Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

SG Oberland – Pilisszentiván SE 3:3


29.06.2018
Testspiel
Sportanlage Jahnstraße, Marktleugast
Zuschauer: 70

TJ Jiskra Aš – TJ Olympie Hroznětín 0:2


16.06.2018
Fotbalové I. A tří­da Karlovarský kraj (26. Spieltag)
Stadion Střelnice, Aš (CZE)
Zuschauer: 100

FK Hvězda Cheb – TJ Lokomotiva Karlovy Vary 7:2


16.06.2018
Krajský pře­bor Karlovarský kraj (26. Spieltag)
Stadion Lokomotiva, Cheb (CZE)
Zuschauer: 100

Wäh­rend die Sai­son in Deutsch­land be­reits be­en­det war, roll­te in Tsche­chien un­ter­klas­sig noch der Ball. Für mich Grund genug mal wie­der im öst­li­chen Nach­bar­land auf­zu­schla­gen. Idea­ler­wei­se war mit dem Heim­spiel von Hvězda Cheb gleich hin­ter der Grenze ein in­te­res­san­ter Kick zu fin­den. Hvězda Cheb wur­de 1951 ge­grün­det und konn­te zwi­schen 1979 und 1996 ins­ge­samt 13 Jahre im tsche­cho­slo­wa­ki­schen und 3 Jahre im tsche­chi­schen Ober­haus an­tre­ten. Nach ei­ni­gen spä­te­ren In­sol­ven­zen und einer Neu­grün­dung des Ver­eins spielt man in­zwi­schen al­ler­dings nur noch fünft­klas­sig. Die Heim­spiel­stät­te von Hvězda ist das 1952 er­öff­ne­te und 10.000 Zu­schau­er fas­sen­de Sta­dion Loko­mo­tiva. Das Sta­dion ver­fügt über einen mit Gras be­wach­se­nen Stu­fen­aus­bau auf den Hin­ter­tor­sei­ten und über eine se­hens­wer­te, über­dach­te Haupt­tri­bü­ne. Seit dem Um­bau des Sta­di­ons, bei dem der Stu­fen­aus­bau auf der Ge­gen­ge­ra­de ent­fernt und ein neu­er Kunst­ra­sen­platz er­rich­tet wur­de, lie­gen in­zwi­schen gut und ger­ne 30 un­nö­ti­ge Me­ter zwi­schen Tri­büne und Spiel­feld. Warum das neue Plas­tik-Spiel­feld nicht mit­tig, son­dern auf Kos­ten der Ge­gen­ge­ra­de ver­scho­ben plat­ziert wur­de, er­schließt sich mir lei­der ein­fach nicht. Imm­er­hin steht die hüb­sche Haupt­tri­büne noch, was heut­zu­tage lei­der auch nicht mehr als selbst­ver­ständ­lich an­ge­se­hen wer­den kann. Auch von der Egerer Fan­szene hat­te man sich etwas mehr ver­spro­chen. Le­dig­lich sechs Han­seln sam­mel­ten sich hin­ter zwei Zaun­fah­nen, von denen wäh­rend des Spiels we­der op­tisch noch akus­tisch etwas zu ver­neh­men war. Ich gönn­te mir eine schmack­hafte Klo­ba­sa sowie einen Be­cher ro­ten Gum­mi­bä­ren­saft und nahm auf der Tri­büne Platz. Vor ca. 100 Zu­schau­ern sah man eine ein­sei­ti­ge Partie, in der die Gäste aus Karls­bad kaum Chancen hat­ten und am Ende mit 7:2 vom Platz ge­fegt wur­den.

SG Tiefenort/Frauensee – SV Wacker 04 Bad Salzungen II 3:1


10.06.2018
Kreisliga Westthüringen, Staffel 2 (25. Spieltag)
Waldstadion im Kaffeetälchen, Tiefenort
Zuschauer: 80

Nach­dem ich am Wo­chen­en­de in der Hei­mat war, ging es sonn­tags zurück ins ober­frän­ki­sche Kro­nach. Da Thü­rin­gen eines der we­ni­gen Bun­des­län­der war, in denen noch ge­spielt wur­de, fuhr ich einen klei­nen Um­weg um doch noch ein ge­eig­ne­tes Spiel mit­neh­men zu kön­nen. Mit dem Kreis­liga-Kick in Tiefen­ort bot sich mir sogar die Mög­lich­keit einen Ground zu kreu­zen, wel­cher schon seit län­ge­rem auf mei­ner Liste stand. Das Tiefen­orter Wald­stadion im Kaffee­tälchen ist eine ab­so­lu­te Au­gen­wei­de und ver­fügt über ein Fas­sungs­ver­mö­gen von bis zu 8.000 Zu­schau­ern. Wie der Name schon sagt, liegt das Sta­dion idyl­lisch am Wald­rand und hat einen or­dent­li­chen Aus­bau vor­zu­wei­sen. Neben einer acht­rei­hi­gen Ge­gen­ge­ra­de aus Holz­bän­ken weiß vor allen Dingen der be­acht­li­che Stu­fen­aus­bau auf der Haupt­seite zu ge­fal­len. Dieser be­steht aus extrem hohen, ab­ge­ranz­ten und zum Teil mit Gras be­wach­se­nen Stu­fen. Der Eigen­tümer die­ser ge­ni­a­len Spiel­stät­te ist der FSV Kali Werra Tiefen­ort, wel­cher seit eini­gen Jahren in einer Spiel­ge­mein­schaft mit dem SV Frauensee an den Start geht. Zu DDR-Zeiten kam die BSG Aktivist Kali Werra Tiefen­ort auf ins­ge­samt 20 Jahre Zweit­klas­sig­keit, wodurch sie sich über­re­gio­nal einen Namen machen konn­te. Nach der deut­schen Wie­der­ver­eini­gung spiel­te man al­ler­dings nur noch viert­klas­sig und rutsch­te spä­ter sogar bis in die neunt­klas­sige Kreis­liga ab. Obwohl Kali Werra am vor­letz­ten Spiel­tag der Kreis­liga West­thü­rin­gen als Ge­win­ner vom Platz ging, reich­te es am Ende nur für den letz­ten Ta­bel­len­platz und man muss aber­mals den bit­te­ren Weg in die Kreis­klas­se an­tre­ten.

