Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

Spfr. Moselland – BSV Weißenthurm 3:1


06.09.2020
Kreisliga B Koblenz (1. Spieltag)
Sportplatz Pollenfeld, Koblenz
Zuschauer: 60

FC Germania Metternich II – SC Bendorf-Sayn 1:0


06.09.2020
Kreisliga A Koblenz (1. Spieltag)
Sportplatz Trifter Weg, Koblenz
Zuschauer: 120

TuS Koblenz II – FC Germania Arzheim II 9:0


05.09.2020
Kreisliga D Koblenz, Staffel I (1. Spieltag)
Bezirkssportanlage „Schmitzers Wiese“ obe­rer Aschenplatz, Koblenz
Zuschauer: 110

SG Ettringen/St. Johann – FC Sportfreunde Miesenheim 1:2


04.09.2020
Kreisliga A Rhein/Ahr (1. Spieltag)
Hochsimmerstadion, Ettringen/Eifel
Zuschauer: 120

Spvgg. Cochem – TuS Koblenz 2:4 n.V.


30.08.2020
Rheinlandpokal (1. Runde)
Moselstadion, Cochem
Zuschauer: 350 (aus­ver­kauft)

SV 1919 Ochtendung – SG Kempenich/Spessart/Rieden/Volkesfeld II 3:1


28.08.2020
Kreispokal C-/D-Klasse Rhein/Ahr (1. Runde)
Jakob-Vogt-Stadion, Ochtendung
Zuschauer: 40

Nach der wochen­lan­gen Test­spiel­phase soll­te im Fuß­ball­ver­band Rhein­land so lang­sam der re­gu­lä­re Spiel­be­trieb be­gin­nen. Am letz­ten August-Wochen­ende wur­de somit neben der ers­ten Runde des Rhein­land­pokals auch die des Kreis­pokals Rhein/Ahr aus­ge­tra­gen. Am Frei­tag­abend zog es mich des­halb ins Jakob-Vogt-Sta­dion nach Ochten­dung. Die­ses ver­fügt über einen her­kömm­li­chen Kunst­rasen­platz, wel­cher von einer Tar­tan­bahn um­zo­gen und mit einem ein­sei­ti­gen Aus­bau von zwei fla­chen Stu­fen aus­ge­stat­tet ist. Nach­dem der SV Ochten­dung in den letz­ten Jah­ren zu­sam­men mit dem SV Laetitia Rüber als SG Nette­tal an­ge­tre­ten ist, geht der Ver­ein seit die­ser Sai­son wie­der selbst­stän­dig an den Start. Aus die­sem Grund muss der Heim­ver­ein einen Neu­an­fang auf un­ters­ter Ebene hin­neh­men. Die heu­ti­gen Gäste aus Kempenich sind hin­ge­gen eine Klasse höher in der Kreis­liga C ein­zu­ord­nen. Den­noch war die Heim­elf die bes­sere Mann­schaft und konn­te somit vor ca. 40 Zu­schau­ern schließ­lich mit 3:1 ge­win­nen.

FC Germania Metternich – TuS Koblenz 0:4


22.08.2020
Testspiel
Stadion in der Kaul, Koblenz-Metternich
Zuschauer: 300 (aus­ver­kauft)

Das sechs­te und somit letz­te Vor­be­rei­tungs­spiel der TuS Koblenz führ­te die Schängel ins Stadion des Be­zirks­ligis­ten FC Germania Metter­nich. Ob­wohl der Ground be­reits das ein oder ande­re Mal besucht wer­den konn­te, macht es immer wie­der Freude dort einem Spiel bei­zu­woh­nen. So kann man durch­aus be­haup­ten, dass sich nach unse­rer Fes­tung Ober­werth das schöns­te Stadion von Koblenz in Metter­nich be­fin­det. Der Charme des Stadions in der Kaul wird dabei be­son­ders vom etwas in die Jahre ge­kom­me­nen Stu­fen­aus­bau ver­lie­hen. Für den heu­ti­gen Test­kick soll­ten ge­mäß Be­stim­mun­gen exakt 300 Ein­tritts­kar­ten in den Vor­ver­kauf gehen. Diese soll­ten dann schließ­lich auch voll­stän­dig an den Mann ge­bracht wer­den, so­dass die Par­tie vor „aus­ver­kauf­tem Haus“ statt­fin­den konn­te. Am Ende sah man einen sou­ve­rä­nen 4:0-Sieg der fa­vo­ri­sier­ten TuS Koblenz, wel­che nun un­ge­schla­gen aus der Sai­son­vor­be­rei­tung her­vor­ge­hen kann.

