Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

FK Dukla Praha – FC Zbrojovka Brno 2:1


27.04.2018
HET liga (26. Spieltag)
Stadion Juliska, Prag (CZE)
Zuschauer: 2.527

SpVgg Stegaurach – ASV Naisa 10:0


25.04.2018
Kreisliga Bamberg (17. Spieltag)
Aurachtal-Sportanlage, Stegaurach
Zuschauer: 35

Mal wie­der ein Nach­hol­spiel der Kreis­liga Bam­berg, mal wie­der mit Be­tei­li­gung der sym­pa­thi­schen Geiß­bö­cke aus Naisa. Heute al­ler­dings aus­wärts bei der SpVgg Stegaurach. Die SpVgg Stegaurach ver­fügt über eine net­te Sport­an­lage, die ein­sei­tig mit drei teil­weise über­dach­ten Stu­fen aus­ge­baut ist. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht wur­den sich ein paar Brat­würste ge­gönnt und mit Weismainer Hopfen-Gold konn­te ein neu­es Bier ge­tes­tet wer­den. Wie zu er­war­ten war die hei­mi­sche Elf gegen den Ta­bel­len­letz­ten aus Naisa klar über­le­gen, wo­durch die Gäste heu­te sogar zwei­stel­lig un­ter­gin­gen.

 

DJK Don Bosco Bamberg – FSV Erlangen-Bruck 4:1


24.04.2018
Bayernliga Nord (25. Spieltag)
Rudi-Ziegler-Sportanlage, Bamberg
Zuschauer: 130

Im Nach­hol­spiel der Ba­yern­liga Nord traf die DJK Don Bosco Bam­berg auf der hei­mi­schen Rudi-Ziegler-Sport­an­lage auf den FSV Erlangen-Bruck. Die Rudi-Ziegler-Sport­an­lage be­steht aus einem mo­der­nen Kunst­ra­sen­platz, der ein­sei­tig über einen Stu­fen­aus­bau inkl. ein paar Sitz­bänke ver­fügt. Er­wäh­nens­wert ist zudem, dass man vom Spiel­feld aus auf die Bam­berger Altenburg bli­cken kann. Nachdem Don Bosco am Wo­chen­ende in Hof noch mit 4:1 un­ter­ging, konn­ten sie heu­te zu Hause mit glei­chem Er­geb­nis punk­ten.

DJK Teutonia Gaustadt – TSV Windeck 1861 Burgebrach 1:1


22.04.2018
Kreisliga Bamberg (26. Spieltag)
Sportzentrum Gaustadt, Bamberg-Gaustadt
Zuschauer: 128

Nach­dem ich bei mei­nem letz­ten Besuch in Gaustadt nur ein Spiel auf dem Ne­ben­platz sehen konn­te, soll­te heu­te ein neu­er Ver­such ge­star­tet wer­den den Haupt­platz des Gaustädter Sport­zen­t­rums zu kreu­zen. Durch die Info von Andreas, dass der Ne­ben­platz re­no­viert wer­den soll und einen Tag nach mei­nem Besuch bereits der alte Kunst­ra­sen­be­lag ent­fernt wur­de, war ich mir dies­mal ziem­lich sicher nicht ent­täuscht zu wer­den. Im Nach­hi­nein war es sogar eher glück­lich für mich, dass ich den gar nicht mal so schlech­ten Ne­ben­platz über­haupt noch kreu­zen konn­te. Heute war je­den­falls der Haupt­platz an der Reihe, wel­cher ein­sei­tig über einen or­dent­li­chen Stu­fen­aus­bau ver­fügt. Die Stein­tri­büne, deren Stu­fen mit wei­ßen Holz­bän­ken be­stückt sind, geht dabei über die gan­ze Längs­seite des Sta­dions. Vor gut 130 Zu­schau­ern sah man ein aus­ge­gli­che­nes Spiel, in dem sich die bei­den Kreis­li­gis­ten am Ende mit einem fai­ren Un­ent­schie­den von­ei­nan­der tren­nen muss­ten.

SpVgg Bayern Hof – DJK Don Bosco Bamberg 4:1


21.04.2018
Bayernliga Nord (30. Spieltag)
Stadion Grüne Au, Hof/Saale
Zuschauer: 405

Am Sams­tag ging es zum Heim­spiel der SpVgg Bayern Hof, des wohl be­kann­tes­ten und höchst­spie­len­den Fuß­ball­ver­eins des Kreis­ver­bands Hof/Marktredwitz. Die SpVgg Bayern Hof wur­de 1910 ge­grün­det und spiel­te bis zur Bun­des­liga-Grün­dung 1963 lan­ge Zeit erst­klas­sig, danach für eini­ge Jahre in der zweit­klas­si­gen Re­gio­nal­liga Süd. Auch in der jün­ge­ren Ver­eins­ge­schichte konn­ten sich die Hofer mehr oder we­ni­ger er­folg­reich in der Re­gio­nal­liga Bay­ern hal­ten, bis sie 2017 den Gang in die Ober­liga an­tre­ten muss­ten. In der Ober­liga Bay­ern Nord be­le­gen sie ak­tu­ell nur einen Platz in der un­te­ren Ta­bel­len­hälfte, wodurch ein di­rek­ter Wie­der­auf­stieg aus­ge­schlos­sen scheint. Damit man nicht noch wei­ter auf die Ab­stiegs­plätze ab­rutscht, wäre ein Sieg im heu­ti­gen Spiel gegen Don Bosco Bamberg umso wich­ti­ger. So fan­den sich auch über 400 in­te­res­sierte Zu­schauer im Sta­dion Grüne Au ein, um dem Spiel zwi­schen dem Ta­bel­len­elf­ten und -drei­zehn­ten bei­zu­woh­nen. Das Sta­dion Grüne Au weiß be­son­ders durch sei­ne Holz­tri­büne auf der Ge­gen­ge­ra­de und durch die klei­ne, schma­le Sitz­platz­tri­büne ober­halb des Stu­fen­aus­baus auf der Haupt­seite zu über­zeu­gen. Hinter den bei­den To­ren exis­tie­ren zu­dem noch Steh­tra­ver­sen, wobei der Aus­bau auf einer seit fast voll­stän­dig zu­rück­ge­baut und durch neue Stu­fen er­setzt wur­de. Un­ter­halb der schma­len Haupt­tri­büne be­fin­det sich der Stand­ort der Hofer Fan­szene. Mit­samt Schwenk­fahne im Ge­päck hat­ten sie sich dort hin­ter drei Zaun­fahnen po­si­tio­niert. Mit ein paar „Britannia“-Schlacht­ru­fen (Anm. d. Red.: der Ver­ein hieß von 1911 bis 1914 Britannia Hof) konn­ten sie ge­le­gent­lich auf sich auf­merk­sam ma­chen, an­sons­ten blieb ak­ti­ver Sup­port lei­der eher Man­gel­ware. Auf dem Platz konn­ten die Hofer ihren An­sprü­chen ge­recht wer­den und die Gäste aus Bamberg mit 4:1 schla­gen. Trotz­dem bleibt ab­zu­war­ten wie sich der sport­li­che Wer­de­gang der SpVgg Bayern Hof in Zu­kunft ent­wi­ckeln wird.

