Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

SV Anadolu Spor Koblenz II – TuS Neuendorf 7:6 n.E.


11.10.2017
Kreispokal Koblenz (3. Runde)
Sportplatz Feste Franz, Koblenz-Lützel
Zuschauer: 75

Deutschland – Aserbaidschan 5:1


08.10.2017
WM-Qualifikation (Gruppe C, 10. Spieltag)
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer: 37.613

FV Rheingold Rübenach II – SF Höhr-Grenzhausen II 6:1


08.10.2017
Kreisliga C Koblenz (8. Spieltag)
Sportplatz Am Mühlenteich, Koblenz-Rübenach
Zuschauer: 35

SV Untermosel Kobern-Gondorf II – SV 08 Hillscheid 2:0


07.10.2017
Kreisliga C Koblenz (8. Spieltag)
Sportplatz Kobern-Gondorf, Kobern-Gondorf
Zuschauer: 55

Sporting Hasselt – Spouwen-Mopertingen 0:4


06.10.2017
Tweede klas­se ama­teurs VFV B (6. Spieltag)
Stedelijk Sportstadion, Hasselt (BEL)
Zuschauer: 840

TuS Nassovia Nassau II – SG Lierschied/Oelsberg/Weyer/Nochern II 6:0


29.09.2017
Kreisliga D Rhein/Lahn West (7. Spieltag)
Sportzentrum Nassau, Nassau/Lahn
Zuschauer: 40

SG Gönnersdorf-Brohl – TuS Rot-Weiß Koblenz 0:2


20.09.2017
Rheinlandpokal (3. Runde)
Rasenplatz Gönnersdorf, Gönnersdorf
Zuschauer: 100

SG 99 Andernach – TSG 1899 Hoffenheim II 1:2


09.09.2017
2. Frauen-Bundesliga Süd (2. Spieltag)
Stadion am Bassenheimer Weg, Andernach
Zuschauer: 325

SV Oberzissen – SG 2000 Mülheim-Kärlich 3:4


30.08.2017
Rheinlandpokal (2. Runde)
Sportanlage Im Bröhl, Oberzissen
Zuschauer: 150

FC Ingolstadt 04 – SSV Jahn Regensburg 2:4


20.08.2017
2. Bundesliga (3. Spieltag)
Audi Sportpark, Ingolstadt
Zuschauer: 13.060

TSV Lay – SG Dieblich/Niederfell 1:5


14.08.2017
Testspiel
Lay-Arena, Koblenz-Lay
Zuschauer: 50

DJK Arminia Klosterhardt – Wuppertaler SV 0:2


09.08.2017
Niederrheinpokal (1. Runde)
Hans-Wagner-Sportanlage, Oberhausen-Klosterhardt
Zuschauer: 850

In der ers­ten Runde des Nieder­rhein­pokals traf die DJK Arminia Klosterhardt auf den Regio­nal­li­gis­ten Wuppertaler SV. Aus­ge­tra­gen wurde das Ganze in der Oberhausener Hans-Wagner-Sportanlage, die ein­sei­tig über eine zum Teil über­dach­te Steh­tra­ver­se ver­fügt. Der WSV, wel­cher heute von knapp 80 mit­ge­reis­ten Ultras unter­stützt wurde, geriet gegen den hei­mi­schen Lan­des­li­gis­ten nur sel­ten in Be­dräng­nis und sicher­te sich mit einem sou­ve­ränen 2:0-Auswärts­sieg den Ein­zug in die nächs­te Pokal­runde.

