Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

DJK Teutonia Gaustadt – ASV Naisa 2:0


08.04.2018
Kreisliga Bamberg (24. Spieltag)
Sportzentrum Gaustadt Nebenplatz, Bamberg-Gaustadt
Zuschauer: 75

1. FC Sand – SpVgg Ansbach 09 1:3


07.04.2018
Bayernliga Nord (28. Spieltag)
Seestadion, Sand am Main
Zuschauer: 220

1. FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 München 1:3


07.04.2018
Regionalliga Bayern (32. Spieltag)
Willy-Sachs-Stadion, Schweinfurt
Zuschauer: 6.872

VfL Frohnlach – FSV Bayreuth 6:0


06.04.2018
Landesliga Bayern Nordost (28. Spieltag)
Willi-Schillig-Stadion, Ebersdorf-Frohnlach
Zuschauer: 170

VfB Kulmbach – TSV Stadtsteinach 1:0


05.04.2018
Kreisliga Bayreuth/Kulmbach (21. Spieltag)
Sportanlage Forstweg, Kulmbach
Zuschauer: 100

Der vie­len Spiel­aus­fälle zur Win­ter­zeit ge­schul­det, kommt man im April gera­de in Bay­ern zum Genuss vie­ler Nach­hol­spiele. So ging es auch heu­te unter der Woche di­rekt von der Ar­beit die 20 Ki­lo­me­ter bis nach Kulmbach. Auf der Kulmbacher Sport­an­lage Forstweg tra­fen die bei­den Kreis­li­gis­ten VfB Kulmbach und TSV Stadtsteinach auf­ei­nan­der. Die Sport­an­lage des VfB Kulmbach ver­fügt über einen ein­sei­ti­gen Aus­bau von 4 hohen Stu­fen, aber auch die Aus­sicht auf den an­gren­zen­den Wald­rand hin­ter einem der Tore weiß zu ge­fal­len. Ich mach­te es mir auf den Stu­fen ge­müt­lich und ließ das Spiel bei einem Tucher Pil­se­ner an mir vo­rü­ber­zie­hen. In einem recht aus­ge­gli­che­nen Spiel be­hiel­ten die Haus­her­ren am Ende die Ober­hand und fuh­ren einen knap­pen Heim­sieg ein.

SpVgg Oberfranken Bayreuth – TSV 1860 München 2:1


02.04.2018
Bayerischer Pokal (Viertelfinale)
Hans-Walter-Wild-Stadion, Bayreuth
Zuschauer: 7.123

Um 16 Uhr war es dann end­lich soweit. Im Vier­tel­fi­nale des Bay­e­ri­schen Po­kals traf die SpVgg Bayreuth im Hans-Walter-Wild-Stadion auf die Münchner Löwen. Bei strah­lend blau­em Him­mel und gut 20 °C fan­den sich über 7.000 Zu­schauer zum heu­ti­gen Po­kal­kra­cher ein. Das Sta­dion bie­tet zwar ins­ge­samt Platz für 21.500 Zu­schauer, so voll wie heu­te war es al­ler­dings schon lan­ge nicht mehr. Das Hans-Walter-Wild-Stadion an sich fand ich soweit ganz schick. Dieses hat eine gro­ße über­dachte Haupt­tri­büne vor­zu­wei­sen und ist sonst voll­stän­dig mit Steh­rän­gen aus­ge­baut. Auch fan­tech­nisch bekam man hier al­ler­dings eini­ges ge­bo­ten. Die auf der Ge­gen­ge­rade po­si­tio­nier­ten Fans der Oldschdod zeig­ten zu Beginn eine Cho­reo mit gel­ben Fo­lien­fah­nen, die mit gel­bem Rauch un­ter­malt wur­de. Im wei­te­ren Ver­lauf konn­te man lei­der kei­nen Dau­er­sup­port der Heim­fans mehr be­stau­nen, le­dig­lich die ty­pi­schen „Oldschdod“-Schlacht­rufe waren zwi­schen­durch noch zu ver­neh­men. Im Gäs­te­block, der sich auf die gan­ze Hin­ter­tor­tri­büne er­streckte, fan­den sich gut und ger­ne 3.000 Fans der Blauen ein. Die Sechzger star­te­ten laut­stark in die Partie, mit fort­schrei­ten­der Spiel­zeit schien das Ganze al­ler­dings etwas un­ko­or­di­niert und flach­te ein wenig ab. Trotz­dem kann man den Gästen einen or­dent­li­chen Auf­tritt at­tes­tie­ren. Auf dem Platz nahm das Spiel einen ähn­li­chen Ver­lauf. Der Fa­vor­it aus München war zunächst die bes­se­re Mann­schaft und konn­te in der 57. Mi­nute in Füh­rung gehen. Die Füh­rung hielt jedoch nicht lan­ge, denn die Bayreuther konn­ten bereits drei Mi­nu­ten spä­ter den Aus­gleich durch einen Foul­elf­me­ter er­zie­len. Danach spiel­te plötz­lich nur noch die Oldschdod. In der 88. Minute gelang der SpVgg Bayreuth der mitt­ler­weile ver­diente 2:1-Füh­rungs­tref­fer. Noch eini­ge Mi­nu­ten waren zu spie­len, danach kann­te der Ju­bel über den un­er­war­te­ten Heim­sieg und den damit ver­bun­de­nen Ein­zug in die nächs­te Po­kal­runde kei­ne Gren­zen mehr.

