Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

TuS Koblenz II – SG Moseltal Lay/Dieblich/Niederfell II 1:4


21.10.2020
Kreispokal Koblenz (2. Runde)
Bezirkssportanlage „Schmitzers Wiese“ obe­rer Aschenplatz, Koblenz
Zuschauer: 100

SSV Buchholz 1922 – SC Weiler II 2:2


18.10.2020
Kreisliga C Hunsrück/Mosel Süd (7. Spieltag)
Buchholzer Sportzentrum, Boppard-Buchholz
Zuschauer: 85

SG Rhens/​Spay/​Waldesch III – FC Bassenheim 6:1


18.10.2020
Kreisliga D Koblenz, Staffel II (7. Spieltag)
Sportplatz an der Hunsrückhöhenstraße, Waldesch
Zuschauer: 70

TuS Koblenz – TSV Emmelshausen 1:0


17.10.2020
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Nord (8. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 500 (aus­ver­kauft)

FC Syrien Koblenz – SF Höhr-Grenzhausen II 2:3


13.10.2020
Kreispokal Koblenz (2. Runde)
Sportplatz Schartwiesenweg, Koblenz
Zuschauer: 30

SV Eintracht Trier – TuS Koblenz 2:0


10.10.2020
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Nord (7. Spieltag)
Moselstadion, Trier
Zuschauer: 1.500 (aus­ver­kauft)

TuS Koblenz II – SG Augst II 5:0


09.10.2020
Kreisliga D Koblenz, Staffel I (6. Spieltag)
Bezirkssportanlage „Schmitzers Wiese“ obe­rer Aschenplatz, Koblenz
Zuschauer: 80

TuS Kettig – TuS Koblenz 0:5


07.10.2020
Rheinlandpokal (2. Runde)
Sportplatz Mittelweg, Kettig
Zuschauer: 500 (aus­ver­kauft)

Groundspotting: Rhein-Lahn-Stadion

Rhein-Lahn-Stadion, Lahnstein
Verein: FSV Rot-Weiß Lahnstein

FSV Rot-Weiß Lahnstein – FV Rheingold Rübenach II 3:2


04.10.2020
Kreisliga B Koblenz (5. Spieltag)
Rhein-Lahn-Stadion Nebenplatz, Lahnstein
Zuschauer: 50

Vom Aus­wärts­spiel der TuS-Zwo­ten in Ben­dorf ging es für mich gleich wei­ter zum Kreis­liga­kick nach Lahn­stein. Das dor­tige Rhein-Lahn-Sta­dion konn­te ich be­reits 2010 kreu­zen, der Ne­ben­platz der An­lage fehl­te aller­dings noch in mei­ner Samm­lung. Die­ser be­steht aus einem her­kömm­li­chen Kunst­rasen­spiel­feld, wel­ches teil­weise mit drei fla­chen Stu­fen aus­ge­baut ist. Er­wäh­nens­wert ist zu­dem der Blick auf die im Hin­ter­grund be­find­li­che Burg Lahn­eck. Vom be­nach­bar­ten Haupt­platz aus be­kommt man hin­ge­gen eine aus­ge­zeich­nete Sicht auf das auf der an­de­ren Rhein­seite ge­le­gene Schloss Stolzen­fels ge­bo­ten. Der hei­mi­sche FSV Lahn­stein an sich ist der in­of­fi­zi­el­le Nach­folge­ver­ein der vor eini­ger Zeit in­sol­vent ge­gan­ge­nen SG Ein­tracht Lahn­stein, wel­che zu­letzt in der Rhein­land­liga an den Start ge­gan­gen ist. Deren Vor­gän­ger­ver­eine SC Ober­lahn­stein sowie SV Nie­der­lahn­stein konn­ten wie­de­rum mit der Teil­nahme an der da­mals dritt­klas­si­gen Ama­teur­liga Rhein­land bzw. der erst­klas­si­gen Ober­liga Süd­west so­gar über­re­gi­o­nal für Fu­ro­re sor­gen. Nach der Neu­grün­dung unter neu­em Namen ist der Ver­ein in­zwi­schen in der Kreis­liga B an­zu­tref­fen und ge­hört in die­ser der ent­spre­chen­den Spit­zen­gruppe an. Dem­nach wur­den die Haus­her­ren ihrer Fa­vo­ri­ten­rolle auch im heu­ti­gen Heim­spiel ge­gen die Zweit­ver­tre­tung des FV Rübenach ge­recht und konn­ten so einen knap­pen 3:2-Heim­sieg einfahren.

