Sportplatzhänger

Fußball • Groundhopping • Reisen

ASV Neumarkt – 1. FC Sand 1:3


21.07.2018
Bayernliga Nord (3. Spieltag)
Stadion Deininger Weg, Neumarkt in der Oberpfalz
Zuschauer: 200

Nach­dem ich unter der Woche be­reits mit dem Ober­main Blog­ger un­ter­wegs war, ging es am Sams­tag gleich wie­der zu­sam­men auf Tour. So zog es uns zu­erst nach Neu­markt ins Sta­dion Deininger Weg um dem Bay­ern­liga-Kick zwi­schen dem ASV Neu­markt und dem 1. FC Sand bei­zu­woh­nen. Mit einer Ka­pa­zi­tät von 8.000 Zu­schau­ern ist das Sta­dion Deininger Weg eines der grö­ße­ren Sta­dien in der Bay­ern­liga und wuss­te uns dem­ent­spre­chend auch zu ge­fal­len. Das Sta­dion ver­fügt über eine über­dach­te Haupt­tri­büne und ist sonst, bis auf einer Hin­ter­tor­sei­te, kom­plett mit Stu­fen aus­ge­baut. Auf der Ge­gen­ge­ra­de ist der Stu­fen­aus­bau zudem mit Sitz­scha­len aus­ge­stat­tet. Um bei den heu­ti­gen Wet­ter­ver­hält­nis­sen nicht all­zu nass zu wer­den, nah­men wir auf der Haupt­tri­büne Platz und lie­ßen uns ein le­cke­res Lamms­bräu Ur­stoff schme­cken. Wäh­rend­des­sen sah man ein aus­ge­gli­che­nes Spiel, in dem die Gäste aus Sand mehr Kalt­schnäu­zig­keit be­wie­sen und so einen 3:1-Aus­wärts­sieg ein­fah­ren konn­ten.

DJK Gebenbach – ATSV Erlangen 5:1


18.07.2018
Bayernliga Nord (2. Spieltag)
Sportgelände Urspringer Weg Nebenplatz, Gebenbach
Zuschauer: 320

Unter der Wo­che ging es zu­sam­men mit Fran­ken­hop­ping und dem Ober­main Blog­ger nach Geben­bach in die Ober­pfalz. In der Bay­ern­liga tra­fen dort die hei­mi­sche DJK Geben­bach und der ATSV Erlangen auf­ei­nan­der. Ent­ge­gen un­se­rer Er­war­tun­gen fand das Spiel jedoch nur auf dem Ne­ben­platz der Sport­an­lage Urspringer Weg statt. Wäh­rend das Haupt­spiel­feld einen ein­sei­ti­gen Stu­fen­aus­bau vor­zu­wei­sen hat, ver­fügt der Ne­ben­platz le­dig­lich über einen Gras­wall. Trotz­dem fan­den sich dort über 300 Zu­schau­er ein, um dem Spiel bei­zu­woh­nen. Diese sahen eine über­zeu­gen­de Partie der Heim­elf, wel­che sich am Ende ver­dient mit 5:1 durch­set­zen konn­te.

SG Alfbachtal II – FC Kirchweiler 3:0


15.07.2018
Testspiel
Sportplatz am Wasserhaus, Strohn
Zuschauer: 80

Im An­schluss an das Spiel in Witt­lich ging es gleich wei­ter nach Strohn. Der dor­ti­ge Sport­platz am Wasser­haus ist eine von drei mög­li­chen Spiel­stät­ten der mo­men­tan in der Rhein­land­liga spie­len­den SG Alf­bach­tal. Der Sport­platz ver­fügt auf einer Seite über ein Ver­eins­heim und auf der ent­ge­gen­ge­setz­ten Seite über einen Gras­wall, von dem aus das Spiel ver­folgt wer­den kann. An­läss­lich der Sport­wo­che des SV Strohn traf die Zweit­ver­tre­tung der SG Alf­bach­tal auf den FC Kirch­weiler. Die klas­sen­hö­he­re Heim­elf kam da­bei sel­ten in Be­dräng­nis und konn­te am Ende sou­ve­rän mit 3:0 ge­win­nen.

