Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

Fortuna Düsseldorf II – FC St. Pauli II 1:1


13.01.2018
Testspiel
Trainingsgelände Fortuna Düsseldorf Kunstrasenplatz, Düsseldorf
Zuschauer: 100

Groundspotting: Kleine Kampfbahn im Arena-Sportpark

Kleine Kampfbahn im Arena-Sportpark, Düsseldorf-Stockum
Verein: geleg. Fortuna Düsseldorf II

Bayer 04 Leverkusen – VfL Sportfreunde Lotte 1:1


13.01.2018
Testspiel
Ulrich-Haberland-Stadion, Leverkusen
Zuschauer: 430

KV Kortrijk – Royal Standard de Liège 2:1


27.12.2017
Jupiler Pro League (21. Spieltag)
Guldensporenstadion, Kortrijk (BEL)
Zuschauer: 8.714

 

SV Adler Osterfeld III – Polizei SV Oberhausen II 1:0


17.12.2017
Kreisliga C Oberhausen-Bottrop, Gruppe 3 (17. Spieltag)
Waldstadion Rothebusch, Oberhausen-Osterfeld
Zuschauer: 13

MSV Duisburg – SG Dynamo Dresden 2:0


17.12.2017
2. Bundesliga (18. Spieltag)
Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg
Zuschauer: 14.792

Bayer 04 Leverkusen – SV Werder Bremen 1:0


13.12.2017
Bundesliga (16. Spieltag)
BayArena, Leverkusen
Zuschauer: 26.620

Fortuna Düsseldorf – 1. FC Nürnberg 0:2


11.12.2017
2. Bundesliga (17. Spieltag)
ESPRIT are­na, Düsseldorf
Zuschauer: 22.248

1. FSV Mainz 05 II – TuS Koblenz 1:3


09.12.2017
Regionalliga Südwest (23. Spieltag)
Bruchwegstadion, Mainz
Zuschauer: 705

Helmond Sport – FC Eindhoven 0:0 Abbr.


08.12.2017
Eerste Divisie (17. Spieltag)
Lavans Stadion, Helmond (NED)
Zuschauer: 1.300

FC Wohlen – FC Aarau 1:1


27.11.2017
Challenge League (16. Spieltag)
Stadion Niedermatten, Wohlen AG (SUI)
Zuschauer: 1.119

VfR Merzhausen – SC March 5:0


26.11.2017
Bezirksliga Freiburg (16. Spieltag)
Sportzentrum Hexental, Merzhausen
Zuschauer: 50

Gleich nach dem TuS-Spiel beim SC Freiburg ging es für Fabi und mich wei­ter zum nächs­ten Spiel. Per Stra­ßen­bahn ging es vom Möslestadion zum Paula-Modersohn-Platz in Vauban und von dort in einem 25-minü­ti­gen Fuß­marsch wei­ter nach Merzhausen. In Merzhausen traf der orts­an­säs­sige Be­zirks­li­gist im Sport­zent­rum Hexental auf den SC March. Die Sport­an­lage besteht aus einem ge­wöhn­li­chen Kunst­ra­sen­platz mit einem ein­sei­ti­gen Aus­bau von 4 Stufen. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht wur­de auf­grund der Kälte neben dem üb­li­chen Freiburger Pilsner auch Glüh­wein ange­bo­ten. Diesen ge­neh­mig­ten wir uns, um uns bei Hagel und Schnee­re­gen wenigs­tens etwas auf­wär­men zu kön­nen. Auf dem Platz ging es hin­ge­gen heiß her. Der Gast­ge­ber do­mi­nier­te größ­ten­teils das Spiel und fer­tig­te den SC March mit 5:0 ab. Nach dem Spiel ging es mit Bus und Bahn zurück nach Freiburg. Dort gönn­ten wir uns noch schnell was im Asia-Imbiss, bevor um halb 10 der Flixbus auf uns war­te­te um uns in die Schweiz zu brin­gen.

