Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

FC DAC 1904 Dunajská Streda – MKS Cracovia Kraków 1:1


11.07.2019
UEFA Europa League (1. Qualifikationsrunde, Hinspiel)
MOL Aréna, Dunajská Streda (SVK)
Zuschauer: 9.860

Ferencvárosi TC – PFC Ludogorets Razgrad 2:1


10.07.2019
UEFA Champions League (1. Qualifikationsrunde, Hinspiel)
Groupama Aréna, Budapest (HUN)
Zuschauer: 18.115

Soroksár SC – Kozármisleny FC 2:0


10.07.2019
Testspiel
Szamosi Mihály Sporttelep, Budapest (HUN)
Zuschauer: 80

Budapesti Vasas SC – Mezőkövesd Zsóry FC 0:3


10.07.2019
Testspiel
Illovszky Rudolf Stadion Sportcentruma, Budapest (HUN)
Zuschauer: 120

Budapesti Vasas SC – KFC Komárno 0:2


09.07.2019
Testspiel
Illovszky Rudolf Stadion Sportcentruma, Budapest (HUN)
Zuschauer: 200

Fortuna Sittard – Aris Thessaloniki FC 5:1


03.07.2019
Testspiel
Sportpark Houserveld, Brunssum (NED)
Zuschauer: 600

1. FC Heinsberg-Lieck – FC 13 Roetgen 3:1


14.06.2019
Bezirksliga Mittelrhein, Staffel 4 (30. Spieltag)
Stadion Oberbruch, Heinsberg-Oberbruch
Zuschauer: 150

SV Eilendorf – 1. FC Düren II 1:0


10.06.2019
Landesliga Mittelrhein, Staffel 2 (29. Spieltag)
Möbel ADAM Arena, Aachen-Eilendorf
Zuschauer: 300

FC Germania Teveren – SV Rott 1927 2:1


10.06.2019
Landesliga Mittelrhein, Staffel 2 (29. Spieltag)
Heidestadion, Geilenkirchen-Teveren
Zuschauer: 120

SC Wegberg II – FC Viktoria Wegberg 4:5


10.06.2019
Kreisliga D Heinsberg, Staffel 1 (25. Spieltag)
Hans-Gisbertz-Stadion, Wegberg
Zuschauer: 13

Während die Saison im Rheinland bereits been­det war, roll­te für die Vereine des Fußballverbands Mittelrhein noch der Ball. Deshalb ging es zusam­men mit Beni an die hol­län­di­sche Grenze, um dort gleich drei Grounds weg­zu­schep­pern. Den Anfang mach­te das Stadtduell in der Kreisliga D Heinsberg zwi­schen dem SC Wegberg II und dem FC Viktoria Wegberg. Da wir bereits eine Stunde vor Spielbeginn das Hans-Gisbertz-Stadion erreicht hat­ten, ging es nach Ankunft zunächst in die Gasstätte „Ophover Mühle“, um dort die Löcher in unse­ren Mägen zu fül­len. Das ser­vier­te Brot mit selbst­ge­mach­tem Tomaten- bzw. Kräuteraufstrich sowie das haus­ge­brau­te Rotbier wuss­te unse­re Gier abso­lut zu befrie­di­gen, wodurch der Gastrotest im Stadion neben­an spä­ter ent­fal­len soll­te. Das Hans-Gisbertz-Stadion ver­fügt über einen Rasenplatz, wel­cher auf einer Seite mit drei durch­ge­hen­den Stufen sowie einer über­dach­ten Haupttribüne in der Mitte aus­ge­baut ist. Zudem ist auch der Asche-Nebenplatz mit eini­gen zum Teil über­dach­ten Stufen aus­ge­baut. Was einem net­ten Kick am Mittag aller­dings noch fehl­te, war ein Schiedsrichter. Der ursprüng­lich ange­setz­te Unparteiische schien ver­hin­dert gewe­sen zu sein, wodurch am Ende so ziem­lich jeder der anwe­sen­den 13 Zuschauer gefragt wur­de, ob er pfei­fen kön­ne. „Der mit der dicks­ten Wampe“, wie der spä­te­re Schiri selbst beteu­er­te, nahm schließ­lich die Pfeife in die Hand. Kurioserweise zeig­te der gute Mann am heu­ti­gen Tag uner­war­tet die bes­te Leistung auf dem Platz. Wie in der Kreisliga D üblich, beka­men wir von den Spielern näm­lich aller­feins­ten Hafer auf­ge­tischt. Folgendes Zitat eines Mitspielers umschreibt die erleb­ten Umstände eigent­lich ganz gut: „Du sollst dich warm­ma­chen und nicht ein­ren­ken!“ Letzten Endes fie­len immer­hin gan­ze 9 Tore, was die Torstatistik kurz vor Saisonende noch etwas auf­wer­ten soll­te.