FC Bitburg – SG Arzfeld/Daleiden/Dasburg-Dahnen 5:1


21.08.2020
Testspiel
Stadion Ost, Bitburg
Zuschauer: 80

Eigent­lich hat­te ich mei­nen Frei­tag­abend be­reits ver­plant, doch kurz­fris­tig bot sich die Ge­le­gen­heit das noch feh­lende Sta­dion in Bit­burg zu kreu­zen. Also wur­de der ur­sprüng­li­che Plan schnell ver­wor­fen und mit Maradenna sowie sei­nem Schwager David die knapp 140 Kilo­meter lan­ge An­fahrt in die Bier­stadt be­wäl­tigt. Das Bit­burger Sta­dion Ost ver­fügt ein­sei­tig über einen be­acht­li­chen Stu­fen­aus­bau und konn­te somit durch­aus über­zeu­gen. Der hei­mi­sche FC Bit­burg konn­te letz­te Saison zudem in die sechst­klas­sige Rhein­land­liga auf­stei­gen, wes­halb es ohne­hin Zeit wur­de dem Ground einen Besuch ab­zu­stat­ten. Wie man sich viel­leicht den­ken kann, soll­te hier heu­te mit Bitter­burger – wie ein be­kann­ter Ober­franke sagen wür­de – auch selbst­ver­ständ­lich re­gi­o­na­les Bier an­ge­bo­ten wer­den. Zu­min­dest für David und mich lag es dem­nach nahe das ein oder ande­re eis­kalte Stubbi zu uns zu neh­men. Die Par­tie zwi­schen dem frisch ge­ba­cke­nen Rhein­land­ligis­ten und dem Be­zirks­ligis­ten zeig­te sich indes re­la­tiv ein­sei­tig. Die Heim­elf wuss­te schnell das Spiel zu do­mi­nie­ren und konn­te somit schließ­lich ver­dient mit 5:1 ge­win­nen.

SSV Bad Hönningen – ATA Sport Urmitz II 5:8


18.08.2020
Testspiel
Sportplatz Staier’s Au, Bad Hönningen
Zuschauer: 40

Der Schwei­­zer Schrott­­hopper und sei­ne bes­se­re Hälfte waren ein wei­te­res Mal zu Gast im Rhein­­land. Dem­­nach soll­ten die Spiel­­pläne aber­­mals nach dem größ­­ten Hafer mit dem ge­­rings­­ten Nut­­zen durch­­fors­­tet wer­den. Fün­­dig wur­de man mit dem Test­­kick zwi­­schen dem hei­mi­schen SSV Bad Hönningen sowie der Zweit­ver­tre­tung von ATA Sport Urmitz. Ganz ab­ge­neigt von der Par­tie war ich dann aber doch nicht, denn so kam man seit Lan­gem wie­der auf die Schäl Sick, auf wel­cher im Ge­gen­satz zur schö­nen Rhein­seite doch noch et­li­che Grounds ab­ge­grast wer­den müs­sen. Der Sport­platz Staier’s Au in Bad Hönningen könn­te ein ers­ter Schritt in die­se Rich­tung ge­we­sen sein. Wirk­lich viel so bie­ten hat die­ser aller­dings nicht. So ver­fügt der Natur­rasen­platz über kei­nen nen­nens­wer­ten Aus­bau und auch unser Ver­lan­gen nach Sta­dion­wurst und küh­lem Blonden konn­te in keins­ter Weise ge­stillt wer­den. Zu guter Letzt soll­te es auch noch in Strö­men reg­nen. Der ver­meint­li­che Hafer soll­te sich zu unse­rer Freude je­doch als Schüt­zen­fest ent­pup­pen. Nach einem frü­hen Tref­fer der Gäste wuss­te die Heim­elf das Spiel an sich zu rei­ßen und mit einer ver­dien­ten 4:1-Füh­rung in die Pause zu gehen. In der zwei­ten Halb­zeit wen­dete sich das Blatt schließ­lich. Die Gast­mann­schaft schaff­te es nun sie­ben­mal ein­zu­net­zen und somit am Ende mit 8:5 zu ge­win­nen.

