Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

SV Steinwenden – VfR Wormatia Worms 1:7


24.10.2018
Verbandspokal Südwest (Achtelfinale)
Reichswald-Stadion, Ramstein-Miesenbach
Zuschauer: 391

RFC Liège – KSK Heist 1:1


21.10.2018
Eerste klas­se ama­teurs (8. Spieltag)
Stade de la Rue de la Tonne, Lüttich (BEL)
Zuschauer: 1.500

CS Sedan Ardennes – Stade de Reims II 1:0


20.10.2018
Championnat National 2, Groupe D (9. Spieltag)
Stade Louis-Dugauguez, Sedan (FRA)
Zuschauer: 2.058

SV Wiesbaden 1899 – DJK 1. SC Klarenthal 2:4


14.10.2018
Kreisoberliga Wiesbaden (14. Spieltag)
Helmut-Schön-Sportpark, Wiesbaden
Zuschauer: 150

 

HSV Neuwied – FC Kosova Montabaur 2:2


07.10.2018
Kreisliga A Westerwald/Wied (9. Spieltag)
Raiffeisenstadion, Neuwied
Zuschauer: 150

FV Bad Vilbel – KSV Hessen Kassel 1:2


28.09.2018
Hessenliga (11. Spieltag)
Nidda-Sportfeld, Bad Vilbel
Zuschauer: 405

SC Bad Bodendorf II – SC Rhein-Ahr Sinzig II 0:1


21.09.2018
Kreisliga D Rhein/Ahr Nord (7. Spieltag)
Sportplatz Bad Bodendorf, Sinzig-Bad Bodendorf
Zuschauer: 40

Kemerspor 2003 Kulübü – Van Büyükşehir Belediyespor 0:2


08.09.2018
TFF 3. Lig, 2. Grup (2. Spieltag)
Dr. Fehmi Öncel Stadı, Tekirova (TUR)
Zuschauer: 250

 

FK Dynamo Kyiv – FK Karpaty Lviv 0:2


02.09.2018
Premjer-Liha (7. Spieltag)
NSK Olimpijs’kyj, Kiew (UKR)
Zuschauer: 10.700

FK Arsenal Kyiv – FK Sorja Luhansk 4:3


01.09.2018
Chempionat U-21 (7. Spieltag)
Arsenal-Arena, Shchaslyve (UKR)
Zuschauer: 300

FC Germania Metternich – SG 99 Andernach 4:1


29.08.2018
Rheinlandpokal (2. Runde)
Sportplatz am Winninger Weg, Koblenz-Güls
Zuschauer: 120

 

