Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

SV 07 Elversberg – TuS Koblenz 0:4


12.05.2018
Regionalliga Südwest (38. Spieltag)
Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde, Spiesen-Elversberg
Zuschauer: 1.107

FK Baník Sokolov – FC Hradec Králové 1:2


06.05.2018
FNL (26. Spieltag)
Stadion FK Baník Sokolov, Sokolov (CZE)
Zuschauer: 675

 

FC Slavia Karlovy Vary – FK Hořovicko 4:1


06.05.2018
Fortuna Divize A (24. Spieltag)
Stadion Karlovy Vary-Dvory, Karlovy Vary-Dvory (CZE)
Zuschauer: 175

VfB Helmbrechts 98 – SG Regnitzlosau 0:6


05.05.2018
Kreisliga Nord Hof/Marktredwitz (28. Spieltag)
Frankenwaldsportstätte, Helmbrechts
Zuschauer: 75

Für den heu­ti­gen Sams­tag hat­te ich mir mit dem Heim­spiel des VfB Helm­brechts mal wie­der einen rich­ti­gen Le­cker­bis­sen aus­ge­schaut. Die Helm­brechtser Franken­wald­sport­stätte ist näm­lich eine ab­so­lu­te Au­gen­weide und voll­kom­men nach mei­nem Ge­schmack. Diese hat eine über­dachte Sitz­platz­tri­büne vor­zu­wei­sen und ver­fügt auf der Ge­gen­ge­rade, so­wie der Hin­ter­tor­sei­te über einen gam­me­li­gen und zu­ge­wu­cher­ten Stu­fen­aus­bau. Wäh­rend der VfB Helm­brechts in den 50er und 60er Jah­ren noch für län­gere Zeit zweit­klas­sig spiel­te, muss man ge­gen­wär­tig in der Kreis­liga an den Start gehen. Dort belegt man mit 0 Punk­ten den letz­ten Ta­bel­len­platz und mit Geg­ner aus Reg­nitz­losau war auch noch der Ta­bel­len­füh­rer zu Gast. So sah man wie er­war­tet ein ziem­lich ein­sei­ti­ges Spiel, in dem sich die hei­mi­sche Elf mit 0:6 ge­schla­gen ge­ben muss­te.

1. FC Mitwitz – FC Coburg 0:1


01.05.2018
Kreispokal Coburg/Kronach (Finale)
Sportanlage Thüringer Straße, Mitwitz
Zuschauer: 563

Am Tag der Ar­beit zog es mich nach Mitwitz, wo das Fi­nale des Kreis­pokal Co­burg/Kro­nach zwi­schen dem hei­mi­schen Be­zirks­li­gis­ten 1. FC Mitwitz und dem eben­falls in der Be­zirks­liga spie­len­den FC Coburg aus­ge­spielt wur­de. Bei bes­ten Fuß­ball­wet­ter fan­den sich ins­ge­samt etwas über 500 Zu­schauer auf der Sport­an­lage Thüringer Straße ein um dem Spiel bei­zu­woh­nen. Die Sport­an­lage ver­fügt über ein Ver­eins­heim mit­samt klei­ner Tri­büne, sowie über einen Aus­bau von zwei Stu­fen auf der Ge­gen­ge­rade. Zu­dem exis­tiert ein­sei­tig eine blaue Holz­bank, die über die gan­ze Längs­seite ver­läuft. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht pro­bier­te ich sowohl das Pils als auch den Ur­trunk der in Mitwitz an­säs­si­gen Brau­erei „Franken Bräu“ und ein paar Brat­würste. Et­was ver­wun­dert war ich da­rü­ber, dass kurz vor An­pfiff von einer Blas­ka­pel­le die Bayern­hymne ge­spielt wur­de, schein­bar hat das aber Tra­di­tion bei baye­ri­schen End­spie­len. Das Spiel an sich war re­la­tiv aus­ge­gli­chen und es sah lan­ge nach einem tor­lo­sen Un­ent­schie­den aus. Kurz vor Schluss und der damit ver­bun­de­nen Ver­län­ge­rung schaff­ten es die Gäste aus Coburg al­ler­dings doch noch ein­zu­net­zen und da­durch den Po­kal­sieg für sich klar zu ma­chen.

 

 

 