SpVg Frechen 20 – Siegburger SV 04 2:2


07.06.2019
Mittelrheinliga (29. Spieltag)
Kurt-Bornhoff-Sportpark, Frechen
Zuschauer: 300

Die Saison neig­te sich so lang­sam sei­nem Ende ent­ge­gen, doch vor Be­ginn der Som­mer­pause soll­te noch der ein oder ande­re Ground ge­kreuzt wer­den. So auch der Kurt-Born­hoff-Sport­park in Frechen. Die SpVg Frechen trägt zwar nor­ma­ler­weise all ihre Heim­spiele auf dem be­nach­bar­ten Kunst­rasen­platz aus, das letz­te Heim­spiel der Sai­son fin­det al­ler­dings stets auf dem Haupt­platz des Kurt-Born­hoff-Sport­parks statt. So pack­te ich die Ge­le­gen­heit beim Schopfe und mach­te mich am Frei­tag­abend auf ins 80 Kilo­meter ent­fernte Frechen. Der Kurt-Born­hoff-Sport­park ver­fügt ein­sei­tig über einen be­acht­li­chen Stu­fen­aus­bau, wel­cher in der Ver­gan­gen­heit sogar mit einem Dach aus­ge­stat­tet war, und ist sonst von einem Gras­wall um­ge­ben. Auf der Ge­gen­ge­rade ist das Sta­dion zudem mit drei wei­te­ren Stu­fen aus­ge­baut. Vor ca. 300 Zu­schau­ern traf die hei­mi­sche Elf auf den im Ab­stiegs­kampf be­find­li­chen Sieg­burger SV. Wäh­rend be­stimmt ⅓ des an­we­sen­den Pu­b­li­kums der Spe­zies Ground­hopper zu­ge­hö­rig war, oute­ten sich ca. 10 Zu­schauer als Sieg­burger Gäste­fans. Diese waren ins­ge­samt mit zwei Zaun­fah­nen aus­ge­rüs­tet und wuss­ten in Dorf­ultras-Manier teil­weise auch akus­tisch auf sich auf­merk­sam zu machen. Auf dem Spiel­feld zeich­nete sich zu­nächst eine ein­sei­tige Partie ab. So war Frechen 20 über lan­ge Zeit das bes­se­re Team und führ­te dem­nach auch ver­dient mit 2:0. Da jedoch zwei der vier Flut­licht­masten am strei­ken waren, fand das Spiel in den letz­ten 20 Mi­nu­ten an­nä­hernd im Dun­keln statt, sodass man schon fast mit einem Spiel­ab­bruch rech­nete. Der Schiri sah dies al­ler­dings anders und ließ das Spiel ohne An­zei­chen wei­ter­lau­fen. Trotz schlech­ter Sicht waren nun die Gäste am Drü­cker, netz­ten in der letz­ten Vier­tel­stunde zwei­mal ein und sicher­ten sich den wich­ti­gen Punkt im Kampf gegen den Ab­stieg. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht kann man der SpVg Frechen heu­te eine soli­de Leis­tung at­tes­tie­ren. Zwar exis­tierte an den Wurst- und Ge­trän­ke­bu­den ein ner­vi­ges Wert­mar­ken-Bezahl­sys­tem und auch die Helfer da­hin­ter waren etwas über­for­dert, dafür gab es selbst­ge­machte Bur­ger im An­ge­bot, wel­che mich ge­schmack­lich durch­aus be­frie­di­gen konn­ten.