FSV Bayreuth – SG Quelle Fürth 1:3


02.04.2018
Landesliga Bayern Nordost (15. Spieltag)
Stadion Prellmühle, Bayreuth
Zuschauer: 120

Am Os­ter­mon­tag stand der Po­kal­kra­cher zwi­schen der Oldschdod und den Münchner Lö­wen auf dem Pro­gramm. Zunächst ging es jedoch auf die ande­re Seite des Mains, wo um 11 Uhr die bei­den Lan­des­li­gis­ten FSV Bayreuth und Quelle Fürth im Stadion Prellmühle auf­ei­nan­der­tra­fen. Als ich um kurz vor 11 am Sta­dion ankam, staun­te ich nicht schlecht als mir der Wes­ter­wäl­der Seb plötz­lich ge­gen­über­stand. Mit drei wei­te­ren Hop­pern war er für das heu­tige Po­kal­spiel aus Rhein­land-Pfalz ange­reist. Neben uns war zudem min­des­tens ein Drit­tel der an­we­sen­den Zu­schauer Ground­hop­per, ein gro­ßer Teil davon aus dem Um­feld der Sechzger. Das Stadion Prellmühle bie­tet Platz für 5.000 Zu­schauer und ver­fügt über einen net­ten beid­sei­ti­gen Stu­fen­aus­bau. Während wir uns bei einem Bier über die Neu­ig­kei­ten der letz­ten Monate aus­tausch­ten, war das Spiel in vol­lem Gange. Die Gäste aus Fürth waren dabei größ­ten­teils ton­an­ge­bend und konn­ten sich am Ende ein ver­dien­ten 3:1-Aus­wärts­sieg sichern. Zur Krö­nung soll­te es im An­schluss eigent­lich noch zur zwei­ten Mann­schaft des FSV Bayreuth gehen, wel­che ihre Heim­spiele im schi­cken FC-Stadion neben­an aus­trägt. Was zu­nächst als April­scherz ab­ge­tan wur­de, war inzwi­schen al­ler­dings bit­te­re Rea­li­tät ge­wor­den. Die zwei­te Mann­schaft des FSV hat­te sich einen Tag vor unse­rem Besuch of­fi­ziell vom Spiel­be­trieb ab­ge­mel­det. Schade drum! Statt­des­sen ging’s mit Seb und den Anderen we­nigs­tens noch ins nahe­ge­le­gene „Oskar“ um eine Haxe und eini­ge haus­ge­braute Helle zu ver­nich­ten, bevor es zum Ziel­spiel des Tages ging.