SG Lüxem/Wittlich/Neuerburg II – SV Alt-Kues Rojava 2:5


15.07.2018
Testspiel
Stadion am Bürgerwehr Nebenplatz, Wittlich
Zuschauer: 20

Wie dem ein oder an­de­ren ver­mut­lich be­kannt ist, fin­den je­des Jahr zur Som­mer­pau­se eini­ge Vor­be­rei­tungs­spie­le im Sta­dion der Sport­schule Bit­burg statt. So soll­te auch an die­sem Sonn­tag ein Test­spiel zwi­schen Alemannia Aachen und dem FC Hom­burg in Bit­burg aus­ge­tra­gen wer­den. Da Beni und mir die­ser Ground noch fehl­te, mach­ten wir uns auf den Weg dort­hin. Die Nach­richt, dass das von uns an­ge­peil­te Spiel kurz­fris­tig ab­ge­sagt wur­de, beka­men wir im Vor­feld nicht mit und so er­reich­te uns die Neu­ig­keit erst 30 Ki­lo­me­ter vor Bit­burg. Im­mer­hin konn­te trotz­dem noch ein an­sehn­li­cher Doppler in der Eifel­re­gi­on aus­fin­dig ge­macht wer­den. So zog es uns erst nach Witt­lich, wo die zwei­te Mann­schaft des ehe­ma­li­gen Rhein­land­li­gis­ten SG Lüxem/Wittlich in einem Test­spiel auf den Mi­gran­ten­ver­ein SV Alt-Kues Rojava traf. Der heu­te be­spiel­te Ne­ben­platz des Sta­dions am Bürgerwehr liegt in­mit­ten der Wein­ber­ge und hat ein­sei­tig einen Stu­fen­aus­bau samt mit­tig an­ge­brach­ter Über­da­chung vor­zu­wei­sen. Vor nicht mehr als 20 Zu­schau­ern waren die kur­disch­stäm­mi­gen Gäste aus Bern­kastel-Kues heu­te die spiel­an­ge­ben­de Mann­schaft, wel­che am Ende ver­dient mit 5:2 ge­win­nen konn­te.

 

Groundspotting: Sportpark de Bakenbos (SC Irene)

Sportpark de Bakenbos (SC Irene), Tegelen (NED)
Verein: SC Irene

1. FSV Mainz 05 – Royal Charleroi SC 2:0


13.07.2018
Testspiel
Sportpark de Bakenbos (TSC’04), Tegelen (NED)
Zuschauer: 80

Da Beni und ich zur sel­ben Zeit auf Hei­mat­be­such waren, bot es sich mal wie­der an ge­mein­sam auf Tour zu gehen. Unsere Wahl fiel auf das Vor­be­rei­tungs­spiel zwi­schen Mainz 05 und dem bel­gi­schen Erst­li­gis­ten Sporting Charleroi, das im hol­län­di­schen Tegelen aus­ge­tra­gen wer­den soll­te. Der Sport­park de Bakenbos in Tegelen ver­fügt über eine Viel­zahl von Plät­zen und ist die Hei­mat der hol­län­di­schen Ver­ei­ne SC Irene, sowie Tiglieja-Steyl Combinatie ’04. Wäh­rend sich der Aus­bau des TSC-Haupt­spiel­felds auf zwei mick­ri­ge Sitz­platz­tri­bü­nen be­schränkt, ver­fügt der Platz des SC Irene über eine über­dach­te Haupt­tri­büne. Ent­ge­gen un­se­rer Er­war­tun­gen fand das für heu­te an­ge­peil­te Spiel auf dem schlech­te­ren Platz des TSC statt. Den­noch mach­ten wir es uns auf der Ter­ras­se des Ver­eins­heims be­quem und lie­ßen das Spiel bei dem ein oder an­de­ren Bier auf uns wir­ken. In einem qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Spiel konn­ten die 05er vor nicht mehr als 80 Zu­schau­ern, aber vie­len Pres­se­ver­tre­tern einen 2:0-Sieg gegen den bel­gi­schen Erst­li­gis­ten er­rin­gen.