TV 1895 Mülhofen II – TuS Koblenz II 3:1


04.10.2020
Kreisliga D Koblenz, Staffel I (5. Spieltag)
SayntalArena, Bendorf-Sayn
Zuschauer: 100

Nach­dem die TuS-Reserve letz­te Sai­son noch in der West­staf­fel der Kreis­liga D an­ge­tre­ten ist, geht man in die­ser Spiel­zeit in der Ost­staf­fel an den Start. Dies hat na­tür­lich den Vor­teil, dass aber­mals der ein oder ande­re Ground mit­ge­nom­men wer­den kann. Den An­fang hier­zu mach­te das Aus­wärts­spiel bei der Zweit­ver­tre­tung des TV Mül­hofen im Ben­dorfer Stadt­teil Sayn. Ne­ben dem SC Ben­dorf-Sayn trägt der TV Mül­hofen sei­ne Heim­spiele in der dort be­find­li­chen Sayn­tal­Arena aus. Um eine rich­tige Arena han­delt es sich hier­bei aller­dings nicht, so be­steht die Sport­an­lage le­dig­lich aus einem her­kömm­li­chen Kunst­rasen­platz mit ein­sei­ti­gem Aus­bau in Form von zwei fla­chen Stu­fen so­wie einer klei­nen Über­da­chung. Wäh­rend die TuS-Zwote in der Vor­sai­son eher mäßig ab­ge­schnit­ten hat, wur­de die neue Sai­son über­ra­schend mit drei Sie­gen aus vier Spie­len ein­ge­lei­tet. Dem­nach soll­te man dies­mal der Spit­zen­gruppe an­ge­hö­ren. Aber auch der TV Mül­hofen war mit eben­falls 9 Punk­ten im obe­ren Ta­bel­len­drit­tel an­zu­tref­fen. So ver­folgte man ein pa­cken­des Match, in wel­chem zu­nächst die Schän­gel in Füh­rung gin­gen. Mit fort­schrei­ten­der Spiel­zeit wur­de die Heim­elf je­doch ste­tig stär­ker und konn­te das Spit­zen­spiel schließ­lich ver­dient mit 3:1 für sich entscheiden.

TuS Koblenz – SV Gonsenheim 0:1


03.10.2020
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Nord (6. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 500 (aus­ver­kauft)

SG Rot-Weiß Olympia Alzey – VfR Grünstadt 2:1


02.10.2020
Landesliga Südwest Ost, Staffel Nord (5. Spieltag)
Wartbergstadion, Alzey
Zuschauer: 153

Da mich die Spiel­paa­run­gen in un­mit­tel­ba­rer Nähe nicht ge­rade vom Ho­cker ris­sen, schiel­te ich kurz­fris­tig auf die Frei­tags-An­set­zun­gen der Nach­bar­ver­bände und wur­de schließ­lich mit einer Par­tie der Lan­des­liga Süd­west fün­dig. Da­bei han­delte es sich um das Heim­spiel der SG RWO Alzey gegen den VfR Grün­stadt. Die knapp 130 Kilo­meter bis Alzey konn­ten schnell hin­ter sich ge­bracht und mit Kuwe auf hal­ber Strecke sogar noch ein Mit­fah­rer ein­ge­sam­melt wer­den. Am Ein­gang wech­sel­ten 5 € den Be­sit­zer und schon stand man im Alzeyer Wart­berg­stadion. Das Sta­dion ver­fügt über ein von einer Asche­bahn um­zo­ge­nes Natur­rasen­spiel­feld mit ein­sei­ti­gem Stu­fen­aus­bau. Die­ser Aus­bau be­steht im un­te­ren Bereich aus drei als Sitz­mög­lich­keit die­nen­den Stu­fen und im obe­ren Bereich aus sechs fla­chen Stu­fen. Der 1910 ge­grün­dete RWO Alzey war An­fang der 50er Jahre Grün­dungs­mit­glied der 2. Ama­teur­liga Rhein­hes­sen und durch­lebte an­schlie­ßend ein stän­di­ges Auf und Ab, wel­ches von der B-Klasse bis zur Ober­liga reich­te. In­zwi­schen geht der Verein in der siebt­klas­si­gen Lan­des­liga an den Start. Ähn­lich wie in der Ober­liga wur­den durch den vor­zei­ti­gen Sai­son­ab­bruch und dem da­mit ver­bun­de­nen Über­schuss an spiel­be­rech­tig­ten Mann­schaf­ten die Staf­feln der Lan­des­liga zu Be­ginn der ak­tu­el­len Sai­son auf­ge­stockt. So wird in die­ser Spiel­zeit in vier statt der üb­li­chen zwei Grup­pen gegen den Ball ge­tre­ten. In der Nor­dost-Staf­fel stan­den die bei­den Kon­tra­hen­ten zum heu­ti­gen 5. Spiel­tag mit einem Punkt Dif­fe­renz im Mit­tel­feld der Ta­bel­le, aller­dings mit Am­bi­ti­o­nen auf die Auf­stiegs­plätze. Auf dem Spiel­feld ließ sich dem­ent­spre­chend eine hart um­kämpfte Par­tie ver­fol­gen. Wäh­rend die Gäste aus Grün­stadt in der ers­ten Halb­zeit den Ton an­ga­ben und mit einer ver­dien­ten 1:0-Füh­rung in die Pause gin­gen, be­stimmte im wei­te­ren Ver­lauf die Heim­elf das Ge­sche­hen. Diese schaff­te es kurz vor Schluss das Er­geb­nis zu dre­hen und schließ­lich knapp mit 2:1 zu gewinnen.