SG SC Sylvia Ebersdorf – SG TSF Theisenort/1. FC Mitwitz 2:1


06.06.2018
A-Junioren Kreisliga Coburg/Kronach (12. Spieltag)
Stadion Am Hügelsee, Ebersdorf bei Coburg
Zuschauer: 26

Auf­grund man­geln­der Al­ter­na­ti­ven zog es mich auch am heu­ti­gen Mitt­woch wie­der zu einem Ju­gend­kick. Wie schon vor ein paar Tagen war die­ser er­neut mit Be­tei­li­gung der Theisen­orter A-Juni­o­ren, dies­mal wur­de al­ler­dings im Ebers­dorfer Sta­dion Am Hügel­see ge­spielt. Die Heim­spiel­stät­te von Sylvia Ebers­dorf stand schon län­ger auf mei­ner ima­gi­nä­ren Lis­te und ver­fügt auf der Haupt­sei­te über eine klei­ne über­dach­te Sitz­platz­tri­bü­ne und ist sonst von Gras­wäl­len um­ge­ben. Nach­dem beim letz­ten Mal die Theisen­orter Jungs als glück­li­cher Sie­ger her­vor­gin­gen, konn­te sich heu­te der hei­mi­sche SC Sylvia Ebers­dorf knapp mit 2:1 durch­setzen.

BSC Saas Bayreuth – FC Coburg 0:1


31.05.2018
Relegation Landesliga Bayern Nordost (2. Runde, Hinspiel)
Heinz-Weiske-Sportanlage, Bayreuth
Zuschauer: 490

In der zwei­ten Re­le­ga­tions­run­de zur Lan­des­liga traf der BSC Saas Bay­reuth in der hei­mi­schen Heinz-Weiske-Sport­an­lage auf den FC Coburg. Nach­dem der FC Coburg in der ers­ten Runde den FSV Bay­reuth und Saas Bay­reuth gleich­zei­tig den VfL Frohn­lach aus­ge­schal­tet hat­te, ent­schied sich nun wer den letz­ten Platz in der Lan­des­liga für sich be­an­spru­chen soll­te. Die Sport­an­lage aus dem Bay­reuther Stadt­teil Saas ver­fügt auf den Längs­sei­ten über Gras­wäl­le, die un­ten mit zwei fla­chen Stu­fen aus­ge­baut sind. Vor fast 500 Zu­schau­ern sah man ein aus­ge­gli­che­nes Spiel, in dem die Gäste aus Coburg am Ende mehr Ef­fi­zi­enz be­wie­sen. Auch 3 Tage spä­ter im Rück­spiel lie­ßen die Coburger nichts an­bren­nen und konn­ten so den Auf­stieg in die Lan­des­liga klar­machen.

SG TSF Theisenort/1. FC Mitwitz – SG TV Ebern/SV Heubach 4:1


30.05.2018
A-Junioren Kreisliga Coburg/Kronach (7. Spieltag)
Sportplatz an der Staatsstraße, Küps-Theisenort
Zuschauer: 20

Die Sai­son nä­her­te sich lang­sam dem Ende und da ich noch den ein oder an­de­ren Ground im Visier hat­te, konn­te ich im Bezug auf po­ten­ti­elle Spiele nicht mehr wirk­lich wäh­le­risch sein. So bekam ich mit dem Heim­spiel der A-Ju­ni­oren aus der Ju­gend­spiel­ge­mein­schaft zwi­schen der TSF Thei­sen­ort und dem 1. FC Mit­witz die Mög­lich­keit den schon län­ger ge­plan­ten Sport­platz an der Staats­straße in Thei­sen­ort zu kreu­zen. Der Thei­sen­orter Sport­platz ver­fügt hin­ter dem Tor über eine klei­ne Sitz­platz­tri­büne und auf einer Längs­sei­te über einen Gras­wall mit durch­ge­zo­ge­ner Holz­bank. Vor knapp 20 Zu­schau­ern war die Heim­elf größ­ten­teils die bes­sere Mann­schaft und konn­te sich so am Ende sou­ve­rän mit 4:1 durch­set­zen.

