Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

FK Teplice – SK Slavia Praha 0:3


26.05.2018
HET liga (30. Spieltag)
ACG Aréna Na Stínadlech, Teplice (CZE)
Zuschauer: 6.805

 

Groundspotting: Městský stadion

Městský sta­di­on, Chomutov (CZE)
Verein: ehem. FC Chomutov

FC Chomutov – TJ Tatran Rakovník 1:2


26.05.2018
Fortuna Divize B (27. Spieltag)
Letní sta­di­on na Zadních Vinohradech, Chomutov (CZE)
Zuschauer: 130

SpVgg Lettenreuth – TSV Marktzeuln 1:4


25.05.2018
Relegation Bezirksliga Oberfranken West
Stadion Mühlwiese, Burgkunstadt
Zuschauer: 1.300

Zu­sam­men mit Fabi, der für eini­ge Tage in Ober­fran­ken ver­weil­te, ging es am Frei­tag­abend nach Burg­kun­stadt. Im Sta­dion des 1. FC Burg­kun­stadt tra­fen die SpVgg Letten­reuth und der TSV Markt­zeuln im Auf­stiegs­spiel zur Be­zirks­liga Ober­fran­ken West auf­ei­n­an­der. Re­le­ga­tions­spie­le in Fran­ken sind zwar ge­ne­rell gut be­sucht, das Ama­teur­der­by zwi­schen den nur ein Ki­lo­me­ter von­ei­n­an­der ent­fern­ten Ge­mein­den lock­te al­ler­dings un­glaub­li­che 1.300 Zu­schau­er nach Burg­kun­stadt. Auf­grund des un­er­war­tet gro­ßen An­drangs und den lan­gen Schlan­gen vor den Sta­di­on­to­ren konn­ten wir auch erst ei­ni­ge Mi­nu­ten nach Spiel­be­ginn das Sta­dion Mühlwiese be­tre­ten. Das Sta­dion ver­fügt ein­sei­tig über einen Stu­fen­aus­bau und weiß be­son­ders durch die Sky­line hin­ter einem der Tore zu ge­fal­len. Wir ge­neh­mig­ten uns ein Pils der in Burg­kun­stadt an­säs­si­gen Pri­vat­brau­e­rei „Günther-Bräu“ und lie­ßen das Trei­ben auf uns wir­ken. Die Fans der SpVgg Letten­reuth reis­ten heu­te sogar mit einer Zaun­fah­ne im Na­tio­nal­mann­schafts-Style an, ak­ti­ven Sup­port bekam man hier al­ler­dings trotz­dem nicht ge­bo­ten. Die Mann­schaf­ten auf dem Platz zeig­ten zu­nächst ein Spiel auf Augen­höhe, in dem es nach ⅔ der Spiel­zeit 1:1 stand. Danach dreh­te dann der TSV Markt­zeuln auf. So konn­te der TSV in den letz­ten 10 Mi­nu­ten noch drei­mal ein­net­zen und da­durch den Auf­stieg in die Be­zirks­liga per­fekt machen.

TuS Koblenz – TuS Rot-Weiß Koblenz 0:1


21.05.2018
Rheinlandpokal (Finale)
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer: 7.473

VfR Bürstadt – FC Alemannia Groß-Rohrheim 1:0


20.05.2018
Kreisoberliga Bergstraße (29. Spieltag)
Robert-Kölsch-Stadion, Bürstadt
Zuschauer: 100

Nach­dem Kol­le­ge Fabian schon drei Tage zuvor beim Heim­spiel des VfR Bür­stadt gegen die KSG Mitlechtern zu­ge­gen war, zog es nun auch mich ins Robert-Kölsch-Sta­dion. Grund für die auf­ei­nan­der­fol­gen­den Be­su­che in Bür­stadt war der ge­plan­te Ab­riss der Haupt­tri­bü­ne. Auf­grund der Er­rich­tung eines Ju­gend­för­der­zent­rums, fi­nan­ziert von Dietmar Hopp, ent­schied sich die Stadt lei­der da­zu die alt­ehr­wür­di­ge Tri­büne ab­zu­rei­ßen. Der VfR Bür­stadt kommt ins­ge­samt auf vier Jah­re Zweit­klas­sig­keit, muss al­ler­dings seit 2014 in der acht­klas­si­gen Kreis­ober­liga an den Start gehen. Ne­ben der Haupt­tri­bü­ne, mit deren Ab­riss das Sta­dion sein cha­rak­te­ris­ti­sches Haupt­merk­mal ver­liert, ver­fügt das Sta­dion rechts und links von der Tri­büne, so­wie hin­ter den To­ren zu­dem über einen Stu­fen­aus­bau. Wie er­war­tet waren wir heu­te nicht die Ein­zi­gen, die das Sta­dion noch mit Tri­büne kreu­zen woll­ten. So fan­den sich zahl­rei­che ande­re Ground­hop­per im Robert-Kölsch-Sta­dion ein, wel­che in der Halb­zeit­pause zum Höhe­punkt ge­gen einen Kas­ten Ureich dazu auf­ge­for­dert wur­den sich für ein Grup­pen­foto zur Ver­fü­gung zu stel­len. Wir lehn­ten dank­bar ab und beo­bach­te­ten statt­des­sen den Tru­bel um die an­we­sen­de Hop­per-Meute. Auf dem Platz sah man ein mä­ßi­ges Spiel, in dem die Haus­her­ren knapp mit 1:0 ge­win­nen konn­ten.