SV Eintracht Windhagen – SG Malberg/Rosenheim 2:2


30.07.2017
Rheinlandliga (1. Spieltag)
Sportpark Windhagen, Windhagen
Zuschauer: 214

Eigentlich stand für den heu­ti­gen Sonntag das Pokal­spiel des DJK Dreiborn im Stadion der NS-Ordensburg Vogelsang auf dem Pro­gramm, aber weil das Spiel kurz­fris­tig doch auf einen ande­ren Platz ver­legt wurde, soll­te etwas in der nähe­ren Umgebung an­ge­steu­ert wer­den. So ging es seit län­ge­rem mal wie­der mit der Fähre auf die Schäl Sick. Dort tra­fen in Windhagen der ansäs­si­ge SV Eintracht Windhagen und die SG Malberg am ers­ten Spiel­tag der Rheinlandliga auf­ein­an­der. Beim Sport­park in Windhagen han­delt es sich um einen Kunst­ra­sen­platz mit Lauf­bahn, wel­cher mit einem 5-stufigen Aus­bau auf einer Seite und einer klei­nen Er­hö­hung in­klu­sive eini­ger Bänke auf der ande­ren Seite zu über­zeu­gen weiß.
Windhagen do­mi­nier­te über weite Strecken das Spiel und bis zehn Minuten vor Schluss sah alles nach einem kla­ren Heim­sieg aus. Danach mach­ten die Gäste aus Malberg plötz­lich Druck und schaff­ten es sogar noch zwei­mal ins geg­ne­rische Tor ein­zu­net­zen. Während der Heim­an­hang deut­lich un­zu­frie­den mit der Si­tua­tion war, fei­er­ten die Gäste den 2:2-End­stand und den damit ge­won­nenen Punkt­gewinn.

Russland – Deutschland 0:2


25.07.2017
UEFA Women’s Euro 2017 (Gruppe B, 3. Spieltag)
Stadion Galgenwaard, Utrecht (NED)
Zuschauer: 6.458

Von Mitte Juli bis Ende August wurde in Holland die zwölf­te Ausgabe der Frauen-Euro­pa­meis­ter­schaft aus­ge­spielt, was für uns Grund genug war einen Ab­stecher ins Land der Wind­mühlen zu machen. Während es für Beni bereits zum sechs­ten EM-Spiel ging, stand für mich das erste Spiel des Turniers an. Ziel­spiel unse­res Aus­flu­ges in die Niederlande war das Auf­ei­nan­der­tref­fen zwi­schen Russland und Deutschland am letz­ten Spiel­tag der Gruppe B. So ging es mit Beni, sei­ner bes­se­ren Hälfte und mei­nem Deutschland-Fischer­hut im Hand­ge­päck ins ziem­lich zen­tral gele­ge­ne Utrecht. Nach­dem wir an der Kasse 10 € ge­löhnt hat­ten und uns Ein­lass ge­währ­t wurde, gönn­ten wir uns dank Anitas Kre­dit­kar­te erst­mal eine Fleisch­kro­kette und ein Bier und mach­ten es uns auf den Rängen bequem. Das vom FC Utrecht be­spiel­te und rund 24.000 Zu­schauer fas­sen­de Stadion Galgenwaard ist eines der schö­ne­ren Stadien in den Niederlanden und besteht aus vier gro­ßen frei­ste­hen­den Tri­bü­nen. Was das Spiel und die Stimmung angeht, gab es für uns heute aller­dings nur mage­re Kost. Dass man von der Stimmung bei einer Frauen-EM nicht allzu viel erwar­ten kann, war uns schon vor­her bewusst, aber vom Spiel der deut­schen Frauen hat­ten wir uns defi­ni­tiv mehr ver­sprochen. Anders als gewohnt spiel­te das Team von Na­tio­nal­trai­nerin Steffi Jones ein­fach nur schlecht. Demnach war es auch nicht ver­wun­der­lich, dass das Spiel nur durch zwei gege­be­ne Elf­me­ter für Deutschland ent­schie­den wurde. Trotz der schlech­ten Leistung in der Grup­pen­phase ging es für die deut­sche Na­tio­nal­mann­schaft im wei­te­ren Tur­nier­ver­lauf als Grup­pen­ers­ter bis ins Vier­tel­fi­na­le. Auch da kam die Mann­schaft aber nicht wirk­lich ins Spiel und muss­te sich gegen den spä­te­ren Fi­na­lis­ten Dänemark mit 1:2 ge­schla­gen geben. Das dies­jährige Aus­schei­den im Vier­tel­fi­na­le soll­te für die deut­sche Frauen-Na­tio­nal­mann­schaft außer­dem das schlech­tes­te Ab­schnei­den bei einer Eu­ro­pa­meis­ter­schaft seit 1993 bedeu­ten.

