Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

Türkischer FC Inter Troisdorf III – GSK Galatasaray Köln 1:5


05.07.2020
Testspiel
Sportplatz zur Mühle, Troisdorf-Eschmar
Zuschauer: 50

FV Preußen Bonn II – FC Eintracht Geislar II 3:5


05.07.2020
Testspiel
Sportplatz Schwarz-Rheindorf, Bonn
Zuschauer: 55

FK Ústí nad Labem – FK Fotbal Třinec 3:3


28.06.2020
FNL (27. Spieltag)
Městský sta­di­on, Ústí nad Labem (CZE)
Zuschauer: 876

FK Teplice – FC Fastav Zlín 4:1


28.06.2020
Fortuna liga, sku­pi­na o záchra­nu (3. Spieltag)
AGC Aréna Na Stínadlech, Teplice (CZE)
Zuschauer: 2.072

FC Slovan Liberec – FC Baník Ostrava 2:1


27.06.2020
Fortuna liga, sku­pi­na o titul (3. Spieltag)
Stadion u Nisy, Liberec (CZE)
Zuschauer: 2.488

FK Junior Děčín B – TJ Heřmanov 3:9


27.06.2020
COVID Cup 2020 (7. Spieltag)
Stadion FK Řezuz Děčín, Děčín (CZE)
Zuschauer: 50

TJ Oldřichov – TJ Sokol Srbice 2:3


27.06.2020
ÚKFS Korona Cup sk. OFS Teplice (5. Spieltag)
Stadion TJ Oldřichov, Jeníkov u Duchcova (CZE)
Zuschauer: 200

Bereits um 3 Uhr in der Früh riss mich mein Wecker aus dem viel zu kur­zen Schlaf. Obwohl mir die Müdig­keit noch ins Gesicht ge­schrie­ben war, war die Vor­freude auf die ers­te Tour ins be­nach­barte Aus­land nach der Corona-Zwangs­pause groß. Nachdem ich die ers­ten 130 Kilo­meter allei­ne hin­ter mich gebracht hat­te, schloss ich mich in Gießen schließ­lich mit Hopping Orange Blue und Gotthilf Habedurst zusam­men. In voll­en­de­ter Dreier-Kon­s­tel­la­tion ging es nun, wie für vie­le ande­re deut­sche Fuß­ball­ver­rückte auch, schnur­stracks wei­ter ins tsche­chi­sche Nord­böhmen. Unser ers­tes Ziel im Honza­land war der klei­ne Ort Oldřichov, wel­cher der eben­falls klei­nen Gemeinde Jeníkov u Duchcova an­ge­hört. Dort soll­te um 10:30 Uhr ein Spiel des Korona Cups statt­fin­den. Da­bei han­delt es sich um ein vom Fuß­ball­ver­band des Ústecký kraj aus­ge­tra­ge­nes Tur­nier, das als Ersatz für den durch Corona ab­ge­bro­che­nen Ama­teur-Liga­be­trieb die­nen soll. Ein­tritt wur­de hier heu­te nicht ver­langt, statt­des­sen war es jedem frei­ge­stellt eine klei­ne Spende an den Heim­verein zu ent­rich­ten. Da wir schon rela­tiv früh am Ground waren, sicher­ten wir uns gleich zu Beginn einen der be­gehr­ten Tische im Bier­gar­ten des Ver­eins­heims. Dieser soll­te im spä­te­ren Ver­lauf auch nur noch für die ob­li­ga­to­ri­sche Sta­dion­runde auf­ge­ge­ben wer­den. Hier soll­te sich das heiß er­sehn­te Tsche­chen-Früh­stück in Form von Klo­basa und dem ein oder ande­ren Pivo schme­cken las­sen. Wäh­rend­des­sen ström­ten im Mi­nu­ten­takt wei­tere durs­tige Hop­per­heinze auf das Sport­ge­lände, so­dass am Ende min­des­tens 60 der 200 an­we­sen­den Zu­schau­er der Ground­hop­ping-Szene zu­zu­rech­nen waren. Das Sta­dion von TJ Oldřichov konn­te sich für den Tour­auf­takt je­den­falls sehen las­sen. Auf einer Längs­seite des Sta­di­ons be­fin­det sich ein Gras­wall mit einer Über­da­chung, wäh­rend das Bild auf der an­de­ren Seite durch eine altes Fab­rik­ge­lände ab­ge­run­det wird. Ein wei­te­res High­light bot zu­dem die Hüpf­burg, wel­che erst kurz vor Spiel­be­ginn auf­ge­baut wur­de. Das Spiel ver­folg­ten wir üb­ri­gens noch im­mer in gut auf­ge­leg­ter Runde vom Bier­gar­ten aus. Am Ende eines mun­te­ren Auf­ei­n­an­der­tref­fens konn­ten die Gäste aus Srbice schließ­lich als Sie­ger her­vor­gehen.