Ahrweiler BC III – SC Rhein-Ahr Sinzig II 5:0


24.08.2018
Kreisliga D Rhein/Ahr Nord (3. Spieltag)
Ahrstadion, Bad Neuenahr-Ahrweiler
Zuschauer: 30

FC CFR 1907 Cluj – FC Dinamo Bucureşti 3:1


19.08.2018
Liga I (5. Spieltag)
Stadionul Dr. Constantin Rădulescu, Cluj-Napoca (ROU)
Zuschauer: 7.700

FC Universitatea Cluj – ACS Energeticianul 3:0


19.08.2018
Liga II (3. Spieltag)
Cluj Arena, Cluj-Napoca (ROU)
Zuschauer: 3.000

Am Sonntag stan­den mit den Heimspielen von Universitatea Cluj und CFR Cluj die Highlights der Tour auf dem Programm. In Deutschland wäre es wohl ein Ding der Unmöglichkeit, dass die bei­den gro­ßen Klubs einer Stadt wie z. B. in München oder Hamburg am sel­ben Tag ein Heimspiel aus­tra­gen. In Rumänien scheint dies aber kein Problem dar­zu­stel­len. Immerhin fan­den die Spiele nicht zeit­gleich statt, sodass wir uns nicht für ein Spiel ent­schei­den muss­ten. Zunächst ging es in die Cluj Arena zum Spiel von Universitatea Cluj. Der Klub wur­de 1919 von Studenten der Klausenburger Universitäten gegrün­det und ist Gründungsmitglied der rumä­ni­schen Profiliga. Seitdem spielt „U“ Cluj fast aus­schließ­lich erst- oder zweit­klas­sig, konn­te ein­mal den rumä­ni­schen Pokal gewin­nen und hat drei Spielzeiten im Europapokal vor­zu­wei­sen. Momentan geht man aller­dings schon die vier­te Saison in Folge in der zwei­ten Liga an den Start. Nach einem kur­zen Fußweg durch den Stadtpark stan­den wir auch schon vor dem Stadion und bega­ben uns auf Ticketsuche. Zur Feier des Tages leis­te­ten wir uns jeweils ein VIP-Ticket für 40 Lei, umge­rech­net ca. 8,50 €, und nah­men auf der Haupttribüne Platz. Wie der Name schon sagt, han­delt es sich bei der Cluj Arena um eine moder­ne Schüssel, die aber wegen ihrer geschwun­ge­nen Dachform wenigs­tens kein Einheitsbrei ist. Mit den heu­te anwe­sen­den 3.000 Fußballinteressierten war die über 30.000 Zuschauer fas­sen­de Arena natür­lich bei wei­tem nicht aus­ver­kauft. Während sich der Großteil der Zuschauer auf die Gegengerade und den Heimblock auf­ge­teilt hat­te, blieb der Gästeblock das gesam­te Spiel über leer. Aufgrund der vie­len Universitäten in der Stadt besitzt „U“ Cluj eine recht gro­ße Fanszene, sodass sich zusam­men mit den fürs Abendspiel beim Stadtrivalen ange­reis­ten Freunden von Dinamo Bukarest ein Stimmungskern von gut 300 Supportwilligen im Heimblock ansam­mel­te. Im Großen und Ganzen konn­te man den Studenten sowohl optisch als auch akus­tisch einen gelun­ge­nen Auftritt attes­tie­ren. Diese konn­ten teil­wei­se eine gute Lautstärke errei­chen und gegen Ende des Spiels wur­den sogar Wechselgesänge zwi­schen den Fans von Universitatea und Dinamo ange­stimmt. Auf dem Platz bekam man hin­ge­gen eher mit­tel­mä­ßi­gen Fußball gebo­ten. Dennoch war das Spiel der Hausherren zu kei­ner Zeit gefähr­det, sodass am Ende ein ver­dien­ter 3:0-Sieg zu Buche stand. Da konn­te auch der star­ke Monsunregen am Schluss nichts mehr dran rüt­teln. Der geneig­te Bierliebhaber kommt bei „U“ Cluj übri­gens auch nicht voll auf sei­ne Kosten. Im VIP-Bereich war Wasser und Kaffee zwar gra­tis erhält­lich, das Verlangen nach einem fri­schen, küh­len Bier wur­de jedoch nicht befrie­digt. Nach dem der Regen wie­der abge­klun­gen war, mach­ten wir uns auf den Weg zurück in die Innenstadt. Dort geneh­mig­ten wir uns eine schnel­le Mahlzeit, bevor es zum zwei­ten Spiel des Tages ging.