VfR Fehlheim II – SV Kirschhausen 2:2


20.05.2018
Kreisliga B Bergstraße (29. Spieltag)
Sportanlage Hofgartenstraße, Bensheim-Fehlheim
Zuschauer: 50

Im An­schluss an das Spiel in Mör­felden ging es in den Bens­heimer Stadt­teil Fehl­heim. Dort fand das Heim­spiel der zwei­ten Mann­schaft des in der Grup­pen­liga spie­len­den VfR Fehl­heim statt. Die Sport­an­la­ge in Fehl­heim be­sitzt kei­ner­lei Aus­bau, ver­fügt hin­ter einer Hin­ter­tor­sei­te aber im­mer­hin über ein net­tes Ver­eins­heim mit Bier­gar­ten, wo mit Pfung­städter Edel-Pils gleich ein neu­es Bier ge­un­tappd wer­den konn­te. Nach­dem die Gäs­te be­reits früh mit 2:0 in Füh­rung ge­gan­gen waren, schaff­te es die Heim­elf noch zum spä­te­ren Aus­gleich und damit zum 2:2-End­stand.

SV Rot-Weiss Walldorf – TuS Nordenstadt 8:0


20.05.2018
A-Junioren Verbandsliga Hessen, Gruppe Süd (24. Spieltag)
Sportplatz an der Okrifteler Straße Kunstrasenplatz, Mörfelden-Walldorf
Zuschauer: 41

Da die Tri­bü­ne des Robert-Kölsch-Sta­dion be­kann­ter­ma­ßen ab­ge­ris­sen wer­den soll, wur­de es auch für mich lang­sam Zeit den ehe­ma­li­gen Zweit­liga-Ground in Bürstadt zu kreu­zen. Zuvor stan­den al­ler­dings noch zwei wei­tere Spiele im hes­si­schen Raum auf dem Pro­gramm. So traf man sich um 10 Uhr mit Hopping Orange Blue und Björn auf einem Mit­fah­rer­park­platz in Limburg an der Lahn, von wo es wei­ter nach Mör­felden-Wall­dorf ging. Dort fand um 11 Uhr das U19-Ver­bands­liga-Spiel zwi­schen Rot-Weiss Wall­dorf und TuS Norden­stadt statt. Die Sport­an­la­ge von Rot-Weiss Wall­dorf be­steht aus einem Kunst­ra­sen­platz, der auf einer Seite drei und auf der ande­ren Seite zwei Stu­fen mit spo­ra­disch an­ge­brach­ten Sitz­scha­len vor­zu­wei­sen hat, sowie einem Ra­sen­platz mit ein­sei­ti­gem Aus­bau aus Holz­bän­ken. Das heu­ti­ge Spiel fand zwar auf dem Kunst­ra­sen­platz statt, wel­cher eben­falls von der ge­ra­de in die Ver­bands­liga auf­ge­stie­ge­nen ers­ten Mann­schaft ge­nutzt wird, trotz­dem hät­te mir der Ra­sen­platz ir­gend­wie bes­ser ge­fal­len. Zu se­hen be­kam man ein ziem­lich ein­sei­ti­ges Spiel, bei dem die Gäste aus Wies­baden-Norden­stadt mit 8:0 vom Platz ge­fegt wur­den.