FK Teplice – SK Slavia Praha 0:3


26.05.2018
HET liga (30. Spieltag)
AGC Aréna Na Stínadlech, Teplice (CZE)
Zuschauer: 6.805

Im An­schluss ging es von Chomutov wei­ter ins 50 Ki­lo­me­ter ent­fern­te Teplice. Dort an­ge­kom­men blie­ben uns bis Spiel­be­ginn noch gut 3 Stun­den Zeit, in der wir uns etwas mit der 50.000-Ein­woh­ner-Stadt ver­traut ma­chen konn­ten. Teplitz ist be­kannt als einer der äl­tes­ten Kur- und Bade­orte Eu­ro­pas mit ins­ge­samt 7 zu­ge­hö­ri­gen Ther­mal­bä­dern. Wie jedes Jahr gegen Ende Mai fan­den auch wäh­rend un­se­res Be­su­ches die Fei­er­lich­kei­ten zur Er­öff­nung der mitt­ler­wei­le 864. Kur­sai­son statt. Nach­dem wir uns in der Teplitzer Brau­erei „Monopol“ ge­stärkt und uns ei­ni­ge haus­ge­brau­te Pivo ein­ver­leibt hat­ten, be­ga­ben wir uns auf das gut be­such­te Volks­fest und schlen­der­ten lang­sam Rich­tung Sta­dion. Für je­weils 130 Kč, um­ge­rech­net ca. 5 Euro, be­sorg­ten wir uns dort am Ein­gangs­be­reich Ti­ckets und en­ter­ten den Ground. Zu un­se­rem Vor­teil herrsch­te im In­ne­ren freie Platz­wahl, so­dass wir uns genau ge­gen­über vom Gäs­te­block breit­mach­ten. Das Sta­dion Na Stínadlech ist ein rei­ner All-Seater und ver­fügt ins­ge­samt über 18.000 größ­ten­teils über­dach­te Sitz­plätze. Hin­ter einem der bei­den To­re be­fin­den sich da­bei le­dig­lich ein paar Sitz­rei­hen, so­dass die rest­li­chen Tri­bü­nen in U-Form an­ge­ord­net sind. Der im Na Stínadlech spie­len­de FK Teplice wur­de im Jahre 1892 ge­grün­det und hat drei tsche­chi­sche Po­kal­sie­ge, sowie ins­ge­samt 9 Spiel­zei­ten im Eu­ro­pa­po­kal vor­zu­wei­sen. Am letz­ten Spiel­tag der Sai­son 17/18 be­legt man je­doch nur einen un­be­deu­ten­den Platz im Mit­tel­feld der Ta­bel­le. Mit Slavia Prag war dafür heu­te einer der er­folg­reichs­ten Fuß­ball­clubs des Lan­des zu Gast. Die Sešívaní ha­ben ins­ge­samt 17 tsche­chi­sche bzw. tsche­cho­slo­wa­ki­sche Meis­ter­schaf­ten, 8 Po­kal­sie­ge und über 150 Spie­le im Eu­ro­pa­po­kal vor­zu­wei­sen. Auch in die­ser Sai­son kämpf­te Slavia wie­der mit um die Meis­ter­schaft, muss­te sich al­ler­dings am vor­letz­ten Spiel­tag ge­gen den FK Jablonec ge­schla­gen ge­ben, wo­durch man sich am letz­ten Spiel­tag mit der Vi­ze­meis­ter­schaft hin­ter Viktoria Pilsen zu­frie­den­ge­ben muss. Trotz des feh­len­den sport­li­chen Rei­zes lock­te das heu­tige Spiel den­noch über 6.500 Zu­schau­er ins Sta­dion. Da­run­ter ca. 800 mit­ge­reis­te Gäs­te­fans, die dem Haupt­stadt­ver­ein aus Prag zu­ge­hö­rig waren. Ob­wohl erst kürz­lich die Chance auf den Meis­ter­ti­tel ver­spielt wur­de, waren die­se in bes­ter Lau­ne und konn­ten heu­te zwei gro­ße Py­ro­shows prä­sen­tie­ren. Zu­nächst konn­te man eine Mi­schung aus ro­tem Rauch und im Block ver­teil­ten Ben­ga­los be­gut­ach­ten und zu einem spä­te­ren Zeit­punkt wur­den noch ein­mal schwar­ze Rauch­töpfe ge­zün­det. Im Heim­be­reich, in dem sich ein sup­port­wil­li­ger, haupt­säch­lich aus jun­gen Leu­ten be­ste­hen­der 50-köpfi­ger Mob sam­mel­te, konn­te im Laufe des Spiels eben­falls das Zün­den von Rauch sowie das Prä­sen­tie­ren eini­ger ge­zo­ge­ner Slavia-Sachen beo­bach­tet wer­den. Neben dem klei­nen Hau­fen in der Ecke exis­tiert auf der Ge­gen­ge­ra­de zudem noch ein fa­mi­liä­rer Fan­block, der heu­te mit einem Fah­nen-Intro in die Partie star­te­te. Auf dem Spiel­feld konn­te Slavia Prag sei­ner Fa­vo­ri­ten­rol­le wie er­war­tet ge­recht wer­den und einen un­ge­fähr­de­ten 3:0-Aus­wärts­sieg ein­fah­ren. Nach Spiel­ende be­ga­ben wir uns gleich auf den Rück­weg ins frän­ki­sche Kro­nach, wo man gegen 22 Uhr ankam.