SV Alemannia Waldalgesheim – TuS Koblenz 1:2


26.09.2020
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Nord (5. Spieltag)
Stadion an der Waldstraße, Waldalgesheim
Zuschauer: 245

VfR Waldorf – SV Blau-Weiß Leimersdorf 3:1


25.09.2020
Kreisliga C Ahr (4. Spieltag)
Sportplatz „Auf der Heide“, Waldorf
Zuschauer: 65

Nach­dem die letz­ten Spiel­be­suche alle­samt im be­nach­bar­ten Aus­land über die Bühne gin­gen, soll­te sich nun wie­der dem un­ter­klas­si­gen Fuß­ball in der Hei­mat ge­wid­met wer­den. Des­halb zöger­te ich nicht lan­ge als sich mir der Besuch der Kreis­liga-Par­tie zwi­schen dem VfR Wal­dorf und dem SC Leimers­dorf qua­si auf­zwang. Der Asche­platz des VfR ver­fügt über kei­nen nen­nens­wer­ten Aus­bau und konn­te auch schon des Öf­te­ren von mir be­sucht wer­den. Dies soll­te heu­te je­doch aus­nahms­weise neben­säch­lich sein. An­läss­lich des Ab­schieds­spiels eines sehr guten Freun­des, soll­ten sich etli­che be­kannte Ge­sich­ter am Spiel­feld­rand ein­fin­den und so­mit auch reich­lich küh­les Blon­des aus dem Hause Vul­kan­bräu über den Tre­sen gehen. Der Heim­ver­ein, wel­cher in die­sem Jahr sein 100-jähri­ges Ju­bi­lä­um fei­ert, hat­te das Spiel un­ter­des­sen fest in der Hand und soll­te am Ende ver­dient mit 3:1 gewinnen.

FC Mutschellen – FC Wohlen II 4:3


19.09.2020
2. Liga AFV (7. Spieltag)
Sportzentrum Burkertsmatt, Widen (SUI)
Zuschauer: 250

Im An­schluss an die Par­tie in Baden ging es rasch wei­ter ins knapp 10 Kilo­meter ent­fernte Widen. Im dor­ti­gen Sport­zen­t­rum Burkertsmatt soll­te nun die Zweit­ver­tre­tung des FC Wohlen auf den hei­mi­schen FC Mutschellen tref­fen. Auch hier­bei han­delte es sich um ein Derby, wenn auch nicht mit der enor­men Bri­sanz des zu­vor ge­se­he­nen Spiels. Das Haupt­spiel­feld der Sport­an­lage ist von einer Lauf­bahn um­zo­gen und ein­sei­tig aus­ge­baut. Im Ein­zel­nen be­steht die­ser Aus­bau aus sie­ben klei­nen, frei­ste­hen­den Stu­fen­bau­ten sowie einer da­rü­ber­lie­gen­den Ter­ras­se. Über­ra­schen­der­weise soll­te das so­ge­nannte Frei­ämter Derby mit 250 Zu­schaue­rn wie­der recht gut be­sucht sein. Diese soll­ten nun ein er­eig­nis­rei­ches Spiel zu Ge­sicht be­kom­men. So spiel­ten die Gäste aus Wohlen eine an­sehn­li­che ers­te Halb­zeit und gin­gen mit einer sou­ve­rä­nen 3:1-Füh­rung in die Pause. An­schlie­ßend konn­te die Füh­rung des FCW bis kurz vor Spiel­ende ge­hal­ten wer­den. In den letz­ten 10 Spiel­mi­nu­ten ge­lang es der Heim­elf je­doch das Spiel mit drei er­ziel­ten Toren zu dre­hen und schließ­lich mit einem 4:3-Heim­spiel­er­folg vom Platz zu gehen. Nach der ent­täu­schen­den Nie­der­lage der ers­ten Mann­schaft beim FC Baden, gab es für den FC Wohlen also auch dies­mal nichts zu holen.

