Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

BV Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin 5:0


01.02.2020
Bundesliga (20. Spieltag)
Signal Iduna Park, Dortmund
Zuschauer: 81.365

DSC Arminia Bielefeld – VfL Bochum 2:0


28.01.2020
2. Bundesliga (19. Spieltag)
SchücoArena, Bielefeld
Zuschauer: 19.685

FC Twente Enschede – FC Groningen 0:0


18.01.2020
Eredivisie (19. Spieltag)
De Grolsch Veste, Enschede (NED)
Zuschauer: 26.500

HHC Hardenberg – Koninklijke Haarlemsche FC 3:0


18.01.2020
Tweede Divisie (18. Spieltag)
Sportpark de Boshoek, Hardenberg (NED)
Zuschauer: 1.400

SV Almelo – DSVD Deurningen 1:2


18.01.2020
Testspiel C-Junioren
Sportpark Ossenkoppelerhoek (SV Almelo), Almelo (NED)
Zuschauer: 30

Fortuna Düsseldorf – 1. FC Union Berlin 2:1


22.12.2019
Bundesliga (17. Spieltag)
MERKUR SPIEL-ARENA, Düsseldorf
Zuschauer: 45.490

URSL Visé – Royal Olympic Charleroi Châtelet Farciennes 0:0


15.12.2019
Eerste klas­se ama­teurs (16. Spieltag)
Stade de la Cité de l’Oie, Visé (BEL)
Zuschauer: 250

Ħamrun Spartans FC – Mosta FC 1:2


09.12.2019
Youth League, Section A (6. Spieltag)
Victor Tedesco Stadium, Il-Ħamrun (MLT)
Zuschauer: 80

Valletta FC – Hibernians FC 1:1


08.12.2019
BOV Premier League (12. Spieltag)
Ta‘ Qali National Stadium, Ta‘ Qali (MLT)
Zuschauer: 2.500

Lija Athletic FC – Żebbuġ Rangers FC 4:2


08.12.2019
BOV First Division (10. Spieltag)
MFA Centenary Stadium, Ta‘ Qali (MLT)
Zuschauer: 100

Sliema Wanderers FC – Birkirkara FC 2:1


07.12.2019
BOV Premier League (12. Spieltag)
Hibernians Stadium, Paola (MLT)
Zuschauer: 350

Da mei­ne Schängel bereits Ende No­vem­ber ihr letz­tes Pflicht­spiel der Hin­runde be­strit­ten hat­ten und somit recht früh in die Win­ter­pause gin­gen, konn­te der De­zem­ber ganz im Zei­chen des Sta­di­on­sam­melns ste­hen. Ide­a­ler­weise soll­te es zu die­ser Jah­res­zeit in etwas wär­mere Ge­fil­de gehen und gleich­zei­tig ein neu­er Län­der­punkt he­r­aus­sprin­gen, wodurch die Ent­schei­dung schnell auf den Insel­staat Malta fiel. Le­dig­lich bei der Suche von Mit­strei­tern ha­per­te es dies­mal ein wenig. Letz­ten Endes konn­te mit Fabi dann aber doch noch ein eta­blier­ter Weg­ge­fährte über­zeugt wer­den. Nach durch­zech­ter Party­nacht erreich­te die­ser über­ra­schen­der­weise sogar halb­wegs pünkt­lich den ver­ein­bar­ten Treff­punkt, von wel­chem wir uns am viel zu frü­hen Sams­tag­mor­gen zum Kölner Flug­hafen chauf­fie­ren lie­ßen. Auch in Köln ging an­schlie­ßend alles rei­bungs­los von­stat­ten, sodass uns Onkel Rainer pünkt­lich in die Luft brach­te.
Nach un­se­rer An­kunft in Luqa nah­men wir gleich un­se­ren an­ge­mie­te­ten Wagen ent­gegen, um zügig auf die Straße zu kom­men und die Insel un­si­cher zu machen. Mit der süd­län­di­schen Fahr­weise der Mal­teser konn­te ich mich schnell ar­ran­gie­ren, der ge­gen­wär­tige Links­ver­kehr auf Malta mach­te mir zu­nächst aller­dings noch etwas zu schaf­fen. Spä­tes­tens nach unse­rem Ein­tref­fen in der 10 Kilo­me­ter ent­fern­ten Haupt­stadt Valletta, wuss­te ich jedoch auch damit zu har­mo­nie­ren. Valletta ist eine alte Fes­tungs­stadt, die pracht­voll auf einer An­höhe zwi­schen den bei­den Häfen Marsamxett und Grand Harbour ge­le­gen ist. Dort schlen­der­ten wir eine Weile durch die teil­weise recht stei­len Stra­ßen und lie­ßen die ins UNESCO-Welt­kul­tur­erbe ein­ge­tra­gene Alt­stadt auf uns wir­ken. Auf der ge­gen­über­lie­gen­den Seite des gro­ßen Hafens lie­gen da­rü­ber hi­naus die Städte Vittoriosa, Senglea und Cospicua, wel­che in der Ver­gan­gen­heit eben­falls als Fes­tun­gen ge­nutzt wur­den und zu­sam­men­ge­fasst nur die „drei Städte“ genannt wer­den. Des­halb be­ga­ben wir uns als nächs­tes nach Senglea, um auch von der an­de­ren Hafen­seite aus einen Blick auf Valletta wer­fen zu kön­nen. Ein wei­te­rer Vor­teil war, dass Senglea direkt an Paola an­grenzt. In Paola be­fin­det sich einer der ins­ge­samt vier mal­te­si­schen Erst­liga-Grounds, sodass klar war, wo es uns da­rauf­hin hin­füh­ren soll­te.