 

FC Chomutov – TJ Tatran Rakovník 1:2


26.05.2018
Fortuna Divize B (27. Spieltag)
Letní sta­di­on na Zadních Vinohradech, Chomutov (CZE)
Zuschauer: 130

Fabis Be­such in Ober­franken war mal wie­der Grund genug einen er­neu­ten Ab­ste­cher ins Honza­land zu machen. Mit Marcel aus Coburg wur­de ein wei­te­rer Mit­fah­rer ge­fun­den und so konn­te man gegen 7 Uhr die 2 ½-stün­dige Fahrt gen Nord­böhmen an­tre­ten. Dort fand in Komotau bereits um 10:15 Uhr das ers­te Spiel des Tages statt. Dabei han­delte es sich um die Viert­li­ga­par­tie zwi­schen dem hei­mi­schen FC Chomutov und Tatran Rakovník im erst 2012 er­öff­ne­ten Letní sta­di­on. Das Sta­dion bie­tet Platz für ca. 5000 Zu­schau­er und ist auf allen vier Sei­ten mit Sitz­platz­tri­bü­nen aus­ge­baut. Das Herz­stück des Sta­dions ist dabei die über­dachte Haupt­tri­büne, wel­che durch eine ge­schwun­gene Dach­kons­truk­tion in Er­schei­nung tritt. Le­dig­lich 130 Zu­schau­er gaben sich am Ende den tsche­chi­schen Viert­liga­kick, da­run­ter ein paar deut­sche Hop­per und ein 5-köpfiger Hau­fen, der ge­le­gent­lich mit ein paar Schlacht­ru­fen auf sich auf­merk­sam mach­te. Wäh­rend in der ers­ten Hälfte noch die Heim­elf den Ton angab, nahm das Spiel in den zwei­ten 45 Mi­nu­ten einen genau ent­ge­gen­ge­setz­ten Spiel­vervlauf. So waren die Gäste aus Rakovník in der zwei­ten Hälfte die spiel­an­ge­ben­de Mann­schaft, wo­rauf­hin die­se in der 90. Mi­nu­te nach einem zwi­schen­zeit­li­chen 1:1 zum 2:1-Sieg­tref­fer ein­net­zen konn­ten. Bevor es im An­schluss wei­ter zur nächs­ten Par­tie ging, stat­te­ten wir zu­nächst noch dem ehe­ma­li­gen Sta­dion des FC Chomutov einen Besuch ab. Das Komotauer Městský sta­dion be­fin­det sich in un­mit­tel­barer Nähe zum neu­en Sta­dion und bot einst Platz für 12.000 Zu­schau­er. Ob­wohl die Haupt­tri­büne des Lost Grounds be­reits vor eini­gen Jah­ren ab­ge­ris­sen wur­de, lohnt sich den­noch ein Blick ins In­ne­re des Sta­dions. Vor allem die mit Gras be­wach­se­nen Steh­ränge, die bau­fäl­li­ge An­zei­ge­ta­fel und ein mit Graf­fi­ti be­schmier­tes Toi­let­ten­häus­chen machen das Sta­dion wei­ter­hin se­hens­wert.

SpVgg Lettenreuth – TSV Marktzeuln 1:4


25.05.2018
Relegation Bezirksliga Oberfranken West
Stadion Mühlwiese, Burgkunstadt
Zuschauer: 1.300

Zu­sam­men mit Fabi, der für eini­ge Tage in Ober­fran­ken ver­weil­te, ging es am Frei­tag­abend nach Burg­kun­stadt. Im Sta­dion des 1. FC Burg­kun­stadt tra­fen die SpVgg Letten­reuth und der TSV Markt­zeuln im Auf­stiegs­spiel zur Be­zirks­liga Ober­fran­ken West auf­ei­n­an­der. Re­le­ga­tions­spie­le in Fran­ken sind zwar ge­ne­rell gut be­sucht, das Ama­teur­der­by zwi­schen den nur ein Ki­lo­me­ter von­ei­n­an­der ent­fern­ten Ge­mein­den lock­te al­ler­dings un­glaub­li­che 1.300 Zu­schau­er nach Burg­kun­stadt. Auf­grund des un­er­war­tet gro­ßen An­drangs und den lan­gen Schlan­gen vor den Sta­di­on­to­ren konn­ten wir auch erst ei­ni­ge Mi­nu­ten nach Spiel­be­ginn das Sta­dion Mühlwiese be­tre­ten. Das Sta­dion ver­fügt ein­sei­tig über einen Stu­fen­aus­bau und weiß be­son­ders durch die Sky­line hin­ter einem der Tore zu ge­fal­len. Wir ge­neh­mig­ten uns ein Pils der in Burg­kun­stadt an­säs­si­gen Pri­vat­brau­e­rei „Günther-Bräu“ und lie­ßen das Trei­ben auf uns wir­ken. Die Fans der SpVgg Letten­reuth reis­ten heu­te sogar mit einer Zaun­fah­ne im Na­tio­nal­mann­schafts-Style an, ak­ti­ven Sup­port bekam man hier al­ler­dings trotz­dem nicht ge­bo­ten. Die Mann­schaf­ten auf dem Platz zeig­ten zu­nächst ein Spiel auf Augen­höhe, in dem es nach ⅔ der Spiel­zeit 1:1 stand. Danach dreh­te dann der TSV Markt­zeuln auf. So konn­te der TSV in den letz­ten 10 Mi­nu­ten noch drei­mal ein­net­zen und da­durch den Auf­stieg in die Be­zirks­liga per­fekt machen.