FSV Bad Orb – Türk Gücü Hanau 2:1


18.05.2018
Gruppenliga Frankfurt, Gruppe Ost (33. Spieltag)
Stadion an der Au, Bad Orb
Zuschauer: 80

Da es für mich am Wo­chen­ende in die Hei­mat ging, lag es na­tür­lich nahe auf dem Weg einen Ground mit­zu­neh­men. Das Heim­spiel des FSV Bad Orb lag ziem­lich genau auf hal­ber Stre­cke und pass­te mir des­halb gut in den Kram. Mit dem Sta­dion an der Au be­sitzt der Ver­ein eine net­te Sport­an­la­ge, die ein­sei­tig mit drei gras­be­wach­se­nen, fla­chen Stu­fen und ober­halb da­von mit einer Reihe Sitz­bänke aus­ge­baut ist. Auf der Ge­gen­sei­te be­fin­det sich zu­dem ein Gras­wall und ein Ver­eins­heim mit Bal­kon. Frag­lich ist al­ler­dings ob der FSV Bad Orb die An­la­ge auch in Zu­kunft nut­zen wird, da di­rekt neben dem Ra­sen­platz ein neu­er Kunst­ra­sen­platz er­rich­tet wird. Auf dem Spiel­feld sah man ein hart um­kämpf­tes Spiel, in dem die Heim­elf am Ende als glück­li­cher Sie­ger her­vor­ging.

VFC Plauen – FC Carl Zeiss Jena II 0:4


16.05.2018
NOFV-Oberliga Süd (21. Spieltag)
Vogtlandstadion, Plauen
Zuschauer: 260

Zu­sam­men mit Andreas von Fran­ken­hop­ping ging es am Mitt­woch­abend ins säch­si­sche Plauen. Eine gute hal­be Stunde vor Spiel­beginn er­reich­ten wir das Vogt­land­sta­dion, wo wir uns für 6 € eine er­mä­ßig­te Ein­tritts­kar­te si­cher­ten, bevor es in die ob­li­ga­to­ri­sche Fo­to­run­de ging. Dabei dau­erte es nicht lan­ge bis man von den ers­ten Mit­glie­dern der ört­li­chen Szene an­ge­spro­chen und ge­fragt wur­de, wo man denn her­kom­men wür­de. Nach­dem man ver­si­chern konn­te, nicht dem Gast­ver­ein aus Jena an­zu­ge­hö­ren, ließ man uns ge­wäh­ren und zu einem spä­te­ren Zeit­punkt kam man mit sel­bi­gen sogar noch­mal kurz ins Ge­spräch. Das Vogt­land­sta­dion bie­tet Platz für 10.500 Zu­schau­er und ver­fügt auf der Haupt­sei­te über zwei durch ein Mund­loch von­ei­nan­der ge­trenn­te, über­dach­te Tri­bü­nen und eine un­über­dach­te, re­la­tiv neue Sitz­platz­tri­büne auf der Ge­gen­sei­te. Hin­ter den To­ren exis­tiert zu­dem ein net­ter Stu­fen­aus­bau bzw. ein eben­falls neu an­ge­bau­ter Steh­platz­be­reich, der als Gäs­te­block dient. Wäh­rend der Gäs­te­block heu­te leer blieb, sam­mel­te sich in der Bad­kurve ein ca. 20-köpfiger mit Zaun­fah­nen und Schwen­kern aus­ge­stat­te­ter Mob. Trotz zwi­schen­zei­ti­gem Stark­re­gen und einer mi­se­rab­len Leis­tung des Heim­teams sup­por­te­te die­ser über die kom­plet­ten 90 Mi­nu­ten und lie­fer­te ins­ge­samt einen guten Auf­tritt ab. Auf dem Platz waren die Vogt­länder hin­ge­gen chan­cen­los und muss­ten sich gegen die Zweit­ver­tre­tung von Carl Zeiss Jena mit 0:4 ge­schla­gen ge­ben.

1. FC Nürnberg – Fortuna Düsseldorf 2:3


13.05.2018
2. Bundesliga (34. Spieltag)
Max-Morlock-Stadion, Nürnberg
Zuschauer: 50.000

Am letz­ten Spiel­tag der 2. Bun­des­liga kam es zum Auf­ei­nan­der­tref­fen zwi­schen dem 1. FC Nürn­berg und Fortuna Düssel­dorf. Zu die­sem Zeit­punkt waren bei­de Ver­eine schon sicher auf­ge­stie­gen, aber der Kampf um die Zweit­liga-Meis­ter­schaft ver­lieh dem Spiel doch noch einen ge­wis­sen sport­li­chen Reiz. Im aus­ver­kauf­ten Nürn­berger Max-Morlock-Stadion sah man auf Heim­sei­te eine gro­ße Cho­reo­gra­fie unter dem Mot­to „Ti­tel, Trä­nen und Tri­umphe – die Le­gen­de ist zurück in Liga 1“, sowie eine klei­nere Cho­reo, die an die letz­te Meis­ter­schaft vor 50 Jah­ren er­in­ner­te. Der Club konn­te früh mit 2:0 in Füh­rung gehen, die Fortuna schaff­te es je­doch aus­zu­glei­chen und in der letz­ten Mi­nu­te zum 2:3-Sieg­tref­fer ein­zu­net­zen. Ob­wohl der 1. FCN die Meis­ter­schaft noch in letz­ter Mi­nu­te aus der Hand gab, stürm­ten die Fans nach Ab­pfiff den Platz, wo­rauf­hin bei­de Fan­la­ger den Auf­stieg im In­ne­ren des Sta­dions fei­er­ten.