Oberkasseler FV – VfR Hangelar 3:1


23.06.2020
Testspiel
BZA auf dem Stingenberg, Bonn-Oberkassel
Zuschauer: 100 (aus­ver­kauft)

Nach 103 Tagen fuß­ball­freier Zeit soll­te die Corona-Zwangs­pause nun end­lich been­det sein. Völlig un­er­war­tet ent­deckte man den Test­kick zwi­schen den bei­den Be­zirks­ligis­ten aus Ober­kassel und Hangelar, so­dass die Ge­le­gen­heit beim Schopf gepackt wur­de. Zu­sam­men mit Mara Denna mach­te ich mich auf die rela­tiv kur­ze Anfahrt in den Bonner Stadt­teil Ober­kassel. Auf­grund der stren­gen und momen­tan noch an­hal­ten­den Auf­la­gen, war die heu­tige Zu­schau­er­kapa­zi­tät auf ledig­lich 100 Zuschauer be­schränkt und oben­drauf durf­te sich jeder zah­len­de Gast zur Rück­ver­fol­gung in eine Liste ein­tra­gen. Den­noch er­gat­ter­ten wir uns für 3 € zwei der stark li­mi­tier­ten Ein­tritts­kar­ten. Zu unse­rem Glück hat­te der OFV schon früh vom gro­ßen Inte­resse der Hop­ping-Meute Wind bekom­men, sodass das eigent­lich auf dem Kunst­rasen­platz an­ge­setz­te Spiel kurz­fris­tig auf den wesent­lich bes­se­ren Haupt­platz ver­legt wur­de. Dieser ver­fügt ein­sei­tig über einen zwei­stu­fi­gen Aus­bau und bie­tet einen net­ten Blick auf den ehe­ma­li­gen Stein­bruch Kuck­stein. Vor aus­ver­kauf­tem Haus, wo­von min­des­tens die Hälfte der Ground­hopping-Szene zu­zu­rech­nen war, konn­te sich die Heim­elf nach zwi­schen­zeit­li­chem Rück­stand schließ­lich ver­dient mit 3:1 durch­setzen.

Groundspotting: Rhein-Ahr-Stadion

Rhein-Ahr-Stadion, Sinzig
Verein: SC Rhein-Ahr Sinzig

 

Rhein-Ahr-Stadion Nebenplatz, Sinzig

TuS Koblenz II – SSV Urmitz-Bahnhof 1:1


12.03.2020
Kreisliga D Koblenz, Staffel II (17. Spieltag)
Bezirkssportanlage „Schmitzers Wiese“ obe­rer Aschenplatz, Koblenz
Zuschauer: 35