FC CFR 1907 Cluj – ACS Electrica Baia Mare 13:0


18.08.2018
Etapa Preliminară U19, Seria 18 (2. Spieltag)
Stadionul CMC, Cluj-Napoca (ROU)
Zuschauer: 100

Im August hat­te ich end­lich wie­der Zeit auf Rei­sen zu gehen. Auf­grund der Tat­sa­che, dass die Spiele der bei­den gro­ßen Klausen­burger Klubs am sel­ben Wo­chen­ende im hei­mi­schen Sta­dion an­ge­setzt waren, bot es sich förm­lich an den noch feh­len­den ru­mä­ni­schen Län­der­punkt an­zu­ge­hen. Da das In­te­res­se der üb­li­chen Mit­strei­ter an der Tour lei­der aus­blieb, ent­schied ich mich dazu allei­ne nach Sieben­bürgen zu rei­sen. Einige Tage vor Ab­rei­se er­fuhr ich über Um­we­ge je­doch davon, dass die bei­den Köl­ner KB und Dominic die glei­che Tour auf dem Schirm hat­ten. Wie es der Zu­fall woll­te, saß man auch schon im Flie­ger gen Ru­mä­nien ne­ben­ei­nan­der und konn­te die ers­ten Worte mit­ei­nan­der wech­seln. Nachdem man gegen Mittag in der zweit­größ­ten Stadt des Landes ge­lan­det war, hieß es vom Klausen­burger Flug­ha­fen in die 8 Ki­lo­me­ter ent­fern­te In­nen­stadt zu kom­men. Auf­grund unse­res de­ka­den­ten Le­bens­stils wur­de mit einer Taxi­fahrt die ein­zig in Frage kom­men­de Al­ter­na­tive ge­wählt. Ein sehr ge­sprä­chi­ger Taxi­fahrer führ­te uns für um­ge­rech­net 6 € an den Plat­ten­bau­ten von Mărăști vor­bei und lie­fer­te uns vor dem Hos­tel der bei­den Köl­ner ab. Sowohl deren als auch mein Hos­tel befand sich im Zen­t­rum der Stadt, wo­durch alles In­te­res­san­te fuß­läu­fig von dort zu er­rei­chen war. Nach­dem wir uns im nahe­ge­le­ge­nen Irish Pub ein ers­tes ru­mä­ni­sches Bier und eine klei­ne Stär­kung ge­gönnt hat­ten, ging es erst­mal zurück in die Hos­tels, um dort die Zim­mer zu be­zie­hen. Für 20 € die Nacht hat­te ich mir im Vor­feld ein Ein­zel­zim­mer im „Casa Aria“ ge­bucht, wel­ches ich für ru­mä­ni­sche Ver­hält­nis­se im bes­ten Zu­stand vor­fand und sich somit für mich als ab­so­lut aus­rei­chend he­raus­stell­te. Da für den heu­ti­gen Frei­tag noch kein Spiel­be­such ge­plant war, begab ich mich an­schlie­ßend wie­der an den aus­ge­mach­ten Treff­punkt, um zu­sam­men mit den Jungs die Alt­stadt von Cluj-Napoca zu er­kun­den. Diese ist soweit ganz hübsch, mit der Sankt Michaels­kirche, dem Matthias-Corvinus-Denk­mal und der or­tho­do­xen Ka­the­dra­le sind die Se­hens­wür­dig­kei­ten der 300.000-Ein­woh­ner-Stadt al­ler­dings schnell ab­ge­lau­fen. Unsere nai­ven Ver­mu­tun­gen, dass die Ro­man­fi­gur Graf Dracula – ba­siert auf dem ehe­ma­li­gen Fürs­ten Vlad III. Drăculea – in der größ­ten Stadt Transsil­vaniens tou­ris­tisch aus­ge­schlach­tet wer­den wür­de, war eben­falls ein Trug­schluss. Von Vam­pi­ren war in Cluj je­den­falls nichts zu sehen, was viel­leicht aber auch an der knal­len­den Sonne ge­le­gen haben könn­te. Bei über 30 °C und Son­nen­schein mach­ten wir es uns schließ­lich auf einer Bank an der Michaels­kirche bequem. Dort ver­nich­te­ten wir eini­ge Do­sen­bie­re, beo­bach­te­ten das Ge­sche­hen auf dem Unirii-Platz und blick­ten dem Abend ent­ge­gen. Um den in­zwi­schen auf­ge­kom­me­nen Hun­ger zu stil­len, zog es uns am Abend in ein tra­di­tio­nel­les Res­tau­rant, in dem ein wei­te­rer ku­li­na­ri­scher Ab­ste­cher in die ru­mä­ni­sche Küche vor­genom­men wur­de. Neben einem lo­ka­len Craft Beer und einem her­kömm­li­chen Țuică, wur­de dort ein typi­sches transsil­vanisches Kraut­ge­richt pro­biert. Danach ging es wei­ter in eine coo­le Stu­den­ten­kneipe. Dort wur­den sämt­li­che auf der Ge­trän­ke­kar­te be­find­li­chen Cock­tails ge­tes­tet, bevor einem wei­te­ren omi­nö­sen Eta­blis­se­ment ein Be­such ab­ge­stat­tet wur­de und die Nacht schließ­lich in einem Club un­weit unse­rer Hos­tels ende­te.