SG Gönnersdorf-Brohl – SV Gering-Kollig 3:2


24.05.2019
Bezirksliga Rheinland Mitte (30. Spieltag)
Rasenplatz Gönnersdorf, Gönnersdorf
Zuschauer: 100

SV Gering-Kollig – TuS Rheinböllen 3:0


19.05.2019
Bezirksliga Rheinland Mitte (29. Spieltag)
Sportanlage Elztalstraße, Gering
Zuschauer: 80

Nach der Kreis­liga A Koblenz soll­te nun auch die hie­sige Be­zirks­liga ver­voll­stän­digt wer­den. Dazu ging es nach Gering, um mit der Sport­an­lage Elz­tal­straße die letz­te feh­len­de Spiel­stätte der Liga zu kreu­zen. Die Sport­an­lage ver­fügt über einen Ra­sen­platz, wel­cher al­ler­dings kei­nen nen­nens­wer­ten Aus­bau vor­zu­wei­sen hat. Zum heu­ti­gen Auf­ei­n­an­der­tref­fen zwi­schen dem hei­mi­schen SV Gering-Kollig und dem TuS Rhein­böllen fan­den sich ca. 80 Zu­schau­er auf dem Geringer Sport­platz ein. Da mir auf Heim­seite gleich nach Be­tre­ten des Grounds eine Bande mit der Auf­schrift „Elz­tal Ultras“ sowie eine am Zaun be­fes­tig­te „SG Elz­tal“-Fahne auf­fiel, keim­te in mir die lei­se Hoff­nung nach etwas Stim­mung auf. Lei­der be­wahr­hei­tete sich mei­ne Ver­mu­tung nicht, so­dass es le­dig­lich bei den bei­den op­ti­schen Hilfs­mit­teln blieb. Trotz­dem sah man ein net­tes Spiel, wel­ches die Haus­her­ren schließ­lich mit 3:0 für sich ent­schie­den.

Mosel SG Löf/Lehmen/Oberfell/Hatzenport III – SG Kirchwald/Langenfeld II 5:3


17.05.2019
Kreisliga D Rhein/Ahr Süd (26. Spieltag)
Sportplatz „Oberfeller Löwenkäfig“, Oberfell
Zuschauer: 10

Schon oft fuhr ich am Sport­platz in Ober­fell vor­bei und hat­te mir dabei ge­schwo­ren ein Spiel auf sel­bi­gem zu be­su­chen. Da der Asche­belag des Ober­feller Löwen­käfigs, wie der Sport­platz im Volks­mund ge­nannt wird, in naher Zu­kunft durch einen Natur­rasen aus­ge­tauscht wer­den soll, wur­de es nun Zeit mei­nen Plan in die Tat um­zu­set­zen. Der Sport­platz in Ober­fell liegt direkt an der Mosel und weiß mit einer fa­bel­haf­ten Aus­sicht auf die Ter­ras­sen der ge­gen­über­lie­gen­den Wein­berge zu ge­fal­len. Eigen­tümer des Sport­ge­län­des ist der SSV Ober­fell, wel­cher zu­sam­men mit dem SV Hatzen­port-Löf und dem TSV Mosel­feuer Lehmen als Mosel SG in der Kreis­liga A an den Start geht. Die Spiele der ers­ten Mann­schaft wer­den je­doch in der Regel auf dem Kunst­rasen­platz in Löf aus­ge­tra­gen, so­dass le­dig­lich eini­ge weni­ge Spiele der drit­ten Mann­schaft in Ober­fell statt­fin­den. So zog es mich am letz­ten Spiel­tag der elft­klas­si­gen Kreis­liga D Rhein/Ahr Süd an die Unter­mosel, um der Par­tie zwi­schen der Mosel SG III und der Zweit­ver­tre­tung von SG Kirch­wald/Langen­feld bei­zu­woh­nen. Das Ge­ki­cke auf dem Spiel­feld konn­te zwar nicht wirk­lich über­zeu­gen, aber mit ge­nü­gend Bier und Captain Cola kann man sich be­kannt­lich alles schön sau­fen. Im­mer­hin konn­ten gan­ze acht Tore be­staunt wer­den, wovon fünf Stück der Heim­elf gut­ge­schrie­ben wur­den. Während die Mosel SG dank des heu­ti­gen Sieges noch vom vor­letz­ten auf den 8. Ta­bel­len­platz vor­rutsch­te, änder­te sich bei den Gäs­ten nicht viel, so­dass die­se die Sai­son als Schluss­licht be­en­deten.