FC Progrès Niederkorn – FC Victoria Rosport 2:1


08.03.2020
BGL-Ligue (17. Spieltag)
Stade Jos Haupert, Differdange-Niederkorn (LUX)
Zuschauer: 543

Am Sonn­tag­mor­gen mach­te sich dann doch das ein oder ande­re Bier des Vor­abends bei mir be­merk­bar. Da die ge­schätz­ten Hopper-Kol­le­gen je­doch fest mit mei­ner An­we­sen­heit rech­ne­ten, gab es für mich kei­ne ande­re Option als den schwe­ren Gang aus dem Bett zu neh­men. So wur­de zu­nächst Jürgen im Raum Koblenz auf­ge­ga­belt, bevor es zu zweit wei­ter ins Groß­her­zogt­um Luxem­burg ging. Ziel unse­res Sonn­tags­aus­flu­ges war der Differ­dinger Orts­teil Nieder­korn, in wel­chem der Erst­ligist Progrès Nieder­korn nor­ma­ler­weise sei­ne Heim­spiele aus­trägt. Nach­dem der FC Progrès Nieder­korn in den 80er und 90er Jah­ren kei­ne gro­ße Rolle spiel­te, kann sich der Ver­ein seit eini­gen Jah­ren wie­der zu den Spit­zen­teams Luxem­burgs zäh­len. Vor allem im in­ter­na­ti­o­na­len Ge­schäft er­reg­te man zwi­schen­zeit­lich Auf­sehen als mit den Glasgow Rangers ein doch nam­haf­ter Fuß­ball­klub aus­ge­schal­tet wur­de. Von mei­ner Seite aus stand heu­te der drit­te Besuch eines Heim­spiels von Progrès an. Nach­dem ich be­reits bei zwei Euro­pa­pokal-Heim­spie­len an­we­send war, soll­te nun erst­ma­lig auch das hei­mi­sche Stade Jos Haupert mit einem Spiel be­ehrt wer­den. Gleich nach unse­rer An­kunft am Sta­dion fie­len uns auch die drei Schwei­zer Kol­le­gen aus Wohlen in die Arme, sodass die Fün­fer­runde von nun an voll­stän­dig war. Auf­grund des schlech­ten Wet­ters ver­folg­ten wir die kom­plette ers­te Halb­zeit von der über­dach­ten Tri­büne aus. In der zwei­ten Halb­zeit gaben wir uns schließ­lich einen Ruck und be­ga­ben uns auf die ob­li­ga­to­ri­sche Sta­di­on­runde. Neben der be­reits ge­nann­ten Haupt­tri­büne ver­fügt das 2.800 Zu­schau­er fas­sende Sta­dion auf der Gegen­ge­rade über einen Stu­fen­aus­bau. Der Groß­teil der knapp 550 Zu­schau­er mach­te es sich je­doch auf der Tri­büne be­quem. So auch der klei­ne Sup­por­ter­block, wel­cher mit et­li­chen Zaun­fah­nen und Trom­meln für etwas Stim­mung sorg­te. Auf dem Spiel­feld leg­te die Heim­elf gut los und konn­te so mit 2:0 in die Pause gehen. In der zwei­ten Halb­zeit fand schließ­lich auch Victoria Rosport bes­ser ins Spiel. Den­noch reich­te es für die Gäste nur noch zum An­schluss­tref­fer, so­dass der Fa­vo­rit letzt­end­lich als Sie­ger vom Platz ging. Wie sich im Nach­hi­nein he­r­aus­stel­len soll­te, soll­te hier heu­te auch für un­be­stimm­te Zeit der letz­te Ground ge­kreuzt und das vor­letzte Spiel be­sucht wer­den. Corona, vie­len Dank dafür!

SV Gonsenheim – TuS Koblenz 1:2


07.03.2020
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (21. Spieltag)
Waldsportanlage Gonsenheim, Mainz-Gonsenheim
Zuschauer: 300

Da der letz­te Be­such beim SV Gonsen­heim im Jahr 2015 mehr als po­si­tiv in Er­in­ne­rung ge­blie­ben war, hat­te man sich auf die dies­jäh­rige Aus­wärts­tour in den Mainzer Nor­den ganz be­son­ders ge­freut. Denn sel­ten wur­de man als Gäste­fan der TuS Koblenz so herz­lich emp­fan­gen. Daran soll­te sich zum Glück auch dies­mal nichts ändern. Nach­dem wir beim letz­ten Mal noch einen ab­ge­trenn­ten Bereich zu­ge­wie­sen be­kom­men hat­ten, konn­ten wir uns nun völ­lig un­ein­ge­schränkt auf dem Sport­ge­lände be­we­gen und lie­ßen uns letzt­lich auf dem Stu­fen­aus­bau nie­der. Na­tür­lich durf­te man auch heu­te wie­der im Ver­eins­heim mit Bier­gar­ten ein­keh­ren und neben dem ob­li­ga­to­ri­schen küh­len Blon­den sogar här­te­ren Stoff zu sich neh­men. Ne­ben­bei soll­ten die Kicker aus der Rhein-Mosel-Stadt zudem drei Punkte ein­fah­ren, so­dass man am Ende durch­aus von einem ge­lun­ge­nen Aus­flug spre­chen kann.

TuS Koblenz II – TV Winningen 5:4


06.03.2020
Kreisliga D Koblenz, Staffel II (16. Spieltag)
Bezirkssportanlage „Schmitzers Wiese“ obe­rer Aschenplatz, Koblenz
Zuschauer: 55

TuS Koblenz – SV Röchling Völklingen 3:2


29.02.2020
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar (20. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 897