SV 07 Elversberg – TuS Koblenz 0:4


12.05.2018
Regionalliga Südwest (38. Spieltag)
Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde, Spiesen-Elversberg
Zuschauer: 1.107

FK Baník Sokolov – FC Hradec Králové 1:2


06.05.2018
FNL (26. Spieltag)
Stadion FK Baník Sokolov, Sokolov (CZE)
Zuschauer: 675

Am Nach­mit­tag ging es dann nach Falke­nau an der Eger, wo das Heim­spiel von Baník Sokolov ge­gen den ehe­ma­li­gen Euro­pa­po­kal­teil­neh­mer aus Hradec Králové statt­fand. Gut eine Stun­de vor Spiel­be­ginn er­reich­te ich den Ground, wo­rauf­hin ich die­sen erst­mal kos­ten­frei en­ter­te um die ob­li­ga­to­ri­sche Fo­to­run­de hin­ter mich zu brin­gen. Obwohl ich mich schon er­folg­reich ins Sta­dion ge­schmug­gelt hat­te, war ich den­noch so ehr­lich spä­ter das Sta­dion er­neut zu ver­las­sen und mir für 60 Kč eine or­dent­li­che Ein­tritts­kar­te zu be­sor­gen. Das Sta­dion in Sokolov ver­fügt über eine über­dach­te Haupt­tri­büne, sowie ein Mul­ti­funk­tions­ge­bäu­de, das unten eben­falls mit einer Sitz­platz­tri­büne aus­ge­stat­tet ist. Sonst ist das Sta­dion mit Steh­tra­ver­sen aus­ge­baut, wel­che hin­ter dem einen Tor in einen ho­hen Gras­wall über­ge­hen. Ich ge­neh­mig­te mir ein Bier und eine Klo­ba­sa und mach­te es mir auf dem Gras­wall be­quem. Wäh­rend auf der Heim­sei­te nur ein mit Trom­mel aus­ge­stat­te­ter Fan für Sup­port­ver­suche sorg­te, wur­den die Gäste von ca. 15 Honzas be­glei­tet, die im­mer­hin ge­le­gent­lich mit Schlacht­ru­fen und Klatsch­ein­la­gen auf sich auf­merk­sam machen konn­ten. Auf dem Platz waren die Haus­her­ren heu­te die spiel­an­ge­ben­de Mann­schaft, konn­ten aber nicht für die ver­dien­te Füh­rung sor­gen und muss­ten daher am Ende den Kür­ze­ren zie­hen. Die Gäste aus Hradec Králové netz­ten kurz vor Schluss zum 2:1-Sieg­tref­fer ein, wo­durch die mit­ge­reis­ten Fans we­nigs­tens einen un­er­war­te­ten Aus­wärts­sieg fei­ern konn­ten.

 