1. FC Stockheim – TSV 1862 Sonnefeld 1:2


08.07.2018
Testspiel
Maxschacht-Stadion, Stockheim
Zuschauer: 50

Mit dem Test­spiel in Stock­heim bot sich mir end­lich die Ge­le­gen­heit das dor­ti­ge Maxschacht-Stadion zu kreu­zen. Die­ses ver­fügt ein­sei­tig über ein gro­ßes Sport­heim und davor über eine net­te, vier­rei­hi­ge Sitz­platz­tri­büne. Mit dem Lan­des­li­gis­ten TSV Sonne­feld war heu­te zu­dem eine zwei Klas­sen höher spie­len­de Mann­schaft zu Gast. Den­noch gab die Heim­elf eine gute Figur ab und un­ter­lag dem TSV Sonne­feld am Ende nur mit 2:1.

FC Adler Weidhausen – SV Großgarnstadt 3:5 n.E.


06.07.2018
Kreispokal Coburg/Kronach (2. Runde)
Sportanlage Weidhausen, Weidhausen bei Coburg‎
Zuschauer: 40

Am Frei­tag­abend tra­fen der FC Adler Weid­hausen und der SV Groß­garn­stadt im Kreis­pokal Co­burg/Kro­nach auf­ei­nan­der. So traf man sich mit Marcel und Christoph in Weid­hausen bei Co­burg‎ zu einer ge­sel­li­gen Runde am Sport­platz. Die Sport­an­la­ge in Weid­hausen ver­fügt ein­sei­tig über einen Stu­fen­aus­bau, sowie über ein net­tes Ver­eins­heim auf der ge­gen­über­lie­gen­den Seite. Die bei­den Mann­schaf­ten star­te­ten flott in die Par­tie, so­dass es be­reits früh 1:1 stand. Da­nach fie­len al­ler­dings kei­ne Tore mehr und es ging nach 90 ge­spiel­ten Mi­nu­ten ins Elf­me­ter­schie­ßen. Da­bei be­wie­sen die Gäste aus Groß­garn­stadt mehr Kalt­schnäu­zig­keit und konn­ten sich so­mit in die nächs­te Po­kal­run­de schie­ßen.

SV Neuses 05 – SC Jura Arnstein 1:7


04.07.2018
Kreispokal Coburg/Kronach (2. Runde)
Trainingsplatz Neuses, Kronach-Neuses
Zuschauer: 50

Unter der Woche ging es zum Kreis­po­kal-Spiel zwi­schen SV Neuses 05 und Jura Arn­stein. Als ich das Flößer-Sta­di­on in Kronach-Neuses erreich­te, sah al­ler­dings nicht viel nach einem Fuß­ball­spiel aus. Ich war schon kurz davor die recht kur­ze Heim­rei­se an­zu­tre­ten, als ich die Nach­richt er­hielt, dass das Spiel auf einem 400 Me­ter ent­fern­ten Platz aus­ge­tra­gen wer­den soll­te. So fand das Spiel auf dem Trai­nings­platz des SV Neuses statt, wel­cher vom Zu­stand und den Platz­ver­hält­nis­sen eher einer Kuh­wie­se glich. Der Grund für die Ver­le­gung waren Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten im hei­mi­schen Flößer-Sta­dion. Den Um­stän­den ent­spre­chend sah man auch ein un­ter­ir­di­sches Ge­ki­cke, bei dem die Heim­elf noch schlech­ter war als die Gäste von Jura Arn­stein. Dem­nach konn­te Arn­stein am Ende auch einen ver­dien­ten 7:1-Aus­wärts­sieg fei­ern.