Während sich KB und Dominic schon in den Mor­gen­stun­den sport­lich be­tä­tig­ten und im Stadt­park jog­gen waren, war für mich aus­schla­fen an­ge­sagt. So traf man sich erst gegen Mit­tag mit den Jungs am Piața Unirii. Dort er­fuhr ich, dass die bei­den kei­ne gro­ße Lust auf das für heu­te an­ge­peil­te Spiel am Nach­mit­tag hat­ten und sich statt­des­sen lie­ber dem Ku­li­na­ri­schen sowie den ru­mä­ni­schen Schön­hei­ten wid­men woll­ten, sodass ich mich allei­ne auf den Weg machen muss­te. Da der Ver­band die zwei Haupt­spiele der Tour auf den Sonn­tag ter­mi­niert hat­te, hieß es für den Sams­tag ein wei­te­res Spiel aus­fin­dig zu machen. Fündig wur­de ich mit dem Heim­spiel der A-Ju­ni­o­ren des CFR Cluj. Dieses soll­te per pedes in­ner­halb von 20 Mi­nu­ten von der In­nen­stadt zu er­rei­chen sein. Zu dem Zeit­punkt wuss­te ich al­ler­dings noch nicht, dass mich der Weg über den Berg Cetățuia füh­ren soll­te. Not­ge­drun­gen schliff ich mei­nen vom Vor­abend an­ge­schla­ge­nen Kör­per den Berg hin­auf und muss­te bereits nach den ers­ten hun­dert Me­tern An­stieg eine Er­ho­lungs­pause ein­le­gen. Trotz der gera­de er­leb­ten Stra­pa­zen schaff­te ich es aber ir­gend­wie noch pünkt­lich am Stadionul CMC ein­zu­tref­fen. Ob­wohl das Sta­dion nur ein­sei­tig aus­ge­baut ist, wuss­te die­ses zu ge­fal­len und bot einen guten Ein­stieg ins Fuß­ball-Wochen­ende. Vor allem die zu­ge­wu­cher­te und von Gam­mel über­zo­ge­ne Sitz­platz­tri­büne konn­te mich mit ihrem Charme über­zeu­gen. Auf dem Platz emp­fin­gen die Nach­wuchs­ki­cker des CFR Cluj den bis dato Ta­bel­len­letz­ten Electrica Baia Mare. Die Gäste aus Baia Mare hät­ten sich die zwei­stün­dige An­fahrt al­ler­dings gleich spa­ren kön­nen, denn die­se waren ab­so­lut chan­cen­los und wur­den am Ende zwei­stel­lig ab­ge­fer­tigt. Nach dem Spiel be­trach­tete ich noch kurz den Aus­blick vom Cetățuia auf die Klausen­burger Alt­stadt und begab mich zurück zu KB und Dominic. Wie schon am Vor­tag gas­tier­ten wir zu­nächst in einem tra­di­tio­nel­len ru­mä­ni­schen Res­tau­rant und stürz­ten uns an­schlie­ßend ins Nacht­leben von Cluj.

 

1. FC Köln – 1. FC Union Berlin 1:1


13.08.2018
2. Bundesliga (2. Spieltag)
RheinEnergieStadion, Köln
Zuschauer: 50.000

FC Rastpfuhl – FV Eppelborn 3:2


11.08.2018
Saarlandliga (4. Spieltag)
Sportanlage Knappenroth, Saarbrücken-Rastpfuhl
Zuschauer: 300

Nach unse­rem Aus­wärts­spiel in Dillingen ging es gleich wei­ter nach Saar­brücken. Dort fand um 18 Uhr das Auf­ei­nan­der­tref­fen zwi­schen den Saar­land­li­gis­ten FC Rast­pfuhl und FV Eppel­born statt. Die Rast­pfuhler Sport­an­la­ge be­steht aus einem ge­wöhn­li­chen Kunst­ra­sen­platz mit einem ein­sei­ti­gen Aus­bau von 3 Stu­fen und war mit den heu­te an­we­sen­den 300 Zu­schau­ern re­la­tiv gut be­sucht. Wäh­rend der hei­mi­sche FC Rast­pfuhl ge­ra­de in die Saar­land­liga auf­ge­stie­gen ist, muss­ten die Gäste aus Eppel­born den bit­te­ren Gang von der Ober­liga in die Saar­land­liga an­tre­ten. Den­noch sah man ein Spiel auf Augen­höhe, wel­ches die Haus­her­ren am Ende knapp für sich ent­schie­den.