 

 

 

SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Union Berlin 2:1


01.04.2018
2. Bundesliga (28. Spieltag)
Sportpark Ronhof Thomas Sommer, Fürth
Zuschauer: 9.170

Exakt zwei Wo­chen bzw. einen Spiel­tag nach mei­nem Besuch in der Alten Försterei soll­te es wie­der zu einem Spiel der Eisernen gehen. Diesmal aller­dings aus­wärts. Die An­reise nach Fürth soll­te für mich recht an­ge­nehm ver­lau­fen, da ich mir glück­li­cher­weise im Vor­feld eine Mit­fahr­ge­le­gen­heit in einem Klein­bus sichern konn­te. So war zumin­dest der Plan. Am frü­hen Morgen hieß es dann plötz­lich, dass ich doch mit der Bahn an­rei­sen muss. Da ich zu die­sem Zeit­punkt noch im Bett lag und mir nur noch 45 Minuten bis zum Ein­fah­ren des Zuges blie­ben, war jetzt ab­het­zen an­ge­sagt. Den Zug konn­te ich zwar in letz­ter Se­kunde noch er­wi­schen, dafür ist die Kamera in der Eile zu Hause lie­gen ge­blie­ben. Trotz des mor­gend­li­chen Stres­ses stand ich 1 ½ Stunden vor Spiel­be­ginn auf dem Vor­platz des Sport­park Ronhof. Dort besorg­te ich mir ein Ti­cket für 15 €, ver­kös­tigte ein Bier und war­tete auf Niki und sei­ne Leute, bevor der Ground ge­en­tert wur­de. Der Sport­park Ronhof bie­tet Platz für 18.000 Zu­schauer und war mit den heu­te an­we­sen­den 9.200 Zu­schau­ern gera­de mal halb ge­füllt. Dies war nicht wirk­lich ver­wun­der­lich, da das Klee­blatt mit einer Sta­dion­aus­las­tung von 50 % ge­ne­rell nur den dritt­letz­ten Platz der Zweit­liga-Zu­schau­er­ta­bel­le belegt. Aus Berlin fan­den im­mer­hin 1.200 Na­sen den 500 Ki­lo­me­ter lan­gen Weg in den Gäs­te­block. Im Heim­sek­tor prä­sen­tier­ten die Horidos zu Be­ginn eine Cho­reo zu Ehren des ehe­ma­li­gen jü­di­schen Fürther Na­tio­nal­spie­lers Julius Hirsch, der 1943 von den Na­tio­nal­so­zia­lis­ten nach Auschwitz de­por­tiert und dort er­mor­det wur­de. Zudem wur­de auf Sei­ten der Fürther Stel­lung zum an­ge­kün­dig­ten neu­en bay­ri­schen Po­li­zei­ge­setzt be­zo­gen. Dabei war auf einem Spruch­band „Das här­teste Po­li­zei­ge­setz seit 1945 – Fight CSU!“ zu lesen. Auf dem Ra­sen sicher­te sich Greuther Fürth die 3 Punkte, wodurch Union Berlin auch so lang­sam im Ab­stiegs­kampf an­ge­kom­men war. Nach dem Spiel ging es für mich wie­der an den Fürther Haupt­bahn­hof und von dort zurück gen Franken­wald.

 

1. FC Kronach 08 – TSV Weißenbrunn 0:0


31.03.2018
Kreisliga 2 Coburg/Kronach (23. Spieltag)
Stadion an der Hammermühle, Kronach
Zuschauer: 60

Bereits am ers­ten Tag mei­nes län­ge­ren Auf­ent­hal­tes in Ober­franken soll­te der ers­te Ground fal­len. So zog es mich zum Kreis­liga-Kick zwi­schen dem 1. FC Kronach und dem TSV Weißenbrunn. Beide Städte lie­gen nur 5 Ki­lo­me­ter aus­ei­nan­der, wodurch es sich heu­te um ein Derby han­del­te. Das Kronacher Stadion an der Hammermühle liegt direkt an der Rodach und gefiel mir per­sön­lich recht gut. Das Stadion ver­fügt auf einer Seite über eine mit Holz­bän­ken be­stückte Na­tur­tri­büne und auf der ande­ren Seite über ein net­tes Ver­eins­heim und einen Aus­bau von zwei Stu­fen. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht wur­den eine frän­ki­sche Brat­wurst und ein Rad­ler der Weißenbrunner Brau­e­rei Gampertbräu pro­biert. Obwohl man ein hart um­kämpf­tes Spiel zu sehen bekam, fehl­te es den bei­den Mann­schaf­ten an Durch­schlags­kraft, wodurch sie sich am Ende mit einem tor­lo­sen Remis zu­frie­den­ge­ben muss­ten.