Da für die 14 Erst­ligis­ten, wie erwähnt, nur vier Sta­dien zur Ver­fü­gung ste­hen, ist es auf Malta üblich, dass in einem Sta­dion meis­tens zwei Spiele hin­ter­ei­n­an­der aus­ge­tra­gen wer­den. So war das 14 Uhr-Spiel zwi­schen dem Floriana FC und Santa Lucia noch in vol­lem Gang als wir das Hibernians Stadium er­reich­ten. Ob­wohl die Ein­tritts­karte im Wert von 8 € immer für bei­de Partien der Premier League gilt, ent­schie­den wir uns vor dem En­tern der Tri­büne, zu­nächst eine klei­ne Runde um das Sta­dion zu dre­hen, um auch von außer­halb ein paar Bilder machen zu kön­nen. Zu un­se­rer Freude exis­tier­te auf einer Seite des Sta­di­ons nur eine halb­hohe Mauer, wo­durch man vol­len Ein­blick ins Sta­dion­innere er­hielt. Von hier ver­folg­ten wir die letz­ten 20 Mi­nu­ten des ers­ten Kicks, wel­cher uns vor allem sup­port­tech­nisch kom­plett über­raschte. Be­son­ders die Fans von Floriana waren mit einer statt­li­chen An­zahl vor Ort und wuss­ten uns mit Hilfe von Trom­meln, Trom­pe­ten und ab­wechs­lungs­rei­chen Me­lo­dien ein Lächeln ins Gesicht zu zau­bern. Zwar war uns durch­aus be­wusst, dass neben dem Valletta FC sowie dem Hibernians FC auch der Floriana FC über eine ernst­zu­neh­mende Fan­szene ver­fügt, aber damit hat­ten wir nun wirk­lich nicht ge­rech­net.
Kurz nach Ab­pfiff des Spiels be­gan­nen die Fans von Floriana und Santa Lucia ihre Banner ab­zu­hän­gen und das Sta­dion zu ver­las­sen, wäh­rend die An­hän­ger der Sliema Wanderers sowie des Birkirkara FC mit dem Gegen­teil be­schäf­tigt waren. Auch wir be­ga­ben uns nun lang­sam auf die ein­zige Tri­büne des Hibernians Stadiums. Das Hibernians Stadium ist mit einer Kapa­zi­tät von ins­ge­samt 8.000 Zu­schaue­rn nach dem Na­tio­nal­sta­dion das zweit­größte Sta­dion des Lan­des und ist wie der Name schon sagt, ur­sprüng­lich die Heim­spiel­stätte des Hibernians FC, wel­cher in Paola an­säs­sig ist. Dabei ver­fügt die ziem­lich in die Jahre ge­kom­mene und größ­ten­teils über­dachte Haupt­tri­büne aus­schließ­lich über Sitz­plätze. Leider konn­te die Stim­mung im Sta­dion nicht mehr an der des Spiels zuvor an­knüp­fen. Ins­ge­samt fan­den sich ge­schätz­te 350 Zu­schau­er im Hibernians Stadium ein, wo­von le­dig­lich 10 Jugend­liche auf Sei­ten Birkirkaras ge­le­gent­lich für Stim­mungs­ver­suche sorg­ten. Ob­wohl der Birkirkara FC be­reits vier­mal und die Sliema Wanderers sogar schon 26-mal mal­te­si­scher Meis­ter waren, schei­nen die bei­den Ver­eine kei­ne gro­ßen Zu­schau­er­mas­sen an­zu­zie­hen. Auch das Spiel wuss­te uns nicht wirk­lich zu über­zeu­gen. So war das Spiel von vie­len Spiel­unter­bre­chun­gen ge­prägt und auch sonst nicht be­son­ders an­sehn­lich. Im­mer­hin wuss­te der Blick auf den an­gren­zen­den Hafen sowie Senglea samt Ba­si­li­ka zu ent­schä­di­gen. Am Ende konn­ten die Sliema Wanderers einen glanz­losen 2:1-Sieg ein­fahren.
Nach Spiel­ende ging es für uns wei­ter nach Qawra, um dort unse­re Un­ter­kunft für die nächs­ten drei Nächte zu be­zie­hen. An­schlie­ßend zog es uns noch schnell zum Schmand­döner um die Ecke, bevor wir den Abend mit ein paar Kalt­ge­trän­ken aus­klin­gen lie­ßen.