ASV Naisa – FSV Unterleiterbach 0:9


19.04.2018
Kreisliga Bamberg (15. Spieltag)
Sportanlage Naisa, Litzendorf-Naisa
Zuschauer: 63

Am Don­ners­tag­abend ging es dann re­la­tiv spon­tan zum Heim­spiel des Kreis­li­gis­ten ASV Naisa, den man als Rhein­län­der ein­fach sym­pa­thisch fin­den muss. Denn genau wie der all­seits bekann­te Kölner Kar­ne­vals­ver­ein, trägt auch der ASV Naisa einen Geiß­bock im Ver­eins­wap­pen. Auch der Ver­eins­slo­gan des ASV ver­leiht dem Gan­zen kei­ne Schmä­le­rung. Mit dem ein­falls­rei­chen Spruch „You are nice, but we are Naisa!“ konn­te der Ver­ein bei mir vor­ab für einen klei­nen Schmunz­ler sor­gen. Ein wei­te­rer An­reiz für einen Be­such war na­tür­lich die Sport­an­lage des ASV Naisa. Diese ist ganz nett und hat einen ein­sei­ti­gen Stu­fen­aus­bau vor­zu­wei­sen. Er­freu­lich war auch, dass nach Be­glei­chen des Ein­tritts­gel­des eine or­dent­li­che Ein­tritts­karte aus­ge­hän­digt wur­de und mit Hönig Pils zudem ein neu­es Bier ge­un­tappd wer­den konn­te. Sport­lich liegt das Team aus Naisa lei­der ab­ge­schla­gen auf dem letz­ten Ta­bel­len­platz, wodurch man wohl den Gang in die Kreis­klas­se an­tre­ten muss. So war es nicht ver­wun­der­lich, dass die Haus­her­ren auch heu­te wie­der mit 0:9 ab­ge­fer­tigt wur­den. Trotz­dem konn­te man den Aus­flug nach Naisa grund­sätz­lich als Er­folg ver­bu­chen und be­frie­digt die Heim­reise an­tre­ten.

 

FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Magdeburg 1:5


17.04.2018
3. Liga (30. Spieltag)
Ernst-Abbe-Sportfeld, Jena
Zuschauer: 8.194

Direkt von der Ar­beit aus mach­te ich mich um Punkt 16 Uhr auf in die thü­rin­gi­sche Groß­stadt Jena. Dort soll­te am Nach­hol­spiel­tag der 3. Liga das Ost­derby zwi­schen Carl Zeiss Jena und dem 1. FC Magde­burg statt­fin­den. So hat­te ich drei Stun­den Zeit die 130 Ki­lo­me­ter bis nach Jena hin­ter mich zu brin­gen. Die ein­ge­plan­ten 1 ½ Stun­den Zeit­puf­fer waren dabei bit­ter nö­tig, denn be­reits auf dem Weg zur Au­to­bahn gin­gen 30 Mi­nu­ten auf­grund des hohen LKW-Auf­kom­mens ver­lo­ren. In Jena sah es nicht viel bes­ser aus und auch die Park­platz­si­tua­tion in Sta­dion­nähe ver­langte ei­ni­ges an Fin­ger­spit­zen­ge­fühl. In einer frei­en Lü­cke im Park­ver­bot wur­de schließ­lich doch noch ein den Um­stän­den ent­spre­chend ge­eig­ne­ter Park­platz ge­fun­den und im Lauf­schritt ging es wei­ter zum Ernst-Abbe-Sport­feld. Für 15 Euro besorg­te ich mir dort ein Ti­cket für die Ge­gen­ge­ra­de, auf der ich eine Vier­tel­stun­de vor Spiel­be­ginn Platz neh­men konn­te. Das Ernst-Abbe-Sport­feld be­steht aus einer gro­ßen über­dach­ten Haupt­tri­büne, einer un­über­dach­ten Ge­gen­ge­rade und Steh­tra­ver­sen hin­ter den To­ren. Seit An­fang des Jah­res ver­fügt das Sta­dion außer­dem wie­der über Flut­licht­mas­ten, die aber bei wei­tem nicht an die alten „Gi­raf­fen“ ran­kom­men. Das ge­ni­ale am Ernst-Abbe-Sport­feld ist aber, dass die bei­den Fan­blö­cke di­rekt ne­ben­ei­nan­der­lie­gen. So war der star­ke Kon­trast der bei­den Fan­la­ger gut zu er­ken­nen. Während die Süd­kurve Jena eher die me­lo­di­öse Schiene be­dient, bleibt Magde­burg dem Old­school-Sup­port treu. Ich per­sön­lich kann bei­dem etwas ab­ge­win­nen. Auf der einen Seite die Fan­szene Jena mit vie­len Fah­nen und ge­ne­rell viel Be­we­gung im Block. Auf der ande­ren Seite die Magde­burger, die sich durch bra­chi­ale Schlacht­rufe, Schal­pa­ra­den und Hüpf­ein­la­gen aus­zeich­ne­ten. Aus dem Gäs­te­block, der mit 820 an­ge­reis­ten Magde­burgern heu­te rest­los aus­ver­kauft war, wur­de zudem das ein oder ande­re Mal die Ab­nei­gung ge­ge­nüber den Haus­her­ren ver­nom­men. Vom Spiel her war das heu­te eine kla­re An­ge­le­gen­heit. Auch ohne die drei ge­ge­be­nen Elf­me­ter waren die um den Auf­stieg spie­len­den Magde­burger mit Ab­stand die bes­sere Mann­schaft. Am Ende ge­wan­nen die­se hoch­ver­dient mit 5:1, wodurch sie dem Auf­stieg in die 2. Liga wie­der einen Schritt nä­her­ge­kom­men sind. Gleich nach Ab­pfiff begab ich mich zurück zum Auto, um we­nigs­tens auf dem Rück­weg vom Ver­kehrs­chaos ver­schont zu blei­ben.