FC Baník Ostrava – AC Sparta Praha 3:2


28.04.2018
HET liga (26. Spieltag)
Městský sta­di­on – Vítkovice Aréna, Ostrava-Vítkovice (CZE)
Zuschauer: 15.020

Da der Ver­ein be­reits eini­ge Tage vor­her schon ver­kün­de­te, dass das Top­spiel ge­gen Sparta Prag aus­ver­kauft sein soll, hieß es in Ostrava erst­mal Ti­ckets zu be­schaf­fen. Glück­li­cher­weise ge­lang dies bes­ser als ge­dacht und so konn­te man an der Ta­ges­kas­se, an der noch ein letz­tes Rest­kon­tin­gent hin­ter­legt war, für 250 Kč drei Ti­ckets er­gat­tern. So hat­ten wir noch etwas Zeit in einer be­nach­bar­ten Kneipe ein Bier zu trin­ken, bevor wir gut eine Stunde vor Spiel­be­ginn den Ground en­ter­ten. Beim Pas­sie­ren des Sta­dion­tors sah man gleich auf­fal­lend vie­le weiß ge­klei­de­te Heim­fans, wodurch wir heu­te be­son­ders aus der Menge sta­chen. Spä­ter stell­te sich her­aus, dass Baník die Fans im Vor­feld dazu auf­ge­for­dert hat­te aus­schließ­lich in wei­ßer Klei­dung zu er­schei­nen. Bevor wir uns auf unse­re Sitz­plätze auf der Hin­ter­tor­tri­büne be­ga­ben, gönn­ten wir uns zu­nächst et­was ge­gen den auf­kom­men­den Hun­ger. An­statt der üb­li­chen Klo­basa hol­ten wir uns dies­mal Bram­bo­ráky, die her­kömm­li­chen Rei­be­ku­chen ähneln und ab­so­lut zu em­pfeh­len sind. Da unse­re zu­ge­wie­se­nen Plätze kei­ne gute Sicht auf den Gäs­te­block bo­ten, war­te­ten wir bis kurz vor An­pfiff, um auf ein paar frei ge­blie­bene Plätze zu wech­seln, von denen wir bei­de Fan­szenen im Blick hat­ten. Über 15.000 Zu­schau­er fan­den sich heu­te im Ostrauer Městský sta­di­on ein, wodurch das Sta­dion wie er­war­tet an­nä­hernd aus­ver­kauft war. Vor allem durch das ein­heit­lich in weiß ge­klei­dete Pu­bli­kum gaben die ge­füll­ten Ränge ein net­tes Bild ab. Fan­tech­nisch kam man hier heu­te ge­ne­rell voll auf sei­ne Kos­ten. Die Heim­fans prä­sen­tie­rten gleich zwei gro­ße Cho­reos, die über die kom­plette Ge­gen­ge­rade gin­gen, sowie eine klei­nere aus blau­en und wei­ßen auf­blas­baren Stan­gen be­ste­hen­de Cho­reo auf der Hin­ter­tor­seite. Zudem sah man im Heim­be­reich zwei grö­ßere Py­ro­shows, bei denen ein­mal bun­te Rauch­töpfe und ein­mal im Block ver­teilte Ben­ga­los ge­zün­det wur­den. Die ca. 300 an­ge­reis­ten Sparta Prag-An­hän­ger hat­ten jedoch auch rich­tig Bock heu­te. Mitte der ers­ten Halb­zeit sah man auch dort ver­ein­zelt Py­ro­tech­nik und nach einem zwi­schen­zei­ti­gen Rück­stand es­ka­lier­te die Si­tua­tion im Gäs­te­block voll­stän­dig. Neben ei­ni­gen Po­len­böl­lern und min­des­tens 50 Sitz­scha­len, fand so­gar ein Müll­con­tai­ner den Weg vom Gäs­te­block in den In­nen­raum des Sta­di­ons. Nach 30-minü­ti­gem Aus­ras­ten hat­te schließ­lich auch die Staats­macht die Nase voll und stürm­te den Sparta-Block, wor­auf­hin im Gäs­te­block zwar erst­mal Ruhe ein­kehr­te, der Spaß dafür aber schein­bar hin­ter der Tri­büne fort­ge­setzt wur­de. Wäh­rend das Spiel in Deutsch­land schon längst ab­ge­bro­chen und an­schlie­ßend mo­na­te­lang medi­al aus­ge­schlach­tet wor­den wäre, stör­te sich der tsche­chi­sche Schieds­rich­ter kei­nes­wegs an den Aus­schrei­tun­gen. So sah man auf dem Platz ein wirk­lich span­nen­des und ab­wechs­lungs­rei­ches Spiel, in dem der drei­ma­li­ge tsche­cho­slo­wa­ki­sche, sowie ein­ma­li­ge tsche­chi­sche Meis­ter aus Ostrava am Ende mit 3:2 ge­win­nen konn­te. Mit dem heu­ti­gen Sieg gegen den Ta­bel­len­vier­ten aus Prag gab es somit drei ganz wich­tige Punkte für Baník Ostrava, die dabei hel­fen soll­ten dem dies­jäh­ri­gen dro­hen­den Ab­stieg doch noch zu ent­ge­hen. Alles in allem ei­nig­ten wir uns nach Spiel­ende da­rauf vom Ge­samt­pa­ket her das bes­te Spiel der letz­ten Jah­re ge­se­hen zu haben. Glück­lich und zu­frie­den tra­ten wir an­schlie­ßend die 6-stün­dige Rück­fahrt gen Fran­ken­wald an, bei der man das gera­de er­leb­te noch­mals Revue pas­sie­ren ließ.