VfR Bürstadt – FC Alemannia Groß-Rohrheim 1:0


20.05.2018
Kreisoberliga Bergstraße (29. Spieltag)
Robert-Kölsch-Stadion, Bürstadt
Zuschauer: 100

Nach­dem Kol­le­ge Fabian schon drei Tage zuvor beim Heim­spiel des VfR Bür­stadt gegen die KSG Mitlechtern zu­ge­gen war, zog es nun auch mich ins Robert-Kölsch-Sta­dion. Grund für die auf­ei­nan­der­fol­gen­den Be­su­che in Bür­stadt war der ge­plan­te Ab­riss der Haupt­tri­bü­ne. Auf­grund der Er­rich­tung eines Ju­gend­för­der­zent­rums, fi­nan­ziert von Dietmar Hopp, ent­schied sich die Stadt lei­der da­zu die alt­ehr­wür­di­ge Tri­büne ab­zu­rei­ßen. Der VfR Bür­stadt kommt ins­ge­samt auf vier Jah­re Zweit­klas­sig­keit, muss al­ler­dings seit 2014 in der acht­klas­si­gen Kreis­ober­liga an den Start gehen. Ne­ben der Haupt­tri­bü­ne, mit deren Ab­riss das Sta­dion sein cha­rak­te­ris­ti­sches Haupt­merk­mal ver­liert, ver­fügt das Sta­dion rechts und links von der Tri­büne, so­wie hin­ter den To­ren zu­dem über einen Stu­fen­aus­bau. Wie er­war­tet waren wir heu­te nicht die Ein­zi­gen, die das Sta­dion noch mit Tri­büne kreu­zen woll­ten. So fan­den sich zahl­rei­che ande­re Ground­hop­per im Robert-Kölsch-Sta­dion ein, wel­che in der Halb­zeit­pause zum Höhe­punkt ge­gen einen Kas­ten Ureich dazu auf­ge­for­dert wur­den sich für ein Grup­pen­foto zur Ver­fü­gung zu stel­len. Wir lehn­ten dank­bar ab und beo­bach­te­ten statt­des­sen den Tru­bel um die an­we­sen­de Hop­per-Meute. Auf dem Platz sah man ein mä­ßi­ges Spiel, in dem die Haus­her­ren knapp mit 1:0 ge­win­nen konn­ten.

VfR Fehlheim II – SV Kirschhausen 2:2


20.05.2018
Kreisliga B Bergstraße (29. Spieltag)
Sportanlage Hofgartenstraße, Bensheim-Fehlheim
Zuschauer: 50

Im An­schluss an das Spiel in Mör­felden ging es in den Bens­heimer Stadt­teil Fehl­heim. Dort fand das Heim­spiel der zwei­ten Mann­schaft des in der Grup­pen­liga spie­len­den VfR Fehl­heim statt. Die Sport­an­la­ge in Fehl­heim be­sitzt kei­ner­lei Aus­bau, ver­fügt hin­ter einer Hin­ter­tor­sei­te aber im­mer­hin über ein net­tes Ver­eins­heim mit Bier­gar­ten, wo mit Pfung­städter Edel-Pils gleich ein neu­es Bier ge­un­tappd wer­den konn­te. Nach­dem die Gäs­te be­reits früh mit 2:0 in Füh­rung ge­gan­gen waren, schaff­te es die Heim­elf noch zum spä­te­ren Aus­gleich und damit zum 2:2-End­stand.

SV Rot-Weiss Walldorf – TuS Nordenstadt 8:0


20.05.2018
A-Junioren Verbandsliga Hessen, Gruppe Süd (24. Spieltag)
Sportplatz an der Okrifteler Straße Kunstrasenplatz, Mörfelden-Walldorf
Zuschauer: 41

Da die Tri­bü­ne des Robert-Kölsch-Sta­dion be­kann­ter­ma­ßen ab­ge­ris­sen wer­den soll, wur­de es auch für mich lang­sam Zeit den ehe­ma­li­gen Zweit­liga-Ground in Bürstadt zu kreu­zen. Zuvor stan­den al­ler­dings noch zwei wei­tere Spiele im hes­si­schen Raum auf dem Pro­gramm. So traf man sich um 10 Uhr mit Hopping Orange Blue und Björn auf einem Mit­fah­rer­park­platz in Limburg an der Lahn, von wo es wei­ter nach Mör­felden-Wall­dorf ging. Dort fand um 11 Uhr das U19-Ver­bands­liga-Spiel zwi­schen Rot-Weiss Wall­dorf und TuS Norden­stadt statt. Die Sport­an­la­ge von Rot-Weiss Wall­dorf be­steht aus einem Kunst­ra­sen­platz, der auf einer Seite drei und auf der ande­ren Seite zwei Stu­fen mit spo­ra­disch an­ge­brach­ten Sitz­scha­len vor­zu­wei­sen hat, sowie einem Ra­sen­platz mit ein­sei­ti­gem Aus­bau aus Holz­bän­ken. Das heu­ti­ge Spiel fand zwar auf dem Kunst­ra­sen­platz statt, wel­cher eben­falls von der ge­ra­de in die Ver­bands­liga auf­ge­stie­ge­nen ers­ten Mann­schaft ge­nutzt wird, trotz­dem hät­te mir der Ra­sen­platz ir­gend­wie bes­ser ge­fal­len. Zu se­hen be­kam man ein ziem­lich ein­sei­ti­ges Spiel, bei dem die Gäste aus Wies­baden-Norden­stadt mit 8:0 vom Platz ge­fegt wur­den.