TSV 1860 Staffelstein – TBVfL Neustadt-Wildenheid 2:2


15.04.2018
Kreisliga 1 Coburg/Kronach (25. Spieltag)
Städtisches Stadion, Bad Staffelstein
Zuschauer: 54

Am heu­ti­gen Sonn­tag soll­te es ei­gent­lich zum Regio­nal­liga-Kra­cher zwi­schen der BSG Chemie aus Leipzig und dem BFC Dynamo gehen. Da es die Deutsche Post aller­dings nicht ge­ba­cken be­kam mir das im Vor­feld ge­buchte Ti­cket zu­zu­stel­len und im Nach­hi­nein nicht mal dazu in der Lage war mich or­dent­lich zu ent­schä­di­gen, muss­te wie­der ein Spiel in der nä­he­ren Um­ge­bung her­hal­ten. So zog es mich ins Städ­ti­sche Sta­dion Bad Staffelstein, wel­ches ich auch schon seit eini­ger Zeit im Blick hat­te. Das Sta­dion ver­fügt über eine über­dachte Sitz­platz­tri­büne und ist rechts und links davon mit 5 fla­chen Stu­fen aus­ge­baut. Ganz nett ist auch die Sicht, die man aus dem In­ne­ren des Sta­dions hat. Wäh­rend man von der einen Seite auf das Klos­ter Banz schaut, be­kommt man von der ande­ren Seite den Blick auf den Staffelberg ge­bo­ten. Neben den ob­li­ga­to­ri­schen Brat­würs­ten bekam man hier aus ku­li­na­ri­scher Sicht Frauendorfer Pils und Weismainer Rad­ler auf­ge­tischt. Auf dem Platz sah man ein net­tes Kreis­liga-Spiel, in dem sich der TSV Staffelstein und die Gäste aus Neustadt am Ende mit einem ge­rech­ten Re­mis tren­nen muss­ten.

FC Eintracht Bamberg 2010 – SV Dörfleins 5:0


14.04.2018
Bezirksliga Oberfranken West (25. Spieltag)
Fuchs-Park-Stadion, Bamberg
Zuschauer: 327

Am 25. Spieltag der Be­zirks­liga Ober­franken zog es mich mal wie­der nach Bamberg. Im dor­ti­gen Fuchs-Park-Stadion traf der FC Eintracht Bamberg auf den SV Dörfleins. Das Fuchs-Park-Stadion ver­fügt über eine gro­ße über­dachte Haupt­tri­büne und ist sonst kom­plett mit Steh­rän­gen aus­ge­baut. Seit dem Um­bau im Jahre 2009 bie­tet das Sta­dion al­ler­dings nur noch Platz für 5.200 Zu­schauer, wodurch die ur­sprüng­li­che Ka­pa­zi­tät von 22.600 Zu­schau­ern we­sent­lich ab­ge­senkt wur­de. Grund dafür ist, dass mitt­ler­weile nur noch die Haupt­tri­büne und Ge­gen­ge­rade für Zu­schauer zu­ge­las­sen und die mit Gras über­wach­se­nen Kurven ge­sperrt sind. So war auch heu­te nur die Haupt­tri­büne für die Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich. Da ich aber wie ge­wohnt eini­ge Fotos schie­ßen woll­te, schlich ich mich vor dem Spiel heim­lich an den Ord­nern vor­bei und begab mich in die ge­sperrte Kur­ve. Von dort hat­te ich zudem einen guten Blick auf die Bamberger Fan­szene um die „Raglos“. Diese ver­sam­mel­ten sich zu Be­ginn des Spiels mit eini­gen Schwen­kern hin­ter zwei Zaun­fah­nen und sorg­ten für etwas Stim­mung. Nach ein paar Minuten zogen sie sich al­ler­dings auf die obe­ren Sitz­plätze der Tri­büne zu­rück, wo­rauf­hin sie lei­der nur noch sel­ten zu ver­neh­men waren. Mit einem Spruch­band, das die kom­plette Spiel­zeit auf der Ge­gen­ge­rade hing, konn­ten die Raglos jedoch noch auf das neue Po­li­zei­auf­ga­ben­ge­setz auf­merk­sam ma­chen. Nach­dem ich eine gute Vier­tel­stunde in der Kurve ver­bracht hat­te, kam schließ­lich auch der Ver­eins­she­riff, wel­cher mich zu den rest­li­chen Zu­schau­ern auf die Haupt­tri­büne ver­wies. Auf der Tri­büne gönn­te ich mir ein un­ge­spun­de­tes Mahrs Bräu und wid­mete mich dem Spiel­ge­sche­hen. Der FC Eintracht Bamberg exis­tiert in sei­ner jet­zi­gen Form erst seit 8 Jah­ren und wur­de 2010 nach der In­sol­venz des 1. FC Eintracht Bamberg neu ge­grün­det. Dieser war wie­de­rum der Nach­fol­ge­ver­ein des sehr er­folg­rei­chen und bis in die 50er Jahre erst- und zweit­klas­sig spie­len­den 1. FC 01 Bamberg. Der Verein hat also de­fi­ni­tiv schon bes­sere Zei­ten mit­er­lebt. Mo­men­tan steht Eintracht Bamberg al­ler­dings auf dem ers­ten Ta­bel­len­platz der Be­zirks­liga und ist somit auf dem bes­ten Weg zu­rück in die Lan­des­liga. Dem­ent­spre­chend war Bamberg heu­te gegen die ab­stiegs­ge­fähr­de­ten Gäste aus Dörfleins klar über­le­gen und konn­te einen sou­ve­rä­nen 5:0-Heim­sieg ein­fah­ren.