SV Memmelsdorf/Ofr. – SpVgg Jahn Forchheim 2:3


01.07.2018
Bayerischer Pokal Qualifikation (1. Runde)
Schmittenau-Stadion Nebenplatz, Memmelsdorf
Zuschauer: 70

In der ers­ten Quali-Runde zum Bay­ern­po­kal tra­fen der Lan­des­li­gist SV Memmels­dorf und der Bay­ern­li­gist Jahn Forch­heim auf­ei­nan­der. Als ich das Memmels­dorfer Schmittenau-Stadion er­reich­te, be­merk­te ich so­fort, dass das heu­ti­ge Spiel lei­der auf dem Ne­ben­platz aus­ge­tra­gen wer­den soll­te. Dieser ist re­la­tiv un­spek­ta­ku­lär und hat kei­ner­lei Aus­bau vor­zu­wei­sen. Das ein­zig net­te am Ne­ben­platz ist die Sicht auf das an­gren­zen­de Schloss See­hof. Das an­schlie­ßen­de Be­glei­chen eines Ein­tritts­gel­des von über­teu­er­ten 7 € und die Tat­sa­che, dass am Sport­platz kei­ne Wurst ver­kauft wur­de, mach­te mei­ne Laune nicht ge­ra­de bes­ser. Im­mer­hin war im Ver­eins­heim frisch ge­zapf­tes Bier er­hält­lich. Auf dem Platz sah man dafür eine span­nen­de Partie ohne er­kenn­bare Klas­sen­un­ter­schie­de, in der die Gäste aus Forch­heim am Ende den Ein­zug in die nächs­te Po­kal­run­de klar­ma­chen konn­ten.

Statistik 2017/18

Spiele: 122
neue Grounds: 84
besuch­te Länder: 10
neue Länderpunkte: 2
Spiele ohne Tore: 6
Tore ins­ge­samt: 441
Ø Tore pro Spiel: 3,61
Spiel mit den meis­ten Toren: DJK Teutonia Schalke-Nord II – SV Westfalia Schalke 13:0
meist gese­he­ner Verein: TuS Koblenz (32x)
meist besuch­ter Ground: Stadion Oberwerth (10x)

Besuchte Spiele

SG Oberland – Pilisszentiván SE 3:3


29.06.2018
Testspiel
Sportanlage Jahnstraße, Marktleugast
Zuschauer: 70

Mit dem Freund­schafts­spiel der SG Ober­land gegen den Pilisszentiván SE auf dem Sport­fest des 1. FC Markt­leugast fand für mich das letz­te Spiel der Sai­son 2017/18 statt. Die SG Ober­land ist eine Spiel­ge­mein­schaft zwi­schen den ober­frän­ki­schen Ort­schaf­ten Markt­leugast, Marien­weiher und Hohen­berg, wel­che in der Kreis­klasse Kulm­bach an den Start geht. Die Gäste aus der Markt­leugaster Part­ner­stadt Pilisszentiván gehen hin­ge­gen in der fünf­ten un­ga­ri­schen Liga an den Start, wo sie zum da­ma­li­gen Zeit­punkt al­ler­dings auch nur den letz­ten Ta­bel­len­platz be­legt haben. Die Sport­an­lage in Markt­leugast, auf der das Sport­fest ver­an­stal­tet wur­de, ver­fügt ein­sei­tig über einen Aus­bau von 3 Stu­fen und links da­von über eine lang­ge­zo­ge­ne Holz­bank. Zu­sam­men mit dem Kulm­bacher Tobi und sei­ner Freun­din mach­ten wir uns in einer der Ecken breit und be­gut­ach­te­ten das Ge­ki­cke auf dem Spiel­feld. Nach­dem die Haus­her­ren in der ers­ten Halb­zeit ab­so­lut über­le­gen waren und die Un­garn in der Halb­zeit­pau­se ihr kom­plet­tes Team aus­wech­sel­ten, ging es in der zwei­ten Halb­zeit in die ge­nau ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tung. Schließ­lich en­de­te das Spiel mit einem ge­rech­ten 3:3-Un­ent­schie­den. Aus ku­li­na­ri­scher Sicht wur­de wäh­rend des Spiels neben dem ob­li­ga­to­ri­schen Weis­mainer Püls-Bräu lei­der nichts wei­ter an­ge­bo­ten. Im An­schluss an das Spiel wur­de im­mer­hin Span­fer­kel ver­kauft, was mich durch­aus sät­ti­gen und zu­frie­den­stel­len konn­te.