FC Slavia Karlovy Vary – FK Hořovicko 4:1


06.05.2018
Fortuna Divize A (24. Spieltag)
Stadion Karlovy Vary-Dvory, Karlovy Vary-Dvory (CZE)
Zuschauer: 175

Eine Wo­che nach mei­nem letz­ten Tsche­chien-Besuch zog es mich wie­der ins Land der Fett­würs­te und des Bie­res. Dieses Mal stan­den ein Zweit- und ein Viert­li­ga­spiel auf dem Pro­gramm. Zu­nächst ging es nach Karls­bad, wo der hei­mi­sche FC Slavia Karlovy Vary um 10:30 Uhr auf den FK Hořovicko traf. Der FC Slavia Karlovy Vary wur­de 1928 ge­grün­det und trat seit 2009 unter dem Na­men 1. FC Karlovy Vary auf. Seit An­fang der Sai­son nutzt der Ver­ein al­ler­dings wie­der sei­nen ur­sprüng­li­chen Na­men. Die Heim­spiel­stät­te von Slavia ist das Sta­dion im Karls­bader Stadt­teil Dvory, teil­weise wird aber auch noch im ehe­mals ge­nutz­ten Sta­dion Drahovice ge­spielt. Etwas ent­täuscht war ich da­rü­ber, dass das für heu­te an­ge­peil­te Spiel in Dvory statt­fin­den soll­te, denn das Drahovice hät­te mir auf­grund sei­nes grö­ße­ren Aus­baus doch ir­gend­wie bes­ser ge­fal­len. Aber auch die­ser Ground muss ge­macht wer­den! Das Sta­dion in Dvory ver­fügt ein­sei­tig über eine lan­ge Holz­bank in­klu­si­ve Über­da­chung, sowie über eine klei­ne Stahl­rohr­tri­büne auf der ge­gen­über­lie­gen­den Seite. Sonst ist das Sport­ge­län­de eher un­spek­ta­ku­lär, wobei die an­gren­zen­den Häu­ser­rei­hen dem Sta­dion noch einen ge­wis­sen Charme ver­lei­hen. Da ich am Mor­gen noch nichts ge­ges­sen hat­te, gönn­te ich mir hier eine Klo­ba­sa, was ide­al als Früh­stück fun­gie­ren konn­te. Auf dem Spiel­feld sah man wäh­rend­des­sen ein ein­sei­ti­ges Spiel, in dem die Heim­elf nur sel­ten in Be­dräng­nis kam und am Ende ver­dient ge­win­nen konn­te. An die­ser Stelle grü­ße ich zudem noch die Köl­ner und Offen­bacher Frak­tion, mit denen die letz­te Vier­tel­stunde ver­quatscht wur­de. Wäh­rend sich die Jungs nach dem Spiel nach Aue auf­mach­ten, mach­te ich noch einen klei­nen Ab­ste­cher an die rus­sisch-ortho­doxe Kir­che St. Peter und Paul, bevor es zum zwei­ten Spiel des Tages ging.

VfB Helmbrechts 98 – SG Regnitzlosau 0:6


05.05.2018
Kreisliga Nord Hof/Marktredwitz (28. Spieltag)
Frankenwaldsportstätte, Helmbrechts
Zuschauer: 75

Für den heu­ti­gen Sams­tag hat­te ich mir mit dem Heim­spiel des VfB Helm­brechts mal wie­der einen rich­ti­gen Le­cker­bis­sen aus­ge­schaut. Die Helm­brechtser Franken­wald­sport­stätte ist näm­lich eine ab­so­lu­te Au­gen­weide und voll­kom­men nach mei­nem Ge­schmack. Diese hat eine über­dachte Sitz­platz­tri­büne vor­zu­wei­sen und ver­fügt auf der Ge­gen­ge­rade, so­wie der Hin­ter­tor­sei­te über einen gam­me­li­gen und zu­ge­wu­cher­ten Stu­fen­aus­bau. Wäh­rend der VfB Helm­brechts in den 50er und 60er Jah­ren noch für län­gere Zeit zweit­klas­sig spiel­te, muss man ge­gen­wär­tig in der Kreis­liga an den Start gehen. Dort belegt man mit 0 Punk­ten den letz­ten Ta­bel­len­platz und mit dem Geg­ner aus Reg­nitz­losau war auch noch der Ta­bel­len­füh­rer zu Gast. So sah man wie er­war­tet ein ziem­lich ein­sei­ti­ges Spiel, in dem sich die hei­mi­sche Elf mit 0:6 ge­schla­gen ge­ben muss­te.

1. FC Mitwitz – FC Coburg 0:1


01.05.2018
Kreispokal Coburg/Kronach (Finale)
Sportanlage Thüringer Straße, Mitwitz
Zuschauer: 563

Am Tag der Ar­beit zog es mich nach Mitwitz, wo das Fi­nale des Kreis­pokal Co­burg/Kro­nach zwi­schen dem hei­mi­schen Be­zirks­li­gis­ten 1. FC Mitwitz und dem eben­falls in der Be­zirks­liga spie­len­den FC Coburg aus­ge­spielt wur­de. Bei bes­ten Fuß­ball­wet­ter fan­den sich ins­ge­samt etwas über 500 Zu­schauer auf der Sport­an­lage Thüringer Straße ein um dem Spiel bei­zu­woh­nen. Die Sport­an­lage ver­fügt über ein Ver­eins­heim mit­samt klei­ner Tri­büne, sowie über einen Aus­bau von zwei Stu­fen auf der Ge­gen­ge­rade. Zu­dem exis­tiert ein­sei­tig eine blaue Holz­bank, die über die gan­ze Längs­seite ver­läuft. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht pro­bier­te ich sowohl das Pils als auch den Ur­trunk der in Mitwitz an­säs­si­gen Brau­erei „Franken Bräu“ und ein paar Brat­würste. Et­was ver­wun­dert war ich da­rü­ber, dass kurz vor An­pfiff von einer Blas­ka­pel­le die Bayern­hymne ge­spielt wur­de, schein­bar hat das aber Tra­di­tion bei baye­ri­schen End­spie­len. Das Spiel an sich war re­la­tiv aus­ge­gli­chen und es sah lan­ge nach einem tor­lo­sen Un­ent­schie­den aus. Kurz vor Schluss und der damit ver­bun­de­nen Ver­län­ge­rung schaff­ten es die Gäste aus Coburg al­ler­dings doch noch ein­zu­net­zen und da­durch den Po­kal­sieg für sich klar zu ma­chen.