FC Baden – FC Wohlen 2:1


19.09.2020
1. Liga, Gruppe 2 (6. Spieltag)
Stadion Esp, Baden-Dättwil (SUI)
Zuschauer: 810

Am Sams­tag stand nun end­lich der Besuch des Kan­tons­derbys zwi­schen dem FC Ba­den und dem FC Wohlen auf dem Pro­gramm. Nach mei­nem letz­ten Spiel­be­such des FCW in Liech­ten­stein soll­te es also ziem­lich genau 2 ½ Jahre dau­ern, bis man wie­der bei einer Par­tie der Frei­ämter auf­schlug. Da­mals spiel­ten die Blau-Wei­ßen noch in der Chal­lenge League. Nach dem frei­wil­li­gen Ab­stieg in die Pro­mo­tion League, muss­te der FCW aller­dings einen so­for­ti­gen, dies­mal sport­lich be­ding­ten Ab­stieg hin­neh­men, so­dass die­ser mitt­ler­weile in der viert­klas­si­gen 1. Liga an den Start geht. Auch der FC Baden spiel­te einst hö­her­klas­sig und konn­te für ein Jahr sogar in der Na­ti­o­nal­liga A, dem Vor­läu­fer der heu­ti­gen Super League, an­tre­ten. An­fang des neu­en Jahr­tau­sends rutsch­te aber auch der FC Baden zu­nächst in die Dritt- und we­ni­ge Jahre spä­ter in die Viert­klas­sig­keit ab. Beide Ver­eine haben daher die Am­bi­ti­o­nen um den Auf­stieg mit­zu­spie­len und letzt­lich den er­neu­ten Sprung in die Pro­mo­tion League zu schaffen.
Da im Vor­feld nicht ein­deu­tig ge­klärt wer­den konn­te, ob es eine Tages­kasse geben bzw. wie vie­le Zu­schau­er über­haupt zu­ge­las­sen sein wür­den, wur­den die Tickets für das heu­tige Spiel si­cher­heits­hal­ber über den Gast­ver­ein ge­or­dert. Der Ticket­preis be­lief sich da­bei auf 10 Schwei­zer Fran­ken. Nach Ent­ge­gen­nahme der Ein­tritts­kar­ten wur­de schnellst­mög­lich der Ground ge­en­tert. Das Sta­dion Esp bie­tet Platz für 7.000 Zu­schau­er und ver­fügt ein­sei­tig über eine über­dachte Haupt­tri­büne. Die Ge­gen­ge­rade so­wie die bei­den Hin­ter­tor­sei­ten sind hin­ge­gen mit einem Stu­fen­aus­bau aus­ge­stat­tet. Ins­ge­samt soll­ten sich letz­ten Endes etwas mehr als 800 Zu­schau­er im Sta­dion Esp ein­fin­den. Da­run­ter auch die mit­ei­n­an­der nicht gera­de wohl­gesonn­ten Fan­sze­nen des FC Wohlen und des FC Baden. Ganz so bri­sant wie beim letz­ten Auf­ei­n­an­der­tref­fen soll­te es heu­te zwar nicht wer­den, den­noch be­kam man auch dies­mal eini­ges zu sehen. Im or­dent­lich be­flagg­ten Heim­block zeig­ten die knapp 50 an­we­sen­den Ultras bei­spiels­weise zwei Spruch­bän­der. Wäh­rend das ers­te Trans­pa­rent an die eige­nen Sta­di­on­ver­bot­ler ad­res­siert war, rich­tete sich die zwei­te Bot­schaft an die Gäste­fans, mit der Bitte gut auf die mit­ge­brachte Fahne auf­zu­pas­sen. Auch der ein oder ande­re Schmäh­ge­sang in Rich­tung Gäste­sek­tor soll­te na­tür­lich nicht lan­ge auf sich war­ten las­sen. Der FC Wohlen soll­te hin­ge­gen von ca. 40 Fans be­glei­tet wer­den, wo­von min­des­tens 11 Mit­ge­reiste dem ak­ti­ven Fan­lager zu­zu­rech­nen waren. An­ders als sonst po­si­ti­o­nier­ten sich die­se heu­te ge­schlos­sen hin­ter der „Forza Bianco Blu“-Fahne und wuss­ten sich spo­ra­disch durch Schlacht­rufe Gehör zu ver­schaf­fen. Auf dem Spiel­feld ge­stal­tete sich zu­nächst ein recht ein­sei­ti­ges Bild. Die Heim­elf war hier klar ton­an­ge­bend und ging dem­nach ver­dient mit 2:0 in Füh­rung. Erst in der letz­ten hal­ben Stunde kamen die Gäste aus Wohlen lang­sam ins Spiel und wur­den nun auch etwas ge­fähr­li­cher vor dem geg­ne­ri­schen Tor. Schließ­lich reich­te es aber nur noch zum An­schluss­tref­fer, wes­halb sich der FCW am Ende mit 1:2 ge­schla­gen geben musste.