FC Progrès Niederkorn – Budapest Honvéd FC 2:0


02.08.2018
UEFA Europa League (Qualifikation 2. Runde)
Stade Municipal de la Ville de Differdange, Differdange-Oberkorn (LUX)
Zuschauer: 1.852

Wie jedes Jahr am Anfang der Sai­son, zog es uns auch dies­mal wie­der ins Groß­her­zog­tum Luxem­burg, um einem Spiel im Euro­pa­po­kal bei­zu­woh­nen. Da bis auf das Sta­dion von Progrès Nieder­korn alle Grounds der po­ten­ti­el­len lu­xem­bur­gi­schen Euro­pa­po­kal­tei­lneh­mer be­reits ge­kreuzt wur­den, lag es dem­ent­spre­chend nahe wie­der den Schwarz-Gel­ben einen Besuch ab­zu­stat­ten. Das Stade Jos Haupert, in dem Progrès nor­ma­ler­wei­se sei­ne Heim­spie­le aus­trägt, scheint für in­ter­na­tio­nale Spiele jedoch nicht zu­ge­las­sen zu sein, sodass die­se in der Regel im Sta­dion des FC Differ­dange aus­ge­tra­gen wer­den. Für Fabi und mich war das Sta­dion in Ober­korn zwar ein alter Hut, mit Honvéd Buda­pest war aber ein halb­wegs in­te­res­san­ter Gegner zu Gast, sodass wir uns doch dazu ent­schie­den die 2-stün­di­ge An­fahrt auf uns zu neh­men. Das Sta­dion, wel­ches ein­sei­tig über eine gro­ße über­dachte Haupt­tri­büne ver­fügt, war heu­te mit über 1.800 Zu­schau­ern recht gut be­sucht. Im Heim­be­reich auf der Haupt­tri­büne sam­mel­te sich sogar ein klei­ner sup­port­wil­li­ger Hau­fen, der al­ler­dings mit ein paar Trom­meln aus­schließ­lich für stö­ren­den Krach sorg­te. Im Gäs­te­block auf der Ge­gen­ge­ra­de fan­den sich zudem knapp 150 Fans aus Kispest ein, um den 14-mali­gen un­ga­ri­schen Meis­ter zu un­ter­stüt­zen. Zu Beginn lie­fer­ten die Un­garn einen an­ge­mes­se­nen Sup­port ab, wel­cher mit fort­lau­fen­der Spiel­zeit auf­grund der spie­le­ri­schen Leis­tung ihrer Mann­schaft al­ler­dings immer wei­ter ab­flach­te. Nach­dem Progrès im letz­ten Jahr den gro­ßen Rangers FC aus der ers­ten Quali-Runde schmiss, konn­te man sich in die­sem Jahr gegen den FK Qəbələ aus dem Aser­baid­schan durch­set­zen und hat­te nun das Ziel erst­mals in der Ver­eins­ge­schich­te in die drit­te Qua­li­fi­ka­tions­runde ein­zu­zie­hen. Zu unse­rer Ver­wun­de­rung war Progrès dem­nach auch über die kom­plette ers­te Halb­zeit spiel­an­ge­bend und Honvéd ab­so­lut chan­cen­los, sodass es für die Luxem­bur­ger mit einer ver­dien­ten 1:0-Füh­rung in die Pause ging. In der zwei­ten Halb­zeit sah man dann einen star­ken Kon­trast zur ers­ten Hälfte. Nun waren die Un­garn am Zug und dräng­ten auf das geg­ne­ri­sche Tor, um der an­schlie­ßen­den Ver­län­ge­rung nach dem 1:0-Heim­sieg im Hin­spiel ent­ge­gen­zu­wir­ken. Der be­nö­tig­te Tref­fer blieb al­ler­dings aus und man lief statt­des­sen in einen Kon­ter der Luxem­bur­ger, die so fünf Mi­nu­ten vor Schluss zum ent­schei­den­den 2:0-Sieg­tref­fer ein­netz­ten. In der drit­ten Quali-Runde traf Progrès an­schlie­ßend auf den FK Ufa aus Russ­land, gegen den man sich al­ler­dings nach einer Nie­der­lage und einem Un­ent­schie­den ge­schla­gen geben muss­te.