 

 

 

FC Baník Ostrava – AC Sparta Praha 3:2


28.04.2018
HET liga (26. Spieltag)
Městský sta­di­on – Vítkovice Aréna, Ostrava-Vítkovice (CZE)
Zuschauer: 15.020

Da der Ver­ein be­reits eini­ge Tage vor­her schon ver­kün­de­te, dass das Top­spiel ge­gen Sparta Prag aus­ver­kauft sein soll, hieß es in Ostrava erst­mal Ti­ckets zu be­schaf­fen. Glück­li­cher­weise ge­lang dies bes­ser als ge­dacht und so konn­te man an der Ta­ges­kas­se, an der noch ein letz­tes Rest­kon­tin­gent hin­ter­legt war, für 250 Kč drei Ti­ckets er­gat­tern. So hat­ten wir noch etwas Zeit in einer be­nach­bar­ten Kneipe ein Bier zu trin­ken, bevor wir gut eine Stunde vor Spiel­be­ginn den Ground en­ter­ten. Beim Pas­sie­ren des Sta­dion­tors sah man gleich auf­fal­lend vie­le weiß ge­klei­de­te Heim­fans, wodurch wir heu­te be­son­ders aus der Menge sta­chen. Spä­ter stell­te sich her­aus, dass Baník die Fans im Vor­feld dazu auf­ge­for­dert hat­te aus­schließ­lich in wei­ßer Klei­dung zu er­schei­nen. Bevor wir uns auf unse­re Sitz­plätze auf der Hin­ter­tor­tri­büne be­ga­ben, gönn­ten wir uns zu­nächst et­was ge­gen den auf­kom­men­den Hun­ger. An­statt der üb­li­chen Klo­basa hol­ten wir uns dies­mal Bram­bo­ráky, die her­kömm­li­chen Rei­be­ku­chen ähneln und ab­so­lut zu em­pfeh­len sind. Da unse­re zu­ge­wie­se­nen Plätze kei­ne gute Sicht auf den Gäs­te­block bo­ten, war­te­ten wir bis kurz vor An­pfiff, um auf ein paar frei ge­blie­bene Plätze zu wech­seln, von denen wir bei­de Fan­szenen im Blick hat­ten. Über 15.000 Zu­schau­er fan­den sich heu­te im Ostrauer Městský sta­di­on ein, wodurch das Sta­dion wie er­war­tet an­nä­hernd aus­ver­kauft war. Vor allem durch das ein­heit­lich in weiß ge­klei­dete Pu­bli­kum gaben die ge­füll­ten Ränge ein net­tes Bild ab. Fan­tech­nisch kam man hier heu­te ge­ne­rell voll auf sei­ne Kos­ten. Die Heim­fans prä­sen­tie­rten gleich zwei gro­ße Cho­reos, die über die kom­plette Ge­gen­ge­rade gin­gen, sowie eine klei­nere aus blau­en und wei­ßen auf­blas­baren Stan­gen be­ste­hen­de Cho­reo auf der Hin­ter­tor­seite. Zudem sah man im Heim­be­reich zwei grö­ßere Py­ro­shows, bei denen ein­mal bun­te Rauch­töpfe und ein­mal im Block ver­teilte Ben­ga­los ge­zün­det wur­den. Die ca. 300 an­ge­reis­ten Sparta Prag-An­hän­ger hat­ten jedoch auch rich­tig Bock heu­te. Mitte der ers­ten Halb­zeit sah man auch dort ver­ein­zelt Py­ro­tech­nik und nach einem zwi­schen­zei­ti­gen Rück­stand es­ka­lier­te die Si­tua­tion im Gäs­te­block voll­stän­dig. Neben ei­ni­gen Po­len­böl­lern und min­des­tens 50 Sitz­scha­len, fand so­gar ein Müll­con­tai­ner den Weg vom Gäs­te­block in den In­nen­raum des Sta­di­ons. Nach 30-minü­ti­gem Aus­ras­ten hat­te schließ­lich auch die Staats­macht die Nase voll und stürm­te den Sparta-Block, wor­auf­hin im Gäs­te­block zwar erst­mal Ruhe ein­kehr­te, der Spaß dafür aber schein­bar hin­ter der Tri­büne fort­ge­setzt wur­de. Wäh­rend das Spiel in Deutsch­land schon längst ab­ge­bro­chen und an­schlie­ßend mo­na­te­lang medi­al aus­ge­schlach­tet wor­den wäre, stör­te sich der tsche­chi­sche Schieds­rich­ter kei­nes­wegs an den Aus­schrei­tun­gen. So sah man auf dem Platz ein wirk­lich span­nen­des und ab­wechs­lungs­rei­ches Spiel, in dem der drei­ma­li­ge tsche­cho­slo­wa­ki­sche, sowie ein­ma­li­ge tsche­chi­sche Meis­ter aus Ostrava am Ende mit 3:2 ge­win­nen konn­te. Mit dem heu­ti­gen Sieg gegen den Ta­bel­len­vier­ten aus Prag gab es somit drei ganz wich­tige Punkte für Baník Ostrava, die dabei hel­fen soll­ten dem dies­jäh­ri­gen dro­hen­den Ab­stieg doch noch zu ent­ge­hen. Alles in allem ei­nig­ten wir uns nach Spiel­ende da­rauf vom Ge­samt­pa­ket her das bes­te Spiel der letz­ten Jah­re ge­se­hen zu haben. Glück­lich und zu­frie­den tra­ten wir an­schlie­ßend die 6-stün­dige Rück­fahrt gen Fran­ken­wald an, bei der man das gera­de er­leb­te noch­mals Revue pas­sie­ren ließ.