FSV Bad Orb – Türk Gücü Hanau 2:1


18.05.2018
Gruppenliga Frankfurt, Gruppe Ost (33. Spieltag)
Stadion an der Au, Bad Orb
Zuschauer: 80

Da es für mich am Wo­chen­ende in die Hei­mat ging, lag es na­tür­lich nahe auf dem Weg einen Ground mit­zu­neh­men. Das Heim­spiel des FSV Bad Orb lag ziem­lich genau auf hal­ber Stre­cke und pass­te mir des­halb gut in den Kram. Mit dem Sta­dion an der Au be­sitzt der Ver­ein eine net­te Sport­an­la­ge, die ein­sei­tig mit drei gras­be­wach­se­nen, fla­chen Stu­fen und ober­halb da­von mit einer Reihe Sitz­bänke aus­ge­baut ist. Auf der Ge­gen­sei­te be­fin­det sich zu­dem ein Gras­wall und ein Ver­eins­heim mit Bal­kon. Frag­lich ist al­ler­dings ob der FSV Bad Orb die An­la­ge auch in Zu­kunft nut­zen wird, da di­rekt neben dem Ra­sen­platz ein neu­er Kunst­ra­sen­platz er­rich­tet wird. Auf dem Spiel­feld sah man ein hart um­kämpf­tes Spiel, in dem die Heim­elf am Ende als glück­li­cher Sie­ger her­vor­ging.

VFC Plauen – FC Carl Zeiss Jena II 0:4


16.05.2018
NOFV-Oberliga Süd (21. Spieltag)
Vogtlandstadion, Plauen
Zuschauer: 260

Zu­sam­men mit Andreas von Fran­ken­hop­ping ging es am Mitt­woch­abend ins säch­si­sche Plauen. Eine gute hal­be Stunde vor Spiel­beginn er­reich­ten wir das Vogt­land­sta­dion, wo wir uns für 6 € eine er­mä­ßig­te Ein­tritts­kar­te si­cher­ten, bevor es in die ob­li­ga­to­ri­sche Fo­to­run­de ging. Dabei dau­erte es nicht lan­ge bis man von den ers­ten Mit­glie­dern der ört­li­chen Szene an­ge­spro­chen und ge­fragt wur­de, wo man denn her­kom­men wür­de. Nach­dem man ver­si­chern konn­te, nicht dem Gast­ver­ein aus Jena an­zu­ge­hö­ren, ließ man uns ge­wäh­ren und zu einem spä­te­ren Zeit­punkt kam man mit sel­bi­gen sogar noch­mal kurz ins Ge­spräch. Das Vogt­land­sta­dion bie­tet Platz für 10.500 Zu­schau­er und ver­fügt auf der Haupt­sei­te über zwei durch ein Mund­loch von­ei­nan­der ge­trenn­te, über­dach­te Tri­bü­nen und eine un­über­dach­te, re­la­tiv neue Sitz­platz­tri­büne auf der Ge­gen­sei­te. Hin­ter den To­ren exis­tiert zu­dem ein net­ter Stu­fen­aus­bau bzw. ein eben­falls neu an­ge­bau­ter Steh­platz­be­reich, der als Gäs­te­block dient. Wäh­rend der Gäs­te­block heu­te leer blieb, sam­mel­te sich in der Bad­kurve ein ca. 20-köpfiger mit Zaun­fah­nen und Schwen­kern aus­ge­stat­te­ter Mob. Trotz zwi­schen­zei­ti­gem Stark­re­gen und einer mi­se­rab­len Leis­tung des Heim­teams sup­por­te­te die­ser über die kom­plet­ten 90 Mi­nu­ten und lie­fer­te ins­ge­samt einen guten Auf­tritt ab. Auf dem Platz waren die Vogt­länder hin­ge­gen chan­cen­los und muss­ten sich gegen die Zweit­ver­tre­tung von Carl Zeiss Jena mit 0:4 ge­schla­gen ge­ben.