SC Freiburg II – TuS Koblenz 4:3


26.11.2017
Regionalliga Südwest (21. Spieltag)
Möslestadion, Freiburg im Breisgau
Zuschauer: 150

Am 21. Spieltag der Regionalliga Südwest stand für die TuS Koblenz eine der etwas wei­te­ren Aus­wärts­touren an. Dazu ging es nach Südbaden, genau­er gesagt nach Freiburg im Breisgau. Im Freiburger Möslestadion tra­fen die Schängel auf die Ama­teure des SC Freiburg. Das Möslestadion ver­fügt über eine über­dachte Haupt­tri­büne, zudem besitzt das Stadion auf der Ge­gen­ge­ra­de und hin­ter dem Tor einen Aus­bau von 6 fla­chen Stufen. Die Haupt­tri­büne gibt in Ver­bin­dung mit dem ein­ge­schnei­ten Wald im Hintergrund außer­dem ein male­ri­sches Bild ab.
Für die TuS sprang auf der Tour mal wie­der nichts Zähl­ba­res her­aus. Nach einer knap­pen Vier­tel­stunde lag man bereits mit 2:0 hin­ten. Die Mann­schaft gab al­ler­dings nicht auf und kämpf­te sich zurück ins Spiel. 25 Minuten vor Schluss traf die TuS zum 3:3-Aus­gleich und schür­te bei den mit­ge­reis­ten Koblenzer Fans sogar Hoff­nungen auf einen mög­li­chen Aus­wärts­sieg. In der letz­ten Minute gin­gen die Freiburger jedoch erneut in Führung und mach­ten damit alle Koblenzer Hoff­nungen zu­nichte.

SV Eintracht Trier – TuS Koblenz 0:3


22.11.2017
Rheinlandpokal (Viertelfinale)
Moselstadion, Trier
Zuschauer: 873

MTK Budapest FC II – Gyöngyösi AK 0:0


19.11.2017
NB III. Keleti cso­port (15. Spieltag)
Béke téri Stadion, Budapest (HUN)
Zuschauer: 50

Nach­dem wir an den ers­ten bei­den Tagen die nörd­lichen Teile Budapests ab­ge­klap­pert hat­ten, kon­zen­trier­ten wir uns am Sonntag auf den Süden der Stadt. Dazu ging es mit der Vor­stadt­bahn auf die Donau­insel Csepel. Vom Bahnhof in Csepel ist das Béke téri Stadion, die Heim­spiel­stätte des Csepel FC, inner­halb kür­zes­ter Zeit fuß­läu­fig zu errei­chen. Der Csepel FC spielt momen­tan in der drit­ten un­ga­ri­schen Liga und kann mit ins­ge­samt vier Meis­ter­ti­teln auf eine lan­ge und er­folg­rei­che Tradition im un­ga­ri­schen Fußball zu­rück­blicken. Heute sahen wir jedoch kein Spiel des Csepel FC, son­dern das Heim­spiel der zwei­ten Mann­schaft von MTK Budapest. Der MTK wur­de 1888 gegrün­det und gilt mit 23 gewon­nen Meis­ter­schaf­ten und 12 Po­kal­sie­gen als zweit­er­folg­reichs­ter Verein Ungarns. Dessen zwei­te Mannschaft geht in der drit­ten Liga an den Start und nutzt eben­falls das Csepel Stadion als Heim­spiel­stätte. Das 12.000 Zuschauer fas­sen­de Stadion ist auf jeden Fall mal eine rich­ti­ge Augen­weide. Im Innern trifft man auf eine gei­le, alte Ost­block­schüssel mit genia­len Flut­licht­mas­ten, ver­ranz­ten Steh­tra­ver­sen und einer mit Gam­mel über­zo­ge­nen Haupt­tri­büne. Dies war Grund genug den Ground etwas genau­er unter die Lupe zu neh­men, wodurch auch unse­re Foto­runde deut­lich län­ger aus­fiel als nor­mal. Während sich Fabi und 4 Promille in der Halb­zeit­pause zum Dritt­liga­spiel von Honvéd II ver­ab­schie­de­ten, wid­mete ich mich ganz nach Hopper-Vor­schrift wie­der­hin dem Grot­ten­kick in Csepel. Das Spiel­niveau war dabei fast noch schlech­ter als am Vortag und abso­lu­te Grütze. Kein Wunder, dass die Tore aus­blie­ben und am Ende ein 0:0 auf der An­zei­ge­ta­fel stand.
Nach dem Spiel ging es für mich mit der HÉV schleu­nigst zurück in die Innen­stadt. Am Nach­mittag erwar­te­te ich näm­lich weib­li­chen Besuch aus Debrecen. Zusammen trank man den ein oder ande­ren Kaffee und nach­dem die Dame am Abend wie­der im Haupt­bahn­hof abge­setzt wur­de, traf ich mich erneut mit Fabi und 4 Promille. Zum Abschluss der Tour ging es für uns in einen Laden namens Szimpla Kert, was auf Deutsch so viel wie „ein­fa­cher Garten“ heißt. Einfach ist der Laden aber defi­ni­tiv nicht, eher ziem­lich fre­aky. Im Szimpla Kert press­ten wir uns etli­che Cider in den Hals, bevor wir spät in der Nacht zurück in unser Hostel kamen und am frü­hen Morgen die Heim­reise antra­ten.