TV 1863 Ebern – SV Bosporus Coburg 0:3


29.07.2018
Kreisliga 1 Coburg/Kronach (1. Spieltag)
Angerstadion, Ebern
Zuschauer: 85

Nach dem Spiel in Neu­stadt ging es für mich wei­ter nach Ebern. Im dor­ti­gen Anger­stadion kam es zum Auf­ei­nan­der­tref­fen der bei­den Kreis­li­gis­ten TV Ebern und Bosporus Coburg. Nach­dem ich am Nach­mit­tag das Spiel von Türk Gücü Neu­stadt ge­se­hen hat­te, gab es für mich hier das zwei­te Spiel mit Be­tei­li­gung einer tür­ki­schen Mann­schaft an die­sem Tag. Das Angers­tadion in Ebern ver­fügt ein­sei­tig über einen Aus­bau von 7 fla­chen Stu­fen sowie über einen Gras­wall hin­ter dem Tor, der zum Teil eben­falls mit Stu­fen aus­ge­baut ist. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht wur­de neben einer aus­ge­zeich­ne­ten Brat­wurst schmack­haf­tes Bam­ber­ger Her­ren Pils an­ge­bo­ten. Im Ge­gen­satz zum ers­ten Spiel des Tages waren die Tür­ken hier das bes­se­re Team, wodurch die­se am Ende einen ver­dien­ten Aus­wärts­sieg fei­ern konn­ten. Zu­gleich war die­ses Spiel auch das letz­te Spiel mei­nes Auf­ent­halts in Ober­fran­ken. So konn­te ich in vier Mo­na­ten ins­ge­samt 59 neue Grounds kreu­zen, da­run­ter unter an­de­rem 40 Stück in Bay­ern und 9 Stück im be­nach­bar­ten Tschechien.

SV Türk Gücü Neustadt – SV Großgarnstadt 1:2


29.07.2018
Kreisliga 1 Coburg/Kronach (1. Spieltag)
Türk-Gücü-Stadion, Neustadt bei Coburg
Zuschauer: 80

Zum Ab­schluss mei­ner Zeit in Ober­fran­ken stand für mich noch­mal ein Dopp­ler auf dem Pro­gramm. Dazu ging es zu­nächst ins 30 Ki­lo­me­ter ent­fern­te Neu­stadt bei Coburg. Mit dem Heim­spiel des SV Türk Gücü Neu­stadt gegen den SV Groß­garn­stadt bekam ich die Mög­lich­keit das ehe­mals 10.000 Zu­schau­er fas­sen­de Türk-Gücü-Sta­dion zu kreu­zen. Das Sta­dion, wel­ches ur­sprüng­lich Sta­dion an der Sonne­ber­ger Straße hieß, wur­de 1937 er­baut und war lan­ge Zeit die Hei­mat des VfL Neu­stadt. Mit den Spie­len des VfL Neu­stadt konn­te in den 50er Jah­ren über neun Spiel­zei­ten hin­weg Zweit­li­ga­fuß­ball im Neu­städter Sta­dion an der Sonne­ber­ger Straße ge­se­hen wer­den. Aus die­ser Zeit re­sul­tiert auch der Zu­schau­er­re­kord des Sta­di­ons, der in der Sai­son 1955/56 mit 15.000 Zu­schau­ern im Spiel ge­gen den FC Bay­ern Mün­chen er­zielt wur­de. Nach dem schlei­chen­den Nie­der­gang des VfL und der damit ver­bun­de­nen Fast-In­sol­venz wur­de das Sta­dion 2003 schließ­lich von Türk Gücü Neu­stadt über­nom­men. Da­mals wur­de das Sta­dion zwar in Türk-Gücü-Sta­dion um­be­nannt, das Er­schei­nungs­bild hat sich seit­dem aber glück­li­cher­wei­se kaum ver­än­dert. So ver­fügt das Sta­dion ein­sei­tig über einen be­acht­li­chen Stu­fen­aus­bau, von des­sen ma­ro­den Stu­fen man die Ge­schich­te förm­lich ab­le­sen kann. Nach einer an­fäng­li­chen Foto­runde mach­te ich es mir in einer frei­en Ecke auf den Stu­fen be­quem und ver­folg­te mit nicht mehr als 80 wei­te­ren Zu­schau­ern das Ge­ki­cke auf dem Platz. Dort sah man eine hit­zi­ge Par­tie, in der Türk Gücü be­reits nach 5 Mi­nu­ten nur noch zu zehnt war. Den­noch konn­ten sie die rest­li­che Spiel­zeit größ­ten­teils mit­hal­ten und muss­ten sich am Ende nur knapp mit 1:2 ge­schla­gen geben.

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