TuS Koblenz – TSV Emmelshausen 1:1


22.02.2020
Testspiel
Sportanlage Nörtershausen, Nörtershausen
Zuschauer: 70

FC Hennef 05 – TuS Koblenz 3:1


08.02.2020
Testspiel
Nebenplatz 2 im Anton-Klein-Sportpark, Hennef/Sieg
Zuschauer: 80

Ein wei­te­res Vor­be­rei­tungs­spiel führ­te die TuS Koblenz zum Mit­tel­rhein­ligis­ten FC Hen­nef. Da mir der Ne­ben­platz im Anton-Klein-Sport­park noch fehl­te, hieß es nichts wie hin da! Wirk­lich viel zu bie­ten hat der Platz aller­dings nicht. Es han­delt sich um einen Kunst­rasen­platz ohne nen­nens­wer­ten Aus­bau. Er­wäh­nens­wert ist le­dig­lich das klei­ne Ver­eins­heim mit­samt Ter­ras­se hin­ter einem der bei­den Tore. Auch auf dem Spiel­feld lief es dies­mal nicht so rund, so­dass sich die Schängel am Ende mit 1:3 ge­schla­gen geben muss­ten. Net­ter­weise waren heu­te jedoch eini­ge be­kannte Ge­sich­ter vor Ort, wes­halb die gute Stim­mung ab­seits des Plat­zes nicht vom Spiel­ge­sche­hen ge­schmä­lert wer­den konn­te. Nach­dem im Ver­eins­heim be­reits das ein oder ande­re Kölsch über den Tre­sen ge­wan­dert war, zog es uns des­halb nach Spiel­ende noch in die Hen­nefer In­nen­stadt, wo der Be­such einer Ü30-Party schließ­lich ein ver­früh­tes Ende fand.

BV Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin 5:0


01.02.2020
Bundesliga (20. Spieltag)
Signal Iduna Park, Dortmund
Zuschauer: 81.365

DSC Arminia Bielefeld – VfL Bochum 2:0


28.01.2020
2. Bundesliga (19. Spieltag)
SchücoArena, Bielefeld
Zuschauer: 19.685

Nach et­li­chen ge­schei­ter­ten Ver­su­chen wur­de es nun end­lich Zeit zu­sam­men mit Kuwe ein Heim­spiel sei­ner Biele­felder Arminen zu be­su­chen. Dazu such­ten wir uns die doch recht bri­sante Par­tie gegen den VfL Bochum am Diens­tag­abend aus. Tickets hat­ten wir uns im Vor­feld für 19 € be­sorgt und die An­reise fand ent­spannt mit dem Zug statt. Und tat­säch­lich stan­den wir knapp zwei Stun­den vor Spiel­be­ginn in Biele­feld, der Stadt deren Exis­tenz bis­her nicht hin­rei­chend ge­klärt war. In Bahn­hofs­nähe zisch­ten wir schnell noch ein Bier, bevor es mit der Stadt­bahn wei­ter zur Biele­felder Alm ging. Wäh­rend die Ost­west­falen an der Ta­bel­len­spitze der zwei­ten Liga stan­den und erst­mals seit 11 Jah­ren wie­der vom Ober­haus träu­men durf­ten, steck­te der VfL Bochum tief im Ab­stiegs­kampf. Für einen Diens­tag war die Alm mit fast 20.000 Zu­schau­ern heu­te dem­ent­spre­chend gut ge­füllt. Sogar aus Bochum fan­den trotz der fan­un­freund­li­chen An­stoß­zeit um 18:30 Uhr knapp 1.600 Fans den Weg in den Gäste­block. Gleich zu Be­ginn zeig­ten die ge­schlos­sen in schwarz ge­klei­de­ten Gäste­fans des­halb eine Cho­reo­gra­phie, bei der der Block kom­plett in schwar­zer Folie unter­ging. Pas­send dazu wur­de der Schrift­zug „Bei euren An­stoß­zei­ten sehen wir schwarz!“ prä­sen­tiert und schwar­zer Rauch ge­zün­det. Aber auch auf der Heim­seite hat­te man Mit­tei­lungs­be­darf und so wur­den per Spruch­band mit der Auf­schrift „Das letz­te Auf­ge­bot ver­sucht sein Glück – Er­folg­los seit 99!“ sti­cheln­de Grüße in Rich­tung Gäste­block aus­ge­rich­tet. Von den op­ti­schen High­lights ab­ge­se­hen, konn­te man bei­den Fan­sze­nen auch sonst einen sou­ve­rä­nen Auf­tritt at­tes­tie­ren. Auf dem Spiel­feld nahm wäh­rend­des­sen alles den ver­mu­te­ten Ver­lauf. So war der DSC über­wie­gend ton­an­ge­bend und konn­te so­mit am Ende ver­dient mit 2:0 ge­win­nen.