Sportfreunde Düren – Spvg. Schwarz-Weiß Düren 5:7


23.07.2017
Stadtmeisterschaft Düren (Spiel um Platz 3)
Jugendstadion, Düren-Rölsdorf
Zuschauer: 150

Nachdem Fabi und ich schon in der Vor­saison einen nicht von Erfolg gekrön­ten Ver­such star­te­ten das Dürener Jugendstadion zu kreu­zen, wurde das Schmuck­stück jetzt zusam­men mit Micha erneut in Angriff genom­men. Im Gegensatz zum letz­ten Mal fand unser ange­peil­tes Spiel dies­mal sogar wirk­lich im Stadion statt. Im Spiel um Platz 3 der Dürener Stadt­meis­ter­schaft tra­fen die Sportfreunde Düren und der hei­mi­sche SW Düren auf­ein­an­der. Auf dem Platz wurde einem ordent­lich was gebo­ten und man bekam ganze 12 Tore im für mich vor­erst tor­reichs­ten Spiel der Saison zu sehen.
Aber auch ohne die 12 Tore hätte uns der Besuch des Jugendstadions aus­rei­chend befrie­digt und soll­te auch für jeden ande­ren Fuß­ball-Lieb­haber einen Hoch­ge­nuss dar­stel­len. Der abso­lu­te Blick­fang des 1921 eröff­ne­ten Stadions ist die alte Haupt­tri­büne mit ihrer spit­zen Dach­kon­struk­tion. Durch die inte­grier­te Rad­renn­bahn ist das Jugendstadion zudem sicher eine Sel­ten­heit in der deut­schen Stadion-Land­schaft.