FC Cosmos Koblenz – SG Gönnersdorf-Brohl 2:2


25.03.2018
Bezirksliga Rheinland Mitte (21. Spieltag)
Bezirkssportanlage „Schmitzers Wiese“ unte­rer Aschenplatz, Koblenz
Zuschauer: 70

Im An­schluss an den Kreis­liga-Kick fand auf dem unte­ren Hart­platz das Heim­spiel von Cosmos Koblenz statt. Am 21. Spiel­tag der Be­zirks­liga Mitte tra­fen die Koblenzer auf die Rhenania aus Gönnersdorf. Nach einer an­fäng­lich star­ken Phase der Gönners­dorfer, über­nah­men die Haus­her­ren all­mäh­lich die Ober­hand. Cosmos war dem­nach größ­ten­teils spiel­be­stim­mend und lag bis kurz vor Schluss mit 2:1 vor­ne. Erst in letz­ter Se­kun­de schaff­te Gönnersdorf den er­lö­sen­den Aus­gleichs­tref­fer, der zum 2:2-End­stand führ­te. Die Heim­spiel­stätte von Cosmos Koblenz ist ein ty­pi­scher Aschen­platz, der ein­sei­tig mit zwei Stu­fen aus­ge­baut ist.

FF Hüttenjungs Koblenz – FC Bassenheim 4:0


25.03.2018
Kreisliga D Koblenz, Staffel II (19. Spieltag)
Bezirkssportanlage „Schmitzers Wiese“ obe­rer Aschenplatz, Koblenz
Zuschauer: 40

Natürlich soll auch die Kom­plet­tie­rung des Koblenzer Stadt­ge­biets nicht zu kurz kom­men. Deswegen zog es mich noch­mal in die Be­zirks­sport­an­lage Schmitzers Wiese um die zwei feh­len­den Aschen­plätze ab­ha­ken zu kön­nen. Zunächst war der obe­re Platz an der Reihe, auf dem die Kreis­li­gis­ten FF Hüttenjungs und FC Bassenheim auf­ei­nan­der­tra­fen. Die Hüttenjungs waren dabei größ­ten­teils über­le­gen und gewan­nen am Ende ver­dient mit 4:0. Der Grand­platz ver­fügt über eine klei­ne Stahl­rohr­tri­büne, an­sons­ten ist der Platz eher un­spek­ta­ku­lär.

Deutschland – Spanien 1:1


23.03.2018
Länderspiel
ESPRIT are­na, Düsseldorf
Zuschauer: 50.653 (aus­ver­kauft)

 

SG Bad Breisig – DJK Alemannia Kruft/Kretz 0:2


18.03.2018
Kreisliga A Rhein/Ahr (18. Spieltag)
Rheintalstadion, Bad Breisig
Zuschauer: 20

1. FC Union Berlin – SSV Jahn Regensburg 2:2


17.03.2018
2. Bundesliga (27. Spieltag)
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer: 21.284