 

Fővárosi Vízművek SK – 43. Sz. Építők SK 1:2


18.11.2017
BLSZ I. osztá­ly (14. Spieltag)
Fővárosi Vízművek Sporttelep, Budapest (HUN)
Zuschauer: 50

Nach dem Jugend­kick ging es direkt wei­ter zum nächs­ten Spiel. Keine 500 Meter vom Szusza Ferenc Stadion ent­fernt befin­det sich das Sport­ge­lände von Fővárosi Vízművek. Der Fővárosi Vízművek SK ist die Werks­mann­schaft des städ­tischen Was­ser­werks von Budapest und geht in der vier­ten Liga an den Start. Einige Minuten vor An­pfiff erreich­ten wir den Ground, wo wir bemerk­ten, dass es kein Ca­te­ring im Stadion geben wird. So ging es noch­mal an die Haupt­straße, um uns in der Tanke mit ein paar Büch­sen Arany Ászok und Snacks ein­zu­de­cken. Das Spiel lief zwar schon als wir zurück­kamen, Pri­o­ri­tä­ten müs­sen aber nun mal gesetzt wer­den! Der Sport­platz bie­tet einen klei­nen Aus­bau in Form einer un­über­dach­ten Sitz­platz­tri­büne, auf der wir uns nie­der­ließen. Sich ver­gnü­gen sieht jedoch anders aus. Die zwei Mann­schaften zeig­ten mal wie­der Ge­bolze vom Aller­feinsten, aber dank Arany Ászok war auch das halb­wegs zu ertra­gen.
Nach dem Spiel ging es mit dem Schie­nen­er­satz­ver­kehr zurück in die Alt­stadt. Die Däm­me­rung war schon in vol­lem Gange, wodurch es sich anbot einen erneu­ten Blick auf das be­leuch­tete Par­la­ments­ge­bäude zu wer­fen. Dafür bega­ben wir uns auf die ande­re Ufer­seite um fron­tal vor dem Ge­bäude zu ste­hen. Leider waren wir nicht die Ein­zi­gen mit die­ser Idee, wodurch dort mas­sen­weise sel­fie­geile Touris auf­ei­nan­der­tra­fen. Der Aus­blick aufs Par­la­ment ist al­ler­dings phä­no­me­nal und de­fi­ni­tiv wei­ter­zu­emp­feh­len. Am Abend ging es ins jü­di­sche Vier­tel um ein paar Drinks zu uns zu neh­men. Nachdem wir uns in Budapests Par­ty­meile Gozsdu Udvar zu­nächst auf kei­nen Laden eini­gen konn­ten, ori­en­tier­ten wir uns an den Preisen und wur­den doch fün­dig. Die Ent­schei­dung fiel zu­guns­ten eines Pubs mit Rum-Cola für le­dig­lich 500 Ft. Dort ver­weil­ten wir eini­ge Zeit, bis wir uns ein paar Stunden und et­liche Getränke spä­ter in unser Hostel ver­ab­schie­de­ten.