TJ Jiskra Aš – TJ Olympie Hroznětín 0:2


16.06.2018
Fotbalové I. A tří­da Karlovarský kraj (26. Spieltag)
Stadion Střelnice, Aš (CZE)
Zuschauer: 100

Nach dem Spiel in Eger ging es gleich wei­ter ins 25 Ki­lo­me­ter ent­fern­te Asch. Im dor­ti­gen Sta­dion Střelnice tra­fen die bei­den Sechst­li­gis­ten Jiskra Aš und Olympie Hroznětín auf­ei­nan­der. Das Sta­dion Střelnice ist ganz nett und ver­fügt auf einer Längs­sei­te über zwei Sitz­rei­hen mit Über­da­chung. Links da­von be­fin­det sich zudem ein klei­ner Stu­fen­aus­bau, an­sons­ten ist das Sta­dion nicht wei­ter aus­ge­baut. Knapp 100 Zu­schau­er fan­den sich heu­te im Sta­dion ein um dem tsche­chi­schen Sechst­liga-Kick bei­zu­woh­nen. Diese sahen ein in­te­res­san­tes Match, bei dem die Gäste aus Hroznětín am Ende als Sie­ger vom Platz gin­gen.

FK Hvězda Cheb – TJ Lokomotiva Karlovy Vary 7:2


16.06.2018
Krajský pře­bor Karlovarský kraj (26. Spieltag)
Stadion Lokomotiva, Cheb (CZE)
Zuschauer: 100

Wäh­rend die Sai­son in Deutsch­land be­reits be­en­det war, roll­te in Tsche­chien un­ter­klas­sig noch der Ball. Für mich Grund genug mal wie­der im öst­li­chen Nach­bar­land auf­zu­schla­gen. Idea­ler­wei­se war mit dem Heim­spiel von Hvězda Cheb gleich hin­ter der Grenze ein in­te­res­san­ter Kick zu fin­den. Hvězda Cheb wur­de 1951 ge­grün­det und konn­te zwi­schen 1979 und 1996 ins­ge­samt 13 Jahre im tsche­cho­slo­wa­ki­schen und 3 Jahre im tsche­chi­schen Ober­haus an­tre­ten. Nach ei­ni­gen spä­te­ren In­sol­ven­zen und einer Neu­grün­dung des Ver­eins spielt man in­zwi­schen al­ler­dings nur noch fünft­klas­sig. Die Heim­spiel­stät­te von Hvězda ist das 1952 er­öff­ne­te und 10.000 Zu­schau­er fas­sen­de Sta­dion Loko­mo­tiva. Das Sta­dion ver­fügt über einen mit Gras be­wach­se­nen Stu­fen­aus­bau auf den Hin­ter­tor­sei­ten und über eine se­hens­wer­te, über­dach­te Haupt­tri­bü­ne. Seit dem Um­bau des Sta­di­ons, bei dem der Stu­fen­aus­bau auf der Ge­gen­ge­ra­de ent­fernt und ein neu­er Kunst­ra­sen­platz er­rich­tet wur­de, lie­gen in­zwi­schen gut und ger­ne 30 un­nö­ti­ge Me­ter zwi­schen Tri­büne und Spiel­feld. Warum das neue Plas­tik-Spiel­feld nicht mit­tig, son­dern auf Kos­ten der Ge­gen­ge­ra­de ver­scho­ben plat­ziert wur­de, er­schließt sich mir lei­der ein­fach nicht. Imm­er­hin steht die hüb­sche Haupt­tri­büne noch, was heut­zu­tage lei­der auch nicht mehr als selbst­ver­ständ­lich an­ge­se­hen wer­den kann. Auch von der Egerer Fan­szene hat­te man sich etwas mehr ver­spro­chen. Le­dig­lich sechs Han­seln sam­mel­ten sich hin­ter zwei Zaun­fah­nen, von denen wäh­rend des Spiels we­der op­tisch noch akus­tisch etwas zu ver­neh­men war. Ich gönn­te mir eine schmack­hafte Klo­ba­sa sowie einen Be­cher ro­ten Gum­mi­bä­ren­saft und nahm auf der Tri­büne Platz. Vor ca. 100 Zu­schau­ern sah man eine ein­sei­ti­ge Partie, in der die Gäste aus Karls­bad kaum Chancen hat­ten und am Ende mit 7:2 vom Platz ge­fegt wur­den.