1. FC Kaiserslautern – FC Astoria Walldorf 4:1


15.11.2019
Testspiel
Fritz-Walter-Stadion Platz 4, Kaiserslautern
Zuschauer: 300

Spvgg. Cochem – TuS Immendorf 4:0


10.11.2019
Bezirksliga Rheinland Mitte (13. Spieltag)
Moselstadion, Cochem
Zuschauer: 125

SG Bruttig-Fankel/Ernst – FC Burgen 1:2


10.11.2019
Kreisliga B Hunsrück/Mosel Nord (13. Spieltag)
Sportplatz Ernst, Ernst/Mosel
Zuschauer: 60

KV Mechelen – Royal Charleroi SC 2:2


03.11.2019
Jupiler Pro League (14. Spieltag)
AFAS-Stadion Achter de Kazerne, Mechelen (BEL)
Zuschauer: 14.605

Zum Ab­schluss unse­rer Tour durch Frank­reich und Belgien soll­te nun das Erst­liga-Spiel zwi­schen dem KV Mechelen und Sporting Charleroi besucht wer­den. Knapp eine Stunde vor Spiel­beginn soll­ten wir die bel­gi­sche 80.000-Ein­wohner-Stadt er­rei­chen, doch ähn­lich wie am Vor­tag in Lens, stell­te die Park­platz­suche auch hier ein er­heb­li­ches Pro­b­lem dar. Nach­dem wir eine gute hal­be Stunde er­folg­los ums Sta­dion gekurvt waren, hieß es schließ­lich etwas wei­ter außer­halb zu par­ken und an­schlie­ßend die Beine in die Hand zu neh­men. Im­mer­hin soll­te dies­mal die Ticket­be­schaf­fung zügig hin­ter sich gebracht wer­den. So gönn­ten wir uns Plätze im Ober­rang der Hin­ter­tor­tri­büne, für wel­che jeweils 22 € fäl­lig wur­den. Das AFAS-Stadion Achter de Kazerne wur­de zwi­schen 2015 und 2016 re­no­viert, so­dass seit­dem 18.500 Zu­schau­er im In­ne­ren des Sta­di­ons un­ter­ge­bracht wer­den kön­nen. Trotz­dem kann sich das Sta­dion wegen sei­ner in­di­vi­du­el­len Bau­weise von an­de­ren mo­der­nen Are­nen ab­gren­zen. So wei­sen die neue Haupt- sowie Gegen­ge­rade bei­spiels­weise eine ge­schwun­gene Dach­kon­s­truk­tion auf. Zum heu­ti­gen Heim­spiel des vier­fachen bel­gi­schen Meis­ters KV Mechelen soll­ten sich letzt­end­lich etwas we­ni­ger als 15.000 Zu­schau­er im Sta­dion ein­fin­den. Ein ge­nau­e­res Bild über die Fan­szene des KV Mechelen konn­ten wir uns heu­te auf­grund unse­rer Sitz­po­si­tion zwar nicht machen, wenn die Ge­sänge aus dem Heim­be­reich auf das rest­li­che Pu­b­li­kum über­schwapp­ten, konn­te je­doch teil­weise eine recht net­te Sta­dion­atmo­sphäre at­tes­tiert wer­den. In den Gäs­te­be­reich fan­den heu­te etwas mehr als 600 Fans von Sporting Charleroi, wel­che je­doch aus­schließ­lich nach den Toren wirk­lich auf sich auf­merk­sam machen konn­ten. Auf dem Spiel­feld ge­stal­tete sich das Ge­sche­hen etwas aus­ge­gli­che­ner. So gin­gen die Gäste aus Charleroi zu­nächst zwei­mal in Füh­rung, be­vor die Heim­elf per Elf­me­ter zum spä­te­ren 2:2-End­stand aus­glei­chen konn­te.