1. FC Nürnberg – Fortuna Düsseldorf 2:3


13.05.2018
2. Bundesliga (34. Spieltag)
Max-Morlock-Stadion, Nürnberg
Zuschauer: 50.000

Am letz­ten Spiel­tag der 2. Bun­des­liga kam es zum Auf­ei­nan­der­tref­fen zwi­schen dem 1. FC Nürn­berg und Fortuna Düssel­dorf. Zu die­sem Zeit­punkt waren bei­de Ver­eine schon sicher auf­ge­stie­gen, aber der Kampf um die Zweit­liga-Meis­ter­schaft ver­lieh dem Spiel doch noch einen ge­wis­sen sport­li­chen Reiz. Im aus­ver­kauf­ten Nürn­berger Max-Morlock-Stadion sah man auf Heim­sei­te eine gro­ße Cho­reo­gra­fie unter dem Mot­to „Ti­tel, Trä­nen und Tri­umphe – die Le­gen­de ist zurück in Liga 1“, sowie eine klei­nere Cho­reo, die an die letz­te Meis­ter­schaft vor 50 Jah­ren er­in­ner­te. Der Club konn­te früh mit 2:0 in Füh­rung gehen, die Fortuna schaff­te es je­doch aus­zu­glei­chen und in der letz­ten Mi­nu­te zum 2:3-Sieg­tref­fer ein­zu­net­zen. Ob­wohl der 1. FCN die Meis­ter­schaft noch in letz­ter Mi­nu­te aus der Hand gab, stürm­ten die Fans nach Ab­pfiff den Platz, wo­rauf­hin bei­de Fan­la­ger den Auf­stieg im In­ne­ren des Sta­dions fei­er­ten.

FK Baník Sokolov – FC Hradec Králové 1:2


06.05.2018
FNL (26. Spieltag)
Stadion FK Baník Sokolov, Sokolov (CZE)
Zuschauer: 675

Am Nach­mit­tag ging es dann nach Falke­nau an der Eger, wo das Heim­spiel von Baník Sokolov ge­gen den ehe­ma­li­gen Euro­pa­po­kal­teil­neh­mer aus Hradec Králové statt­fand. Gut eine Stun­de vor Spiel­be­ginn er­reich­te ich den Ground, wo­rauf­hin ich die­sen erst­mal kos­ten­frei en­ter­te um die ob­li­ga­to­ri­sche Fo­to­run­de hin­ter mich zu brin­gen. Obwohl ich mich schon er­folg­reich ins Sta­dion ge­schmug­gelt hat­te, war ich den­noch so ehr­lich spä­ter das Sta­dion er­neut zu ver­las­sen und mir für 60 Kč eine or­dent­li­che Ein­tritts­kar­te zu be­sor­gen. Das Sta­dion in Sokolov ver­fügt über eine über­dach­te Haupt­tri­büne, sowie ein Mul­ti­funk­tions­ge­bäu­de, das unten eben­falls mit einer Sitz­platz­tri­büne aus­ge­stat­tet ist. Sonst ist das Sta­dion mit Steh­tra­ver­sen aus­ge­baut, wel­che hin­ter dem einen Tor in einen ho­hen Gras­wall über­ge­hen. Ich ge­neh­mig­te mir ein Bier und eine Klo­ba­sa und mach­te es mir auf dem Gras­wall be­quem. Wäh­rend auf der Heim­sei­te nur ein mit Trom­mel aus­ge­stat­te­ter Fan für Sup­port­ver­suche sorg­te, wur­den die Gäste von ca. 15 Honzas be­glei­tet, die im­mer­hin ge­le­gent­lich mit Schlacht­ru­fen und Klatsch­ein­la­gen auf sich auf­merk­sam machen konn­ten. Auf dem Platz waren die Haus­her­ren heu­te die spiel­an­ge­ben­de Mann­schaft, konn­ten aber nicht für die ver­dien­te Füh­rung sor­gen und muss­ten daher am Ende den Kür­ze­ren zie­hen. Die Gäste aus Hradec Králové netz­ten kurz vor Schluss zum 2:1-Sieg­tref­fer ein, wo­durch die mit­ge­reis­ten Fans we­nigs­tens einen un­er­war­te­ten Aus­wärts­sieg fei­ern konn­ten.

 