SG Tiefenort/Frauensee – SV Wacker 04 Bad Salzungen II 3:1


10.06.2018
Kreisliga Westthüringen, Staffel 2 (25. Spieltag)
Waldstadion im Kaffeetälchen, Tiefenort
Zuschauer: 80

Nach­dem ich am Wo­chen­en­de in der Hei­mat war, ging es sonn­tags zurück ins ober­frän­ki­sche Kro­nach. Da Thü­rin­gen eines der we­ni­gen Bun­des­län­der war, in denen noch ge­spielt wur­de, fuhr ich einen klei­nen Um­weg um doch noch ein ge­eig­ne­tes Spiel mit­neh­men zu kön­nen. Mit dem Kreis­liga-Kick in Tiefen­ort bot sich mir sogar die Mög­lich­keit einen Ground zu kreu­zen, wel­cher schon seit län­ge­rem auf mei­ner Liste stand. Das Tiefen­orter Wald­stadion im Kaffee­tälchen ist eine ab­so­lu­te Au­gen­wei­de und ver­fügt über ein Fas­sungs­ver­mö­gen von bis zu 8.000 Zu­schau­ern. Wie der Name schon sagt, liegt das Sta­dion idyl­lisch am Wald­rand und hat einen or­dent­li­chen Aus­bau vor­zu­wei­sen. Neben einer acht­rei­hi­gen Ge­gen­ge­ra­de aus Holz­bän­ken weiß vor allen Dingen der be­acht­li­che Stu­fen­aus­bau auf der Haupt­seite zu ge­fal­len. Dieser be­steht aus extrem hohen, ab­ge­ranz­ten und zum Teil mit Gras be­wach­se­nen Stu­fen. Der Eigen­tümer die­ser ge­ni­a­len Spiel­stät­te ist der FSV Kali Werra Tiefen­ort, wel­cher seit eini­gen Jahren in einer Spiel­ge­mein­schaft mit dem SV Frauensee an den Start geht. Zu DDR-Zeiten kam die BSG Aktivist Kali Werra Tiefen­ort auf ins­ge­samt 20 Jahre Zweit­klas­sig­keit, wodurch sie sich über­re­gio­nal einen Namen machen konn­te. Nach der deut­schen Wie­der­ver­eini­gung spiel­te man al­ler­dings nur noch viert­klas­sig und rutsch­te spä­ter sogar bis in die neunt­klas­sige Kreis­liga ab. Obwohl Kali Werra am vor­letz­ten Spiel­tag der Kreis­liga West­thü­rin­gen als Ge­win­ner vom Platz ging, reich­te es am Ende nur für den letz­ten Ta­bel­len­platz und man muss aber­mals den bit­te­ren Weg in die Kreis­klas­se an­tre­ten.

Samsung Frankfurt Universe – New Yorker Lions Braunschweig 19:20


09.06.2018
American Football
Eurobowl XXXII
PSD Bank Arena, Frankfurt am Main
Zuschauer: 3.122

SG SC Sylvia Ebersdorf – SG TSF Theisenort/1. FC Mitwitz 2:1


06.06.2018
A-Junioren Kreisliga Coburg/Kronach (12. Spieltag)
Stadion Am Hügelsee, Ebersdorf bei Coburg
Zuschauer: 26

Auf­grund man­geln­der Al­ter­na­ti­ven zog es mich auch am heu­ti­gen Mitt­woch wie­der zu einem Ju­gend­kick. Wie schon vor ein paar Tagen war die­ser er­neut mit Be­tei­li­gung der Theisen­orter A-Juni­o­ren, dies­mal wur­de al­ler­dings im Ebers­dorfer Sta­dion Am Hügel­see ge­spielt. Die Heim­spiel­stät­te von Sylvia Ebers­dorf stand schon län­ger auf mei­ner ima­gi­nä­ren Lis­te und ver­fügt auf der Haupt­sei­te über eine klei­ne über­dach­te Sitz­platz­tri­bü­ne und ist sonst von Gras­wäl­len um­ge­ben. Nach­dem beim letz­ten Mal die Theisen­orter Jungs als glück­li­cher Sie­ger her­vor­gin­gen, konn­te sich heu­te der hei­mi­sche SC Sylvia Ebers­dorf knapp mit 2:1 durch­setzen.