SCW Obermain – 1. FC Stockheim 3:5


13.04.2018
Kreisliga 2 Coburg/Kronach (20. Spieltag)
Waldstadion Weismain, Weismain
Zuschauer: 50

Seit Be­ginn mei­nes Auf­ent­hal­tes in Ober­franken stand na­tür­lich auch der Besuch des Weismainer Waldstadions auf mei­ner ima­gi­nä­ren Liste ganz weit oben. Durch den Tipp von Andreas, den ich zwei Tage zuvor in Lichtenfels ken­nen­ge­lernt hat­te, er­fuhr ich, dass der Kreis­li­gist SCW Obermain dort nor­ma­ler­weise sei­ne Heim­spiele aus­trägt. Auf der Stelle durch­fors­tete ich den Spiel­plan der Weismainer und wie es der Zu­fall woll­te, soll­te bereits am Frei­tag­abend ein Spiel im Sta­dion statt­fin­den. Nichts wie hin da! Das Waldstadion Weismain ist der ab­so­lute Ham­mer, für einen Kreis­li­gis­ten aber eigent­lich etwas über­di­men­sio­niert. Das Sta­dion bie­tet Platz für ins­ge­samt 17.000 Zu­schauer und ver­fügt über eine stei­le, hohe Stein­tri­büne, sowie eine über­dachte Hin­ter­tor­tri­büne und eine lan­ge, über­dachte Haupt­tri­büne. Be­son­ders die vie­len Stu­fen der Ge­gen­ge­rade hat­ten es mir an­ge­tan, wodurch ich trotz Re­gen­schauer fast die kom­plette ers­te Halb­zeit dort ver­weilte. Neben den Spielen des hei­mi­schen Fuß­ball­ver­eins der 5.000-Ein­woh­ner-Ge­meinde fan­den unter ande­rem auch schon höher­klas­sige Spiele der SpVgg Bayreuth und des 1. FC Eintracht Bamberg hier im Sta­dion statt. Aus­ver­kauft war das gei­le Teil dabei le­dig­lich drei­mal: das ers­te Mal im Jahre 1997 gegen den Club aus Nürnberg, sowie noch zwei wei­te­re Male bei den Gast­spie­len des FC Bayern München. Der SCW Obermain wur­de erst 2004 ge­grün­det und ist der Nach­fol­ge­ver­ein des zuvor in­sol­vent ge­gan­ge­nen SC Weismain. Seine Glanz­zeit hat­te der SCW in den 90er Jahren als man für drei Jahre in der dritt­klas­si­gen Regio­nal­liga Süd spie­len durf­te. Die guten Zeiten ge­hö­ren al­ler­dings der Ver­gan­gen­heit an und man geht mitt­ler­weile in der Kreis­liga an den Start. Im heu­ti­gen Spiel gegen den 1. FC Stockheim ging es aber trotz­dem heiß her. In einem pa­cken­den Duell bekam man gan­ze 8 Tore zu sehen. 5 davon von den Gästen aus Stockheim, die nach einem 2:2-Halb­zeit­stand noch­mal or­dent­lich auf­dreh­ten und den Sieg nach Hause fuh­ren.

TSV 1947 Ebensfeld II – DJK Priegendorf 0:2


12.04.2018
Kreisklasse 1 Bamberg (18. Spieltag)
Karl-Reinlein-Stadion, Ebensfeld
Zuschauer: 35

Am Donners­tag ging es dann zum Kreis­klasse-Nach­hol­spiel der zwei­ten Mann­schaft von TSV Ebensfeld. Damit für mich vor­erst zum un­ter­klas­sigs­ten Spiel in und um Fran­ken. Im Ebensfelder Karl-Reinlein-Stadion traf die hei­mi­sche Elf auf die DJK Priegendorf. Das Karl-Reinlein-Stadion ver­fügt über eine klei­ne über­dachte Haupt­tri­büne und ist rechts davon und auf der Ge­gen­ge­ra­de mit ein paar fla­chen Stu­fen aus­ge­baut. Wäh­rend auf dem be­nach­bar­ten Rü­ben­acker ein Storch über die Ernte her­fiel, nahm das Ge­kicke auf dem Platz sei­nen Lauf. In bes­tem Kreis­klasse-Niveau scho­ben sich die bei­den Teams den Ball hin und her. Dabei waren die Gäste aus Priegendorf viel­leicht leicht über­le­gen, wo­durch die­se am Ende auch einen 2:0-Aus­wärts­sieg ein­fah­ren konn­ten. Zu einem spä­te­ren Zeit­punkt dreh­te auch der Geld­ein­trei­ber noch sei­ne Runde, die ge­for­der­ten 3 € em­pfand ich für ein Kreis­klasse-Spiel al­ler­dings et­was über­trie­ben. Da ich mich vor dem Spiel im Su­per­markt mit Bier und Back­wa­ren aus­ge­stat­tet hat­te, ver­sorg­te ich mich heu­te aus­nahms­weise mal selbst und kam da­durch nicht zum Genuss der ku­li­na­ri­schen High­lights des TSV Ebensfeld.

