Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

TuS Koblenz – FSV Frankfurt 0:4


10.02.2018
Regionalliga Südwest (24. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 1.248

TuS Koblenz – SV Stuttgarter Kickers 0:3


03.02.2018
Regionalliga Südwest (22. Spieltag)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 1.274

Bayreuth Tigers – EC Bad Nauheim 6:4


23.01.2018
Eishockey
DEL2 (39. Spieltag)
Städtisches Kunsteisstadion, Bayreuth
Zuschauer: 1.139

Telekom Baskets Bonn – Aris Thessaloniki BC 76:59


17.01.2018
Basketball
Basketball Champions League (Gruppe D, 11. Spieltag)
Telekom Dome, Bonn-Hardtberg
Zuschauer: 4.010

 

Fortuna Düsseldorf II – FC St. Pauli II 1:1


13.01.2018
Testspiel
Trainingsgelände Fortuna Düsseldorf Kunstrasenplatz, Düsseldorf
Zuschauer: 100

Groundspotting: Kleine Kampfbahn im Arena-Sportpark

Kleine Kampfbahn im Arena-Sportpark, Düsseldorf-Stockum
Verein: geleg. Fortuna Düsseldorf II

Bayer 04 Leverkusen – VfL Sportfreunde Lotte 1:1


13.01.2018
Testspiel
Ulrich-Haberland-Stadion, Leverkusen
Zuschauer: 430

KV Kortrijk – Royal Standard de Liège 2:1


27.12.2017
Jupiler Pro League (21. Spieltag)
Guldensporenstadion, Kortrijk (BEL)
Zuschauer: 8.714

 

SV Adler Osterfeld III – Polizei SV Oberhausen II 1:0


17.12.2017
Kreisliga C Oberhausen-Bottrop, Gruppe 3 (17. Spieltag)
Waldstadion Rothebusch, Oberhausen-Osterfeld
Zuschauer: 13

Nach dem Zweit­li­ga­kick in Duisburg ging es wei­ter nach Oberhausen. Dort fand im Wald­stadion Rothebusch die Kreis­liga-Partie zwi­schen der drit­ten Mann­schaft von Adler Osterfeld und der in Oberhausen sta­tio­nier­ten Staats­macht statt. Der SV Adler Osterfeld spiel­te zur Jahr­tau­send­wende für 7 Jahre in der Ober­liga Nord­rhein, wo­durch er an über­re­gio­nale Be­kannt­heit gelang­te. Nach dem frei­wil­li­gen Ober­liga-Rück­zug 2005 rutsch­te Adler Osterfeld jedoch bis in die Be­zirks­liga ab, in der sich die ers­te Mannschaft bis heu­te hält. Die Heim­spiel­stätte des SV Adler ist das 4.260 Zuschauer fas­sen­de Wald­stadion Rothebusch. Dabei han­delt es sich inzwi­schen um einen Kunst­ra­sen­platz mit einer lan­gen, sie­ben­rei­hi­gen Sitz­platz­tri­büne, sowie 5 Stufen auf einer Hin­ter­tor­seite. Letztere dien­ten zu Ober­liga-Zeiten schein­bar als Gäs­te­block. Ganze 13 Zuschauer bega­ben sich zum heu­ti­gen Kick, was womög­lich der aus­schlag­ge­ben­de Punkt ist, war­um in Osterfeld zumin­dest bei der drit­ten Mannschaft kein Ca­te­ring ange­bo­ten wird. Auf dem Platz sah man ein rela­tiv un­spek­ta­ku­lä­res Spiel, in dem sich die Heim­elf mit einem knap­pen 1:0 gegen die Wacht­meis­ter durch­setzte.

