heim mit an­gren­zen­der Über­da­chung sowie über einen Gras­wall, wel­cher als Na­tur­tri­büne ge­nutzt wer­den kann. Dank des tris­ten Re­gen­wet­ters si­cher­ten wir uns einen Platz unter dem Dach und wid­me­ten uns von dort dem Spiel­ge­sche­hen. Was einem dort ge­bo­ten wur­de, war zwar nicht be­son­ders an­sehn­lich, dafür bekam man im­mer­hin das ein oder ande­re Tor zu sehen. Die über­le­ge­nen Gäste aus Kissel­bach konn­ten sich schließ­lich sou­ve­rän mit 4:1 durch­setzen.

SV Blau-Weiß Leimersdorf – Grafschafter SG II 1:2


23.04.2019
Kreisliga C Ahr (27. Spieltag)
Sportplatz Landskroner Straße, Grafschaft-Leimersdorf
Zuschauer: 45

Bevor sich Beni zurück in die Schweiz ver­ab­schie­dete, hat­ten wir für den Diens­tag­abend noch einen wei­te­ren Kick ge­plant. Als be­ken­nen­de Schrott­hop­per ent­schie­den wir dem Graf­schafter Derby zwi­schen dem SV Leimers­dorf und der Zweit­ver­tre­tung der Graf­schafter SG in der Kreis­liga C bei­zu­woh­nen. Die Graf­schafter SG besteht in sei­ner jet­zi­gen Form erst seit die­ser Sai­son und sieht sich als Spiel­ge­mein­schaft zwi­schen den Sport­freun­den Bengen, dem Birres­dorfer SC, dem VfB Lanters­hofen sowie dem Graf­schafter SV. Der SV Leimers­dorf ist somit der ein­zi­ge Fuß­ball­klub in der Graf­schaft, wel­cher noch selb­stän­dig in Er­schei­nung tritt. Der Sport­platz in Leimers­dorf ist ein ge­wöhn­li­cher Kunst­ra­sen­platz ohne nen­nens­wer­ten Aus­bau. Dafür ver­fügt das Sport­ge­län­de hin­ter einem Tor über einen Gras­wall mit Ver­eins­heim, wel­chen sich die pöbel­freu­dige Dorf­jugend heu­te zum Treff­punkt mach­te. Auf dem Platz konn­te sich die Graf­schafter SG, wel­che mit deut­lich mehr Spie­lern als die Heim­elf auf­trat, schließ­lich mit 1:2 durch­setzen.

KV Red Star Waasland-SK Beveren – Royal Excel Mouscron 2:1


21.04.2019
Belgische Europa League Play-offs (Gruppe B, 5. Spieltag)
Freethielstadion, Beveren (BEL)
Zuschauer: 1.364

Von Duffel ging es wei­ter ins 30 Kilo­meter ent­fern­te Beveren. Dort soll­te am Abend die Par­tie zwi­schen Waas­land-Beveren und Royal Excel Mouscron in den Europa League Play-offs statt­fin­den. Diese Play-offs sind das Er­geb­nis der abs­tru­sen Liga­re­form von 2009 in Bel­gien. Seit­dem wer­den nach der re­gu­lä­ren Sai­son so­ge­nann­te Play-offs aus­ge­spielt, wel­che die Attrak­ti­vi­tät des Wett­be­werbs stei­gern sol­len. Wäh­rend die Erst- bis Sechst­plat­zier­ten der Jupiler Pro League in einer Meis­ter­schafts­runde um die bel­gi­sche Meis­ter­schaft spie­len, bekom­men Platz 7–15, zusam­men mit den bes­ten drei Teams der zwei­ten Liga, die un­re­a­lis­ti­sche Chance einen in­ter­na­tio­na­len Start­platz für sich zu er­spie­len. Die Europa League Play-offs wer­den dabei in zwei Grup­pen à 6 Mann­schaf­ten aus­ge­tra­gen. Bevor sich eine Mann­schaft fürs in­ter­na­tio­na­le Ge­schäft qua­li­fi­ziert, müs­sen die bei­den Staf­fel­sie­ger nach Be­en­di­gung der Play-offs al­ler­dings noch ein­mal ge­gen­ei­n­an­der an­tre­ten und das dar­aus re­sul­tie­ren­de Sie­ger­team im An­schluss noch ein Ent­schei­dungs­spiel gegen den Viert­plat­zier­ten der Meis­ter­schafts­runde ge­win­nen. Im schlimms­ten Fall schafft es also gar kein Team in die Europa League, wes­halb das Ganze für mich ziem­lich ab­surd und sinn­be­freit ist. Im heu­ti­gen Spiel traf der Ta­bel­len­letzte zudem auf den Vor­letz­ten der Gruppe B, wo­durch lo­gi­scher­weise kein all­zu gro­ßes Zu­schau­er­in­te­res­se am Kick um die gol­dene Ana­nas be­stand. Schließ­lich fan­den sich etwas über 1.300 Zu­schauer im Freethiel­stadion ein, davon knapp 30 Gäste­fans aus Mouscron. Im Heim­be­reich sam­melte sich zudem ein klei­ner Mob größ­ten­teils jün­ge­rer Leute hin­ter zwei Zaun­fah­nen, wel­cher der mi­se­rab­len Stim­mung im Sta­dion al­ler­dings auch nicht wirk­lich was ent­ge­gen­zu­set­zen hat­te. Das Spiel auf dem Feld konn­te uns da schon we­sent­lich bes­ser un­ter­hal­ten. Nach einer frü­hen Füh­rung und dem an­schlie­ßen­den Aus­gleich, schaff­te es Waas­land-Beveren im zwei­ten Durch­gang schließ­lich den Sack zu­zu­ma­chen und das Spiel mit 2:1 für sich zu ent­schei­den.