Gegen 5 Uhr star­te­te unser voll be­setz­ter Neu­ner in Koblenz gen Bun­des­haupt­stadt Berlin. Somit hat­ten wir 8 Stunden die 630 Ki­lo­me­ter hin­ter uns zu brin­gen und früh genug am Sta­dion zu sein. So dach­ten wir zumin­dest. Ein plötz­li­cher Win­ter­ein­bruch und Mi­nus­grade mach­ten uns einen Strich durch die Rech­nung. In Höhe Leipzig gab es die ers­te Voll­sper­rung und auch auf der Al­ter­na­tiv­stre­cke stand ein LKW quer, sodass es erst­mal über Land­stra­ßen wei­ter­ge­hen muss­te. Zum Glück hat­te man aus­rei­chend Berliner Luft an Bord, wodurch es im 9-Sitzer we­nigs­tens nicht lang­wei­lig wur­de. Trotzdem schaff­ten wir es noch ir­gend­wie pünkt­lich zum Spiel und en­ter­ten mit Anpfiff den Ground. Insgesamt 700 Fans aus Regens­burg fan­den sich am heu­ti­gen Tag im Gäs­te­block des Köpenicker Sta­dion An der Alten Försterei ein. Diese konn­ten mit eini­gen Schwen­kern auf sich auf­merk­sam machen und er­reich­ten teil­weise eine gute Laut­stärke. Auch der Heim­block auf der Wald­seite war wie zu erwar­ten gut gefüllt, wirk­lich rich­tig laut wur­de es al­ler­dings nur dann, wenn die kom­plet­te Ge­gen­ge­rade mit in die Ge­sänge ein­stieg. Trotzdem ein soli­der Auf­tritt der Eisernen, von denen zudem eini­ge Spruch­bän­der prä­sen­tiert wur­den. In zwei Teilen drück­ten sie so ihre Mei­nung zu den Pfiffen nach dem tor­lo­sen Heim­spiel gegen Aue aus. „Wer die eige­ne Mann­schaft aus­pfeift, kann sich ver­pfei­fen!“, sowie: „Und wer dit nich ka­piert, der soll zu Hertha jehn!“ war auf den Spruch­bän­dern zu lesen. Auch heu­te reich­te es für bei­de Mann­schaf­ten wie­der nur zu einem 2:2-Unent­schie­den, das bei­den auf­grund des engen Ta­bel­len­ab­stands zu den Ab­stiegs­rängen nicht wirk­lich wei­ter­hel­fen konn­te. Immerhin knack­te der Jahn die 40-Punkte-Marke und steht mit dem 4. Platz momen­tan sowie­so mehr als gut da. Auf Seiten der Unioner blie­ben dies­mal zu­min­dest die Pfiffe aus.
Wie heißt es noch gleich: „zwi­schen Wie­sen und Wäl­dern, Tä­lern und Seen, Köpenick du bist wun­der­schön“. Von den schö­nen Ecken Ost­berlins sahen wir heu­te zwar nicht viel, dafür wur­de nach Spiel­ende noch das Stan­dard-Touri-Pro­gramm ab­ge­fah­ren. So wur­de am Branden­burger Tor noch schnell ein Mob­foto ge­schos­sen, bevor es auf direk­tem Wege zurück nach Hause ging.

BV Borussia Dortmund – Eintracht Frankfurt 3:2


11.03.2018
Bundesliga (26. Spieltag)
Signal Iduna Park, Dortmund
Zuschauer: 81.360 (aus­ver­kauft)

BV Brambauer-Lünen – VfL Kamen 2:0


11.03.2018
Bezirksliga Westfalen, Staffel 8 (20. Spieltag)
Glückauf-Arena, Lünen-Brambauer
Zuschauer: 50

Nachdem gera­de noch die Glückauf-Kampfbahn auf Schalke besucht wur­de, ging es als nächs­tes in die Lüner Glückauf-Arena. Dort tra­fen die bei­den Be­zirks­li­gis­ten BV Brambauer und VfL Kamen auf­ei­nan­der. Die Glückauf-Arena, ehe­mals Freibadstadion, bie­tet Platz für 8.000 Zu­schauer und trifft abso­lut mei­nen Ge­schmack. Für den Kunst­ra­sen­platz gibt es zwar einen klei­nen Abzug, den­noch kann das Stadion mit sei­ner über­dach­ten Haupt­tri­büne und den ver­gam­mel­ten Stu­fen über­zeu­gen. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht gönn­ten wir uns eine Man­ta­platte und ein Warsteiner-Pils. Auf dem Platz sah man ein re­la­tiv aus­ge­gli­chenes Spiel, in dem die Heim­elf am Ende den Sieg ein­fah­ren konn­te. Für uns ging es auf direk­tem wei­ter zu Spiel Nr. 4 des Tages. Im Dort­munder Westfalenstadion war­te­te auf uns die Bundes­liga-Partie zwi­schen dem BVB und der Eintracht aus Frankfurt.