Újpest TE – Újpest FC 2:0


18.11.2017
U17 II. osztá­ly (13. Spieltag)
Szusza Ferenc Stadion Nebenplatz, Budapest (HUN)
Zuschauer: 100

Am zwei­ten Tag soll­te mit dem Budapester Derby zwi­schen Újpest und Honvéd das High­light der Tour anste­hen. Aufgrund ras­sis­ti­scher Vor­fälle beim Aus­wärts­spiel in Székesfehérvár wur­de Újpest aller­dings eine Ver­bands­strafe von zwei Heim­spielen unter Aus­schluss der Öffent­lich­keit auf­ge­brummt und bei unse­rem Glück war das Derby gegen Honvéd eines davon. So muss­ten wir uns auch heu­te wie­der mit unter­klas­sigem Fuß­ball zu­frie­den­geben. Um wenigs­tens das Szusza Ferenc Stadion kreu­zen zu kön­nen, ging es am Morgen wie­der in den Budapester Norden. Das Heim­spiel der Újpester U17 war näm­lich of­fi­zi­ell im Stadion an­ge­setzt. Wir hat­ten da zwar unse­re Zwei­fel, aber man weiß ja nie. In Újpest kon­kre­ti­sier­te sich unser Ver­dacht, denn das Stadion war ge­schlos­sen und die bei­den Mann­schaf­ten mach­ten sich auf dem un­spek­ta­ku­lären Neben­platz warm. Auch unse­re Freunde vom Vor­tag lun­ger­ten bereits am Sport­ge­lände rum um den Jugend­kick zu sehen. Auf dem Platz kam es dabei zu einer nicht ganz so gewöhn­lichen Partie, in der die aus­ge­glie­derte Profi­fuß­ball­ab­tei­lung auf ihren Stamm­verein, den Újpest TE traf. Sowohl die U17 des aus­ge­glie­der­ten Újpest FC als auch die U17 des Újpest TE star­ten in der zwei­ten un­ga­ri­schen Liga und spie­len des­halb regel­mäßig ge­gen­ei­nan­der. Un­er­war­tet beka­men wir ein ra­san­tes und tech­nisch star­kes Spiel gebo­ten, bei dem sich der Turn­verein gegen die Fuß­ball­ab­tei­lung durch­setzte.

Rákospalotai EAC – Új-Budai FC-Voyage 3:0


17.11.2017
BLSZ I. osztá­ly (14. Spieltag)
Budai II. László Stadion, Budapest (HUN)
Zuschauer: 150

Gegen Ende des Jahres stand mal wie­der eine mehr­tägige Tour im Aus­land an. Mit Fabian und 4 Promille wur­den zwei geeig­ne­te Mit­fahrer gefun­den und mit Ungarn wur­de sich auf ein pas­sen­des Reise­ziel geei­nigt. So stan­den die bei­den am frü­hen Frei­tag­mor­gen vor mei­ner Tür, von wo es wei­ter zum Flug­hafen Köln/Bonn ging. Dort soll­te unser Flie­ger um kurz nach 8 an den Start gehen. Dies­mal ent­schie­den wir uns für Flüge von Eurowings mit einem ein­stün­di­gen Zwischen­stopp in Hamburg. Dies war aus­rei­chend Zeit um am Hamburger Airport noch zwei Bier zu trin­ken, bevor die zwei­te Maschine in den Himmel stieg. In Ungarns Haupt­stadt ange­kom­men kauf­ten wir uns zunächst für 4.150 Forint, umge­rech­net ca. 13,50 €, ein 72-Stunden-Ticket, wel­ches für alle öf­fent­lichen Ver­kehrs­mit­tel in und um Budapest gilt. Mit dem Bus ging es dann vom Flug­hafen nach Kőbánya-Kispest und von dort mit der Metró nach Nyugati pály­aud­var, dem Haupt­bahn­hof von Budapest. Per pedes erreich­ten wir bereits weni­ge hun­dert Meter spä­ter unser gebuch­tes Hostel. Das Yolo Hostel ist auf den ers­ten Blick nichts Be­son­de­res, liegt aber ziem­lich zen­tral und ist vom Preis für 10 € die Nacht durch­aus ak­zep­ta­bel. Da unser Zimmer bei An­kunft noch nicht be­zugs­fer­tig war, einig­ten wir uns mit dem Hostel-Heini dar­auf erst­mal was zu essen und nach einer Stunde wie­der zurück im Hostel zu sein. Aus einer wur­den drei Stunden, denn anstatt in ein Res­tau­rant bega­ben wir uns auf eine klei­ne Sight­seeing-Runde durch Budapest. So ging es an die St.-Stephans-Basilika und an die Donau, wo wir die ers­ten Blicke auf den Burg­palast und das un­ga­rische Par­la­ment war­fen. Danach gab es end­lich was zu bei­ßen. Für mich gab es eine lecke­re Gulasch­suppe mit an­schlie­ßendem Pálinka, wodurch gleich die ers­ten un­ga­rischen Spe­zi­ali­täten abge­hakt wer­den konn­ten. Nachdem wir im Hostel doch noch die Mög­lich­keit beka­men unse­re Unter­kunft zu bezie­hen, hieß es gegen 17 Uhr zum ers­ten Spiel der Tour auf­zu­bre­chen.