BSC Saas Bayreuth – FC Coburg 0:1


31.05.2018
Relegation Landesliga Bayern Nordost (2. Runde, Hinspiel)
Heinz-Weiske-Sportanlage, Bayreuth
Zuschauer: 490

In der zwei­ten Re­le­ga­tions­run­de zur Lan­des­liga traf der BSC Saas Bay­reuth in der hei­mi­schen Heinz-Weiske-Sport­an­lage auf den FC Coburg. Nach­dem der FC Coburg in der ers­ten Runde den FSV Bay­reuth und Saas Bay­reuth gleich­zei­tig den VfL Frohn­lach aus­ge­schal­tet hat­te, ent­schied sich nun wer den letz­ten Platz in der Lan­des­liga für sich be­an­spru­chen soll­te. Die Sport­an­lage aus dem Bay­reuther Stadt­teil Saas ver­fügt auf den Längs­sei­ten über Gras­wäl­le, die un­ten mit zwei fla­chen Stu­fen aus­ge­baut sind. Vor fast 500 Zu­schau­ern sah man ein aus­ge­gli­che­nes Spiel, in dem die Gäste aus Coburg am Ende mehr Ef­fi­zi­enz be­wie­sen. Auch 3 Tage spä­ter im Rück­spiel lie­ßen die Coburger nichts an­bren­nen und konn­ten so den Auf­stieg in die Lan­des­liga klar­machen.

SG TSF Theisenort/1. FC Mitwitz – SG TV Ebern/SV Heubach 4:1


30.05.2018
A-Junioren Kreisliga Coburg/Kronach (7. Spieltag)
Sportplatz an der Staatsstraße, Küps-Theisenort
Zuschauer: 20

Die Sai­son nä­her­te sich lang­sam dem Ende und da ich noch den ein oder an­de­ren Ground im Visier hat­te, konn­te ich im Bezug auf po­ten­ti­elle Spiele nicht mehr wirk­lich wäh­le­risch sein. So bekam ich mit dem Heim­spiel der A-Ju­ni­oren aus der Ju­gend­spiel­ge­mein­schaft zwi­schen der TSF Thei­sen­ort und dem 1. FC Mit­witz die Mög­lich­keit den schon län­ger ge­plan­ten Sport­platz an der Staats­straße in Thei­sen­ort zu kreu­zen. Der Thei­sen­orter Sport­platz ver­fügt hin­ter dem Tor über eine klei­ne Sitz­platz­tri­büne und auf einer Längs­sei­te über einen Gras­wall mit durch­ge­zo­ge­ner Holz­bank. Vor knapp 20 Zu­schau­ern war die Heim­elf größ­ten­teils die bes­sere Mann­schaft und konn­te sich so am Ende sou­ve­rän mit 4:1 durch­set­zen.