FK Fotbal Třinec – FC MAS Táborsko 5:1


28.04.2018
FNL (25. Spieltag)
Stadion Rudolfa Labaje, Třinec (CZE)
Zuschauer: 724

Nach einer viel zu kur­zen Nacht ging es am nächs­ten Morgen wie­der früh aus dem Bett, denn um 10:15 Uhr war­te­te bereits das ers­te Spiel des Tages auf uns. Dazu ging es von Ostrau ins 50 Ki­lo­me­ter ent­fern­te und an der pol­ni­schen Grenze ge­le­ge­ne Třinec. Im dor­ti­gen Sta­dion Rudolfa Labaje traf der hei­mi­sche FK Fotbal Třinec auf den FC MAS Táborsko. Vor­her war­fen wir al­ler­dings noch einen kur­zen Blick ins be­nach­bar­te Městský sta­di­on, wel­ches wir dem Sta­dion Rudolfa Labaje vor­ge­zo­gen hät­ten, wenn wir die Mög­lich­keit dazu ge­habt hät­ten. Im Ge­gen­satz zum Městský sta­di­on ver­fügt das Sta­dion Rudolfa Labaje nur ein­seit­ig über eine teil­weise über­dachte Tri­büne, die für ein tsche­chi­sches Zweit­li­ga­spiel aber durch­aus klar­ging. Da am Mor­gen alles noch etwas schwe­rer fiel als sonst, muss­te das für heu­te ge­plan­te Bier­früh­stück erst­mal ver­tagt wer­den und statt­des­sen wur­de sich eine tsche­chi­sche Fett­wurst ge­neh­migt. Danach fühl­te ich mich wie­der etwas le­ben­di­ger und konn­te mich dem Spiel­ge­sche­hen wid­men. Auf dem Spiel­feld sah man ein recht ein­sei­ti­ges Spiel, bei dem die Haus­her­ren die Gäste aus Sezimovo Ústí mit 5:1 ab­fer­tig­ten. Ähn­lich wie ges­tern bei Dukla Prag exis­tier­te auch hier eine klei­ne Gruppe an Heim­fans, die hin und wie­der einen Sup­port­ver­such star­te­te aber sonst nicht wirk­lich ernst zu neh­men war. Nach dem Spiel ging es wie­der zurück nach Ostrau, wo am Nach­mit­tag das High­light der Tour statt­­fand.