DJK Teutonia Schalke-Nord II – SV Westfalia Schalke 13:0


11.03.2018
Kreisliga C Gelsenkirchen, Gruppe 2 (20. Spieltag)
Glückauf-Kampfbahn, Gelsenkirchen
Zuschauer: 20

Im An­schluss an das Revier­derby in Ückendorf, ging es zu einem Kick im Gelsen­kirchener Stadt­teil Schalke. Dort tra­fen in der alt­ehr­wür­di­gen Glückauf-Kampfbahn die bei­den Kreis­li­gis­ten Teutonia Schalke und Westfalia Schalke auf­ei­nan­der. Die Glückauf-Kampfbahn war zwi­schen 1928 und 1973 die Heim­spiel­stätte des FC Schalke 04 und hat bereits Spiele vor einer Ku­lisse von 70.000 Zu­schauern mit­er­lebt. Ab­so­lu­ter Blick­fang des Sta­dions ist die 114 Me­ter lan­ge Haupt­tri­büne, die mit­tler­weile sogar denk­mal­ge­schützt ist. Leider wur­den die Steh­platz­ränge Ende der 80er Jahre fast voll­stän­dig zu­rück­ge­baut, wodurch das Sta­dion heu­te nur noch 11.000 Zu­schauer fasst. Auch der neue Kunst­rasen-Belag wirkt op­tisch nicht mehr ganz so pas­send, den­noch ist ein Be­such der Glückauf-Kampfbahn ab­so­lut loh­nens­wert und jedem Fuß­ball­ver­rück­ten nahe zu legen. Für vie­le Schalker ist sie noch bis heu­te die Hei­mat ihres Ver­eins, wes­halb auch ein gro­ßes „FC Schalke 04“-Graf­fiti die Wand hin­ter einem der Tore ziert. Das ge­se­hene Spiel war dafür nicht ganz so le­gen­där. Not gegen Elend! Die Gast­mann­schaft war aller­dings noch schlech­ter, sodass die­se zwei­stel­lig auf den Sack bekam.

FC Schalke 04 – BV Borussia Dortmund 4:2


11.03.2018
A-Junioren Bundesliga West (21. Spieltag)
Sportanlage Gesamtschule Ückendorf, Gelsenkirchen
Zuschauer: 1.400

Am heu­ti­gen Sonntag ging es für Fabi und mich ins Ruhr­gebiet um einen mög­li­chen Vie­rer weg­zu­schep­pern. Als ers­tes führ­te es uns zum Revier­derby zwi­schen den A-Juni­o­ren von S04 und denen des BVB. Stolze 1.400 Zu­schauer fan­den sich dazu in der Gelsen­kirchener Sport­anlage Gesamt­schule Ückendorf ein. Die ist ganz schick und hat eine über­­dachte Haupt­tri­büne, sowie einen Aus­bau von 5 Stu­fen vor­zu­wei­sen. Die Jungs der Knap­pen­schmiede er­wisch­ten dabei den bes­se­ren Tag und feg­ten die Schwarz-Gelben sou­ve­rän mit 4:2 vom Platz.