FC Mendrisio – AS Novazzano 1:1


18.09.2020
2. Liga inter­re­gio­nal, Gruppe 4 (5. Spieltag)
Stadio comu­na­le di Mendrisio, Mendrisio (SUI)
Zuschauer: 450

Nach­dem im Laufe des Frei­tags auch die bei­den Nach­züg­ler aus Ham­burg bei uns ein­tra­fen, hieß es ge­gen Nach­mit­tag ins Tessin auf­zu­bre­chen. Spä­tes­tens nach Durch­fahrt des 17 Kilo­meter lan­gen Gott­hard-Tun­nels durf­te man sich des­halb ein wenig wie im Ita­lien-Urlaub füh­len. Nicht um­sonst wird das Tessin auch als ita­li­e­ni­sche Schweiz be­zeich­net, denn neben dem Ge­brauch der ita­li­e­ni­schen Sprache, sind auch das all­ge­meine Flair und das kul­tu­relle Leben in der Re­gi­on eher ita­li­e­nisch ge­prägt. So kön­nen am Stra­ßen­rand bei­spiels­weise ers­te Pal­men sowie Gebäude im Italianate-Stil ent­deckt wer­den und auch das Klima ist etwas mil­der als auf der Nord­seite des Berg­mas­sivs. Das Ziel unse­res heu­ti­gen Ta­ges­aus­flu­ges soll­te die 15.000-Ein­woh­ner-Stadt Mendrisio sein, wel­che wahr­haf­tig im süd­lichs­ten Zip­fel des Tessins ge­le­gen ist. Den größ­ten Fuß­ball­ver­ein der Stadt stellt der 1912 ge­grün­dete FC Mendrisio dar, wel­cher bis 1985 re­gel­mä­ßig in der zwei­ten Spiel­klasse an­trat und ein­mal so­gar bis ins Halb­finale des Schwei­zer Cups vor­drin­gen konn­te. Zu­letzt spiel­te der Verein in der Sai­son 2011/12 dritt­klas­sig, be­vor die­ser lang­sam bis in die fünft­klas­sige 2. Liga in­ter­re­gi­o­nal durch­ge­reicht wur­de. Seine Heim­spiele trägt der FC Mendrisio im ca. 5.000 Zu­schau­er fas­sen­den Stadio comu­na­le aus. Die­ses ver­fügt über eine klei­ne, über­dachte Haupt­tri­büne sowie einen neun­stu­fi­gen Aus­bau auf der Ge­gen­seite. Ab­ge­run­det wird das Sta­di­on­bild von der da­hin­ter­lie­gen­den Berg­land­schaft. Um in die­ses schmu­cke Teil zu ge­lan­gen, wur­de heu­te eine Zah­lung von 10 Fran­ken fäl­lig. Eine Ein­tritts­karte wech­selte hin­ge­gen nicht den Be­sit­zer. Ins­ge­samt soll­ten sich am Ende knapp 450 Zu­schau­er zum heu­ti­gen Derby gegen den AS Novazzano auf dem Sport­ge­lände ein­fin­den. Der FC Mendrisio ist übri­gens einer der weni­gen un­ter­klas­si­gen Ver­eine in der Schweiz, der eine Fan­szene hin­ter sich ver­eint. Die Ultras um die „Fattanza“ las­sen sich mitt­ler­weile je­doch nur noch sel­ten im Sta­dion bli­cken, wo­durch es heu­te auf den Rän­gen ver­gleichs­weise ruhig blieb. Das Spiel­ge­sche­hen ge­stal­tete sich indes typisch ita­li­e­nisch und war da­her eher tak­tisch be­stimmt. Erst in der letz­ten Vier­tel­stunde gin­gen die bei­den Kon­tra­hen­ten in die Offen­sive über und schaff­ten es je­weils noch ein Tor zu er­zie­len, so­dass man sich letz­ten Endes mit einem leis­tungs­ge­rech­ten Remis zu­frie­den­ge­ben musste.