KFC Duffel – K. Berchem Sport 5:0


21.04.2019
Tweede klas­se ama­teurs VFV B (23. Spieltag)
Gemeentelijk Sportcentrum, Duffel (BEL)
Zuschauer: 200

Nach­dem die drei Frak­tionen am Sams­tag ge­trennt von­ei­n­an­der auf Tour gin­gen, traf man sich am Sonn­tag erneut um ge­mein­same Sache zu machen. Unser Treff­punkt lau­tete dies­mal Swisttal, von wo wir uns auf den Weg ins 200 Kilo­meter ent­fernte Duffel bega­ben. Dort an­ge­kom­men hieß es, wie auf jeder Fahrt ins bel­gi­sche Nach­bar­land, sich zu­nächst eine Dosis der lieb­ge­won­ne­nen Lan­des­küche in Form von Burger und Frit­ten zu ge­neh­mi­gen. Dafür hat­te man sich im Vor­feld gleich zwei Fri­tuuren in Duffel he­raus­ge­sucht, wel­che auf­grund des Oster­feier­tages aller­dings ge­schlos­sen waren. Im Nach­bar­ort wur­de man schließ­lich fün­dig und konn­te somit vor­freu­dig die spon­tan re­cher­chier­te Fri­tuur stür­men. Vor allem Frak­tion Ham­burg gab sich hier die ab­so­lu­te Gön­nung. So viel sei gesagt, die be­stellte Menge an Pom­mes hät­te sicher­lich auch noch für den fol­gen­den Tag ge­reicht.
Mit vol­lem Magen ging es nun ans Sport­zen­t­rum von Duffel, dem Spiel­ort der heu­ti­gen Par­tie zwi­schen dem KFC Duffel und Berchem Sport. Nach Be­glei­chen des Ein­tritts­gel­des von 11 € er­hiel­ten wir am Ein­gang zwei Wert­mar­ken (im­mer­hin mit Auf­schrift des Ver­eins­na­mens) und somit Zu­tritt zum Ground. Dieser wuss­te ab­so­lut zu ge­fal­len. So ver­fügt das Sta­dion auf einer Seite über eine Haupt­tri­büne und ist sonst mit drei Stu­fen aus­ge­baut, wel­che auf der Ge­gen­ge­rade zudem über­dacht sind. Zu unse­rer Freude sam­mel­ten sich unter der Über­da­chung knapp 50 sup­port­wil­lige Gäs­te­fans aus Berchem, um das Aus­wärts­spiel des drei­ma­li­gen bel­gi­schen Vize­meis­ters ver­fol­gen zu kön­nen. Auf der Heim­seite konn­te heu­te hin­ge­gen kei­ner­lei Sup­port wahr­ge­nom­men wer­den. Dafür wuss­te die Heim­elf fuß­balle­risch zu über­zeu­gen. Der KFC Duffel leg­te dem­nach gut los und konn­te be­reits in der 6. Mi­nu­te mit 1:0 in Füh­rung gehen. Danach schaff­ten sie es die Füh­rung teil­weise mit Hilfe des Schieds­rich­ters im 10-Mi­nu­ten-Takt wei­ter aus­zu­bauen. Die Gast­mann­schaft fing sich wäh­rend­des­sen vier gel­be Karten ein, zudem wur­de ein Spieler in der 45. Mi­nu­te beim Stand von 4:0 vom Platz ge­stellt. Die Spieler von Berchem Sport fühl­ten sich da­durch der­art be­nach­tei­ligt, dass es in der an­schlie­ßen­den Halb­zeit­pause fast zum Spiel­ab­bruch kam. Schließ­lich lie­fen doch bei­de Teams er­neut auf und das Spiel konn­te fort­ge­setzt wer­den. In der zwei­ten Halb­zeit netz­te der KFC Duffel zwar noch ein fünf­tes Mal ein, sonst konn­te das Spiel aller­dings nicht mehr an den Un­ter­hal­tungs­wert der ers­ten Hälfte an­knüp­fen. Zu er­wäh­nen bleibt nur noch eine Spiel­unter­bre­chung kurz vor Schluss, wel­che durch den Platz­sturm eines ge­frus­te­ten Gäste­fans aus­ge­löst wur­de. Nach Spiel­ende be­ga­ben wir uns zurück zu unse­rem Ge­fährt und mach­ten uns auf zum zwei­ten Spiel des Tages.