1. FC Lichtenfels – SV Memmelsdorf/Ofr. 0:1


11.04.2018
Landesliga Bayern Nordost (20. Spieltag)
Karl-Fleschutz-Stadion, Lichtenfels
Zuschauer: 290

Unter der Woche stan­den wie­der eini­ge Nach­hol­spiele auf dem Pro­gramm. So ging es am Mitt­woch­abend in die Korb­stadt Lichtenfels. Im dor­ti­gen Karl-Fleschutz-Stadion fand die Lan­des­liga-Par­tie zwi­schen dem hei­mi­schen 1. FC Lichtenfels und dem SV Memmelsdorf statt. Das Karl-Fleschutz-Stadion bie­tet Platz für ins­ge­samt 5.000 Zu­schauer und konn­te mich ab­so­lut über­zeu­gen. Das Sta­dion ver­fügt über eine über­dach­ten Steh­platz­tri­büne auf der Ge­gen­ge­rade, sowie einer klei­nen Haupt­tri­büne, auf deren Wand der Schrift­zug „Wir ste­hen wie eine Wand hin­ter dem 1. FC Lichtenfels!“ ab­ge­bil­det ist. Hinter dem Tor ist das Sta­dion au­ßer­dem mit ein paar Stu­fen aus­ge­baut und das Ver­eins­heim neben der Haupt­tri­büne ver­fügt zudem über einen Bal­kon, von dem aus das Spiel ver­folgt wer­den kann. Vor dem Spiel lern­te ich den aus der Nä­he von Bamberg stam­men­den Ground­hop­per Andreas (Frankenhopping – Franken on Tour) ken­nen, mit dem sich über die kom­plette Spiel­zeit aus­ge­tauscht wur­de. So konn­te er mir noch eini­ge Tipps für den Fuß­ball hier in der Re­gion geben. Danke dafür! Aus ku­li­na­ri­scher Sicht wur­den ein Paar Brat­würste und ein Weismainer Püls-Bräu pro­biert. In einem recht aus­ge­gli­chenen Spiel konn­ten sich die Gäste aus Memmelsdorf am Ende durch­set­zen und einen 1:0-Aus­wärts­sieg ein­fah­ren.

DJK Teutonia Gaustadt – ASV Naisa 2:0


08.04.2018
Kreisliga Bamberg (24. Spieltag)
Sportzentrum Gaustadt Nebenplatz, Bamberg-Gaustadt
Zuschauer: 75

Am heu­ti­gen Sonn­tag ging es in den Bamberger Stadt­teil Gaustadt. Mit dem Spiel der zwei­ten und dem an­schlie­ßen­den Spiel der ers­ten Mann­schaft von Teutonia Gaustadt soll­ten der Haupt- und der Ne­ben­platz des Gaustädter Sport­zen­t­rums auf einen Schlag gemacht wer­den. Als ich um kurz vor 13 Uhr am Spor­tzen­t­rum ankam, wur­de mir al­ler­dings schnell klar, dass dar­aus heu­te nichts wer­den wür­de. Das Spiel der zwei­ten Mann­schaft war kurz­fris­tig ab­ge­sagt wor­den. So ent­schied ich mich die ge­plan­te Be­sich­ti­gung der Bamberger Alt­stadt vor­zu­zie­hen und spä­ter zurück nach Gaustadt zu kom­men. Die Bamberger Alt­stadt ist der größ­te un­ver­sehrt er­hal­tene Stadt­kern Deutsch­lands und gehört seit eini­ger Zeit dem UNESCO-Welt­kul­tur­erbe an. Dort wur­den sich unter ande­rem das alte Rat­haus und der Bamberger Dom an­ge­schaut. Da ich schon mal vor Ort war, muss­te ich na­tür­lich auch die be­kannte Bamberger Bier­spe­zia­li­tät pro­bie­ren. Im Wirts­haus „Zum Schlenkerla“ wur­de sich ein gleich­na­mi­ges Rauch­bier ge­neh­migt, wel­ches durch sei­nen ei­gen­ar­ti­gen Schin­ken­ge­schmack etwas ge­wöh­nungs­be­dürf­tig schmeckt. Danach ging es zurück ans Sport­zen­t­rum Gaustadt. Der Haupt­platz des Sport­zen­t­rums ver­fügt über eine schö­ne, gro­ße Stein­tri­büne, die über die kom­plette Längs­seite geht und deren Stu­fen mit wei­ßen Holz­bän­ken be­stückt sind. Vor lau­ter Stau­nen be­merkte ich erst gar nicht, dass sich sowohl sämt­li­che Zu­schauer als auch Spie­ler ne­ben­an am Kunst­ra­sen­platz tum­mel­ten. Was zunächst Ent­täu­schung in mir her­vor­rief, soll­te sich eini­ge Tage spä­ter al­ler­dings noch als Glücks­griff he­raus­stel­len. Das Spiel fand also un­er­war­tet auf dem Ne­ben­platz statt. Der Ne­ben­platz des Sport­zen­t­rum Gaustadt ist mit einem ma­ro­den Kunst­ra­sen­be­lag und einem ein­sei­ti­gen Stu­fen­aus­bau aus­ge­stat­tet. Dieser gleicht dem Aus­bau des Haupt­platzes, ist aber we­sent­lich kür­zer und geht nicht über die kom­plette Längs­seite des Spiel­felds. Auf dem Platz konn­te man das Kreis­liga-Ab­stiegs­duell zwi­schen der hei­mi­schen Teutonia und dem ASV Naisa bes­tau­nen. Gegen den ab­ge­schla­ge­nen Ta­bel­len­letz­ten aus Naisa blie­ben die Haus­her­ren ihrer Fa­vo­ri­ten­rolle ge­recht und gewan­nen am Ende ver­dient mit 2:0. Nach dem Spiel ging es für mich noch zu einem klei­nen Ab­ste­cher nach Memmelsdorf, wo das Schloss Seehof be­sich­tigt und sich an­schlie­ßend im Brau­erei­gast­hof „Drei Kronen“ ge­stärkt wur­de. Dort wur­de ein le­cke­res haus­ge­brau­tes Stöffla und ein Brau­meis­ter­schnit­zel ver­kös­tigt, bevor ich mich wie­der auf den Weg nach Hause mach­te.