1. FC Union Berlin – Tennis Borussia Berlin 5:6 n.E.


14.05.2019
Berliner Landespokal A-Junioren (Halbfinale)
Stadion im FEZ, Berlin-Köpenick
Zuschauer: 400

Nach­dem am Sonn­tag noch den Pro­fis von Union Berlin zu­ge­schaut wur­de, ging es am da­rauf­fol­gen­den Diens­tag zum Pokal­spiel der A-Junio­ren. Im Halb­fi­nale des Ber­liner Lan­des­po­kals tra­fen die­se auf die Nach­wuchs­kicker von Tennis Borussia Berlin. Im Sta­dion des Frei­zeit- und Er­ho­lungs­zen­t­rums, zu DDR-Zeiten noch „Pionier­republik Ernst Thälmann“ ge­nannt, soll­te die Par­tie zwi­schen den bei­den Ber­liner Tra­di­tions­klubs statt­fin­den. Das Sta­dion im FEZ be­fin­det sich im ehe­ma­li­gen Volks­park Wuhl­heide, un­weit der Alten Förs­te­rei, und ist die Hei­mat der Ju­gend­mann­schaf­ten von Union Berlin. Zudem wird das 6.000 Zu­schauer fas­sende Sta­dion vom Kreis­li­gis­ten Askania Coepenick als Heim­spiel­stätte genutzt. Wäh­rend die Längs­sei­ten des Sta­dions mit Plas­tik­bän­ken be­stückt sind, fin­den sich in den Kur­ven gras­be­wach­sene Steh­tra­ver­sen wie­der. Genau nach mei­nem Ge­schmack, wenn der stö­ren­de, grü­ne Trenn­zaun zwi­schen dem Spiel­feld und den Zu­schau­er­rän­gen nicht wäre.
Neben dem Sta­dion wuss­ten heu­te al­ler­dings auch die Pro­ta­go­nis­ten auf dem Spiel­feld zu über­zeu­gen. So waren die Eiser­nen in der ers­ten Halb­zeit ton­an­ge­bend und gin­gen ver­dient mit 1:0 in die Pause. Mit einem Dop­pel­schlag in den ers­ten zwan­zig Mi­nu­ten der zwei­ten Hälfte dreh­te TeBe nun das Spiel zu sei­nen Guns­ten, jedoch schaff­ten es die Unioner wenig spä­ter zum 2:2 aus­zu­glei­chen. Auch ein er­neu­ter Füh­rungs­tref­fer von Tennis Borussia konn­te von Union er­wi­dert wer­den, wo­durch das Spiel nach 90 Mi­nu­ten mit einem 3:3-Un­ent­schie­den ende­te. An­schlie­ßend ging es ohne Ver­län­ge­rung gleich ins Elf­me­ter­schie­ßen. Dort agier­ten die Jungs von TeBe kalt­schnäu­zi­ger uns zogen so un­er­war­tet ins Finale des Ber­lin­pokals ein.