SV Olympia Biebesheim – FSG Riedrode 6:2


15.08.2020
Testspiel
Rheinstadion, Biebesheim am Rhein
Zuschauer: 95

Von Gins­heim-Gustavs­burg ging es wei­ter Rich­tung Süden nach Biebes­heim am Rhein. Nach­dem man auf dem Weg dort­hin nur knapp dem Tode durch einen ent­ge­gen­kom­men­den Falsch­fah­rer ent­kam, traf man qua­si mit An­pfiff am Biebes­heimer Rhein­stadion ein. In die­sem traf der hei­mi­sche Krei­sober­ligist auf den FSG Riedrode, wel­cher in der siebt­klas­si­gen Grup­pen­liga Darm­stadt an den Start geht. Das Rhein­stadion hat grund­sätz­lich etwas mehr zu bie­ten als der kurz zuvor be­suchte Ground in Gins­heim-Gustavs­burg. So ist der Natur­rasen­platz von einer Asche­bahn um­zo­gen und ein­sei­tig mit einer über­dach­ten Haupt­tri­büne aus­ge­stat­tet. Vor etwas we­ni­ger als 100 Zu­schau­ern zeig­te sich auf dem Spiel­feld der­weil eine tor­reiche Par­tie. Nach an­fäng­li­chem Rück­stand ge­lang es der Heim­elf schließ­lich sechs­mal ein­zu­net­zen und so am Ende sou­ve­rän mit 6:2 gegen die höher­klas­si­gen Gäste zu ge­win­nen. Nach Spiel­ende zog es uns noch schnell zum ört­li­chen Schmand­döner, bevor man die zwei­stün­dige Rück­fahrt an­trat.

VfB Ginsheim – TuS Koblenz 2:2


15.08.2020
Testspiel
Jugend- und Sportzentrum an der Mainspitze, Ginsheim-Gustavsburg
Zuschauer: 120

Ein wei­te­res Vor­be­rei­tungs­spiel der Schängel führ­te uns ins hes­si­sche Gins­heim-Gustavs­burg. Dort traf man im Jugend- und Sport­zen­t­rum an der Main­spitze auf den Hes­sen­li­gis­ten VfB Gins­heim. Das Haupt­spiel­feld der Sport­an­lage scheint zwar gut ge­pflegt zu sein, weiß aus ground­hopping­tech­ni­scher Sicht aller­dings nicht wirk­lich zu über­zeu­gen. So ver­fügt der Platz auf einer Seite le­dig­lich über ein paar Sitz­ge­le­gen­hei­ten in Form von Beton­klöt­zen sowie über eine klei­ne Stahl­rohr­tri­büne. Auch das ku­li­na­ri­sche An­ge­bot des VfB Gins­heim konn­te kaum zu­frie­den­stel­len. Mit 3,50 € war die Brat­wurst extrem teu­er und hät­te bei dem Preis auch we­sent­lich bes­ser schme­cken müs­sen. We­nigs­tens konn­te das Ge­sche­hen auf dem Spiel­feld Freude be­rei­ten. So wuss­te die TuS Koblenz zu­nächst das Spiel zu do­mi­nie­ren und mit einer ver­dien­ten 2:0-Füh­rung in die Pause zu gehen. In der zwei­ten Halb­zeit wen­dete sich das Blatt schließ­lich und die Heim­elf schaff­te es noch zum 2:2-End­stand aus­zu­glei­chen. Somit blieb die TuS auch im vier­ten Spiel der dies­jäh­ri­gen Som­mer­vor­be­rei­tung un­ge­schla­gen.