1. FC Sand – SpVgg Ansbach 09 1:3


07.04.2018
Bayernliga Nord (28. Spieltag)
Seestadion, Sand am Main
Zuschauer: 220

Auf dem Rück­weg vom Re­gio­nal­liga-Spiel in Schwein­furt ging es für mich noch spon­tan nach Sand am Main. Im Sander Seestadion tra­fen die bei­den Ober­li­gis­ten 1. FC Sand und SpVgg Ansbach auf­ei­nan­der. Da ich den Ground etwas zu spät er­reich­te, gab es vom Kas­sen­wart net­ter­weise zu­sätz­lich zur nor­ma­len Er­mä­ßi­gung noch einen Preis­er­lass von 50 %. Danke dafür! Das Seestadion ver­fügt über ein gro­ßes Ver­eins­heim mit­samt Bal­kon, sonst ist das Sta­dion nicht wei­ter aus­ge­baut. Stim­mungs­tech­nisch sah es hier heu­te lei­der auch mau aus. Nach­dem bei mei­nem letz­ten Spiel­be­such mit Sander Be­tei­li­gung noch eine klei­ne Ul­tra­grup­pie­rung aktiv war, er­hoff­te ich mir hier auch ein paar sup­port­wil­lige Jungs und Mä­dels. Leider hat­ten die­se schein­bar bes­se­res zu tun und lie­ßen sich nicht im Sta­dion bli­cken. Das Spiel auf dem Platz war dafür eine kla­re An­ge­le­gen­heit. Die Gäste aus Ansbach waren größ­ten­teils über­le­gen und si­cher­ten sich am Ende einen 3:1-Aus­wärts­sieg.

1. FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 München 1:3


07.04.2018
Regionalliga Bayern (32. Spieltag)
Willy-Sachs-Stadion, Schweinfurt
Zuschauer: 6.872

Wie es der Zu­fall woll­te kam ich nicht mal eine Woche nach dem Gast­spiel der Sechzger in Bayreuth zum er­neu­ten Ge­nuss eines Spiels mit Be­tei­li­gung der Blauen. Dies­mal ging es in die Kugel­lager­stadt Schwein­furt. Da ich vor­her nicht genau wuss­te wie die Ti­cket­si­tua­tion vor dem Sta­dion aus­se­hen soll­te, schlug ich schon gut 1 ½ Stun­den vor Spiel­be­ginn am Schwein­furter Willy-Sachs-Stadion auf. Im End­ef­fekt gab es kei­ne Pro­bleme bei der Ti­cket­be­schaf­fung und ich be­sorgte mir ein er­mä­ßig­tes Steh­platz­ti­cket für 7 €. Danach hat­te ich noch aus­rei­chend Zeit das bis­her ziem­lich lee­re Willy-Sachs-Stadion unter die Lupe zu neh­men. Das Sta­dion bie­tet Platz für 15.000 Zu­schauer und ver­fügt über eine gro­ße über­dachte Sitz­platz­tri­büne. Der Rest des Sta­dions ist zudem mit Steh­rän­gen aus­ge­baut. Zum heu­ti­gen Top­spiel der Re­gio­nal­liga Bayern fan­den sich ins­ge­samt 6.800 Zu­schauer im Sta­dion ein, davon knapp die Hälfte aus Mün­chen. Im Gäs­te­block, der sich ähn­lich wie in Bayreuth auf die gan­ze Hin­ter­tor­tri­büne er­streckt, wur­de zu Be­ginn eine gro­ße Cho­reo unter dem Motto „TSV Mün­chen von acht­zehn­hun­dert­sech­zig“ prä­sen­tiert. Dazu wur­den in einer Hälfte Fah­nen in den blau-weißen Ver­eins­far­ben und in der an­de­ren Hälfte Fah­nen in den schwarz-gelben Münchner Stadt­far­ben ge­schwenkt. Im All­ge­mei­nen ge­fiel mir der Auf­tritt der Münch­ner um ei­ni­ges bes­ser als noch vor ein paar Tagen. Mit vie­len gro­ßen Schwen­kern und einer guten Mit­mach­quote konn­ten sie mich dies­mal ab­so­lut über­zeu­gen. Auch die ak­tive Fan­szene der Schnüdel sup­por­tete durch­gän­gig ihr Team, die Laut­stärke der 3.000 Löwen­fans konn­te dabei aber lo­gi­scher­weise nicht er­reicht wer­den. Op­tisch konn­te die Kaputte Moite al­ler­dings mit eini­gen Schwen­kern und einem Spruch­band gegen das neue bay­ri­sche Po­li­zei­ge­setz auf sich auf­merk­sam machen. Auf dem Platz lief es für die Münchner Lö­wen heu­te auch wie­der bes­ser. Die Blauen kam dabei nur sel­ten in Be­dräng­nis und konn­ten am Schluss einen ver­dien­ten Aus­wärts­sieg ein­fahren.