MSV Duisburg – SG Dynamo Dresden 2:0


17.12.2017
2. Bundesliga (18. Spieltag)
Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg
Zuschauer: 14.792

Am 18. Spieltag der 2. Bundesliga kam es im Wedaustadion zum Auf­ei­nan­der­tref­fen zwi­schen dem Meidericher SV und Dynamo Dresden. Das Spiel wur­de auf Seiten der Duisburger Fans mit einer zwei­tei­li­gen Cho­reo­gra­fie ein­ge­lei­tet. Dazu prä­sen­tier­te man eine gro­ße Block­fahne mit dem Ab­bild eines Dynamo-Keepers, die spä­ter unter dem Motto „Wir sind fest ent­schlos­sen – Heute wird scharf geschos­sen“ mit dem Motiv eines schie­ßen­den MSV-Spielers ersetzt wur­de. Wie erwar­tet wur­de aber auch Dynamo Dresden von zahl­reich mit­ge­reis­ten Fans unter­stützt. Diese fie­len beson­ders durch laut­star­ken, bra­chi­a­len Sup­port auf und waren heu­te beson­ders mit­tei­lungs­be­dürf­tig. Im Gäs­te­block wur­den ins­ge­samt 10 Spruch­bän­der gezeigt, wel­che haupt­säch­lich die Haus­durch­su­chun­gen bei den Ultras Dynamo the­ma­ti­sier­ten.

Bayer 04 Leverkusen – SV Werder Bremen 1:0


13.12.2017
Bundesliga (16. Spieltag)
BayArena, Leverkusen
Zuschauer: 26.620

Fortuna Düsseldorf – 1. FC Nürnberg 0:2


11.12.2017
2. Bundesliga (17. Spieltag)
ESPRIT are­na, Düsseldorf
Zuschauer: 22.248

In einem packen­den Duell im Topspiel der 2. Bundesliga zog der der dama­li­ge dritt­plat­zierte 1. FC Nürnberg am Ta­bel­len­zwei­ten Düsseldorf vor­bei, wodurch sich die Fortuna im Kampf um den Auf­stieg vor­erst mit dem Re­le­ga­tions­platz zu­frie­den­ge­ben muss­te.
In bei­den Fan­blö­cken gab es zu Beginn der Partie eine Cho­reo­gra­fie zu bewun­dern. Während im Fortuna-Block eine gro­ße Block­fahne zu Ehren des 10. Ge­burts­tags von Division West gezeigt wur­de, gra­tu­lier­te man im Gäs­te­block durch hal­ten zahl­rei­cher bun­ter Luft­bal­lons der schwer­kranken Lina nach­träg­lich zum Ge­burts­tag.

1. FSV Mainz 05 II – TuS Koblenz 1:3


09.12.2017
Regionalliga Südwest (23. Spieltag)
Bruchwegstadion, Mainz
Zuschauer: 705

Helmond Sport – FC Eindhoven 0:0 Abbr.


08.12.2017
Eerste Divisie (17. Spieltag)
Lavans Stadion, Helmond (NED)
Zuschauer: 1.300

Nach fast 2 Wochen ohne neu­en Ground soll­te es für uns mal wie­der nach Holland gehen. So zog es uns zum Zweitliga-Derby zwi­schen Helmond Sport und dem FC Eindhoven. Am Stadion soll­ten zunächst die im Vorfeld hin­ter­leg­ten Tickets am Schalter abge­holt wer­den. Obwohl fata­ler­wei­se kei­ne Tickets für uns hin­ter­legt wur­den, kamen wir den­noch für erschwing­li­che 11 € hin­ein. Im Stadion geneh­mig­te ich mir erst­mal ein küh­les Bier, bevor wir unse­re Plätze auf der Tribüne ein­nah­men. Die Mannschaften lie­fen ein und pünkt­lich zum Anpfiff begann es ordent­lich zu schnei­en. Der Schnee peitsch­te einem der­ma­ßen ins Gesicht, dass man inner­halb weni­ger Minuten klitsch­nass und völ­lig zuge­schneit war. Wenigstens auf den Rängen bekam man eini­ges gebo­ten. Sowohl die Eindhover Fanszene um die „Ultras Eindhovia“ als auch die hei­mi­sche Fanszene um die „Hellmond Fanatics“ waren zahl­reich ver­tre­ten und lie­ßen immer mal wie­der ein Feuerwerk abbren­nen. Damit hat­ten wir bei dem Spiel nicht unbe­dingt gerech­net, aber man lässt sich ja ger­ne über­ra­schen. Auch auf dem Platz ging es heiß her. In den ers­ten 20 Minuten hat­ten bereits bei­de Clubs einen Elfmeter ver­schos­se­nen und alles deu­te­te auf ein hart umkämpf­tes Derby hin. Der Schiedsrichter mach­te uns aller­dings einen Strich durch die Rechnung und pfiff die Partie in der 24. Minute wegen zu star­kem Schneefall ab. Spielabbruch wegen Schnee, dass man sowas mal in Holland erle­ben darf! Frustriert bega­ben wir uns zurück zu unse­rer Karre und mach­ten uns auf die 2-stündige Fahrt ins wun­der­schö­ne Rheinland.