SV Blau-Weiß Leimersdorf – Grafschafter SG II 0:3


14.08.2020
Kreispokal C-/D-Klasse Rhein/Ahr (Finale)
Eifelstadion, Adenau
Zuschauer: 120

Nun stand auch für mich das ers­te Pflicht­spiel der neu­en Sai­son an, ob­wohl die­ses eigent­lich noch der alten Sai­son zu­zu­rech­nen war. So wur­de der zwi­schen­zeit­lich durch Corona un­ter­bro­chene Pokal­wett­be­werb des Fuß­ball­krei­ses Rhein/Ahr im Spät­som­mer nach­ge­holt. So­wohl das Kreis­pokal-Finale der A- und B-Ligis­ten als auch das der C- und D-Ligis­ten soll­te am sel­ben Wochen­ende im Adenauer Eifel­stadion aus­ge­tra­gen wer­den. Nach­dem ich mich kurz­fris­tig ab­ge­si­chert hat­te, dass die bei­den Spiele vor Zu­schau­ern statt­fin­den, be­gab ich mich am Frei­tag­abend zum klas­sen­tie­fe­ren Finale in die Johan­niter­stadt am Nür­burg­ring. Dort er­hielt man nach Abgabe der Per­so­na­lien sowie Zah­lung von 3 € eine der stets ver­ach­te­ten Wert­mar­ken und so­mit Zu­tritt zum Ground. Das Eifel­stadion ist nor­ma­ler­weise die Heim­spiel­stätte des in der Kreis­liga A spie­len­den TuWi Adenau, wes­halb das Sta­dion schon allein wegen der Liga­kom­plet­tie­rung seit Län­ge­rem auf mei­ner ima­gi­nä­ren Liste stand. Aber auch sonst lohnt es sich die­sem einen Besuch ab­zu­stat­ten. So ist der Natur­rasen­platz rund­herum von einem Gras­wall um­zo­gen, wel­cher spo­ra­disch mit ein­zel­nen Sitz­platz­rei­hen be­stückt ist. Auf der Haupt­seite ist die­ser Wall zudem mehr­rei­hig an­ge­legt und mit einer Nadel­baum­reihe ver­se­hen. Viel ver­spre­chen soll­te aller­dings auch die Partie zwi­schen dem SV Leimers­dorf und der Re­ser­ve der Graf­schaf­ter SG, wel­che bei­de in der Kreis­liga C an den Start gehen. Die Tat­sa­che, dass es sich hier­bei um das Graf­schaf­ter Derby han­delte, mach­te die Final­paa­rung noch ein Stück­chen in­te­res­san­ter. So wur­de auch auf bei­den Seiten mit etwas Un­ter­stüt­zung ge­rech­net. Trotz ähn­lich wei­ter Anreise zeig­te sich der Block der Graf­schaf­ter SG schließ­lich etwas grö­ßer als der der mit­ge­reis­ten Leimers­dorfer. Zwar brach­ten die Fans vom SV Leimers­dorf wenigs­tens eine Trom­mel mit, von or­ga­ni­sier­tem Sup­port konn­te man am Ende lei­der trotz­dem nicht spre­chen. Auf dem Spiel­feld ging es indes früh zur Sache. Dort wuss­te die Graf­schaf­ter Zweit­ver­tre­tung schnell die Zügel in die Hand zu neh­men und nach we­ni­gen Minu­ten mit 1:0 in Füh­rung zu gehen. Auch als das Spiel kurz dar­auf von einem star­ken Wol­ken­bruch über­rascht wur­de, wuss­ten die­se wei­test­gehend zu do­mi­nie­ren. Dem­nach ver­wun­derte nicht wirk­lich, dass die Graf­schaf­ter SG in der zwei­ten Halb­zeit noch zwei wei­tere Male ein­netzte und somit den Pokal­sieg für sich klar­machte. Die Freude kann­te auf sowie neben dem Platz kei­ne Gren­zen mehr, so­dass man dank pyro­tech­ni­scher Ein­lage auch als er­leb­nis­ori­en­tier­ter Fuß­ball­fan noch halb­wegs auf sei­ne Kos­ten kam.