PFK Botev Plovdiv – Beitar Jerusalem FC 4:0


20.07.2017
UEFA Europa League (Qualifikation 2. Runde)
Stadion Lazur, Burgas (BUL)
Zuschauer: 6.400

Zur zwei­ten Quali­fi­ka­tions­runde der Europa League plan­ten Fabi und ich einen neuen Län­der­punkt ein­zu­tü­ten. So schiel­ten wir in Richtung Bulgarien und ent­schie­den uns dazu die viel­ver­spre­chen­de Partie zwi­schen Levski Sofia und Hajduk Split anzu­steu­ern. Einen Tag nach dem wir die Flüge nach Sofia gebucht hat­ten, hör­ten wir dann von der Hiobs­bot­schaft. Das Spiel soll­te unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt­fin­den. Für uns ein Schlag ins Gesicht! Schnell wur­den die Spielpläne gecheckt und mit dem Euro­pa­pokal­spiel von Botev Plovdiv wurde ein akzep­ta­bler Ersatz gefun­den. Etwas pro­ble­ma­tisch dabei war jedoch, dass das neu ange­peil­te Spiel in der von Sofia 400 Kilometer ent­fern­ten Küsten­stadt Burgas statt­fin­den soll­te. In Burgas des­we­gen, weil die momen­ta­ne Heim­spiel­stätte in Plovdiv durch ihre zu gerin­ge Kapazität für inter­na­tio­na­le Spiele nicht in Frage kommt. Dazu aber spä­ter mehr.
Am frü­hen Mitt­woch­nach­mittag star­te­ten wir mit dem pin­ken Billig­bomber von Wizz Air in Frankfurt am Main und lan­de­ten knapp 2 ½ spä­ter Stunden gegen 18 Uhr am Airport in Sofia. Dort ange­kom­men hieß es zunächst die Metro-Station zu fin­den. Da wir uns am stark herunter­ge­kommenen Terminal 2 befan­den, muss­ten wir zunächst zwei Kilometer lat­schen um das neue­re Terminal 1 und damit auch die Metro-Station zu errei­chen. Für klei­nes Geld kauf­ten wir uns ein Ticket in die Innenstadt und weil uns noch ein paar Stunden Zeit blie­ben, soll­te noch etwas Sight­seeing betrie­ben wer­den. An der Universität ver­lie­ßen wir die Bahn und bega­ben uns zum Wahrzeichen Sofias, der bekann­ten Alexander-Newski-Kathedrale. Die ortho­do­xe Kirche ist der Sitz des bul­ga­ri­schen Patri­archen und erscheint durch die vie­len Dach­kuppeln sehr prunk­voll. Wir schos­sen etli­che Bilder der Kathedrale und mach­ten uns auf den Weg zum nächs­ten Ziel. Dieses soll­ten das National­stadion und das Stadion von CSKA Sofia sein. Während das Stadion Vasil Levski nur von außen begut­ach­tet wer­den konn­te, stan­den die Tore im Stadion Bâlgarska Armija offen. Da aber jede Menge Szene-Leute von CSKA in Stadionnähe rum­lunger­ten und uns auch die ers­ten schie­fen Blicke erreich­ten, spar­ten wir uns auch das Spotten die­ses Grounds. Nun besorg­ten wir uns Bier und etwas Ess­bares für die spä­te­re Fahrt und mach­ten uns auf zum Hauptbahnhof, wo um 22:45 Uhr der Nachtzug nach Burgas ein­fah­ren soll­te. Für 20,90 Lew, umge­rech­net ca. 10 €, sicher­ten wir uns schon im Vorfeld unse­re Plätze in einem Abteil für 8 Personen, wel­ches wir uns mit zwei wei­te­ren bul­ga­ri­schen Mitfahrern teil­ten. Gegen Mitternacht roll­te der Zug dann auch end­lich mit einer Verspätung von über einer Stunde los. Wir ver­nich­te­ten noch schnell ein paar Büch­sen Bier, bevor wir uns soweit mög­lich etwas Schlaf gönn­ten.