K. Rupel Boom FC – KSK Lierse Kempenzonen 2:2


03.11.2019
Eerste klas­se ama­teurs (10. Spieltag)
Gemeentelijk Parkstadion, Boom (BEL)
Zuschauer: 2.500

Im An­schluss an das Spiel in Hoboken soll­te es für uns gleich wei­ter zum nächs­ten Spiel gehen. Zur Aus­wahl stan­den für uns die Heim­spiele des Dritt­ligis­ten Rupel Boom sowie des Viert­ligis­ten Berchem Sport. Da sich das Ludo Coeck­stadion in Berchem aktu­ell im Umbau be­fin­det und wir uns nicht im Kla­ren waren, wie dort mo­men­tan der Stand der Dinge ist, schlu­gen wir zu­nächst in Berchem auf, um uns ein Bild vom einst so schi­cken Sta­dion zu machen. Lei­der durf­ten wir so­fort fest­stel­len, dass die Steh­tra­ver­sen hin­ter den Toren sowie die Ge­gen­ge­rade be­reits ab­ge­ris­sen waren und le­dig­lich die alte Haupt­tri­büne wei­ter­hin Be­stand hat­te. Wie auch auf der Ge­gen­ge­rade, be­fan­den sich vor die­ser aller­dings schon zwei häss­li­che Stahl­rohr­tri­bü­nen, sodass uns ein Spiel­besuch am heu­ti­gen Tag nicht wirk­lich über­zeu­gen konn­te. Statt­des­sen mach­ten wir uns auf ins 15 Kilo­me­ter ent­fernte Boom. Das Gemeentelijk Park­stadion in Boom ver­fügt über ein sehr stei­le, über­dachte Haupt­tri­büne sowie eine etwas fla­chere Tri­büne auf der Ge­gen­ge­rade und ist auf den Hin­ter­tor­sei­ten zu­dem mit eini­gen Stu­fen aus­ge­baut. Ein Besuch des ört­li­chen Sta­di­ons ist also auch hier de­fi­ni­tiv loh­nens­wert, wobei heu­te auch das Drum­herum stim­men soll­te. Der heu­tige Gegner Lierse Kempenzonen stellt näm­lich den Nach­fol­ge­ver­ein des tra­di­tions­rei­chen Lierse SK dar, wel­cher vier­mal die bel­gi­sche Meis­ter­schaft so­wie zwei­mal den bel­gi­schen Pokal­wett­be­werb ge­win­nen konn­te, nach fi­nan­ziel­len Schwie­rig­kei­ten im Jahr 2018 aller­dings In­sol­venz an­mel­den muss­te. So kann Lierse Kempenzonen auch als Dritt­ligist eine recht gro­ße Fan­szene vor­wei­sen. Am Ende fan­den schät­zungs­weise 350 Gäste­fans den Weg nach Boom, um ihr Team zu un­ter­stüt­zen. Diese po­si­tio­nier­ten sich auf der rech­ten Seite der Ge­gen­ge­rade hin­ter der „Koninklijke Lierse Sportkring“-Zaun­fahne und zeig­ten zu Be­ginn ein Intro aus schwarz-gel­ben Schwen­kern, zu denen zu­sätz­lich etwas gel­ber Rauch ge­zün­det wur­de. Auch auf der Heim­seite konn­ten fünf Zaun­fah­nen ent­deckt wer­den, ak­ti­ver Sup­port konn­te hier aller­dings nicht ver­nom­men wer­den. An­ders als auf den Rängen konn­te Rupel Boom auf dem Spiel­feld locker mit den Gästen mit­hal­ten und zwi­schen­zeit­lich sogar zwei­mal in Füh­rung gehen. In der 89. Spiel­minute gelang es den Gästen aus Lier jedoch erneut aus­zu­glei­chen, so­dass am Ende ein leis­tungs­ge­rech­tes 2:2-Un­ent­schie­den zu Buche stand. Nach Spiel­ende zog es uns noch schnell in eine nahe­ge­le­ge­ne Frituur, bevor es wei­ter nach Mechelen ging, wo am Abend das letz­te Spiel der Tour statt­fin­den soll­te.