FC Steffisburg – FC Länggasse Bern 4:2


17.09.2020
2. Liga FVBJ, Gruppe 1 (3. Spieltag)
Sportplatz Eichfeld, Steffisburg (SUI)
Zuschauer: 125

Gerade mal zwei Tage nach mei­ner An­kunft aus Öster­reich soll­te es mich auch schon wie­der in die Ferne zie­hen. Dies­mal war das west­lich ge­le­gene Alpen­land an der Reihe. So ging es für mich auf dem Schie­nen­weg nach Luzern, wo ich von mei­nem Gast­ge­ber Beni sowie Anya nach sechs­stün­di­ger Fahrt in Emp­fang ge­nom­men wur­de. Als nächs­tes stand ein kur­zer Zwi­schen­stopp in der vor­ü­ber­ge­hen­den Bleibe an, bevor auch schon der ers­te Ground fal­len soll­te. Über das UNESCO-Bio­sphä­ren­re­ser­vat Entle­buch ging es wei­ter nach Steffis­burg, einer an Thun an­gren­zen­den Ge­mein­de. Hier stieß nun auch Meo zu uns, wel­cher unse­re heu­tige Runde kom­plett mach­te. Ab­ge­se­hen von ein paar Sitz­bän­ken hat der Sport­platz in Steffis­burg zwar kei­nen nen­nens­wer­ten Aus­bau vor­zu­wei­sen, da­für weiß die­ser durch sei­ne idyl­li­sche Lage zu ge­fal­len. Zudem soll­te es sich beim heu­ti­gen Auf­ei­n­an­der­tref­fen zwi­schen dem FC Steffis­burg und dem FC Läng­gasse um eine Par­tie der sechst­klas­si­gen 2. Liga Bern/Jura han­deln. Für einen Don­ners­tag hät­te es also auch we­sent­lich schlim­mer kom­men kön­nen. Wir waren wohl nicht die Ein­zi­gen, die so dach­ten, denn am Ende soll­ten sich knapp 125 Zu­schau­er am Spiel­feld­rand ein­fin­den. Da­rü­ber hi­naus gaben sich auf bei­den Sei­ten sogar Fan­la­ger zu er­ken­nen. Wäh­rend die Gäste­fans aus Bern le­dig­lich mit einer klei­nen Zaun­fahne auf sich auf­merk­sam mach­ten, sorg­ten die hei­mi­schen Dorf­ultras um die „Vampos Locos“ mit dem ein oder an­de­ren ge­sun­ge­nen Lied für Er­hei­te­rung. Den­noch wuss­te auch das Ge­sche­hen auf dem Platz Freude zu be­rei­ten. Dort traf der FC Läng­gasse früh zur 1:0-Füh­rung, wel­che zu­gleich den Halb­zeit­stand dar­stellte. In der an­schlie­ßen­den zwei­ten Hälfte soll­te es hin­ge­gen etwas hei­ßer her­ge­hen. Dem­nach fiel zu­nächst der An­schluss­tref­fer für den FC Steffis­burg, wel­cher prompt durch die er­neute Füh­rung der Gäste ge­kon­tert wur­de. Gegen Ende des Spiels wen­dete sich das Blatt aller­dings. Der Heim­elf ge­lang es in der letz­ten Vier­tel­stunde schließ­lich drei­mal ein­zu­net­zen und so­mit doch noch als Sie­ger her­vor­zu­ge­hen. Dies ge­fiel auch den Jungs von Vampos Locos, wel­che nun völ­lig über die Stränge schlu­gen und den un­er­war­tet hohen Heim­sieg letzt­end­lich mit einer klei­nen Pyro­show zelebrierten.

Impressionen aus Wien

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