FC Blue Boys Muhlenbach – FC Rodange 91 1:1


19.04.2019
Ehrenpromotion (22. Spieltag)
Stade Mathias Mamer, Luxemburg (LUX)
Zuschauer: 180

Am Oster­wochen­ende galt es das fast in Ver­ges­sen­heit ge­ra­te­ne Ground­hop­ping-Kollek­tiv noch­mal auf­le­ben zu las­sen. So traf man sich am spä­ten Frei­tag­nach­mit­tag mit den be­kann­ten Ge­sich­tern aus Ham­burg sowie der Schweiz in der Nähe von Mayen, um das Wochen­ende mit dem Top­spiel der zwei­ten lu­xem­bur­gi­schen Liga ein­lei­ten zu kön­nen. Ob­wohl man auf der Rück­bank des Wagens unse­res Lieb­lings-Chauf­feurs Fusseck ein­ge­pfercht war wie in einem Vieh­trans­port, konn­te die Fahrt dank guter Gespräche und et­li­cher Kalt­ge­tränke den­noch zügig hin­ter sich ge­bracht wer­den. So erreich­te man 1 ½ Stun­den spä­ter die Haupt­stadt des Groß­herzog­tums Luxem­burg, in deren Vor­ort Mühlen­bach die be­sag­te Par­tie statt­fin­den soll­te. Das dor­tige Stade Mathias Mamer bie­tet Platz für ca. 1.500 Zu­schau­er, ver­fügt ein­sei­tig über eine über­dachte Sitz­platz­tri­büne und ist sonst nicht wei­ter aus­ge­baut. Heute fan­den sich schließ­lich um die 180 Zu­schau­er auf der Haupt­tri­büne ein, da­run­ter schein­bar auch ein grö­ße­rer An­teil an Gäste­fans, um das Spit­zen­spiel zwi­schen dem hei­mi­schen Ta­bel­len­zwei­ten FC Blue Boys Muhlen­bach und dem Erst­plat­zier­ten FC Rodange zu ver­fol­gen. Auch wir nah­men auf der Tribüne Platz, sodass wir uns neben­bei über alte und neue Geschichten aus­tau­schen konn­ten. Auf dem Spielfeld be­ob­ach­te­te man wäh­rend­des­sen ein mit­tel­mä­ßi­ges Spiel, an des­sen Ende ein leis­tungs­ge­rech­tes 1:1-Unent­schie­den ver­bucht wur­de, wel­ches im Auf­stiegs­kampf al­ler­dings höchs­tens den Gäs­ten aus Rodange wei­ter­half. Uns stör­te dies nicht wirk­lich, so­dass wir uns nach Spiel­ende auf den di­rek­ten Weg zurück ins Rhein­land be­ga­ben.

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