FK Fotbal Třinec – FC MAS Táborsko 5:1


28.04.2018
FNL (25. Spieltag)
Stadion Rudolfa Labaje, Třinec (CZE)
Zuschauer: 724

Nach einer viel zu kur­zen Nacht ging es am nächs­ten Morgen wie­der früh aus dem Bett, denn um 10:15 Uhr war­te­te bereits das ers­te Spiel des Tages auf uns. Dazu ging es von Ostrau ins 50 Ki­lo­me­ter ent­fern­te und an der pol­ni­schen Grenze ge­le­ge­ne Třinec. Im dor­ti­gen Sta­dion Rudolfa Labaje traf der hei­mi­sche FK Fotbal Třinec auf den FC MAS Táborsko. Vor­her war­fen wir al­ler­dings noch einen kur­zen Blick ins be­nach­bar­te Městský sta­di­on, wel­ches wir dem Sta­dion Rudolfa Labaje vor­ge­zo­gen hät­ten, wenn wir die Mög­lich­keit dazu ge­habt hät­ten. Im Ge­gen­satz zum Městský sta­di­on ver­fügt das Sta­dion Rudolfa Labaje nur ein­seit­ig über eine teil­weise über­dachte Tri­büne, die für ein tsche­chi­sches Zweit­li­ga­spiel aber durch­aus klar­ging. Da am Mor­gen alles noch etwas schwe­rer fiel als sonst, muss­te das für heu­te ge­plan­te Bier­früh­stück erst­mal ver­tagt wer­den und statt­des­sen wur­de sich eine tsche­chi­sche Fett­wurst ge­neh­migt. Danach fühl­te ich mich wie­der etwas le­ben­di­ger und konn­te mich dem Spiel­ge­sche­hen wid­men. Auf dem Spiel­feld sah man ein recht ein­sei­ti­ges Spiel, bei dem die Haus­her­ren die Gäste aus Sezimovo Ústí mit 5:1 ab­fer­tig­ten. Ähn­lich wie ges­tern bei Dukla Prag exis­tier­te auch hier eine klei­ne Gruppe an Heim­fans, die hin und wie­der einen Sup­port­ver­such star­te­te aber sonst nicht wirk­lich ernst zu neh­men war. Nach dem Spiel ging es wie­der zurück nach Ostrau, wo am Nach­mit­tag das High­light der Tour statt­­fand.

Groundspotting: Městský stadion na Lesní

Městský sta­di­on na Lesní, Třinec (CZE)
Verein: FK Fotbal Třinec

FK Dukla Praha – FC Zbrojovka Brno 2:1


27.04.2018
HET liga (26. Spieltag)
Stadion Juliska, Prag (CZE)
Zuschauer: 2.527

Dem der­zei­ti­gen Auf­ent­halt in Ober­franken ge­schul­det, war auch end­lich mal wie­der eine Tour nach Tschechien ge­plant. So traf ich mich am Frei­tag­mit­tag mit Beni und Matteo, die für die Tour extra aus der Schweiz an­ge­reist waren. Das ers­te Ziel der Tour soll­te die Erst­li­ga­par­tie zwi­schen Dukla Praha und Zbrojovka Brno um 18 Uhr sein, wo­durch uns nur etwas über vier Stun­den blie­ben um die drei­stün­dige Fahrt hin­ter uns zu brin­gen. Während Beni ein wenig Panik hat­te den Kick zu ver­pas­sen und sich des­we­gen aufs Len­ken kon­zen­trierte, blick­ten Matteo und ich dem Gan­zen ent­spannt ent­ge­gen und gönn­ten uns eini­ge frän­ki­sche Halbe. Im End­ef­fekt lagen wir gut in der Zeit und schaff­ten sogar noch in einem Vor­ort von Prag die be­nö­tig­ten tsche­chi­schen Kro­nen zu be­sor­gen, bevor wir das Sta­dion Juliska er­reich­ten. Für 120 Kč, um­ge­rech­net ca. 4,50 €, er­hiel­ten wir dort unser Ti­cket und Zu­tritt zum Ground. Das Sta­dion Juliska ist das größ­te Sta­dion des Lan­des und bie­tet Platz für ins­ge­samt 28.000 Zu­schauer. Al­lein die rie­sige Haupt­tri­büne ver­fügt über 12.000 Sitz­plätze, die rest­li­chen 16.000 Zu­schauer sol­len wohl auf den Steh­rän­gen un­ter­kom­men. Nach einer kur­zen Fo­to­run­de nah­men wir bei den rest­li­chen Zu­schau­ern auf der Haupt­tri­büne Platz. Unter den heu­te an­we­sen­den 2.500 Fuß­ball­in­te­res­sier­ten fand sich neben uns noch eine zwei­stel­lige An­zahl an Ground­hop­pern aus dem Umfeld des 1. FC Union Ber­lin im Sta­dion ein, zu­dem fan­den 30 Gäs­te­fans den 200 Ki­lo­me­ter lan­gen Weg von Brünn in den Gäs­te­block, von denen aber lei­der weder op­tisch noch akus­tisch etwas zu ver­neh­men war. Im Heim­be­reich sam­melte sich hin­ge­gen ein klei­nes Grüpp­chen, das hin und wie­der einen Sup­port­ver­such star­tete. Wirk­lich was rei­ßen konn­ten die Heim­fans aber auch nicht. Wäh­rend man sich auf der Tri­büne die ein oder ande­re Klo­basa mit Pivo in sich hi­nein­press­te, nahm das Spiel sei­nen Lauf. Dabei war die hei­mi­sche Elf gegen den Ta­bel­len­letz­ten aus Brünn größ­ten­teils über­le­gen und konn­te am Ende einen ver­dien­ten 2:1-Heim­sieg ein­fah­ren. Für uns ging es gleich wei­ter gen Ostrau, wo wir eine Un­ter­kunft für die Nacht ge­bucht hat­ten. Gut 30 Ki­lo­me­ter vor Ostrau war al­ler­dings auch unser sonst so rou­ti­nier­ter Fah­rer ein­mal kurz un­auf­merk­sam und über­fuhr ein auf der Auto­bahn lie­gen­des Me­tall­teil. Der dadurch re­sul­tie­rende plat­te Rei­fen mach­te eine Wei­ter­fahrt vor­erst un­mög­lich. Zwar hat­ten wir ein Er­satz­rad da­bei, lei­der fehl­te jedoch das pas­sen­de Werk­zeug um die­ses zu wech­seln und auch die Tat­sa­che, dass uns der ADAC nicht zur Hil­fe eilen woll­te, mach­te unse­re Si­tua­tion nicht gera­de ein­fa­cher. Zu unse­rem Glück fuhr auch eine Tsche­chin über das Me­tall­teil und or­der­te einen lo­ka­len Ab­schlepp­dienst, bei dem wir uns das be­nö­tig­te Werk­zeug aus­borg­ten. Als Ta­ges­volls­ter durf­te ich nun mei­ne hand­werk­li­chen Fä­hig­kei­ten unter Be­weis stel­len um die letz­ten Ki­lo­me­ter bis Ostrau wie­der in An­griff neh­men zu kön­nen. Gegen halb 4 er­reich­te man dann doch noch das ge­buch­te Ranz­hos­tel, wo es auf di­rek­tem Weg in die Koje ging.