FC Slavia Karlovy Vary – FK Hořovicko 4:1


06.05.2018
Fortuna Divize A (24. Spieltag)
Stadion Karlovy Vary-Dvory, Karlovy Vary-Dvory (CZE)
Zuschauer: 175

Eine Wo­che nach mei­nem letz­ten Tsche­chien-Besuch zog es mich wie­der ins Land der Fett­würs­te und des Bie­res. Dieses Mal stan­den ein Zweit- und ein Viert­li­ga­spiel auf dem Pro­gramm. Zu­nächst ging es nach Karls­bad, wo der hei­mi­sche FC Slavia Karlovy Vary um 10:30 Uhr auf den FK Hořovicko traf. Der FC Slavia Karlovy Vary wur­de 1928 ge­grün­det und trat seit 2009 unter dem Na­men 1. FC Karlovy Vary auf. Seit An­fang der Sai­son nutzt der Ver­ein al­ler­dings wie­der sei­nen ur­sprüng­li­chen Na­men. Die Heim­spiel­stät­te von Slavia ist das Sta­dion im Karls­bader Stadt­teil Dvory, teil­weise wird aber auch noch im ehe­mals ge­nutz­ten Sta­dion Drahovice ge­spielt. Etwas ent­täuscht war ich da­rü­ber, dass das für heu­te an­ge­peil­te Spiel in Dvory statt­fin­den soll­te, denn das Drahovice hät­te mir auf­grund sei­nes grö­ße­ren Aus­baus doch ir­gend­wie bes­ser ge­fal­len. Aber auch die­ser Ground muss ge­macht wer­den! Das Sta­dion in Dvory ver­fügt ein­sei­tig über eine lan­ge Holz­bank in­klu­si­ve Über­da­chung, sowie über eine klei­ne Stahl­rohr­tri­büne auf der ge­gen­über­lie­gen­den Seite. Sonst ist das Sport­ge­län­de eher un­spek­ta­ku­lär, wobei die an­gren­zen­den Häu­ser­rei­hen dem Sta­dion noch einen ge­wis­sen Charme ver­lei­hen. Da ich am Mor­gen noch nichts ge­ges­sen hat­te, gönn­te ich mir hier eine Klo­ba­sa, was ide­al als Früh­stück fun­gie­ren konn­te. Auf dem Spiel­feld sah man wäh­rend­des­sen ein ein­sei­ti­ges Spiel, in dem die Heim­elf nur sel­ten in Be­dräng­nis kam und am Ende ver­dient ge­win­nen konn­te. An die­ser Stelle grü­ße ich zudem noch die Köl­ner und Offen­bacher Frak­tion, mit denen die letz­te Vier­tel­stunde ver­quatscht wur­de. Wäh­rend sich die Jungs nach dem Spiel nach Aue auf­mach­ten, mach­te ich noch einen klei­nen Ab­ste­cher an die rus­sisch-ortho­doxe Kir­che St. Peter und Paul, bevor es zum zwei­ten Spiel des Tages ging.

VfB Helmbrechts 98 – SG Regnitzlosau 0:6


05.05.2018
Kreisliga Nord Hof/Marktredwitz (28. Spieltag)
Frankenwaldsportstätte, Helmbrechts
Zuschauer: 75

Für den heu­ti­gen Sams­tag hat­te ich mir mit dem Heim­spiel des VfB Helm­brechts mal wie­der einen rich­ti­gen Le­cker­bis­sen aus­ge­schaut. Die Helm­brechtser Franken­wald­sport­stätte ist näm­lich eine ab­so­lu­te Au­gen­weide und voll­kom­men nach mei­nem Ge­schmack. Diese hat eine über­dachte Sitz­platz­tri­büne vor­zu­wei­sen und ver­fügt auf der Ge­gen­ge­rade, so­wie der Hin­ter­tor­sei­te über einen gam­me­li­gen und zu­ge­wu­cher­ten Stu­fen­aus­bau. Wäh­rend der VfB Helm­brechts in den 50er und 60er Jah­ren noch für län­gere Zeit zweit­klas­sig spiel­te, muss man ge­gen­wär­tig in der Kreis­liga an den Start gehen. Dort belegt man mit 0 Punk­ten den letz­ten Ta­bel­len­platz und mit dem Geg­ner aus Reg­nitz­losau war auch noch der Ta­bel­len­füh­rer zu Gast. So sah man wie er­war­tet ein ziem­lich ein­sei­ti­ges Spiel, in dem sich die hei­mi­sche Elf mit 0:6 ge­schla­gen ge­ben muss­te.

1. FC Mitwitz – FC Coburg 0:1


01.05.2018
Kreispokal Coburg/Kronach (Finale)
Sportanlage Thüringer Straße, Mitwitz
Zuschauer: 563

Am Tag der Ar­beit zog es mich nach Mitwitz, wo das Fi­nale des Kreis­pokal Co­burg/Kro­nach zwi­schen dem hei­mi­schen Be­zirks­li­gis­ten 1. FC Mitwitz und dem eben­falls in der Be­zirks­liga spie­len­den FC Coburg aus­ge­spielt wur­de. Bei bes­ten Fuß­ball­wet­ter fan­den sich ins­ge­samt etwas über 500 Zu­schauer auf der Sport­an­lage Thüringer Straße ein um dem Spiel bei­zu­woh­nen. Die Sport­an­lage ver­fügt über ein Ver­eins­heim mit­samt klei­ner Tri­büne, sowie über einen Aus­bau von zwei Stu­fen auf der Ge­gen­ge­rade. Zu­dem exis­tiert ein­sei­tig eine blaue Holz­bank, die über die gan­ze Längs­seite ver­läuft. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht pro­bier­te ich sowohl das Pils als auch den Ur­trunk der in Mitwitz an­säs­si­gen Brau­erei „Franken Bräu“ und ein paar Brat­würste. Et­was ver­wun­dert war ich da­rü­ber, dass kurz vor An­pfiff von einer Blas­ka­pel­le die Bayern­hymne ge­spielt wur­de, schein­bar hat das aber Tra­di­tion bei baye­ri­schen End­spie­len. Das Spiel an sich war re­la­tiv aus­ge­gli­chen und es sah lan­ge nach einem tor­lo­sen Un­ent­schie­den aus. Kurz vor Schluss und der damit ver­bun­de­nen Ver­län­ge­rung schaff­ten es die Gäste aus Coburg al­ler­dings doch noch ein­zu­net­zen und da­durch den Po­kal­sieg für sich klar zu ma­chen.

 

 

 

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