1. FC Union Berlin – 1. FC Magdeburg 3:0


12.05.2019
2. Bundesliga (33. Spieltag)
Stadion An der Alten Försterei, Berlin-Köpenick
Zuschauer: 22.012 (aus­ver­kauft)

Am vor­letz­ten Spiel­tag kam es zum Auf­ein­an­der­tref­fen zwi­schen dem 1. FC Union Ber­lin und dem 1. FC Magde­burg. Nach­dem die Eiser­nen zwei Spiel­tage zuvor den Re­le­ga­tions­platz er­run­gen und die Woche dar­auf den Sprung auf den zwei­ten Ta­bel­len­platz ver­passt hat­ten, hieß es nun den HSV wei­ter­hin auf Ab­stand zu hal­ten. Gleich­zei­tig galt es für die Gäste aus Magde­burg wich­tige Punkte gegen den Ab­stieg zu er­kämp­fen. Da die Par­tie zu­gleich auch einen ge­wis­sen Derby­cha­rak­ter auf­weist, war es nicht wirk­lich ver­wun­der­lich, dass das heu­tige Spiel mit 22.000 an­we­sen­den Zu­schau­ern rest­los aus­ver­kauft war. Wäh­rend die Wald­seite zu Beginn eine gro­ße „Eisern Union“-Block­fahne prä­sen­tierte, zeig­ten die an­ge­reis­ten Gäs­te­fans eine Cho­reo aus blau­en und wei­ßen Luft­bal­lons, wel­che mit dem Zün­den von wei­ßem Rauch ab­ge­run­det wur­de. Ob­wohl ich im Heim­be­reich stand, konn­te ich den laut­star­ken Sup­port der Magde­burger in der ers­ten Halb­zeit des Öf­te­ren ver­neh­men, wes­halb ich den Gästen einen or­dent­li­chen Auf­tritt at­tes­tie­ren kann. In der zwei­ten Hälfte wur­de es auf­grund des aus­sichts­lo­sen Spiel­stands auf Gäste­seite etwas ru­hi­ger. Als im Heim­block kurz vor Schluss ge­zock­tes Ma­te­rial prä­sen­tiert wur­de, ging es im Gäste­block al­ler­dings noch­mal heiß her. Die auf­ge­brach­ten Magde­burger star­te­ten meh­re­re Ver­suche den Platz zu stür­men und auch die sport­li­che Frak­tion der Eiser­nen misch­te aus dem Nach­bar­block fröh­lich mit, was zu einer über zehn­mi­nü­ti­gen Spiel­un­ter­bre­chung führ­te. Dem Spiel auf dem Platz ver­passte dies al­ler­dings kei­nen Dämp­fer, so­dass Union Ber­lin sou­ve­rän mit 3:0 ge­wann und somit ge­si­chert auf dem Re­le­ga­tions­platz stand. Wie sich die spä­te­ren Auf­stiegs­spiele gegen den VfB Stutt­gart ent­wi­ckel­ten, soll­te in­zwi­schen jedem Fuß­ball­in­te­res­sier­ten be­kannt sein. Wäh­rend die Ost­ber­li­ner dem­nach erst­mals in ihrer Ver­eins­ge­schichte in die Bun­des­liga ein­zo­gen, muss­te der FCM den bit­te­ren Gang in die 3. Liga gehen.