Nach einer viel zu kur­zen Nacht stan­den wir am nächs­ten Morgen ein wenig unaus­ge­schla­fen in Burgas, der viert­größ­ten Stadt Bulgariens. Als ers­tes woll­ten wir uns das Stadion Chernomorets anschau­en. Der lang­jäh­rig in der ers­ten bul­ga­ri­schen Liga spie­len­de Chernomorets Burgas trug dort von 1954 bis 2006 seine Heimspiele aus. Nach 2006 soll­te das Stadion eigent­lich durch eine moder­ne Arena ersetzt wer­den, doch wegen des Absturzes von Chernomorets in die unters­te Klasse des bul­ga­ri­schen Fußballs hat sich bis heute nichts am Stadion getan und die lee­ren Ränge wur­den lang­sam, aber sicher von der Natur zurück­er­obert. Nach einem 20-minütigen Fuß­marsch erreich­ten wir unser Ziel und beschaff­ten uns uner­laubt Einlass ins Innere des Lost Grounds. Eigentlich scha­de, dass in die­ser gei­len Schüssel in naher Zukunft kein Fußball mehr gespielt wird. Nachdem wir eine gute halbe Stunde im völ­lig zu­ge­wucher­ten Stadion ver­bracht hat­ten, ging es mit dem Bus zurück in die City. Dort schlen­der­ten wir ein wenig durch die Fußgängerzone, früh­stück­ten erst­mal ordent­lich und mach­ten uns anschlie­ßend auf zum Stadt­strand. Hier mach­ten wir es uns in der Sonne bequem und hol­ten drin­gend benö­tig­ten Schlaf nach. Von 11-16 Uhr re­lax­ten wir dann in einer Strand­bar, in der wir uns so manch frisch ge­zapf­tes Burgasko in den Hals schraub­ten und die Aussicht auf das Schwarze Meer genos­sen. Im Anschluss daran soll­te im Happy Grill unser Hunger gestillt wer­den. Die Fleisch­ge­rich­te waren wirk­lich sehr lecker und mit den fast aus­schließ­lich hüb­schen, weib­li­chen Be­die­nungen gab es sogar noch was fürs Auge. Nach der aus­gie­bi­gen Stärkung soll­te es jetzt end­lich zum eigent­li­chen Grund der Reise gehen.
Im Stadion Lazur, der Heim­spiel­stätte des Zweit­li­gisten Neftochimic Burgas, fand am Abend das Heim­spiel von Botev Plovdiv gegen Beitar Jerusalem statt. Auf dem Weg zum Stadion gerie­ten wir in den Corteo der Israelis, was uns bereits einen klei­nen Vor­ge­schmack für spä­ter gab. Der Gäs­te­an­hang aus Jerusalem sang sich in bes­ter Laune ein und ließ dabei auch schon die ers­ten pyro­tech­nischen Gegenstände abbren­nen. Am Stadion ange­kom­men sicher­ten wir uns für 15 Lew Tickets für die Gegen­ge­rade und en­ter­ten den Ground. Das Stadion Lazur bie­tet ins­ge­samt Platz für 18.000 Zuschauer und war mit den heute anwe­sen­den 6.400 Zuschauern nicht annä­hernd gefüllt. Der Gäs­te­an­hang war mit knapp 600 Schlach­ten­bumm­lern hin­ge­gen gut ver­tre­ten. Wie erwar­tet mach­te der Gäste­block um die „La Familia“ zu Beginn ordent­lich Lärm, doch mit lau­fen­der Spiel­zeit flach­te das Ganze auf­grund des hohen Rück­stands lei­der immer wei­ter ab. Aber auch die Heimfans um die „Bultras“ sorg­ten für kon­ti­nu­ier­lich gute Stimmung und vor allem gegen Ende des Spiels stieg des Öfteren auch die ganze Gegen­gerade mit in die Gesänge ein. Vom Spiel her war das heute eine klare Angelegenheit. Der zwei­ma­li­ge bul­ga­ri­sche Meister und Pokal­sieger Botev Plovdiv fer­tig­te die Gäste aus Jerusalem mit 4:0 ab und war somit nach dem Remis im Hin­spiel sicher in der nächs­ten Runde der Europa-League-Qualifikation. Dort traf man auf CS Marítimo Funchal aus Portugal gegen die man sich mit einer Niederlage und einem Unentschieden geschla­gen geben muss­te.
Nach dem Spiel ging es noch kurz zurück in die Stadt um uns ein paar Cock­tails zu gön­nen. Um 1 Uhr war­te­te dann der Fern­bus der Firma Union-Ivkoni am Hauptbahnhof und brach­te uns für 25 Lew über Nacht zurück nach Sofia. Dort ging es mit der Metro auf direk­tem Weg zum Flughafen um die Heim­rei­se nach Deutschland anzu­tre­ten.