Bologna FC – Genoa CFC 2:0


24.02.2018
Serie A (26. Spieltag)
Stadio Renato Dall’Ara, Bologna (ITA)
Zuschauer: 16.383

Auf­grund des gro­ßen Zeit­pols­ters bis zum Spiel konn­te ich heu­te etwas län­ger im Bett lie­gen blei­ben. Erst um kurz nach 11 Uhr ver­ließ ich das Hostel um mich zum Haupt­bahn­hof auf­zu­ma­chen. Von dort ging es für 7 € die 100 Ki­lo­me­ter in die emilia-romagnische Haupt­stadt Bologna. In Bologna ange­kommen ging es erst­mal auf Nah­rungs­su­che. In einer klei­nen Piz­ze­ria ge­neh­migte ich mir eine im Ver­gleich zum Vor­tag ge­schmackl­ich an­spre­chen­dere Pizza und ein Birra Moretti La Rossa. An­schlie­ßend wur­den sich die Se­hens­wür­dig­kei­ten der Stadt an­ge­schaut. Dazu ging es an den Piazza Maggiore, an dem sich die Basi­lika San Petronio befin­det und an die zwei schie­fen Türme Garisenda und Asinelli. Vor allem die bei­den schie­fen Türme hat­ten es mir wirk­lich ange­tan. Sie sind das Wahr­zei­chen der Stadt und die letz­ten Über­bleib­sel von einst 180 Ge­schlech­ter­tür­men in Bologna. Der Torre del­la Garisenda hat eine Höhe von 48 Me­tern und der Torre degli Asinelli eine Höhe von stol­zen 97 Me­tern bei einer Nei­gung von jeweils 2-3 Me­tern. Ein Wort­spiel zum Garisenda ver­kneife ich mir jetzt ein­fach mal!
Da ich nicht wuss­te wie die Ti­cket­si­tua­tion für das heu­ti­ge Spiel aus­sah, begab ich mich früh­zei­tig zum Stadion. Schließ­lich stand ich ohne Not­wen­dig­keit zwei Stunden vor Spiel­be­ginn an den Sta­dion­to­ren. Für 40 € kauf­te ich mir erneut ein Ti­cket für die Ge­gen­ge­rade und mach­te mich mit dem Sta­dion­um­feld ver­traut. Schon die äuße­re Fas­sade des Sta­dions gefiel mir recht gut, das Innere war aller­dings ein ab­so­lu­ter Traum. Das weit­läu­fige Rund des Stadio Renato Dall’Ara ist nur auf einer Seite über­dacht und be­son­ders der Turm ober­halb der Ge­gen­ge­rade macht das Sta­dion wirk­lich se­hens­wert. Etwas mehr als 16.000 Zu­schauer fan­den sich heu­te auf den Rängen ein, wodurch das Sta­dion jedoch nicht an­nä­hernd ge­füllt war. Ver­gli­chen mit den rest­lichen Blö­cken war die Curva Bulgarelli, die Heim­kurve Bolognas, hin­ge­gen gut besucht. Mit vie­len gro­ßen Schwen­kern und einer Pyro­show zu Beginn des Spiels gab die Heim­kurve ins­ge­samt ein gutes Bild ab. Auf der ande­ren Seite fan­den ca. 400 aus Genua an­ge­reiste Tifosi den Weg in den Gäs­te­block. Der Gäs­te­mob leg­te eben­falls gut los, konn­te aber nicht an die Laut­stärke der vor­herr­schen­den Heim­fans an­knüp­fen. Auch auf dem Rasen war Bologna ton­an­ge­bend und sieg­te am Ende mit einem in der Höhe ver­dien­ten 2:0. 3 wich­ti­ge Punkte für die Rossoblù, die mo­men­tan aller­dings nur im Mit­tel­feld der Serie A rum­düm­peln. Ins­ge­samt hat der 7-fache ita­lie­ni­sche Meis­ter und zwei­fache Po­kal­sie­ger schon bes­se­re Zeiten erlebt. Der letz­te gro­ße Ti­tel­ge­winn liegt schon 40 Jahre zurück und auch ins in­ter­na­tio­nale Ge­schäft schaff­te man es zuletzt Anfang des neu­en Jahr­tau­sends.
Nach dem Spiel ging es zurück an den Haupt­bahn­hof, wo ich mich mit einem letz­ten Birra men­tal auf die 16-stündige Bus­fahrt zurück ins Rhein­land vor­be­rei­tete. Er­schöpft, aber durch­aus zu­frie­den erreich­te man am Fol­ge­tag die ge­liebte Stadt an Rhein und Mosel, wo man gleich von ver­strahl­ten und pö­beln­den Junkies emp­fan­gen wur­de. Schön wie­der zu Hause zu sein!