Dafür ging es mit der Stra­ßen­bahn nach Rákospalota, einem Stadt­teil ganz im Norden der Stadt. Auf hal­ber Strecke stol­per­te plötz­lich ein stark al­ko­ho­li­sier­ter Kerl in den Zug und ver­lor das Gleich­gewicht. Fabi konn­te sich das Lachen natür­lich nicht ver­knei­fen und bekam prompt ein Match ange­bo­ten. Glück­licher­weise war auch die Gattin des Be­sof­fenen anwe­send, sodass Schlim­meres ver­hin­dert wer­den konn­te. Eine Station spä­ter stol­per­te der Typ wie­der aus dem Zug und ver­ab­schie­dete sich mit einem fes­ten Faust­schlag gegen die Fen­ster­scheibe der ab­fahrenden Stra­ßen­bahn. Wir waren froh als wir die End­station erreicht hat­ten.
Von der Halte­stelle sah man bereits die Flut­lichter des 10.000 Zu­schauer fas­sen­den Budai II. László Stadion, in dem der Rákospalotai EAC sei­ne Heim­spiele aus­trägt. Der REAC wur­de 1912 gegrün­det, muss­te aller­dings nach dem zwei­ten Welt­krieg auf­ge­löst wer­den. Erst 1991 wur­de der Verein neu­ge­grün­det, über­nahm das Start­recht von Volán FC und star­tete in der zwei­ten un­ga­ri­schen Liga. Seitdem war Rákospalota immer min­des­tens dritt­klassig und spiel­te von 2005 bis 2009 sogar 5 Jahre in der ers­ten Liga. Letzte Saison beleg­te der REAC nur den 15. Platz in der NB III und spielt des­halb erst­mals nur viert­klassig. In der vier­ten Liga ist man aller­dings Spitzen­reiter und vie­les sieht nach dem direk­ten Wie­der­auf­stieg in die drit­te Liga aus. Heute traf der REAC auf den Új-Budai FC-Voyage, wel­cher aus dem Voyage SE und der zwei­ten Mann­schaft von Újbuda TC ent­stand und auch erst seit die­sem Jahr in der Form in Er­schei­nung tritt. Der Ein­tritt war kos­ten­los und wir bega­ben uns ins Vereins­heim um noch ein paar Bier zu köp­fen. Zur Auswahl gab‘s frisch ge­zapf­tes Tuborg oder Löwenbräu aus der Dose. Obwohl wir sicher­lich lie­ber ein re­gio­nales Bier pro­biert hät­ten, ent­schie­den wir uns für das frisch Gezapfte. Pünkt­lich zum An­pfiff en­ter­ten wir schließ­lich den Ground. Dieser ist ganz nett und auf allen Seiten aus­ge­baut. Die Haupt- und Gegen­ge­rade des Stadions ver­fü­gen über einen un­über­dach­ten Sitz­platz­bereich, wäh­rend die Kurven aus rei­nen Steh­blöcken bestehen. Das uns heu­te ge­zeig­te Fuß­ball­spiel war aller­dings nicht so berau­schend und aller­höchs­tens Bezirks­liga-Niveau. Wir ver­trie­ben uns die Zeit mit Bier­trinken und stie­ßen dabei auf den neu­en Län­der­punkt von Fabi und 4 Promille an. Trotz schlech­tem Niveau war der Ta­bel­len­füh­rer noch einen Tick bes­ser als die Gäste und gewann letz­ten Endes ver­dient mit 3:0.
Nach dem Spiel bega­ben wir uns wie­der zurück in die Stadt, in der Hoff­nung die­ses Mal nicht an­ge­sprochen zu wer­den. Es kam na­tür­lich anders. In Újpest stie­gen 5 jün­ge­re Kerle zu, bei denen es sich um Szene­leute von Újpest FC han­del­te. Im End­ef­fekt beka­men wir dies­mal zwar kein Match ange­bo­ten, trotz­dem er­füll­ten die Kerle sämt­liche schlech­ten Kli­schees. Stolz erzähl­ten sie von ihrer ras­sis­ti­schen Fan­szene und zeig­ten uns den Hitler­gruß. Am Ziel ver­ab­schie­dete man sich freund­lich und such­te schnell das Weite. In den Kneipen der Király-Straße lie­ßen wir den Abend aus­klingen. Obwohl 4 Promille heu­te un­er­war­tet schwä­chel­te, gin­gen noch eini­ge Kalt­ge­tränke über den Tresen. Da wir noch etwas Schlaf nach­zu­holen hat­ten, hieß es um kurz nach Mitter­nacht auf­zu­bre­chen und uns in unser Quar­tier zurück­zu­ziehen.