 

KSC Maccabi Antwerp B – KFC Poppel C 2:4


03.11.2019
Gewestelijk reser­ven Antwerpen, reeks R (10. Spieltag)
Stadion Maccabi, Antwerpen-Hoboken (BEL)
Zuschauer: 5

Da der Check-Out in unse­rer Unter­kunft bereits für 9 Uhr vor­ge­se­hen war, soll­te es am nächs­ten Tag für einen Sonn­tag recht früh aus den Federn gehen. Dies brach­te aber auch den Vor­teil mit sich, den Tag mit einem 11-Uhr-Spiel ein­läu­ten zu kön­nen. Dafür zog es uns in den Ant­wer­pe­ner Stadt­teil Hoboken, in dem neben dem RVC Hoboken auch der KSC Maccabi Antwerp be­hei­ma­tet ist. Die Sport­an­la­gen der bei­den Ver­eine lie­gen un­mit­tel­bar ne­ben­ei­n­an­der und kön­nen bei­de einen net­ten Aus­bau vor­wei­sen. Be­son­ders das Sta­dion des KSC Maccabi weck­te heu­te unser In­te­res­se, wes­halb wir uns die­sem vor­ran­gig wid­men soll­ten. Das Herz­stück der Anlage ist die alte, gänz­lich in blau ge­hal­tene Holz­tri­büne, wel­che zum Groß­teil mit Holz­bän­ken aus­ge­stat­tet ist. Die Fracht­kräne im Hin­ter­grund der Anlage, mit denen die Frach­ter auf der Schelde be­la­den wer­den, ver­lei­hen dem Sta­dion außer­dem auch ein Pa­no­ra­ma mit ge­wis­sem Charme. Pas­send dazu hat­ten wir uns mit dem Heim­spiel der Maccabi-Reserve einen rich­ti­gen Lecker­bis­sen he­r­aus­ge­sucht. Das Spiel­niveau war so, wie man es sich in einer Re­ser­ve­liga vor­stellt, trotz­dem konn­ten im­mer­hin sechs Tore be­staunt wer­den. Vor durch­schnitt­lich 5 Zu­schau­ern muss­te sich Maccabi letzt­end­lich mit 2:4 gegen die drit­te Mann­schaft des KFC Poppel ge­schla­gen geben.