SpVgg Stegaurach – ASV Naisa 10:0


25.04.2018
Kreisliga Bamberg (17. Spieltag)
Aurachtal-Sportanlage, Stegaurach
Zuschauer: 35

Mal wie­der ein Nach­hol­spiel der Kreis­liga Bam­berg, mal wie­der mit Be­tei­li­gung der sym­pa­thi­schen Geiß­bö­cke aus Naisa. Heute al­ler­dings aus­wärts bei der SpVgg Stegaurach. Die SpVgg Stegaurach ver­fügt über eine net­te Sport­an­lage, die ein­sei­tig mit drei teil­weise über­dach­ten Stu­fen aus­ge­baut ist. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht wur­den sich ein paar Brat­würste ge­gönnt und mit Weismainer Hopfen-Gold konn­te ein neu­es Bier ge­tes­tet wer­den. Wie zu er­war­ten war die hei­mi­sche Elf gegen den Ta­bel­len­letz­ten aus Naisa klar über­le­gen, wo­durch die Gäste heu­te sogar zwei­stel­lig un­ter­gin­gen.

 

DJK Don Bosco Bamberg – FSV Erlangen-Bruck 4:1


24.04.2018
Bayernliga Nord (25. Spieltag)
Rudi-Ziegler-Sportanlage, Bamberg
Zuschauer: 130

Im Nach­hol­spiel der Ba­yern­liga Nord traf die DJK Don Bosco Bam­berg auf der hei­mi­schen Rudi-Ziegler-Sport­an­lage auf den FSV Erlangen-Bruck. Die Rudi-Ziegler-Sport­an­lage be­steht aus einem mo­der­nen Kunst­ra­sen­platz, der ein­sei­tig über einen Stu­fen­aus­bau inkl. ein paar Sitz­bänke ver­fügt. Er­wäh­nens­wert ist zudem, dass man vom Spiel­feld aus auf die Bam­berger Altenburg bli­cken kann. Nachdem Don Bosco am Wo­chen­ende in Hof noch mit 4:1 un­ter­ging, konn­ten sie heu­te zu Hause mit glei­chem Er­geb­nis punk­ten.

DJK Teutonia Gaustadt – TSV Windeck 1861 Burgebrach 1:1


22.04.2018
Kreisliga Bamberg (26. Spieltag)
Sportzentrum Gaustadt, Bamberg-Gaustadt
Zuschauer: 128

Nach­dem ich bei mei­nem letz­ten Besuch in Gaustadt nur ein Spiel auf dem Ne­ben­platz sehen konn­te, soll­te heu­te ein neu­er Ver­such ge­star­tet wer­den den Haupt­platz des Gaustädter Sport­zen­t­rums zu kreu­zen. Durch die Info von Andreas, dass der Ne­ben­platz re­no­viert wer­den soll und einen Tag nach mei­nem Besuch bereits der alte Kunst­ra­sen­be­lag ent­fernt wur­de, war ich mir dies­mal ziem­lich sicher nicht ent­täuscht zu wer­den. Im Nach­hi­nein war es sogar eher glück­lich für mich, dass ich den gar nicht mal so schlech­ten Ne­ben­platz über­haupt noch kreu­zen konn­te. Heute war je­den­falls der Haupt­platz an der Reihe, wel­cher ein­sei­tig über einen or­dent­li­chen Stu­fen­aus­bau ver­fügt. Die Stein­tri­büne, deren Stu­fen mit wei­ßen Holz­bän­ken be­stückt sind, geht dabei über die gan­ze Längs­seite des Sta­dions. Vor gut 130 Zu­schau­ern sah man ein aus­ge­gli­che­nes Spiel, in dem sich die bei­den Kreis­li­gis­ten am Ende mit einem fai­ren Un­ent­schie­den von­ei­nan­der tren­nen muss­ten.