ATA Sport Urmitz – SG Gönnersdorf-Brohl 7:0


05.05.2019
Bezirksliga Rheinland Mitte (27. Spieltag)
Stadion an der Rheinbrücke, Urmitz
Zuschauer: 80

Von Kessel­heim ging es wei­ter nach Urmitz. Dort fand die Be­zirks­liga-Partie zwi­schen ATA Urmitz und der SG Gönner­sdorf-Brohl statt. Das Urmitzer Sta­dion an der Rhein­brücke be­steht le­dig­lich aus einem Kunst­rasen­platz ohne nen­nens­wer­ten Aus­bau. Die im Halb­stun­den­takt be­fah­rene Eisen­bahn­brücke di­rekt ne­ben­an ver­leiht dem Sta­dion al­ler­dings trotz­dem einen be­son­de­ren Charme. Wäh­rend die Haus­her­ren in der Ta­bel­le auf einem ge­si­cher­ten Mit­tel­feld­platz stan­den, kämpf­ten die Gönners­dorfer noch gegen den Ab­stieg. Einen eiser­nen Wil­len zeig­ten die Gäste heu­te jedoch auch nicht, sodass die­se mit 0:7 un­ter­gin­gen. Letzt­end­lich soll­te sich das heu­tige Spiel für die SG Gönners­dorf-Brohl auch als ins­ge­samt vor­letz­tes Aus­wärts­spiel in der Be­zirks­liga he­raus­stel­len. Sport­lich soll­ten die­se zwar noch die Klasse hal­ten, zogen sich dann spä­ter al­ler­dings frei­wil­lig zu­rück und gehen in der nächs­ten Saison in der Kreis­liga B an den Start.

VfL Kesselheim – VfR Eintracht Koblenz 0:4


05.05.2019
Kreisliga A Koblenz (23. Spieltag)
Sportanlage Kurfürst-Schönborn-Straße, Koblenz-Kesselheim
Zuschauer: 100

Am viert­letz­ten Spiel­tag der Kreis­liga A Koblenz soll­te sel­bige nun end­lich kom­plet­tiert wer­den. Dazu ging es in den Koblenzer Stadt­teil Kessel­heim, um mit der Sport­an­lage Kur­fürst-Schön­born-Straße die letz­te feh­len­de Spiel­stätte der Liga zu kreu­zen. Die Sport­an­lage ver­fügt über einen Ra­sen- sowie einen Hart­platz, wel­che al­ler­dings bei­de kei­nen nen­nens­wer­ten Aus­bau be­sit­zen. Auf dem Ra­sen­platz traf der hei­mi­sche VfL Kessel­heim auf den von der Kart­hause stam­men­den VfR Ein­tracht Koblenz. Wäh­rend die Kessel­heimer zum da­ma­li­gen Zeit­punkt auf dem letz­ten Ta­bel­len­platz stan­den und dem­nach ge­gen den Ab­stieg kämpf­ten, be­leg­ten die Gäste den zwei­ten Ta­bel­len­platz. Die vor­han­dene Ta­bel­len­kon­s­tel­la­tion spie­gel­te sich schließ­lich auch auf dem Spiel­feld wider. So ließ der VfR Koblenz der Heim­elf kei­ne Chance und fer­tigte die­se mit 4:0 ab.