FC Wohlen – FC Aarau 1:1


27.11.2017
Challenge League (16. Spieltag)
Stadion Niedermatten, Wohlen AG (SUI)
Zuschauer: 1.119

Nach dem Aus­wärts­spiel in Freiburg ging es für Fabi und mich mit dem Flixbus wei­ter in die Schweiz. Als wir um kurz vor 1 Uhr in Luzern anka­men, war­te­te unser Gast­geber und Wahl­schweizer Benjamin bereits am Bus­bahn­hof auf uns. Nach einer kur­zen, aber umso herz­li­che­ren Be­grü­ßung ging es gleich wei­ter in sein Do­mi­zil um dort unser Nacht­lager auf­zu­schla­gen.
Am nächs­ten Morgen stan­den wir wie­der aus­ge­schla­fen auf der Matte. Bevor es aller­dings zum Haupt­grund unse­res Besuches ging, stand noch etwas Kultur auf der Ta­ges­ord­nung. So fuh­ren wir noch­mal zurück nach Luzern um den his­to­ri­schen Stadt­kern mit­samt Kapell­brücke und dem Vierwaldstättersee zu besich­ti­gen. Nachdem wir alles aus­gie­big begut­ach­tet hat­ten, wur­de sich noch schnell gestärkt und schon ging es wei­ter ins 50 Kilometer ent­fern­te Städtchen Wohlen. Dort soll­te am Abend das Aargauer Derby zwi­schen dem klei­nen Pro­vinz­club aus Wohlen und dem gro­ßen Nach­barn aus Aarau statt­finden. Der orts­an­säs­sige FC Wohlen spielt seit 2002 durch­gängig in der Challenge League und hat bis auf den Titel des Schweizer Ama­teur­meis­ters weni­ge bis gar kei­ne nen­nens­wer­ten Erfolge auf natio­na­ler Ebene vor­zu­wei­sen. Der FC Aarau gewann hin­ge­gen drei­mal die Schweizer Meis­ter­schaft und konn­te zwi­schen 1985 und 1996 sogar sechs­mal im Euro­pa­pokal auf sich auf­merk­sam machen. Seit eini­gen Jahren läuft es für den FC Aarau jedoch nicht mehr so rosig, wodurch man mitt­ler­weile nur noch zweit­klas­sig spielt und weit hin­ter den Erwartungen der Fans und den Ansprüchen des Vereins zurück­bleibt.
Gut zwei Stunden vor Anpfiff erreich­ten wir das Stadion Niedermatten. Dies war aus­rei­chend Zeit um uns bei eisi­ger Kälte mit dem Sta­dion­um­feld ver­traut zu machen und uns für jeweils 5 Franken ein Bier der Marke Feldschlösschen und einen lecke­ren Cervelat zu gön­nen. Das Stadion Niedermatten bie­tet Platz für 3.734 Zuschauer und hat eine gro­ße über­dachte Sitz­platz­tri­büne vor­zu­wei­sen. Bis auf eine klei­ne von Fans ge­zim­mer­te Holz­tri­büne, dem Gate Süd, ist das Stadion sonst nicht wei­ter aus­ge­baut. Die klei­ne Tribüne hin­ter dem Tor ist zugleich auch der Stand­ort der akti­ven Wohlener Fanszene. In Wohle­manier sam­mel­te sich dort ein ca. 15-köpfiger, vom Gegner unbe­ein­druck­ter Trupp, der sein Team über die vol­len 90 Minuten lei­den­schaft­lich anfeu­er­te. Vom Auftreten der Szene Aarau war man heu­te aller­dings ein wenig ent­täuscht. Aus ver­gan­ge­nen Spielen des FC Aarau hat­te man einen deut­lich schlag­fer­ti­ge­ren Mob in Erinnerung. Lediglich 80 Aarauer fan­den den kur­zen Weg in den Gäs­te­block, was wahr­schein­lich an der momen­ta­nen Er­folg­lo­sig­keit des Vereins fest­zu­machen ist. Auch wenn ein mo­ti­vier­ter Auftritt anders aus­sieht, bemüh­ten sich die Gäste dau­er­haft um Stimmung und auch der ein oder ande­re gro­ße Schwen­ker kam des Öfteren zum Einsatz.
Auf dem Platz sah man in der ers­ten Halb­zeit ein rela­tiv aus­ge­gli­che­nes Spiel, in dem der FC Aarau zur Pause knapp die Nase vorn hat­te. In der zwei­ten Hälfte kam der FCW dann bes­ser in Fahrt und war nun spiel­an­ge­bend. Trotzdem reich­te es am Ende nur noch zum 1:1-Aus­gleichs­tref­fer, wodurch sich die bei­den Teams mit einem leis­tungs­ge­rech­ten Remis von­ei­nan­der tren­nen muss­ten.