SpVgg Bayern Hof – DJK Don Bosco Bamberg 4:1


21.04.2018
Bayernliga Nord (30. Spieltag)
Stadion Grüne Au, Hof/Saale
Zuschauer: 405

Am Sams­tag ging es zum Heim­spiel der SpVgg Bayern Hof, des wohl be­kann­tes­ten und höchst­spie­len­den Fuß­ball­ver­eins des Kreis­ver­bands Hof/Marktredwitz. Die SpVgg Bayern Hof wur­de 1910 ge­grün­det und spiel­te bis zur Bun­des­liga-Grün­dung 1963 lan­ge Zeit erst­klas­sig, danach für eini­ge Jahre in der zweit­klas­si­gen Re­gio­nal­liga Süd. Auch in der jün­ge­ren Ver­eins­ge­schichte konn­ten sich die Hofer mehr oder we­ni­ger er­folg­reich in der Re­gio­nal­liga Bay­ern hal­ten, bis sie 2017 den Gang in die Ober­liga an­tre­ten muss­ten. In der Ober­liga Bay­ern Nord be­le­gen sie ak­tu­ell nur einen Platz in der un­te­ren Ta­bel­len­hälfte, wodurch ein di­rek­ter Wie­der­auf­stieg aus­ge­schlos­sen scheint. Damit man nicht noch wei­ter auf die Ab­stiegs­plätze ab­rutscht, wäre ein Sieg im heu­ti­gen Spiel gegen Don Bosco Bamberg umso wich­ti­ger. So fan­den sich auch über 400 in­te­res­sierte Zu­schauer im Sta­dion Grüne Au ein, um dem Spiel zwi­schen dem Ta­bel­len­elf­ten und -drei­zehn­ten bei­zu­woh­nen. Das Sta­dion Grüne Au weiß be­son­ders durch sei­ne Holz­tri­büne auf der Ge­gen­ge­ra­de und durch die klei­ne, schma­le Sitz­platz­tri­büne ober­halb des Stu­fen­aus­baus auf der Haupt­seite zu über­zeu­gen. Hinter den bei­den To­ren exis­tie­ren zu­dem noch Steh­tra­ver­sen, wobei der Aus­bau auf einer seit fast voll­stän­dig zu­rück­ge­baut und durch neue Stu­fen er­setzt wur­de. Un­ter­halb der schma­len Haupt­tri­büne be­fin­det sich der Stand­ort der Hofer Fan­szene. Mit­samt Schwenk­fahne im Ge­päck hat­ten sie sich dort hin­ter drei Zaun­fahnen po­si­tio­niert. Mit ein paar „Britannia“-Schlacht­ru­fen (Anm. d. Red.: der Ver­ein hieß von 1911 bis 1914 Britannia Hof) konn­ten sie ge­le­gent­lich auf sich auf­merk­sam ma­chen, an­sons­ten blieb ak­ti­ver Sup­port lei­der eher Man­gel­ware. Auf dem Platz konn­ten die Hofer ihren An­sprü­chen ge­recht wer­den und die Gäste aus Bamberg mit 4:1 schla­gen. Trotz­dem bleibt ab­zu­war­ten wie sich der sport­li­che Wer­de­gang der SpVgg Bayern Hof in Zu­kunft ent­wi­ckeln wird.

ASV Naisa – FSV Unterleiterbach 0:9


19.04.2018
Kreisliga Bamberg (15. Spieltag)
Sportanlage Naisa, Litzendorf-Naisa
Zuschauer: 63

Am Don­ners­tag­abend ging es dann re­la­tiv spon­tan zum Heim­spiel des Kreis­li­gis­ten ASV Naisa, den man als Rhein­län­der ein­fach sym­pa­thisch fin­den muss. Denn genau wie der all­seits bekann­te Kölner Kar­ne­vals­ver­ein, trägt auch der ASV Naisa einen Geiß­bock im Ver­eins­wap­pen. Auch der Ver­eins­slo­gan des ASV ver­leiht dem Gan­zen kei­ne Schmä­le­rung. Mit dem ein­falls­rei­chen Spruch „You are nice, but we are Naisa!“ konn­te der Ver­ein bei mir vor­ab für einen klei­nen Schmunz­ler sor­gen. Ein wei­te­rer An­reiz für einen Be­such war na­tür­lich die Sport­an­lage des ASV Naisa. Diese ist ganz nett und hat einen ein­sei­ti­gen Stu­fen­aus­bau vor­zu­wei­sen. Er­freu­lich war auch, dass nach Be­glei­chen des Ein­tritts­gel­des eine or­dent­li­che Ein­tritts­karte aus­ge­hän­digt wur­de und mit Hönig Pils zudem ein neu­es Bier ge­un­tappd wer­den konn­te. Sport­lich liegt das Team aus Naisa lei­der ab­ge­schla­gen auf dem letz­ten Ta­bel­len­platz, wodurch man wohl den Gang in die Kreis­klas­se an­tre­ten muss. So war es nicht ver­wun­der­lich, dass die Haus­her­ren auch heu­te wie­der mit 0:9 ab­ge­fer­tigt wur­den. Trotz­dem konn­te man den Aus­flug nach Naisa grund­sätz­lich als Er­folg ver­bu­chen und be­frie­digt die Heim­reise an­tre­ten.