FC Progrès Niederkorn – Glasgow Rangers FC 2:0


04.07.2017
UEFA Europa League (Qualifikation 1. Runde)
Stade Josy Barthel, Luxemburg (LUX)
Zuschauer: 5.535

Seit mei­ner letz­ten Luxemburg-Tour war noch keine Woche ver­gan­gen, da stand schon mein nächs­ter Besuch im Groß­herzog­tum an. Grund mei­nes erneu­ten Besuches war das Gast­spiel der Glasgow Rangers in der ers­ten Quali­fikations­runde der Europa League im Stade Josy Barthel. Da die eigent­li­che Heim­spiel­stätte von Progrès Niederkorn, mit nur einer Kapazität von 2.800 Zuschauern, die Anforderungen die­ser Partie nicht erfüllt, wurde das Spiel ins National­stadion ver­legt. Das Stade Josy Barthel konn­te ich zwar schon vor eini­gen Jahren kreu­zen, den­noch woll­te ich mir das erste Europa­pokal­spiel der Rangers seit dem Zwangs­ab­stieg 2012 nicht neh­men las­sen.
Gerade weil das letz­te Spiel im Europa­pokal für die Rangers schon was län­ger her ist, rech­ne­ten wir mit einer hohen Anzahl von schot­ti­schen Fans. Um die 2.000 Schotten folg­ten ihrem Team nach Luxemburg und auch Be­flaggung der befreun­de­ten Hamburger war ver­ein­zelt im Stadion zu sehen. Support­mäßig star­te­te der Gäste­block um die Union Bears gut ins Spiel, doch lei­der über­trug sich die Stimmung nie auf die anlie­gen­den Blöcke und ebbte im Laufe des Spiels immer wei­ter ab. Vom Support der Schotten hatte man sich ehr­lich gesagt ein klei­nes biss­chen mehr erwar­tet. Überraschend für uns war hin­ge­gen die Unterstützung der Heimfans. Zu Beginn des Spiels wurde von ihnen eine nette Choreo aus schwar­zen und gel­ben Papp­tafeln, sowie den Vereins­initialen gezeigt. Danach betei­lig­ten sich stän­dig 50-60 Leute an Schlacht­rufen und Klatsch­ein­lagen, wel­che von einem Capo vor­ge­ge­ben wur­den.
Aber auch auf dem Platz reich­te es heute für eine Sensation. Progrès gewann das Spiel uner­war­tet mit 2:0 und zog nach der 1:0-Niederlage im Hinspiel erst­mals in die zwei­te Quali­fikations­runde ein. Im 14. Spiel war der heu­ti­ge Sieg zugleich der erste Sieg in der Europa­pokal-Geschichte von Progrès Niederkorn. Das Stadion stand Kopf und im Heim­block wurde der Einzug in die nächs­te Runde mit dem Zünden gel­ber Rauch­töpfe gefei­ert.

CS Fola Esch – FC Milsami Orhei 2:1


29.06.2017
UEFA Europa League (Qualifikation 1. Runde)
Stade Émile Mayrisch, Esch-sur-Alzette (LUX)
Zuschauer: 989

Wie auch schon die Jahre zuvor zog es mich tra­di­tio­nell zu Beginn der neuen Saison zu einem Spiel der Europa-League-Qualifikation nach Luxemburg. So nutz­te ich die Chance den letz­ten frei­en Platz im Auto von Hopping Orange Blue zu ergat­tern und zusam­men mit Björn, Dennis und Philipp ging es leicht beengt die 200 Kilometer nach Esch-sur-Alzette. Am Stadion ange­kom­men sicher­ten wir uns direkt für 10 € Sitzplatz-Tickets für die Gegen­gerade. Das Stadion von Fola Esch ver­fügt über eine klei­ne Haupt­tribüne und eine unüber­dachte mit Sitz­plätzen aus­ge­stattete Gegen­gerade, die über die kom­plet­te Längs­seite geht.
Heutiger Gast im Stade Émile Mayrisch war der ein­ma­li­ge moldau­ische Meister FC Milsami Orhei, der in der letz­ten Saison den drit­ten Platz der Divizia Națională beleg­te. In der ers­ten Halb­zeit war das Spiel­ge­sche­hen rela­tiv ein­seitig zuguns­ten von Fola, was mit einem frü­hen Füh­rungs­treffer und einem spä­te­ren Füh­rungs­ausbau belohnt wurde. Erst in der zwei­ten Hälfte kamen die Gäste aus Moldawien bes­ser ins Spiel, aber trotz­dem reich­te es nur noch zum 2:1-Anschluss­treffer in der 81. Spiel­minute. Durch das Unent­schie­den im Rück­spiel zog Fola Esch schließ­lich in die zwei­te Quali-Runde ein, in der noch Inter Baku aus Aserbaidschan aus­ge­schal­tet wurde. In der drit­ten Runde war dann aber Schluss und man muss­te sich gegen den schwe­dischen Erstligisten Östersunds FK geschla­gen geben.