Siegburger SV 04 – TuS Koblenz 1:1


08.08.2020
Testspiel
Walter-Mundorf-Stadion, Siegburg
Zuschauer: 200

Eigent­lich hät­te hier vom ers­ten Kob­lenzer Vor­be­rei­tungs­spiel in Ander­nach be­rich­tet wer­den sol­len, doch am Ende kam alles anders. So wuss­te die SG 99 Ander­nach das lang­er­sehnte Fuß­ball­fest ge­konnt zu ver­mie­sen, in­dem das Test­spiel vor Aus­schluss der Öffent­lich­keit statt­fin­den soll­te, ob­wohl eine ver­rin­gerte Zu­schau­er­ka­pa­zi­tät von 300 zu­min­dest im Rah­men der Mög­lich­kei­ten ge­we­sen wäre. Dass schließ­lich ca. 80 Zu­schau­er aus den eige­nen Rei­hen die Chance er­hiel­ten das Spiel zu be­su­chen, wäh­rend der ein oder ande­re Kob­lenz-Fan sei­nen Frust im Bier­gar­ten er­tränkte, trieb das Ganze dann noch auf die Spitze. Da kann man eigent­lich nichts mehr zu sagen. Grüße vom Wut­bür­ger an die­ser Stelle! Viel­leicht hät­te man sich im Vor­feld ein­fach vom Sieg­burger SV be­ra­ten las­sen sol­len, wie man sowas rich­tig an­stellt.
Diese mach­ten näm­lich eine Woche spä­ter mit einem we­sent­lich fan­freund­li­che­ren Kon­zept den Besuch des an­ste­hen­den Vor­be­rei­tungs­spiels mög­lich. So gin­gen exakt 300 Tickets in den Vor­ver­kauf, deren Besitz man nach Re­ser­vie­rung sowie Abgabe der Per­so­na­li­en für 5 € er­langte. Einem mun­te­ren Aus­flug ins süd­li­che Nord­rhein-West­falen stand also nichts mehr im Wege. Für unse­re Vierer­gruppe soll­te es des­halb end­lich mal wie­der mit Bus und Bahn zum Aus­wärts­spiel gehen. So war man un­ge­fähr 1 ½ Stun­den unter­wegs, bevor man das Sieg­burger Walter-Mundorf-Sta­dion knapp 40 Mi­nu­ten vor Spiel­be­ginn er­reich­te. Das sel­ten be­spiel­te Sta­dion des SSV 04 bie­tet Platz für 10.000 Per­so­nen und kann sich so­mit durch­aus sehen las­sen. Dabei ver­fügt die­ses auf der Haupt­seite über einen be­acht­li­chen Stu­fen­aus­bau sowie drei wei­tere Stu­fen auf der Gegen­seite. Auf den Hin­ter­tor­sei­ten ist das Sta­dion zu­dem von einem Wall um­ge­ben. Am Ende soll­ten sich zum heu­ti­gen Spiel knapp 200 Zu­schau­er im Walter-Mundorf-Sta­dion ein­fin­den. Bei fast 40 °C gar nicht mal so weni­ge, wenn man be­denkt, dass man schon Glück haben muss­te ein schat­ti­ges Plätz­chen zu fin­den. Dies hielt uns ver­ständ­li­cher­weise nicht davon ab an der Kölsch­theke or­dent­lich zu­zu­schla­gen. Wenn das Bier le­dig­lich 1,50 € kos­tet, dann muss das na­tür­lich aus­ge­nutzt wer­den. Auf dem Spiel­feld soll­ten sich die hohen Tem­pe­ra­tu­ren mit fort­schrei­ten­der Spiel­zeit hin­ge­gen bei den bei­den Ober­ligis­ten be­merk­bar machen. So reich­te es für die Schängel nach an­fäng­li­cher Füh­rung letzt­end­lich nur zu einem 1:1-Unent­schie­den.