SG Argenthal/Liebshausen/Mörschbach – TuS Koblenz 2:4


25.01.2020
Testspiel
Sportplatz Am Metzenweg, Mörschbach
Zuschauer: 110

Das ers­te Vor­be­rei­tungs­spiel der TuS Koblenz in der Win­ter­pause fand in Mörsch­bach beim Be­zirks­li­gis­ten SG ALM statt. Da mir der Ground in Mörsch­bach, wel­chen ich schon län­ger auf dem Schirm hat­te, noch fehl­te, war es für mich selbst­ver­ständ­lich ver­pflich­tend dem Test­kick bei­zu­woh­nen. Das Sport­ge­lände in Mörsch­bach be­steht aus einem her­kömm­li­chen Rasen­platz, wel­cher ein­sei­tig mit einer klei­nen, über­dach­ten Sitz­platz­tri­büne mit in­te­grier­tem Ver­eins­heim aus­ge­stat­tet ist. Leider soll­te das Wetter am heu­ti­gen Tag nicht mit­spie­len, so­dass ein dich­ter Nebel die Sicht auf das Spiel­ge­sche­hen enorm ein­schränkte. Den­noch gaben sich die Kicker aus der Rhein-Mosel-Stadt kei­ne Blöße, wo­durch die klas­sen­höhere TuS am Ende einen ver­dien­ten 4:2-Aus­wärts­sieg ein­fah­ren konn­te.

FC Twente Enschede – FC Groningen 0:0


18.01.2020
Eredivisie (19. Spieltag)
De Grolsch Veste, Enschede (NED)
Zuschauer: 26.500

Zum Ab­schluss stand nun das Auf­ei­n­an­der­tref­fen zwi­schen dem FC Twente und dem FC Groningen in der Eredivisie auf dem Pro­gramm. Dafür hat­te uns Matteo im Vor­feld für 30 € Plätze auf der Ge­gen­ge­rade ge­si­chert. Die Grolsch Veste ist ein rei­ner All-Seater mit einer Ge­samt­ka­pa­zi­tät von etwas über 30.000 Sitz­plät­zen. Dabei ver­fü­gen die bei­den Hin­ter­tor­tri­bü­nen sowie die Ge­gen­ge­rade über zwei Ränge, wäh­rend die Haupt­tri­büne le­dig­lich aus einem ein­zi­gen Rang be­steht. Zum heu­ti­gen Heim­spiel des FC Twente soll­ten sich schließ­lich 26.500 Zu­schau­er in der Grolsch Veste ein­fin­den. Vom Ober­rang der Ge­gen­ge­rade aus, hat­ten wir die ide­ale Sicht, um uns einen Über­blick über das Ge­sche­hen auf den Zu­schau­er­rän­gen ver­schaf­fen zu kön­nen. Im Heim­be­reich blie­ben da­bei be­son­ders die fünf gro­ßen, hin­ter­ei­n­an­der an­ge­ord­ne­ten Pau­ken im Ge­dächt­nis. Diese soll­ten mit einer enor­men Laut­stärke den Takt an­ge­ben. Lei­der zog größ­ten­teils nur der ca. 60-köpfige, akti­ve Kern der Ultras mit, um den vor­ge­ge­be­nen Rhyth­mus mit be­kann­tem Lied­gut ab­zu­run­den. Der Rest der Vak-P stieg le­dig­lich spiel­be­zo­gen mit in die Gesänge der Ultras ein. Davon hat­te man sich durch­aus mehr ver­spro­chen, viel­leicht hat­te die Vak-P aber auch ein­fach nur einen schlech­ten Tag er­wischt. Auf der Ge­gen­seite soll­ten knapp 600 Reise­freu­dige den 150 Kilo­me­ter wei­ten Weg aus Groningen in die Grolsch Veste fin­den. Schon allein wegen des durch­gän­gig an­hal­ten­den Fah­nen­ein­sat­zes sowie des ge­ne­rell ge­schlos­se­nen Auf­trit­tes der Fan­szene, wuss­te uns der Gäste­block zu über­zeu­gen, wes­halb der Punkt auf den Rän­gen heu­te an die Gäste aus Groningen ging. Auch durch unse­ren spä­te­ren Stand­ort­wech­sel auf die Hin­ter­tor­tri­büne wur­den wir noch­mals dar­in be­stä­tigt, dass die Gäste­fans am heu­ti­gen Tag ein­fach mo­ti­vier­ter an die Sache gin­gen. Wäh­rend­des­sen plät­scher­te die Par­tie auf dem Spiel­feld so vor sich hin. Das Spiel an sich war zwar nicht lang­wei­lig, je­doch fehl­te bei­den Teams die Kalt­schnäu­zig­keit vor dem Tor. So war spä­tes­tens nach dem ver­ge­be­nen Elf­meter des FC Groningen klar, dass es heu­te auf ein tor­loses Remis hi­n­aus­lau­fen wür­de. So soll­te der FC Twente auch auf dem Spiel­feld nicht als Sie­ger her­vor­ge­hen und sich am Ende mit einer Punkte­tei­lung zu­frie­den­geben.

Ältere posts