VfL Frohnlach – FSV Bayreuth 6:0


06.04.2018
Landesliga Bayern Nordost (28. Spieltag)
Willi-Schillig-Stadion, Ebersdorf-Frohnlach
Zuschauer: 170

Am 28. Spiel­tag der Lan­des­liga Nord­ost traf der VfL Frohnlach im Willi-Schillig-Stadion auf den FSV Bayreuth. So ging es die 20 Ki­lo­me­ter nach Frohnlach, einem Orts­teil der Ge­meinde Ebersdorf bei Coburg, wo das Willi-Schillig-Stadion auf­grund ei­ni­ger Schwie­rig­kei­ten mit dem Na­vi­ga­tions­ge­rät erst kurz vor An­pfiff er­reicht wur­de. Das Sta­dion ver­fügt über eine über­dachte Haupt­tri­büne und einen klei­nen Stu­fen­aus­bau auf der Ge­gen­ge­rade. Im ku­li­na­ri­schen An­ge­bot der Frohnlacher gab es Coburger Brat­wurst. Diese ist etwas wab­be­lig und ein Stück län­ger als die ty­pi­sche frän­ki­sche Wurst, konn­te ge­schmack­lich aber de­fi­ni­tiv über­zeu­gen. Wie schon vor ein paar Tagen hat­ten die vom Ab­stieg be­droh­ten Bayreuther auch heu­te kei­ne Chance und muss­ten sich am Ende vor 170 Zu­schau­ern ver­dient mit 0:6 ge­schla­gen geben.

VfB Kulmbach – TSV Stadtsteinach 1:0


05.04.2018
Kreisliga Bayreuth/Kulmbach (21. Spieltag)
Sportanlage Forstweg, Kulmbach
Zuschauer: 100

Der vie­len Spiel­aus­fälle zur Win­ter­zeit ge­schul­det, kommt man im April gera­de in Bay­ern zum Genuss vie­ler Nach­hol­spiele. So ging es auch heu­te unter der Woche di­rekt von der Ar­beit die 20 Ki­lo­me­ter bis nach Kulmbach. Auf der Kulmbacher Sport­an­lage Forstweg tra­fen die bei­den Kreis­li­gis­ten VfB Kulmbach und TSV Stadtsteinach auf­ei­nan­der. Die Sport­an­lage des VfB Kulmbach ver­fügt über einen ein­sei­ti­gen Aus­bau von 4 hohen Stu­fen, aber auch die Aus­sicht auf den an­gren­zen­den Wald­rand hin­ter einem der Tore weiß zu ge­fal­len. Ich mach­te es mir auf den Stu­fen ge­müt­lich und ließ das Spiel bei einem Tucher Pil­se­ner an mir vo­rü­ber­zie­hen. In einem recht aus­ge­gli­che­nen Spiel be­hiel­ten die Haus­her­ren am Ende die Ober­hand und fuh­ren einen knap­pen Heim­sieg ein.

SpVgg Oberfranken Bayreuth – TSV 1860 München 2:1


02.04.2018
Bayerischer Pokal (Viertelfinale)
Hans-Walter-Wild-Stadion, Bayreuth
Zuschauer: 7.123

Um 16 Uhr war es dann end­lich soweit. Im Vier­tel­fi­nale des Bay­e­ri­schen Po­kals traf die SpVgg Bayreuth im Hans-Walter-Wild-Stadion auf die Münchner Löwen. Bei strah­lend blau­em Him­mel und gut 20 °C fan­den sich über 7.000 Zu­schauer zum heu­ti­gen Po­kal­kra­cher ein. Das Sta­dion bie­tet zwar ins­ge­samt Platz für 21.500 Zu­schauer, so voll wie heu­te war es al­ler­dings schon lan­ge nicht mehr. Das Hans-Walter-Wild-Stadion an sich fand ich soweit ganz schick. Dieses hat eine gro­ße über­dachte Haupt­tri­büne vor­zu­wei­sen und ist sonst voll­stän­dig mit Steh­rän­gen aus­ge­baut. Auch fan­tech­nisch bekam man hier al­ler­dings eini­ges ge­bo­ten. Die auf der Ge­gen­ge­rade po­si­tio­nier­ten Fans der Oldschdod zeig­ten zu Beginn eine Cho­reo mit gel­ben Fo­lien­fah­nen, die mit gel­bem Rauch un­ter­malt wur­de. Im wei­te­ren Ver­lauf konn­te man lei­der kei­nen Dau­er­sup­port der Heim­fans mehr be­stau­nen, le­dig­lich die ty­pi­schen „Oldschdod“-Schlacht­rufe waren zwi­schen­durch noch zu ver­neh­men. Im Gäs­te­block, der sich auf die gan­ze Hin­ter­tor­tri­büne er­streckte, fan­den sich gut und ger­ne 3.000 Fans der Blauen ein. Die Sechzger star­te­ten laut­stark in die Partie, mit fort­schrei­ten­der Spiel­zeit schien das Ganze al­ler­dings etwas un­ko­or­di­niert und flach­te ein wenig ab. Trotz­dem kann man den Gästen einen or­dent­li­chen Auf­tritt at­tes­tie­ren. Auf dem Platz nahm das Spiel einen ähn­li­chen Ver­lauf. Der Fa­vor­it aus München war zunächst die bes­se­re Mann­schaft und konn­te in der 57. Mi­nute in Füh­rung gehen. Die Füh­rung hielt jedoch nicht lan­ge, denn die Bayreuther konn­ten bereits drei Mi­nu­ten spä­ter den Aus­gleich durch einen Foul­elf­me­ter er­zie­len. Danach spiel­te plötz­lich nur noch die Oldschdod. In der 88. Minute gelang der SpVgg Bayreuth der mitt­ler­weile ver­diente 2:1-Füh­rungs­tref­fer. Noch eini­ge Mi­nu­ten waren zu spie­len, danach kann­te der Ju­bel über den un­er­war­te­ten Heim­sieg und den damit ver­bun­de­nen Ein­zug in die nächs­te Po­kal­runde kei­ne Gren­zen mehr.