SG Dernau/Mayschoß – SV Rot-Weiß Dünstekoven 5:2


04.08.2020
Testspiel
Ahr-Rotwein ICX-Arena, Dernau
Zuschauer: 55

Rela­tiv spon­tan zog es mich unter der Woche zu einem Test­kick ins mitt­le­re Ahr­tal. Die neu aus dem SV Blau-Gelb Dernau sowie dem SV Rot-Weiß Mayschoß ent­stan­dene Spiel­gemein­schaft traf auf hei­mi­schem Bo­den auf den SV Rot-Weiß Dünste­koven. Ob­wohl der Name der Dernauer Sport­an­lage nicht gera­de durch Kre­a­ti­vi­tät glän­zen kann, weiß der Ground an sich doch recht gut zu ge­fal­len. So ver­fügt die­ser ein­sei­tig über einen Stu­fen­aus­bau mit dar­auf an­ge­brach­ten Sitz­bän­ken. Des Wei­te­ren kann der eigent­lich zum Wein­an­bau ge­nutzte Gras­wall da­hin­ter zu­sätz­lich als Natur­tri­büne ge­nutzt wer­den. Be­son­ders zu über­zeu­gen wuss­te aller­dings der Aus­blick auf die male­ri­schen Wein­berge, wel­che dem Ahr­tal für ge­wöhn­lich sei­ne ro­man­ti­sche Atmo­sphäre ver­lei­hen. Ein Ground also, der trotz Re­vi­sit noch Freude be­rei­tet. Be­dau­er­li­cher­weise ließ ich mei­ne Kamera genau aus die­sem Grund zu Hause, so­dass man nun le­dig­lich mit min­der­wer­ti­gen Handy-Fotos die­nen kann. Auf dem Spiel­feld soll­te man heu­te je­doch auch eini­ges zu sehen be­kom­men. Dort waren die Gäste aus Swisttal zu­nächst die ton­an­ge­ben­de Mann­schaft, wo­durch die­se ver­dient mit 2:0 in Füh­rung gin­gen. In der zwei­ten Halb­zeit ging dem RW Dünste­koven dann aller­dings die Puste aus, wäh­rend von den Haus­her­ren zeit­gleich der Turbo ein­ge­legt wur­de. So ge­lang es der Heim­elf in den letz­ten 30 Mi­nu­ten fünf­mal ein­zu­net­zen und am Ende als über­ra­schen­der Sie­ger vom Platz zu gehen.

FC Germania Urbar III – TuS Koblenz II 7:0


01.08.2020
Testspiel
Aulenbergstadion, Urbar
Zuschauer: 40

Auch für unse­re Zwote soll­te im August end­lich die Sai­son­vor­be­rei­tung be­gin­nen. So ging es im ers­ten Vor­be­rei­tungs­spiel, wie schon in der Win­ter­pause, nach Urbar, um gegen die in der Kreis­liga D spie­lende drit­te Mann­schaft des FC Ger­ma­nia Urbar an­zu­tre­ten. Nach­dem ich das letz­te Auf­ei­n­an­der­tref­fen är­ger­li­cher­weise ver­passt hat­te, bot sich nun erneut die Mög­lich­keit das dor­tige Aulen­berg­stadion zu kreu­zen. Dies­mal soll­te die Gele­gen­heit auch genutzt wer­den. Das Aulen­berg­stadion ver­fügt über einen her­kömm­li­chen Kunst­rasen­platz, wel­cher ein­sei­tig ein Ver­eins­ge­bäude mit an­gren­zen­der Über­da­chung vor­zu­wei­sen hat. Auf der an­de­ren Seite exis­tiert zudem eine Art Un­ter­stand, des­sen Bau aller­dings nie fer­tig­ge­stellt wur­de. Auf­grund der Corona-beding­ten Auf­la­gen war heu­te le­dig­lich der Bereich am Ver­eins­ge­bäude für Zu­schauer zu­gäng­lich, wes­halb die ob­li­ga­to­ri­sche Sta­di­on­runde aus­fal­len muss­te und so nur eini­ge weni­ge Bilder vom Ground gemacht wur­den. Auch auf dem Spiel­feld konn­ten die Er­war­tun­gen letzt­end­lich nicht wirk­lich er­füllt wer­den. Nach­dem die TuS-Reserve zu Beginn noch mit der Heim­elf mit­hal­ten konn­te, brach man im wei­te­ren Ver­lauf all­mäh­lich ein und muss­te sich schließ­lich mit 0:7 ge­schla­gen geben.