FK Teplice – SK Slavia Praha 0:3


26.05.2018
HET liga (30. Spieltag)
AGC Aréna Na Stínadlech, Teplice (CZE)
Zuschauer: 6.805

Im An­schluss ging es von Chomutov wei­ter ins 50 Ki­lo­me­ter ent­fern­te Teplice. Dort an­ge­kom­men blie­ben uns bis Spiel­be­ginn noch gut 3 Stun­den Zeit, in der wir uns etwas mit der 50.000-Ein­woh­ner-Stadt ver­traut ma­chen konn­ten. Teplitz ist be­kannt als einer der äl­tes­ten Kur- und Bade­orte Eu­ro­pas mit ins­ge­samt 7 zu­ge­hö­ri­gen Ther­mal­bä­dern. Wie jedes Jahr gegen Ende Mai fan­den auch wäh­rend un­se­res Be­su­ches die Fei­er­lich­kei­ten zur Er­öff­nung der mitt­ler­wei­le 864. Kur­sai­son statt. Nach­dem wir uns in der Teplitzer Brau­erei „Monopol“ ge­stärkt und uns ei­ni­ge haus­ge­brau­te Pivo ein­ver­leibt hat­ten, be­ga­ben wir uns auf das gut be­such­te Volks­fest und schlen­der­ten lang­sam Rich­tung Sta­dion. Für je­weils 130 Kč, um­ge­rech­net ca. 5 Euro, be­sorg­ten wir uns dort am Ein­gangs­be­reich Ti­ckets und en­ter­ten den Ground. Zu un­se­rem Vor­teil herrsch­te im In­ne­ren freie Platz­wahl, so­dass wir uns genau ge­gen­über vom Gäs­te­block breit­mach­ten. Das Sta­dion Na Stínadlech ist ein rei­ner All-Seater und ver­fügt ins­ge­samt über 18.000 größ­ten­teils über­dach­te Sitz­plätze. Hin­ter einem der bei­den To­re be­fin­den sich da­bei le­dig­lich ein paar Sitz­rei­hen, so­dass die rest­li­chen Tri­bü­nen in U-Form an­ge­ord­net sind. Der im Na Stínadlech spie­len­de FK Teplice wur­de im Jahre 1892 ge­grün­det und hat drei tsche­chi­sche Po­kal­sie­ge, sowie ins­ge­samt 9 Spiel­zei­ten im Eu­ro­pa­po­kal vor­zu­wei­sen. Am letz­ten Spiel­tag der Sai­son 17/18 be­legt man je­doch nur einen un­be­deu­ten­den Platz im Mit­tel­feld der Ta­bel­le. Mit Slavia Prag war dafür heu­te einer der er­folg­reichs­ten Fuß­ball­clubs des Lan­des zu Gast. Die Sešívaní ha­ben ins­ge­samt 17 tsche­chi­sche bzw. tsche­cho­slo­wa­ki­sche Meis­ter­schaf­ten, 8 Po­kal­sie­ge und über 150 Spie­le im Eu­ro­pa­po­kal vor­zu­wei­sen. Auch in die­ser Sai­son kämpf­te Slavia wie­der mit um die Meis­ter­schaft, muss­te sich al­ler­dings am vor­letz­ten Spiel­tag ge­gen den FK Jablonec ge­schla­gen ge­ben, wo­durch man sich am letz­ten Spiel­tag mit der Vi­ze­meis­ter­schaft hin­ter Viktoria Pilsen zu­frie­den­ge­ben muss. Trotz des feh­len­den sport­li­chen Rei­zes lock­te das heu­tige Spiel den­noch über 6.500 Zu­schau­er ins Sta­dion. Da­run­ter ca. 800 mit­ge­reis­te Gäs­te­fans, die dem Haupt­stadt­ver­ein aus Prag zu­ge­hö­rig waren. Ob­wohl erst kürz­lich die Chance auf den Meis­ter­ti­tel ver­spielt wur­de, waren die­se in bes­ter Lau­ne und konn­ten heu­te zwei gro­ße Py­ro­shows prä­sen­tie­ren. Zu­nächst konn­te man eine Mi­schung aus ro­tem Rauch und im Block ver­teil­ten Ben­ga­los be­gut­ach­ten und zu einem spä­te­ren Zeit­punkt wur­den noch ein­mal schwar­ze Rauch­töpfe ge­zün­det. Im Heim­be­reich, in dem sich ein sup­port­wil­li­ger, haupt­säch­lich aus jun­gen Leu­ten be­ste­hen­der 50-köpfi­ger Mob sam­mel­te, konn­te im Laufe des Spiels eben­falls das Zün­den von Rauch sowie das Prä­sen­tie­ren eini­ger ge­zo­ge­ner Slavia-Sachen beo­bach­tet wer­den. Neben dem klei­nen Hau­fen in der Ecke exis­tiert auf der Ge­gen­ge­ra­de zudem noch ein fa­mi­liä­rer Fan­block, der heu­te mit einem Fah­nen-Intro in die Partie star­te­te. Auf dem Spiel­feld konn­te Slavia Prag sei­ner Fa­vo­ri­ten­rol­le wie er­war­tet ge­recht wer­den und einen un­ge­fähr­de­ten 3:0-Aus­wärts­sieg ein­fah­ren. Nach Spiel­ende be­ga­ben wir uns gleich auf den Rück­weg ins frän­ki­sche Kro­nach, wo man gegen 22 Uhr ankam.

 

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