VfR Merzhausen – SC March 5:0


26.11.2017
Bezirksliga Freiburg (16. Spieltag)
Sportzentrum Hexental, Merzhausen
Zuschauer: 50

Gleich nach dem TuS-Spiel beim SC Freiburg ging es für Fabi und mich wei­ter zum nächs­ten Spiel. Per Stra­ßen­bahn ging es vom Möslestadion zum Paula-Modersohn-Platz in Vauban und von dort in einem 25-minü­ti­gen Fuß­marsch wei­ter nach Merzhausen. In Merzhausen traf der orts­an­säs­sige Be­zirks­li­gist im Sport­zent­rum Hexental auf den SC March. Die Sport­an­lage besteht aus einem ge­wöhn­li­chen Kunst­ra­sen­platz mit einem ein­sei­ti­gen Aus­bau von 4 Stufen. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht wur­de auf­grund der Kälte neben dem üb­li­chen Freiburger Pilsner auch Glüh­wein ange­bo­ten. Diesen ge­neh­mig­ten wir uns, um uns bei Hagel und Schnee­re­gen wenigs­tens etwas auf­wär­men zu kön­nen. Auf dem Platz ging es hin­ge­gen heiß her. Der Gast­ge­ber do­mi­nier­te größ­ten­teils das Spiel und fer­tig­te den SC March mit 5:0 ab. Nach dem Spiel ging es mit Bus und Bahn zurück nach Freiburg. Dort gönn­ten wir uns noch schnell was im Asia-Imbiss, bevor um halb 10 der Flixbus auf uns war­te­te um uns in die Schweiz zu brin­gen.