Royal Excel Mouscron – Royal Antwerp FC 3:1


02.11.2019
Jupiler Pro League (14. Spieltag)
Stade Le Canonnier, Mouscron (BEL)
Zuschauer: 3.569

Von Lens aus ging es über die bel­gi­sche Grenze wei­ter ins 60 Kilo­meter ent­fernte Mouscron. Auch hier tra­fen wir etwas über eine Stunde vor Spiel­be­ginn ein, doch im Ge­gen­satz zu Lens am Nach­mit­tag wirk­te die 60.000-Ein­woh­ner-Stadt Mouscron bei unse­rer An­kunft wie aus­ge­stor­ben und re­la­tiv wenig deu­tete auf ein be­vor­ste­hen­des Erst­liga-Spiel hin. So be­ka­men wir dies­mal kei­ne Pro­b­leme bei der Park­platz­suche und konn­ten, nach­dem wir uns für je­weils 20 € Tickets für die Haupt­tri­büne be­sorgt hat­ten, noch ein küh­les Blon­des in einem an­gren­zen­den Pub zu uns neh­men. Im An­schluss dar­an nah­men wir auch schon unse­re Plätze im Stade Le Canonnier ein. Das Sta­dion besteht aus zwei gro­ßen, über­dach­ten Tri­bü­nen auf den bei­den Haupt­sei­ten sowie zwei klei­ne­ren, eben­falls über­dach­ten Tri­bü­nen auf den Hin­ter­tor­sei­ten und bie­tet ins­ge­samt Platz für etwas mehr als 10.000 Zu­schau­er. Zum heu­ti­gen Heim­spiel des Royal Excel Mouscron, wel­cher erst 2010 aus einer Fusion der bei­den Vor­gän­ger­ver­ei­ne RRC Péruwelz sowie Excelsior Mouscron ent­stand, fan­den sich jedoch le­dig­lich 3.500 Zu­schau­er im Stade Le Canonnier ein. Wie ge­wohnt zeig­ten sich die Fans von Royal Ant­wer­pen dabei be­son­ders reise­freu­dig, so­dass gut ⅓ der an­we­sen­den Zu­schau­er dem RAFC und damit dem, mit der Stam­nummer 1, äl­tes­ten Fuß­ball­klub Bel­giens an­ge­hö­rig war. Die Gäste aus Ant­wer­pen nah­men einer­seits eine der bei­den Hin­ter­tor­tri­bü­nen und an­de­rer­seits den lin­ken Teil der Ge­gen­ge­rade ein. Trotz des hohen Gäste­an­teils schaff­ten es die­se heu­te aller­dings nicht wirk­lich laut zu wer­den. Das hat man an­ders­wo auch schon bes­ser er­le­ben dür­fen. Auch auf der Heim­seite wuss­ten die Stim­mungs­ver­su­che aus dem Sup­por­ter­block nicht so recht auf das rest­li­che Pu­b­li­kum über­zu­sprin­gen, wo­durch man sich heu­te haupt­säch­lich auf das Spiel­ge­sche­hen und die bel­gi­sche Brau­kunst kon­zen­trier­te. Auf dem Platz waren zu­nächst die Gäste aus Ant­wer­pen spiel­füh­rend, so­dass es für die­se mit einer knap­pen 1:0-Füh­rung in die Pause ging. In der zwei­ten Hälfte schaff­te es die Heim­elf schließ­lich drei­mal im geg­ne­ri­schen Tor ein­zu­net­zen und somit einen am Ende sou­ve­rä­nen 3:1-Heim­sieg ein­zu­fah­ren. Nach Spiel­ende mach­ten wir uns auf zu un­se­rer nächt­li­chen Un­ter­kunft, wel­che sich ziem­lich genau zwi­schen Kortrijk und Gent be­fand und somit den ide­a­len Aus­gangs­punkt für unse­re plan­mä­ßige Route am nächs­ten Tag dar­stellte.