 

FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 1:5


17.04.2018
3. Liga (30. Spieltag)
Ernst-Abbe-Sportfeld, Jena
Zuschauer: 8.194

Direkt von der Ar­beit aus mach­te ich mich um Punkt 16 Uhr auf in die thü­rin­gi­sche Groß­stadt Jena. Dort soll­te am Nach­hol­spiel­tag der 3. Liga das Ost­derby zwi­schen Carl Zeiss Jena und dem 1. FC Magde­burg statt­fin­den. So hat­te ich drei Stun­den Zeit die 130 Ki­lo­me­ter bis nach Jena hin­ter mich zu brin­gen. Die ein­ge­plan­ten 1 ½ Stun­den Zeit­puf­fer waren dabei bit­ter nö­tig, denn be­reits auf dem Weg zur Au­to­bahn gin­gen 30 Mi­nu­ten auf­grund des hohen LKW-Auf­kom­mens ver­lo­ren. In Jena sah es nicht viel bes­ser aus und auch die Park­platz­si­tua­tion in Sta­dion­nähe ver­langte ei­ni­ges an Fin­ger­spit­zen­ge­fühl. In einer frei­en Lü­cke im Park­ver­bot wur­de schließ­lich doch noch ein den Um­stän­den ent­spre­chend ge­eig­ne­ter Park­platz ge­fun­den und im Lauf­schritt ging es wei­ter zum Ernst-Abbe-Sport­feld. Für 15 Euro besorg­te ich mir dort ein Ti­cket für die Ge­gen­ge­ra­de, auf der ich eine Vier­tel­stun­de vor Spiel­be­ginn Platz neh­men konn­te. Das Ernst-Abbe-Sport­feld be­steht aus einer gro­ßen über­dach­ten Haupt­tri­büne, einer un­über­dach­ten Ge­gen­ge­rade und Steh­tra­ver­sen hin­ter den To­ren. Seit An­fang des Jah­res ver­fügt das Sta­dion außer­dem wie­der über Flut­licht­mas­ten, die aber bei wei­tem nicht an die alten „Gi­raf­fen“ ran­kom­men. Das ge­ni­ale am Ernst-Abbe-Sport­feld ist aber, dass die bei­den Fan­blö­cke di­rekt ne­ben­ei­nan­der­lie­gen. So war der star­ke Kon­trast der bei­den Fan­la­ger gut zu er­ken­nen. Während die Süd­kurve Jena eher die me­lo­di­öse Schiene be­dient, bleibt Magde­burg dem Old­school-Sup­port treu. Ich per­sön­lich kann bei­dem etwas ab­ge­win­nen. Auf der einen Seite die Fan­szene Jena mit vie­len Fah­nen und ge­ne­rell viel Be­we­gung im Block. Auf der ande­ren Seite die Magde­burger, die sich durch bra­chi­ale Schlacht­rufe, Schal­pa­ra­den und Hüpf­ein­la­gen aus­zeich­ne­ten. Aus dem Gäs­te­block, der mit 820 an­ge­reis­ten Magde­burgern heu­te rest­los aus­ver­kauft war, wur­de zudem das ein oder ande­re Mal die Ab­nei­gung ge­ge­nüber den Haus­her­ren ver­nom­men. Vom Spiel her war das heu­te eine kla­re An­ge­le­gen­heit. Auch ohne die drei ge­ge­be­nen Elf­me­ter waren die um den Auf­stieg spie­len­den Magde­burger mit Ab­stand die bes­sere Mann­schaft. Am Ende ge­wan­nen die­se hoch­ver­dient mit 5:1, wodurch sie dem Auf­stieg in die 2. Liga wie­der einen Schritt nä­her­ge­kom­men sind. Gleich nach Ab­pfiff begab ich mich zurück zum Auto, um we­nigs­tens auf dem Rück­weg vom Ver­kehrs­chaos ver­schont zu blei­ben.

TSV 1860 Staffelstein – TBVfL Neustadt-Wildenheid 2:2


15.04.2018
Kreisliga 1 Coburg/Kronach (25. Spieltag)
Städtisches Stadion, Bad Staffelstein
Zuschauer: 54

Am heu­ti­gen Sonn­tag soll­te es ei­gent­lich zum Regio­nal­liga-Kra­cher zwi­schen der BSG Chemie aus Leipzig und dem BFC Dynamo gehen. Da es die Deutsche Post aller­dings nicht ge­ba­cken be­kam mir das im Vor­feld ge­buchte Ti­cket zu­zu­stel­len und im Nach­hi­nein nicht mal dazu in der Lage war mich or­dent­lich zu ent­schä­di­gen, muss­te wie­der ein Spiel in der nä­he­ren Um­ge­bung her­hal­ten. So zog es mich ins Städ­ti­sche Sta­dion Bad Staffelstein, wel­ches ich auch schon seit eini­ger Zeit im Blick hat­te. Das Sta­dion ver­fügt über eine über­dachte Sitz­platz­tri­büne und ist rechts und links davon mit 5 fla­chen Stu­fen aus­ge­baut. Ganz nett ist auch die Sicht, die man aus dem In­ne­ren des Sta­dions hat. Wäh­rend man von der einen Seite auf das Klos­ter Banz schaut, be­kommt man von der ande­ren Seite den Blick auf den Staffelberg ge­bo­ten. Neben den ob­li­ga­to­ri­schen Brat­würs­ten bekam man hier aus ku­li­na­ri­scher Sicht Frauendorfer Pils und Weismainer Rad­ler auf­ge­tischt. Auf dem Platz sah man ein net­tes Kreis­liga-Spiel, in dem sich der TSV Staffelstein und die Gäste aus Neustadt am Ende mit einem ge­rech­ten Re­mis tren­nen muss­ten.

