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05.11.2016
Ligue 2 (14. Spieltag)
Stade de la Meinau, Straßburg (FRA)
Zuschauer: 15.578

Mit einer Autobesatzung soll­te es heute nach Frankreich gehen. Auf dem Plan stand das Zweitligaspiel zwi­schen Strasbourg und dem Aufstiegs­aspiranten Stade Reims.
Der Racing Club Strasbourg ver­fügt über eine tur­bu­len­te Vergangenheit, in der er bis 2010 immer min­des­tens zweit­klas­sig war und als größ­ten Erfolg 1979 den Gewinn der fran­zö­si­schen Meisterschaft fei­ern konn­te. Zudem wurde er drei­mal fran­zö­si­scher Pokalsieger und gewann den Ligapokal. In der Saison 2009/10 begann jedoch der Absturz des RCS. Der Verein stieg erst­mals in die drit­te Liga ab und nach­dem er kurz vor der Insolvenz stand, muss­te er schließ­lich 2011 in die 5. Liga zwangs­ab­stei­gen. Inzwischen hat sich der Verein wie­der gefan­gen und hoch­ge­ar­bei­tet, sodass Strasbourg seit die­ser Saison wie­der in der Ligue 2 spielt.
Seine Heimspiele trägt der RC Strasbourg in dem 29.000 Zuschauer fas­sen­den Stade de la Meinau aus. Ausverkauft war es heute zwar nicht, doch mit einer Zuschauerzahl von knapp 15.000 war das Spiel rela­tiv gut besucht.
Der Heimblock war beson­ders gut gefüllt und wäh­rend des gesam­ten Spiels laut­stark zu hören. Zu Beginn der Partie zeig­ten die Heimfans eine Choreo aus Papptafeln, die in Weiß den Schriftzug „RCS“ auf blau­em Hintergrund bil­de­te. Auch die Gäste zeig­ten zu Beginn eine klei­ne­re Choreo aus roten und wei­ßen Papptafeln. Der Gästeblock wurde von ca. 100 mit­ge­reis­ten Fans bela­gert, die zum größ­ten Teil aus Mitgliedern des Fanclubs „Allez Reims“ und der Ultras „Ultrem 1995“ bestan­den. Die Gästefans waren stets um Stimmung bemüht, doch gegen die enor­me Lautstärke der Heimfans blie­ben sie unge­hört.