Telekom Baskets Bonn – Beşiktaş JK Basketbol 73:74


15.11.2017
Basketball
Basketball Champions League (Gruppe D, 6. Spieltag)
Telekom Dome, Bonn-Hardtberg
Zuschauer: 4.750

Am drit­ten Spieltag der Basket­ball Champions League tra­fen die Baskets Bonn auf die Basket­ball­abteilung von Beşiktaş Istanbul. Da Beşiktaş eine der größ­ten tür­ki­schen Fan­szenen stellt, durf­te man auch in Bonn mit eini­gen Aus­wärts­fans rech­nen. Und tat­säch­lich sam­mel­te sich ein grö­ße­rer Mob aus Mitgliedern der Gruppen „Çarşı Berlin“ und „Avrupa Kartalları“ in der Ecke der Halle. Diese lie­fer­ten einen ast­reinen Auf­tritt und sorg­ten für ordent­lich Stimmung im Telekom Dome. Auf der Gegen­seite sam­mel­te sich ein support­williger Haufen um den „Supporters Club Bonn“, die Laut­stärke der Beşiktaş-Ultras erreich­ten sie aber bei wei­tem nicht. Über den Rest der anwe­sen­den 4.750 Zuschauer fas­se ich mich lie­ber kurz. Event-Publikum nervt ein­fach!
Während die Baskets als Gruppen­letzter in die Partie star­te­ten, stan­den die Türken auf dem ers­ten Tabellen­platz. So war es nicht ver­wun­der­lich, dass die Gäste nach den ers­ten bei­den Vier­teln knapp vor­ne lagen. Im drit­ten Vier­tel gaben die Baskets dann plötz­lich Gas und lagen gegen Ende des Vier­tels mit 63:52 über 10 Punkte vor Beşiktaş. Im fina­len Vier­tel wur­de es dann noch­mal span­nend. Die spiel­an­ge­bende Mannschaft hieß jetzt wie­der Beşiktaş, wel­che schließ­lich als Sieger hervor­ging.

TuS Koblenz – SV 07 Elversberg 2:3


11.11.2017
Regionalliga Südwest (19. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 929

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