Groundspotting: Městský stadion na Lesní

Městský sta­di­on na Lesní, Třinec (CZE)
Verein: FK Fotbal Třinec

FK Dukla Praha – FC Zbrojovka Brno 2:1


27.04.2018
HET liga (26. Spieltag)
Stadion Juliska, Prag (CZE)
Zuschauer: 2.527

Dem der­zei­ti­gen Auf­ent­halt in Ober­franken ge­schul­det, war auch end­lich mal wie­der eine Tour nach Tschechien ge­plant. So traf ich mich am Frei­tag­mit­tag mit Beni und Matteo, die für die Tour extra aus der Schweiz an­ge­reist waren. Das ers­te Ziel der Tour soll­te die Erst­li­ga­par­tie zwi­schen Dukla Praha und Zbrojovka Brno um 18 Uhr sein, wo­durch uns nur etwas über vier Stun­den blie­ben um die drei­stün­dige Fahrt hin­ter uns zu brin­gen. Während Beni ein wenig Panik hat­te den Kick zu ver­pas­sen und sich des­we­gen aufs Len­ken kon­zen­trierte, blick­ten Matteo und ich dem Gan­zen ent­spannt ent­ge­gen und gönn­ten uns eini­ge frän­ki­sche Halbe. Im End­ef­fekt lagen wir gut in der Zeit und schaff­ten sogar noch in einem Vor­ort von Prag die be­nö­tig­ten tsche­chi­schen Kro­nen zu be­sor­gen, bevor wir das Sta­dion Juliska er­reich­ten. Für 120 Kč, um­ge­rech­net ca. 4,50 €, er­hiel­ten wir dort unser Ti­cket und Zu­tritt zum Ground. Das Sta­dion Juliska ist das größ­te Sta­dion des Lan­des und bie­tet Platz für ins­ge­samt 28.000 Zu­schauer. Al­lein die rie­sige Haupt­tri­büne ver­fügt über 12.000 Sitz­plätze, die rest­li­chen 16.000 Zu­schauer sol­len wohl auf den Steh­rän­gen un­ter­kom­men. Nach einer kur­zen Fo­to­run­de nah­men wir bei den rest­li­chen Zu­schau­ern auf der Haupt­tri­büne Platz. Unter den heu­te an­we­sen­den 2.500 Fuß­ball­in­te­res­sier­ten fand sich neben uns noch eine zwei­stel­lige An­zahl an Ground­hop­pern aus dem Umfeld des 1. FC Union Ber­lin im Sta­dion ein, zu­dem fan­den 30 Gäs­te­fans den 200 Ki­lo­me­ter lan­gen Weg von Brünn in den Gäs­te­block, von denen aber lei­der weder op­tisch noch akus­tisch etwas zu ver­neh­men war. Im Heim­be­reich sam­melte sich hin­ge­gen ein klei­nes Grüpp­chen, das hin und wie­der einen Sup­port­ver­such star­tete. Wirk­lich was rei­ßen konn­ten die Heim­fans aber auch nicht. Wäh­rend man sich auf der Tri­büne die ein oder ande­re Klo­basa mit Pivo in sich hi­nein­press­te, nahm das Spiel sei­nen Lauf. Dabei war die hei­mi­sche Elf gegen den Ta­bel­len­letz­ten aus Brünn größ­ten­teils über­le­gen und konn­te am Ende einen ver­dien­ten 2:1-Heim­sieg ein­fah­ren. Für uns ging es gleich wei­ter gen Ostrau, wo wir eine Un­ter­kunft für die Nacht ge­bucht hat­ten. Gut 30 Ki­lo­me­ter vor Ostrau war al­ler­dings auch unser sonst so rou­ti­nier­ter Fah­rer ein­mal kurz un­auf­merk­sam und über­fuhr ein auf der Auto­bahn lie­gen­des Me­tall­teil. Der dadurch re­sul­tie­rende plat­te Rei­fen mach­te eine Wei­ter­fahrt vor­erst un­mög­lich. Zwar hat­ten wir ein Er­satz­rad da­bei, lei­der fehl­te jedoch das pas­sen­de Werk­zeug um die­ses zu wech­seln und auch die Tat­sa­che, dass uns der ADAC nicht zur Hil­fe eilen woll­te, mach­te unse­re Si­tua­tion nicht gera­de ein­fa­cher. Zu unse­rem Glück fuhr auch eine Tsche­chin über das Me­tall­teil und or­der­te einen lo­ka­len Ab­schlepp­dienst, bei dem wir uns das be­nö­tig­te Werk­zeug aus­borg­ten. Als Ta­ges­volls­ter durf­te ich nun mei­ne hand­werk­li­chen Fä­hig­kei­ten unter Be­weis stel­len um die letz­ten Ki­lo­me­ter bis Ostrau wie­der in An­griff neh­men zu kön­nen. Gegen halb 4 er­reich­te man dann doch noch das ge­buch­te Ranz­hos­tel, wo es auf di­rek­tem Weg in die Koje ging.

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