FC Eintracht Bamberg 2010 – SV Dörfleins 5:0


14.04.2018
Bezirksliga Oberfranken West (25. Spieltag)
Fuchs-Park-Stadion, Bamberg
Zuschauer: 327

Am 25. Spieltag der Be­zirks­liga Ober­franken zog es mich mal wie­der nach Bamberg. Im dor­ti­gen Fuchs-Park-Stadion traf der FC Eintracht Bamberg auf den SV Dörfleins. Das Fuchs-Park-Stadion ver­fügt über eine gro­ße über­dachte Haupt­tri­büne und ist sonst kom­plett mit Steh­rän­gen aus­ge­baut. Seit dem Um­bau im Jahre 2009 bie­tet das Sta­dion al­ler­dings nur noch Platz für 5.200 Zu­schauer, wodurch die ur­sprüng­li­che Ka­pa­zi­tät von 22.600 Zu­schau­ern we­sent­lich ab­ge­senkt wur­de. Grund dafür ist, dass mitt­ler­weile nur noch die Haupt­tri­büne und Ge­gen­ge­rade für Zu­schauer zu­ge­las­sen und die mit Gras über­wach­se­nen Kurven ge­sperrt sind. So war auch heu­te nur die Haupt­tri­büne für die Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich. Da ich aber wie ge­wohnt eini­ge Fotos schie­ßen woll­te, schlich ich mich vor dem Spiel heim­lich an den Ord­nern vor­bei und begab mich in die ge­sperrte Kur­ve. Von dort hat­te ich zudem einen guten Blick auf die Bamberger Fan­szene um die „Raglos“. Diese ver­sam­mel­ten sich zu Be­ginn des Spiels mit eini­gen Schwen­kern hin­ter zwei Zaun­fah­nen und sorg­ten für etwas Stim­mung. Nach ein paar Minuten zogen sie sich al­ler­dings auf die obe­ren Sitz­plätze der Tri­büne zu­rück, wo­rauf­hin sie lei­der nur noch sel­ten zu ver­neh­men waren. Mit einem Spruch­band, das die kom­plette Spiel­zeit auf der Ge­gen­ge­rade hing, konn­ten die Raglos jedoch noch auf das neue Po­li­zei­auf­ga­ben­ge­setz auf­merk­sam ma­chen. Nach­dem ich eine gute Vier­tel­stunde in der Kurve ver­bracht hat­te, kam schließ­lich auch der Ver­eins­she­riff, wel­cher mich zu den rest­li­chen Zu­schau­ern auf die Haupt­tri­büne ver­wies. Auf der Tri­büne gönn­te ich mir ein un­ge­spun­de­tes Mahrs Bräu und wid­mete mich dem Spiel­ge­sche­hen. Der FC Eintracht Bamberg exis­tiert in sei­ner jet­zi­gen Form erst seit 8 Jah­ren und wur­de 2010 nach der In­sol­venz des 1. FC Eintracht Bamberg neu ge­grün­det. Dieser war wie­de­rum der Nach­fol­ge­ver­ein des sehr er­folg­rei­chen und bis in die 50er Jahre erst- und zweit­klas­sig spie­len­den 1. FC 01 Bamberg. Der Verein hat also de­fi­ni­tiv schon bes­sere Zei­ten mit­er­lebt. Mo­men­tan steht Eintracht Bamberg al­ler­dings auf dem ers­ten Ta­bel­len­platz der Be­zirks­liga und ist somit auf dem bes­ten Weg zu­rück in die Lan­des­liga. Dem­ent­spre­chend war Bamberg heu­te gegen die ab­stiegs­ge­fähr­de­ten Gäste aus Dörfleins klar über­le­gen und konn­te einen sou­ve­rä­nen 5:0-Heim­sieg ein­fah­ren.

SCW Obermain – 1. FC Stockheim 3:5


13.04.2018
Kreisliga 2 Coburg/Kronach (20. Spieltag)
Waldstadion Weismain, Weismain
Zuschauer: 50

Seit Be­ginn mei­nes Auf­ent­hal­tes in Ober­franken stand na­tür­lich auch der Besuch des Weismainer Waldstadions auf mei­ner ima­gi­nä­ren Liste ganz weit oben. Durch den Tipp von Andreas, den ich zwei Tage zuvor in Lichtenfels ken­nen­ge­lernt hat­te, er­fuhr ich, dass der Kreis­li­gist SCW Obermain dort nor­ma­ler­weise sei­ne Heim­spiele aus­trägt. Auf der Stelle durch­fors­tete ich den Spiel­plan der Weismainer und wie es der Zu­fall woll­te, soll­te bereits am Frei­tag­abend ein Spiel im Sta­dion statt­fin­den. Nichts wie hin da! Das Waldstadion Weismain ist der ab­so­lute Ham­mer, für einen Kreis­li­gis­ten aber eigent­lich etwas über­di­men­sio­niert. Das Sta­dion bie­tet Platz für ins­ge­samt 17.000 Zu­schauer und ver­fügt über eine stei­le, hohe Stein­tri­büne, sowie eine über­dachte Hin­ter­tor­tri­büne und eine lan­ge, über­dachte Haupt­tri­büne. Be­son­ders die vie­len Stu­fen der Ge­gen­ge­rade hat­ten es mir an­ge­tan, wodurch ich trotz Re­gen­schauer fast die kom­plette ers­te Halb­zeit dort ver­weilte. Neben den Spielen des hei­mi­schen Fuß­ball­ver­eins der 5.000-Ein­woh­ner-Ge­meinde fan­den unter ande­rem auch schon höher­klas­sige Spiele der SpVgg Bayreuth und des 1. FC Eintracht Bamberg hier im Sta­dion statt. Aus­ver­kauft war das gei­le Teil dabei le­dig­lich drei­mal: das ers­te Mal im Jahre 1997 gegen den Club aus Nürnberg, sowie noch zwei wei­te­re Male bei den Gast­spie­len des FC Bayern München. Der SCW Obermain wur­de erst 2004 ge­grün­det und ist der Nach­fol­ge­ver­ein des zuvor in­sol­vent ge­gan­ge­nen SC Weismain. Seine Glanz­zeit hat­te der SCW in den 90er Jahren als man für drei Jahre in der dritt­klas­si­gen Regio­nal­liga Süd spie­len durf­te. Die guten Zeiten ge­hö­ren al­ler­dings der Ver­gan­gen­heit an und man geht mitt­ler­weile in der Kreis­liga an den Start. Im heu­ti­gen Spiel gegen den 1. FC Stockheim ging es aber trotz­dem heiß her. In einem pa­cken­den Duell bekam man gan­ze 8 Tore zu sehen. 5 davon von den Gästen aus Stockheim, die nach einem 2:2-Halb­zeit­stand noch­mal or­dent­lich auf­dreh­ten und den Sieg nach Hause fuh­ren.