FSV Bayreuth – SG Quelle Fürth 1:3


02.04.2018
Landesliga Bayern Nordost (15. Spieltag)
Stadion Prellmühle, Bayreuth
Zuschauer: 120

Am Os­ter­mon­tag stand der Po­kal­kra­cher zwi­schen der Oldschdod und den Münchner Lö­wen auf dem Pro­gramm. Zunächst ging es jedoch auf die ande­re Seite des Mains, wo um 11 Uhr die bei­den Lan­des­li­gis­ten FSV Bayreuth und Quelle Fürth im Stadion Prellmühle auf­ei­nan­der­tra­fen. Als ich um kurz vor 11 am Sta­dion ankam, staun­te ich nicht schlecht als mir der Wes­ter­wäl­der Seb plötz­lich ge­gen­über­stand. Mit drei wei­te­ren Hop­pern war er für das heu­tige Po­kal­spiel aus Rhein­land-Pfalz ange­reist. Neben uns war zudem min­des­tens ein Drit­tel der an­we­sen­den Zu­schauer Ground­hop­per, ein gro­ßer Teil davon aus dem Um­feld der Sechzger. Das Stadion Prellmühle bie­tet Platz für 5.000 Zu­schauer und ver­fügt über einen net­ten beid­sei­ti­gen Stu­fen­aus­bau. Während wir uns bei einem Bier über die Neu­ig­kei­ten der letz­ten Monate aus­tausch­ten, war das Spiel in vol­lem Gange. Die Gäste aus Fürth waren dabei größ­ten­teils ton­an­ge­bend und konn­ten sich am Ende ein ver­dien­ten 3:1-Aus­wärts­sieg sichern. Zur Krö­nung soll­te es im An­schluss eigent­lich noch zur zwei­ten Mann­schaft des FSV Bayreuth gehen, wel­che ihre Heim­spiele im schi­cken FC-Stadion neben­an aus­trägt. Was zu­nächst als April­scherz ab­ge­tan wur­de, war inzwi­schen al­ler­dings bit­te­re Rea­li­tät ge­wor­den. Die zwei­te Mann­schaft des FSV hat­te sich einen Tag vor unse­rem Besuch of­fi­ziell vom Spiel­be­trieb ab­ge­mel­det. Schade drum! Statt­des­sen ging’s mit Seb und den Anderen we­nigs­tens noch ins nahe­ge­le­gene „Oskar“ um eine Haxe und eini­ge haus­ge­braute Helle zu ver­nich­ten, bevor es zum Ziel­spiel des Tages ging.

 

 

 

SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Union Berlin 2:1


01.04.2018
2. Bundesliga (28. Spieltag)
Sportpark Ronhof Thomas Sommer, Fürth
Zuschauer: 9.170

Exakt zwei Wo­chen bzw. einen Spiel­tag nach mei­nem Besuch in der Alten Försterei soll­te es wie­der zu einem Spiel der Eisernen gehen. Diesmal aller­dings aus­wärts. Die An­reise nach Fürth soll­te für mich recht an­ge­nehm ver­lau­fen, da ich mir glück­li­cher­weise im Vor­feld eine Mit­fahr­ge­le­gen­heit in einem Klein­bus sichern konn­te. So war zumin­dest der Plan. Am frü­hen Morgen hieß es dann plötz­lich, dass ich doch mit der Bahn an­rei­sen muss. Da ich zu die­sem Zeit­punkt noch im Bett lag und mir nur noch 45 Minuten bis zum Ein­fah­ren des Zuges blie­ben, war jetzt ab­het­zen an­ge­sagt. Den Zug konn­te ich zwar in letz­ter Se­kunde noch er­wi­schen, dafür ist die Kamera in der Eile zu Hause lie­gen ge­blie­ben. Trotz des mor­gend­li­chen Stres­ses stand ich 1 ½ Stunden vor Spiel­be­ginn auf dem Vor­platz des Sport­park Ronhof. Dort besorg­te ich mir ein Ti­cket für 15 €, ver­kös­tigte ein Bier und war­tete auf Niki und sei­ne Leute, bevor der Ground ge­en­tert wur­de. Der Sport­park Ronhof bie­tet Platz für 18.000 Zu­schauer und war mit den heu­te an­we­sen­den 9.200 Zu­schau­ern gera­de mal halb ge­füllt. Dies war nicht wirk­lich ver­wun­der­lich, da das Klee­blatt mit einer Sta­dion­aus­las­tung von 50 % ge­ne­rell nur den dritt­letz­ten Platz der Zweit­liga-Zu­schau­er­ta­bel­le belegt. Aus Berlin fan­den im­mer­hin 1.200 Na­sen den 500 Ki­lo­me­ter lan­gen Weg in den Gäs­te­block. Im Heim­sek­tor prä­sen­tier­ten die Horidos zu Be­ginn eine Cho­reo zu Ehren des ehe­ma­li­gen jü­di­schen Fürther Na­tio­nal­spie­lers Julius Hirsch, der 1943 von den Na­tio­nal­so­zia­lis­ten nach Auschwitz de­por­tiert und dort er­mor­det wur­de. Zudem wur­de auf Sei­ten der Fürther Stel­lung zum an­ge­kün­dig­ten neu­en bay­ri­schen Po­li­zei­ge­setzt be­zo­gen. Dabei war auf einem Spruch­band „Das här­teste Po­li­zei­ge­setz seit 1945 – Fight CSU!“ zu lesen. Auf dem Ra­sen sicher­te sich Greuther Fürth die 3 Punkte, wodurch Union Berlin auch so lang­sam im Ab­stiegs­kampf an­ge­kom­men war. Nach dem Spiel ging es für mich wie­der an den Fürther Haupt­bahn­hof und von dort zurück gen Franken­wald.

 

Ältere posts