SV Wehen Wiesbaden – SV Gonsenheim 2:1


21.06.2017
Testspiel
Stadion am Halberg, Taunusstein-Wehen
Zuschauer: 150

Die Saison war offi­zi­ell noch nicht been­det, da fan­den schon wie­der die ers­ten Test­spiele statt. Meine Wahl fiel auf den Test­kick zwi­schen dem in der hes­si­schen Lan­des­haupt­stadt ansäs­si­gen SV Wehen und dem SV Gonsenheim aus Mainz. Seitdem die Profi­abtei­lung des SV Wehen Taunusstein zur Saison 2007/08 nach Wiesbaden aus­geglie­dert wurde, fin­den in der ehe­ma­li­gen Heim­spiel­stätte in Taunusstein nur noch weni­ge Spiele im Senioren­bereich statt. Gelegentlich trägt der Dritt­ligist noch seine Vor­berei­tungs­spiele im Stadion am Halberg aus, sonst wird das Stadion haupt­sächlich von der Wehener Jugend­abtei­lung genutzt. Das Stadion ver­fügt auf einer Seite über eine über­dach­te Steh­platz­tribüne, von der man einen net­ten Blick über die Land­schaft des Taunus hat.

Deutschland – San Marino 7:0


10.06.2017
WM-Qualifikation (Gruppe C, 6. Spieltag)
Stadion Nürnberg, Nürnberg
Zuschauer: 32.467

Am Abend stand dann das Deutschland-Spiel im Max-Morlock-Stadion an. Wie ge­wohnt bei Heimspielen der deut­schen Nationalmannschaft, beson­ders bei klei­ne­ren Gegnern wie San Marino, war das Stadion heute bei wei­tem nicht aus­ver­kauft und auch Stimmung war wäh­rend des Spiels lei­der größ­ten­teils Mangelware. Im Stadion wurde aber zum Glück alko­hol­hal­ti­ges Bier aus­ge­schenkt, sodass wenigs­tens auf den 400. Ground mei­ner­seits ange­sto­ßen wer­den konn­te.
Wie zu erwar­ten domi­nier­te die deut­sche Nationalmannschaft die San-Marinesen über die kom­plet­te Spielzeit und konn­te mit dem heu­ti­gen Sieg den Vorsprung in der Tabelle um die WM-Qualifikation wei­ter aus­bau­en. San Marino liegt hin­ge­gen mit 0 Punkten abge­schla­gen auf dem letz­ten Tabellenplatz der Gruppe C. Trotz der deso­la­ten Lage San Marinos, sich­te­ten wir vor dem Stadion einen ca. 15-köpfigen san-marinesischen Mob, der sup­port­wil­lig schien und extra für die­ses Spiel ange­reist war.
Nach dem Spiel ging es für uns auf direk­tem Weg zurück ins Hotel um vor dem Schlafengehen noch eini­ge Kaltgetränke in der hotel­ei­ge­nen Bar zu schlür­fen. Am nächs­ten Morgen fiel das Aufstehen zwar etwas schwe­rer als nor­mal, aber es stand noch Sightseeing auf dem Programm. So ging es noch in die Nürnberger Altstadt, zum Reichsparteitagsgelände mit Zeppelinfeld und noch­mal ins leere Max-Morlock-Stadion, bevor wir die mehr­stün­di­ge Heimreise antra­ten.

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