TSV 1947 Ebensfeld II – DJK Priegendorf 0:2


12.04.2018
Kreisklasse 1 Bamberg (18. Spieltag)
Karl-Reinlein-Stadion, Ebensfeld
Zuschauer: 35

Am Donners­tag ging es dann zum Kreis­klasse-Nach­hol­spiel der zwei­ten Mann­schaft von TSV Ebensfeld. Damit für mich vor­erst zum un­ter­klas­sigs­ten Spiel in und um Fran­ken. Im Ebensfelder Karl-Reinlein-Stadion traf die hei­mi­sche Elf auf die DJK Priegendorf. Das Karl-Reinlein-Stadion ver­fügt über eine klei­ne über­dachte Haupt­tri­büne und ist rechts davon und auf der Ge­gen­ge­ra­de mit ein paar fla­chen Stu­fen aus­ge­baut. Wäh­rend auf dem be­nach­bar­ten Rü­ben­acker ein Storch über die Ernte her­fiel, nahm das Ge­kicke auf dem Platz sei­nen Lauf. In bes­tem Kreis­klasse-Niveau scho­ben sich die bei­den Teams den Ball hin und her. Dabei waren die Gäste aus Priegendorf viel­leicht leicht über­le­gen, wo­durch die­se am Ende auch einen 2:0-Aus­wärts­sieg ein­fah­ren konn­ten. Zu einem spä­te­ren Zeit­punkt dreh­te auch der Geld­ein­trei­ber noch sei­ne Runde, die ge­for­der­ten 3 € em­pfand ich für ein Kreis­klasse-Spiel al­ler­dings et­was über­trie­ben. Da ich mich vor dem Spiel im Su­per­markt mit Bier und Back­wa­ren aus­ge­stat­tet hat­te, ver­sorg­te ich mich heu­te aus­nahms­weise mal selbst und kam da­durch nicht zum Genuss der ku­li­na­ri­schen High­lights des TSV Ebensfeld.

1. FC Lichtenfels – SV Memmelsdorf/Ofr. 0:1


11.04.2018
Landesliga Bayern Nordost (20. Spieltag)
Karl-Fleschutz-Stadion, Lichtenfels
Zuschauer: 290

Unter der Woche stan­den wie­der eini­ge Nach­hol­spiele auf dem Pro­gramm. So ging es am Mitt­woch­abend in die Korb­stadt Lichtenfels. Im dor­ti­gen Karl-Fleschutz-Stadion fand die Lan­des­liga-Par­tie zwi­schen dem hei­mi­schen 1. FC Lichtenfels und dem SV Memmelsdorf statt. Das Karl-Fleschutz-Stadion bie­tet Platz für ins­ge­samt 5.000 Zu­schauer und konn­te mich ab­so­lut über­zeu­gen. Das Sta­dion ver­fügt über eine über­dach­ten Steh­platz­tri­büne auf der Ge­gen­ge­rade, sowie einer klei­nen Haupt­tri­büne, auf deren Wand der Schrift­zug „Wir ste­hen wie eine Wand hin­ter dem 1. FC Lichtenfels!“ ab­ge­bil­det ist. Hinter dem Tor ist das Sta­dion au­ßer­dem mit ein paar Stu­fen aus­ge­baut und das Ver­eins­heim neben der Haupt­tri­büne ver­fügt zudem über einen Bal­kon, von dem aus das Spiel ver­folgt wer­den kann. Vor dem Spiel lern­te ich den aus der Nä­he von Bamberg stam­men­den Ground­hop­per Andreas (Frankenhopping – Franken on Tour) ken­nen, mit dem sich über die kom­plette Spiel­zeit aus­ge­tauscht wur­de. So konn­te er mir noch eini­ge Tipps für den Fuß­ball hier in der Re­gion geben. Danke dafür! Aus ku­li­na­ri­scher Sicht wur­den ein Paar Brat­würste und ein Weismainer Püls-Bräu pro­biert. In einem recht aus­ge­gli­chenen Spiel konn­ten sich die Gäste aus Memmelsdorf am Ende durch­set­zen und einen 1:0-Aus­wärts­sieg ein­fah­ren.

Ältere posts