SV Viktoria Aschaffenburg – TSV 1860 München 3:2


30.04.2019
Bayerischer Pokal (Halbfinale)
Stadion am Schönbusch, Aschaffenburg
Zuschauer: 5.850

Im Halb­finale des bay­e­ri­schen Toto­pokals emp­fing Viktoria Aschaf­fen­burg den TSV 1860 München. Das Gast­spiel der Münchner Löwen in Aschaf­fen­burg war daher die idea­le Ge­le­gen­heit, um end­lich das Sta­dion am Schön­busch zu kreu­zen. Da für die­ses Spiel eine gro­ße Zu­schau­er­ku­lisse er­war­tet wur­de, si­cher­ten sich Fabi und ich be­reits im Vor­feld Ti­ckets im Wert von 12 € für die Ge­gen­ge­rade. Schließ­lich fan­den sich stol­ze 5.850 Zuschauer im Sta­dion am Schön­busch ein. Der­ar­tige Zu­schau­er­mas­sen ström­ten zuletzt in den 80er Jah­ren an den Schön­busch, als Viktoria Aschaf­fen­burg noch in der zwei­ten Liga an den Start ging. Das Sta­dion ver­fügt auf der Haupt­seite über eine über­dachte Haupt­tri­büne sowie über zwei wei­tere Sitz­platz­tri­bü­nen hin­ter dem Tor und ist sonst mit Steh­tra­ver­sen aus­ge­baut. Mit­tig auf der gut ge­füll­ten Ge­gen­ge­rade sam­melte sich ein Sup­por­ter­block, wel­cher den Aschaf­fen­bur­gern zu­ge­hö­rig war. Dieser konn­te ge­le­gent­lich akus­tisch und mit eini­gen Schwenk­fah­nen auch op­tisch auf sich auf­merk­sam machen. Auf Heim­seite war zu Beginn des Spiels zudem eine Choreo aus blau­en und wei­ßen Fo­lien­fah­nen über die kom­plette Ge­gen­ge­rade zu sehen. Den Weg in den Gäs­te­block fan­den heu­te knapp 1.300 Sechzger. Der Auf­tritt die­ser war hin­ge­gen ver­hält­nis­mä­ßig ent­täu­schend und nicht mit den Auf­trit­ten bei ver­gan­ge­nen Spie­len zu ver­glei­chen, was al­ler­dings auch mit der spie­le­ri­schen Leis­tung auf dem Platz zu tun gehabt haben könn­te. So spiel­te Viktoria Aschaf­fen­burg über­ra­schend frisch auf, ging früh in Füh­rung und konn­te bereits in der 20. Mi­nu­te zum 2:0 ein­net­zen. Im wei­te­ren Ver­lauf ge­lang es den Münchner Löwen mit viel Mühe nach­zu­zie­hen und kurz vor der Halb­zeit­pause aus­zu­glei­chen. Auch in der zwei­ten Halb­zeit wur­de es den fa­vo­ri­sier­ten Gäs­ten nicht ge­ra­de ein­fach ge­macht. So schaff­ten es die Blauen nicht die Wende des Spiels ein­zu­lei­ten, wo­durch die Par­tie in der 82. Mi­nu­te durch ein Elf­meter­tor für die Heim­elf ent­schie­den wur­de. Un­er­war­tet aber völ­lig ver­dient zog der Under­dog somit ins Finale des Bay­ern­pokals ein, in wel­chem man spä­ter auf die Würz­burger Kickers traf. Nach Spiel­ende be­ga­ben wir uns zu unse­rem Auto, um die Rück­fahrt an­zu­tre­ten. Auf der Fahrt leis­tete uns Jonas, wel­chem wir in der Halb­zeit­pause be­geg­net sind, noch etwas Ge­sell­schaft, sodass es mit einem klei­nen Um­weg über Mainz zu­rück in die Hei­mat ging.

SG Dickenschied/Gemünden – TuS Kirchberg II 1:2


28.04.2019
Kreisliga A Hunsrück/Mosel (23. Spieltag)
Sportanlage Raiffeisenstraße Nebenplatz, Dickenschied
Zuschauer: 150

Zu guter Letzt führ­te uns unser Aus­flug durch den Huns­rück nach Dicken­schied. Dort tra­fen die SG Dicken­schied und die zwei­te Mann­schaft des TuS Kirch­berg im Kreis­liga-Derby auf dem Ne­ben­platz der Sport­an­lage Raiff­eisen­straße auf­ei­n­an­der. Dabei han­delt es sich um einen her­kömm­li­chen Asche­platz ohne nen­nens­wer­ten Aus­bau. Vor im­mer­hin knapp 150 Zu­schau­ern konn­ten sich die Gäste aus dem nur 5 Ki­lo­me­ter ent­fern­ten Kirch­berg be­haup­ten und so einen 2:1-Aus­wärts­sieg er­rin­gen.

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