SC Freiburg II – TuS Koblenz 4:3


26.11.2017
Regionalliga Südwest (21. Spieltag)
Möslestadion, Freiburg im Breisgau
Zuschauer: 150

Am 21. Spieltag der Regionalliga Südwest stand für die TuS Koblenz eine der etwas wei­te­ren Aus­wärts­touren an. Dazu ging es nach Südbaden, genau­er gesagt nach Freiburg im Breisgau. Im Freiburger Möslestadion tra­fen die Schängel auf die Ama­teure des SC Freiburg. Das Möslestadion ver­fügt über eine über­dachte Haupt­tri­büne, zudem besitzt das Stadion auf der Ge­gen­ge­ra­de und hin­ter dem Tor einen Aus­bau von 6 fla­chen Stufen. Die Haupt­tri­büne gibt in Ver­bin­dung mit dem ein­ge­schnei­ten Wald im Hintergrund außer­dem ein male­ri­sches Bild ab.
Für die TuS sprang auf der Tour mal wie­der nichts Zähl­ba­res her­aus. Nach einer knap­pen Vier­tel­stunde lag man bereits mit 2:0 hin­ten. Die Mann­schaft gab al­ler­dings nicht auf und kämpf­te sich zurück ins Spiel. 25 Minuten vor Schluss traf die TuS zum 3:3-Aus­gleich und schür­te bei den mit­ge­reis­ten Koblenzer Fans sogar Hoff­nungen auf einen mög­li­chen Aus­wärts­sieg. In der letz­ten Minute gin­gen die Freiburger jedoch erneut in Führung und mach­ten damit alle Koblenzer Hoff­nungen zu­nichte.

SV Eintracht Trier – TuS Koblenz 0:3


22.11.2017
Rheinlandpokal (Viertelfinale)
Moselstadion, Trier
Zuschauer: 873

MTK Budapest FC II – Gyöngyösi AK 0:0


19.11.2017
NB III. Keleti cso­port (15. Spieltag)
Béke téri Stadion, Budapest (HUN)
Zuschauer: 50

Nach­dem wir an den ers­ten bei­den Tagen die nörd­lichen Teile Budapests ab­ge­klap­pert hat­ten, kon­zen­trier­ten wir uns am Sonntag auf den Süden der Stadt. Dazu ging es mit der Vor­stadt­bahn auf die Donau­insel Csepel. Vom Bahnhof in Csepel ist das Béke téri Stadion, die Heim­spiel­stätte des Csepel FC, inner­halb kür­zes­ter Zeit fuß­läu­fig zu errei­chen. Der Csepel FC spielt momen­tan in der drit­ten un­ga­ri­schen Liga und kann mit ins­ge­samt vier Meis­ter­ti­teln auf eine lan­ge und er­folg­rei­che Tradition im un­ga­ri­schen Fußball zu­rück­blicken. Heute sahen wir jedoch kein Spiel des Csepel FC, son­dern das Heim­spiel der zwei­ten Mann­schaft von MTK Budapest. Der MTK wur­de 1888 gegrün­det und gilt mit 23 gewon­nen Meis­ter­schaf­ten und 12 Po­kal­sie­gen als zweit­er­folg­reichs­ter Verein Ungarns. Dessen zwei­te Mannschaft geht in der drit­ten Liga an den Start und nutzt eben­falls das Csepel Stadion als Heim­spiel­stätte. Das 12.000 Zuschauer fas­sen­de Stadion ist auf jeden Fall mal eine rich­ti­ge Augen­weide. Im Innern trifft man auf eine gei­le, alte Ost­block­schüssel mit genia­len Flut­licht­mas­ten, ver­ranz­ten Steh­tra­ver­sen und einer mit Gam­mel über­zo­ge­nen Haupt­tri­büne. Dies war Grund genug den Ground etwas genau­er unter die Lupe zu neh­men, wodurch auch unse­re Foto­runde deut­lich län­ger aus­fiel als nor­mal. Während sich Fabi und 4 Promille in der Halb­zeit­pause zum Dritt­liga­spiel von Honvéd II ver­ab­schie­de­ten, wid­mete ich mich ganz nach Hopper-Vor­schrift wie­der­hin dem Grot­ten­kick in Csepel. Das Spiel­niveau war dabei fast noch schlech­ter als am Vortag und abso­lu­te Grütze. Kein Wunder, dass die Tore aus­blie­ben und am Ende ein 0:0 auf der An­zei­ge­ta­fel stand.
Nach dem Spiel ging es für mich mit der HÉV schleu­nigst zurück in die Innen­stadt. Am Nach­mittag erwar­te­te ich näm­lich weib­li­chen Besuch aus Debrecen. Zusammen trank man den ein oder ande­ren Kaffee und nach­dem die Dame am Abend wie­der im Haupt­bahn­hof abge­setzt wur­de, traf ich mich erneut mit Fabi und 4 Promille. Zum Abschluss der Tour ging es für uns in einen Laden namens Szimpla Kert, was auf Deutsch so viel wie „ein­fa­cher Garten“ heißt. Einfach ist der Laden aber defi­ni­tiv nicht, eher ziem­lich fre­aky. Im Szimpla Kert press­ten wir uns etli­che Cider in den Hals, bevor wir spät in der Nacht zurück in unser Hostel kamen und am frü­hen Morgen die Heim­reise antra­ten.