ASV Sankt Augustin – Spfr. Ippendorf II 3:4


26.07.2020
Testspiel
Sportzentrum Sankt Augustin, Sankt Augustin
Zuschauer: 48

Da der nord­rhein-west­fä­li­sche Fuß­ball na­tür­lich nicht zu kurz kom­men soll, wur­de am Sonn­tag ein Test­kick im Rhein-Sieg-Kreis an­ge­peilt. Dort zog es mich nach Sankt Augus­tin, wo ein Auf­ei­n­an­der­tref­fen zwei­er Kreis­ligis­ten an­stand. Wäh­rend der hei­mi­sche ASV Sankt Augus­tin in der Kreis­liga A Sieg an den Start geht, tre­ten die Sport­freunde Ippen­dorf im Bon­ner Fuß­ball­kreis auf höhen­glei­cher Ebene an. Das Sport­zen­t­rum in Sankt Augus­tin besteht aus einem Kunst­rasen­platz, wel­cher ein­sei­tig einen Aus­bau von drei fla­chen Stu­fen vor­zu­wei­sen hat. Auf dem Spiel­feld sah man indes eine kur­zwei­lige Par­tie mit ins­ge­samt sie­ben Toren, in der die aus Bonn an­ge­reis­ten Ippen­dorfer am Ende knapp als Sieger her­vor­gin­gen.

SG Rhens/​Spay/​Waldesch – SG Viertäler Oberwesel 1:3


25.07.2020
Testspiel
Jakob-Vogt-Sportanlage, Rhens
Zuschauer: 80

Seit kur­zem soll­te nun auch in Rhein­land-Pfalz wie­der Fuß­ball ge­spielt wer­den. Also zog es mich mal wie­der in den Fuß­ball­kreis Koblenz, in wel­chem doch noch eini­ge wei­ße Fle­cken auf der Land­karte zu ver­zeich­nen sind. Einen die­ser wei­ßen Fle­cken stellt bei­spiels­weise die Jakob-Vogt-Sport­anlage in Rhens dar. Mit dem Test­spiel zwi­schen der hei­mi­schen SG Rhens/­Spay/­Waldesch und der SG Vier­täler Ober­wesel soll­te der Sport­platz ohne nen­nens­wer­ten Aus­bau end­lich gekreuzt wer­den. Wäh­rend die SG Rhens/­Spay/­Waldesch in die­ser Kon­s­tel­la­tion bereits ein Jahr Spiel­praxis in der Kreis­liga A sam­meln konn­te, geht die aus der SpVgg Vier­täler und dem SV Vesalia Ober­wesel neu ent­stan­dene Spiel­gemein­schaft erst ab der kom­men­den Sai­son in der Be­zirks­liga an den Start. Den­noch konn­ten die Gäste ihrer Fa­vo­ri­ten­rolle gerecht wer­den und schließ­lich mit 3:1 ge­win­nen.

TuS Koblenz – SV Darmstadt 98 0:6


23.07.2020
Testspiel B-Junioren
Sportplatz Kaltenengers, Kaltenengers
Zuschauer: 120

Nach über vier Mona­ten soll­te nun auch end­lich wie­der ein Spiel der TuS Koblenz be­sucht wer­den. Auf dem aus­bau­losen Sport­platz in Kalten­engers traf die eige­ne U17 auf den in der B-Juni­o­ren-Bun­des­liga spie­len­den SV Darm­stadt. Vor knapp 120 Zu­schau­ern waren die Schän­gel je­doch ziem­lich chan­cen­los, so­dass sich die­se am Ende klar mit 0:6 gegen die Lilien ge­schla­gen geben muss­ten.