SSD Parma Calcio 1913 – Venezia FC 1:1


23.02.2018
Serie B (27. Spieltag)
Stadio Ennio Tardini, Parma (ITA)
Zuschauer: 10.216

Am nächs­ten Morgen hieß es frü­her auf­zu­ste­hen. Denn bereits um kurz nach 8 Uhr soll­te unser Zug von Cavriago nach Reggio Emilia ab­fah­ren. Nachdem man eine Vier­tel­stunde durch den hohen Schnee ge­stapft war, fuhr die­ser auch pünkt­lich im Bahn­hof ein. Gegen 9 Uhr erreich­te man den Haupt­bahn­hof in Reggio nell’Emilia, wo man sich lei­der schon von Falke und Flexi ver­ab­schie­den muss­te. Während die bei­den zum Flug­hafen Bologna auf­bra­chen um die Heim­reise an­zu­tre­ten, ging es für mich wei­ter in die ent­ge­gen­ge­setzte Richtung. Für 3 € ging es mit der Re­gio­nal­bahn ins 30 Ki­lo­me­ter ent­fernte Parma. In der 200.000-Einwohner-Stadt wur­de zunächst etwas Sight­seeing betrie­ben. Dabei wur­den unter ande­rem der Dom Santa Maria Assunta mit sei­nem acht­ecki­gen Baptisterium und die Basilica di Santa Maria del­la Steccata be­sich­tigt. Kann man sich anschau­en, mei­ner Meinung nach aber nichts was man unbe­dingt gese­hen haben muss. Auf dem Weg zum Hostel wur­de noch schnell eine Pizza Funghi ver­schlun­gen, die jedoch unter nor­ma­len Um­stän­den nur bei einem Pegel von 2 Pro­mille im Görres-Treff ge­nieß­bar gewe­sen wäre. Anschließend wur­de sich im Hostel „European Rooms“ in einem 4er-Schlaf­saal ein­ge­bucht. Dieser war für 20 € ganz ak­zep­tabel, jedoch bei Weitem nicht so kom­for­ta­bel und ange­nehm wie unse­re Unterkunft der ers­ten bei­den Nächte. Ich nutz­te die Ge­le­gen­heit mich 2-3 Stunden aufs Ohr zu hau­en, bevor es am Abend zum Heim­spiel des Zweit­li­gis­ten Parma Calcio gehen soll­te. Parma Calcio? Ich den­ke die meis­ten ken­nen den Verein eher unter dem Namen AC Parma. Dieser konn­te in den 90er Jahren drei­mal den Eu­ro­pa­po­kal gewin­nen und wur­de zudem drei­mal ita­lieni­scher Po­kal­sie­ger. Nach zwei In­sol­ven­zen wur­de aus dem AC Parma, der FC Parma und in­zwi­schen Parma Calcio. Nach der Neu­grün­dung des Parma Calcio im Jahre 2015 muss­ten die Parme­saner erst­mals in der viert­klas­si­gen Serie D an den Start gehen. Gleich im ers­ten Jahr gelang Parma der Auf­stieg in die dritt­klas­sige Lega Pro und direkt im An­schluss der Auf­stieg in die Serie B.
Für klei­nes Geld ging es also mit dem Bus vom Hostel bis ans Stadio Ennio Tardini, dem Stadion Parmas. Dort wur­de sich ein Sand­wich mit Parma­schinken gegönnt und ein 20 € teu­res Ti­cket für die Ge­gen­ge­rade or­ga­ni­siert. Neben mir fand sich eine zwei­stel­lige Anzahl wei­te­rer Hopper, haupt­säch­lich aus dem Dort­munder Um­feld, im Stadion ein. Während sich im Heim­be­reich des Stadio Ennio Tardini bereits ein guter Mob um die „Boys Parma“ sam­melte, blieb der Gäs­te­be­reich erst­mal leer. Als man die Hoff­nung fast auf­ge­ge­ben hat­te, en­ter­ten die Vene­zianer qua­si mit An­pfiff doch noch den Ground. Gut 400 Ver­rückte be­völ­ker­ten den Gäs­te­block und mach­ten mit oran­gen und grü­nen Fo­lien­fah­nen auf sich auf­merk­sam. Auch den Sup­port im All­ge­mei­nen, emp­fand ich bei den Gästen um eini­ges bes­ser als den, der zah­len­mä­ßig über­le­ge­nen Heim­fans. Auch wenn die Gialloblù teil­weise eine gute Laut­stärke erreich­ten, konn­ten sie mich lei­der nicht wirk­lich vom Hocker rei­ßen. Das ob­li­ga­to­ri­sche „vaffan­cu­lo“ durf­te auf bei­den Sei­ten na­tür­lich trotz­dem nicht feh­len. Das Spiel zwi­schen dem Achten und dem Sechsten der Serie B wur­de wie zu erwar­ten nicht gera­de von Of­fen­siv­fuß­ball ge­prägt. Am Ende sah man ein leis­tungs­ge­rechtes 1:1-Unent­schie­den, was für bei­de Vereine de­fi­ni­tiv zu wenig war, um wei­ter­hin Anschluss an die Spit­zen­gruppe hal­ten zu kön­nen. Inzwischen hat­te es auch wie­der hef­tig an­ge­fan­gen zu reg­nen. Da wie am Vortag, auch heu­te kei­ne Busse mehr fuh­ren, hieß es die letz­ten Kilo­meter zu Fuß zum Hostel zu ab­sol­vie­ren. Trotz Re­gen­schirm war man nach 30 Minuten Fuß­marsch klitsch­nass. Die nas­sen Kla­mot­ten wur­den dar­auf­hin zum drit­ten Mal auf die­ser Tour zum Trock­nen auf­ge­han­gen, bevor es ins Bett ging und man sich ge­dank­lich auf den be­vor­ste­hen­den Tag ein­stimmte.

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