 

Fővárosi Vízművek SK – 43. Sz. Építők SK 1:2


18.11.2017
BLSZ I. osztá­ly (14. Spieltag)
Fővárosi Vízművek Sporttelep, Budapest (HUN)
Zuschauer: 50

Nach dem Jugend­kick ging es direkt wei­ter zum nächs­ten Spiel. Keine 500 Meter vom Szusza Ferenc Stadion ent­fernt befin­det sich das Sport­ge­lände von Fővárosi Vízművek. Der Fővárosi Vízművek SK ist die Werks­mann­schaft des städ­tischen Was­ser­werks von Budapest und geht in der vier­ten Liga an den Start. Einige Minuten vor An­pfiff erreich­ten wir den Ground, wo wir bemerk­ten, dass es kein Ca­te­ring im Stadion geben wird. So ging es noch­mal an die Haupt­straße, um uns in der Tanke mit ein paar Büch­sen Arany Ászok und Snacks ein­zu­de­cken. Das Spiel lief zwar schon als wir zurück­kamen, Pri­o­ri­tä­ten müs­sen aber nun mal gesetzt wer­den! Der Sport­platz bie­tet einen klei­nen Aus­bau in Form einer un­über­dach­ten Sitz­platz­tri­büne, auf der wir uns nie­der­ließen. Sich ver­gnü­gen sieht jedoch anders aus. Die zwei Mann­schaften zeig­ten mal wie­der Ge­bolze vom Aller­feinsten, aber dank Arany Ászok war auch das halb­wegs zu ertra­gen.
Nach dem Spiel ging es mit dem Schie­nen­er­satz­ver­kehr zurück in die Alt­stadt. Die Däm­me­rung war schon in vol­lem Gange, wodurch es sich anbot einen erneu­ten Blick auf das be­leuch­tete Par­la­ments­ge­bäude zu wer­fen. Dafür bega­ben wir uns auf die ande­re Ufer­seite um fron­tal vor dem Ge­bäude zu ste­hen. Leider waren wir nicht die Ein­zi­gen mit die­ser Idee, wodurch dort mas­sen­weise sel­fie­geile Touris auf­ei­nan­der­tra­fen. Der Aus­blick aufs Par­la­ment ist al­ler­dings phä­no­me­nal und de­fi­ni­tiv wei­ter­zu­emp­feh­len. Am Abend ging es ins jü­di­sche Vier­tel um ein paar Drinks zu uns zu neh­men. Nachdem wir uns in Budapests Par­ty­meile Gozsdu Udvar zu­nächst auf kei­nen Laden eini­gen konn­ten, ori­en­tier­ten wir uns an den Preisen und wur­den doch fün­dig. Die Ent­schei­dung fiel zu­guns­ten eines Pubs mit Rum-Cola für le­dig­lich 500 Ft. Dort ver­weil­ten wir eini­ge Zeit, bis wir uns ein paar Stunden und et­liche Getränke spä­ter in unser Hostel ver­ab­schie­de­ten.

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