DJK TuS Marathon Hannover – SV Iraklis Hellas Hannover 3:5


15.07.2020
Testspiel A-Junioren
Soccerpark Langenhagen, Langenhagen-Engelbostel
Zuschauer: 30

Da man sich aus be­ruf­li­chen Grün­den eine Woche in Han­no­ver auf­hielt, lag es selbst­ver­ständ­lich nahe auch einen Ground im Groß­raum Han­no­ver mit­zu­neh­men. Die Suche nach irgend­einem Spiel ge­stal­tete sich je­doch we­sent­lich schwie­ri­ger als zu­nächst ge­dacht. Als man fast re­si­g­niert hat­te, ließ sich dann aber doch noch ein Spiel fin­den. Fün­dig wur­de man mit dem A-Juni­oren-Kick zwi­schen dem TuS Mara­thon und dem SV Iraklis Hellas. Heu­ti­ger Spiel­ort soll­te der Soccer­park in Langen­hagen sein, wel­cher nicht gera­de zen­t­ral ge­le­gen ist und schließ­lich per Stadt­bahn sowie Bus erreicht wur­de. Der dor­tige Plas­tik­platz ist nur von einer Seite zu­gäng­lich, ver­fügt aber im­mer­hin über einen wirr zu­sam­men­ge­stell­ten Aus­bau von Sitz­scha­len. Auch vom Spiel­niveau her war die heu­tige Partie gar nicht mal so mi­se­ra­bel. Am Ende fie­len ins­ge­samt acht Tore und die Gäste von Iraklis Hellas konn­ten ver­dient als Sieger her­vor­gehen.

Osterather SV Meerbusch – SC Düsseldorf-West II 2:0


11.07.2020
Testspiel
BZA Krähenacker, Meerbusch-Osterath
Zuschauer: 70

Man hät­te es nicht für mög­lich ge­hal­ten, doch die Corona-Krise kann auch ihre Vor­züge mit sich brin­gen. So wur­de bei­spiels­weise end­lich der Nutzen des eige­nen Job­tickets deut­lich, da die­ses wäh­rend der dies­jäh­ri­gen Som­mer­ferien in ganz Nord­rhein-West­falen an Gül­tig­keit gewinnt. Dieser Vor­teil soll­te na­tür­lich genutzt wer­den, wodurch unser Ziel heu­te mal auf Schie­nen bereist wur­de. So konn­te auf der gut zwei­stün­di­gen Fahrt bereits die ein oder ande­re Hopfen­kalt­schale ver­drückt wer­den, bevor man in bes­ter Laune im Meer­buscher Stadt­teil Osterath ein­fiel. Vom Osterather Bahn­hof aus wur­de der letz­te Kilo­meter noch schnell zu Fuß be­wäl­tigt und schon stand man vor der Be­zirks­spor­tanlage Krä­hen­acker, der Heim­spiel­stätte des OSV Meer­busch. Zum heu­ti­gen Test­kick soll­te vom Heim­verein kein Ein­tritts­geld ver­langt wer­den, wes­halb man sich selbst un­ver­hält­nis­mä­ßig oft am Bier­stand wie­der­fand. Na­tür­lich nur, um dem OSV fi­nan­zi­ell zur Seite zu ste­hen. Los ging es mit einem schmack­haf­ten Schu­ma­cher Alt. Ge­fal­len konn­te üb­ri­gens auch die hie­sige Sport­an­lage, wel­che neben dem Haupt­platz mit Natur­rasen auch über einen Asche- sowie Kunst­rasen­platz ver­fügt. Das Herz­stück der Anlage ist selbst­ver­ständ­lich der Rasen­platz, wel­cher ein­sei­tig einen teil­weise über­dach­ten Aus­bau von sechs Stu­fen be­sitzt. Nach­dem wir es uns in der ers­ten Halb­zeit noch zu zweit auf dem Stu­fen­aus­bau bequem gemacht hat­ten, wur­de die zwei­te Spiel­hälfte mit ein paar gut auf­ge­leg­ten Jungs aus Essen ver­bracht. Grüße an der Stelle! In­zwi­schen neig­te sich der Bier­vor­rat aus dem Hause Schu­ma­cher auch schon dem Ende ent­ge­gen, so­dass es von nun an mit Boltens Alt wei­ter­ging. Achja, neben­bei wur­de na­tür­lich auch noch Fuß­ball gespielt. Der in der Kreis­liga A an­ge­sie­del­te OSV Meer­busch traf auf die Re­ser­ve des aus der Lan­des­haupt­stadt an­ge­reis­ten SC Düssel­dorf-West. Am Ende eines pa­cken­den Spiels soll­te der OSV schließ­lich als ver­dien­ter Sie­ger her­vor­gehen.

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