RC Lens – FC Lorient 1:0


02.11.2019
Ligue 2 (13. Spieltag)
Stade Bollaert-Delelis, Lens (FRA)
Zuschauer: 32.011

Da das Aus­wärts­spiel unse­rer Schängel beim FV Engers bereits am Don­ners­tag statt­ge­fun­den hat­te und somit ein spiel­freies Wochen­ende an­stand, war der Ent­schluss schnell ge­fasst statt­des­sen eine zwei­tä­gige Tour durch unse­re west­li­chen Nach­bar­län­der zu star­ten. So traf man sich am Sams­tag­mor­gen mit Fabi, um zum ers­ten Spiel nach Lens auf­zu­bre­chen. Nach einer ru­hi­gen Fahrt ohne be­son­dere Vor­komm­nisse fan­den wir uns schließ­lich etwas über einer Stunde vor Spiel­be­ginn in der 30.000-Ein­woh­ner-Stadt wie­der, sodass wir von un­se­rem Gefühl her gut in der Zeit lagen. Die an­schlie­ßende Park­platz­suche war aller­dings ein Grauen, wo­durch unser Zeit­pols­ter lang­sam, aber ste­tig schwand. Zu­nächst stand man Ewig­kei­ten im Stau, da­nach war es fast ein Ding der Un­mög­lich­keit bei dem Men­schen­an­drang eine Park­mög­lich­keit in Sta­di­on­nähe zu fin­den. Die nächs­te Hürde bestand nun in der Ticket­be­schaf­fung. Einen Ticket­shop oder ähn­li­ches konn­ten wir zu­nächst nicht aus­fin­dig machen, was uns wie­de­rum Zeit kos­tete. Als wir dann doch noch fün­dig wur­den, kamen schließ­lich drei Ge­stal­ten auf uns zu und drück­ten uns zwei Tickets im Wert von jeweils 10 € in die Hand. Danke dafür, man darf auch mal Glück im Un­glück haben. Nun hieß es mal wie­der ums hal­be Sta­dion he­r­um­zu­lau­fen, damit wir unse­re Plätze auf der Hin­ter­tor­tri­büne ein­neh­men konn­ten. Quasi mit dem Ein­lau­fen der Mann­schaf­ten en­ter­ten wir den Ground, so­dass wir die Cho­reo­gra­phie der Heim­fans fast ver­passt hät­ten. So sah man gera­de noch den Schrift­zug „Racing Club de Lens tou­te la Marek avec toi“, zu dem zu­sätz­lich rotes und gel­bes Kon­fetti in die Luft ge­wor­fen wur­de. Da­nach mach­ten wir uns auf die Suche nach un­se­ren Plät­zen, von wo aus wir das Trei­ben auf sowie neben dem Spiel­feld bes­ser ver­fol­gen konn­ten. Das Stade Bollaert-Delelis war Aus­tra­gungs­ort der Welt­meis­ter­schaft 1998 sowie der Euro­pa­meis­ter­schaft 2016 und besteht ähn­lich wie das Stade Saint-Symphorien in Metz aus vier frei­ste­hen­den, re­la­tiv stei­len Tri­bü­nen. Dem­nach bie­tet das Sta­dion ins­ge­samt Platz für etwas mehr als 41.000 Zu­schauer. Zum heu­ti­gen Zweit­liga-Kick gegen den FC Lorient fan­den sich im­mer­hin stol­ze 32.000 Zu­schauer im Stade Bollaert-Delelis ein. An­hand der Sta­di­on­ka­pa­zi­tät sowie den Be­su­cher­zah­len im Ver­gleich zur Ein­woh­ner­zahl kann man gut ein­schät­zen welch hohen Stel­len­wert der Racing Club de Lens auch als Zweit­ligist in der Re­gi­on ge­nießt. Zu den größ­ten Er­fol­gen des Vereins zäh­len der Gewinn der fran­zö­si­schen Meis­ter­schaft sowie der drei­ma­lige Triumph im Coupe de France, zudem kann der RC Lens eini­ge Spiel­zei­ten im Euro­pa­pokal vor­wei­sen. Auch die Fan­szene des RC Lens, wel­che sich auf der „Tribune Marek“ po­si­tio­niert, kann sich im na­tio­na­len Ver­gleich sehen las­sen. Der akti­ve Hau­fen im Sup­por­ter­block zeig­te ins­ge­samt eine gute Mit­mach­quote und einen or­dent­li­chen Ein­satz von Schwenk­fah­nen und ande­rem Tifo. Wenn das rest­li­che Pub­li­kum dann noch mit in die Gesänge ein­stieg, konn­te es rich­tig laut wer­den. Dem Spiel­ver­lauf ge­schul­det, flach­te dies in der zwei­ten Halb­zeit jedoch lei­der ein wenig ab. Im Gäste­block sam­mel­ten sich im­mer­hin knapp 100 Reise­freu­dige aus Lorient, die eine An­reise von ca. 7 Stun­den auf sich nah­men, um heu­te in Lens an­we­send zu sein. Auch dort konn­te fast durch­ge­hend Sup­port ver­nom­men wer­den, an wel­chem schät­zungs­weise die Hälfte der Gäste­fans dauer­haft be­tei­ligt war. Da sich unse­re Plätze auf der­sel­ben Hin­ter­tor­tri­büne wie der Gäste­block be­fan­den, fehl­te uns de fac­to der Ein­blick in die­sen, wes­halb wir uns heu­te lei­der kein ge­nau­e­res Bild über den Gäste­mob machen konn­ten. Das Spiel­ge­sche­hen auf dem Platz ist hin­ge­gen schnell er­läu­tert. Nach­dem auf bei­den Sei­ten et­li­che Chan­cen ver­ge­ben wur­den, hat­ten wir uns kurz vor Schluss bereits mit einem tor­lo­sen Un­ent­schie­den an­ge­freun­det. Durch einen Elf­meter in der 82. Spiel­minute schaff­te es der RC Lens dann schließ­lich doch noch in Füh­rung zu gehen und so am Ende einen glück­li­chen 1:0-Heim­sieg ein­zu­fah­ren. Nach Spiel­ende be­ga­ben wir uns schnellst­mög­lich zu unse­rem Auto, um pünkt­lich zum zwei­ten Spiel des Tages zu ge­lan­gen.

SG Landskrone Heimersheim II – SV Blau-Gelb Dernau II 2:0


09.10.2019
Kreisliga D Rhein/Ahr Nord (9. Spieltag)
Sportplatz Heimersheim, Bad Neuenahr-Ahrweiler
Zuschauer: 35

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